Garbsens Sternsinger verkünden stolz ihr Sammelergebnis

 

39 Sternsingerinnen und Sternsinger  waren an drei Tagen in Garbsen unterwegs und segneten 220 Wohnungen mit ihrem Neujahrssegen CMB 2015. Zwei Musikanten und 19 Ehrenamtliche – auch genannt “hl. Kamele” – begleiteten sie auf ihren Wegen.
Sie starteten in den Kirchen St. Maria Regina und Corpus Christi. Besucht wurden auch vier Kitas, einige Seniorenheime und die Caritas Suchtberatung. Wichtige Ziele waren der Neujahrsempfang der Berenbosteler Vereine und der Besuch im Foyer des Rathauses bei Bürgermeister Dr. Grahl und seinen Mitarbeitern.

Am Abend des Dreikönigstags zum Abschluss ihrer Besuche präsentierten sie in der Kirche St. Raphael stolz ihr Sammelergebnis:
10.022 € für gesundes Essen für Kinder auf den Philippinen und
1.500 € als Dankeschön an die Sternsinger, die damit im Sommer einen Ausflug machen.
Neben dem erfreulich hohen Spendenbetrag hatten die Sternsingerkinder und ihre Kamele und Musikanten viel Spaß und die Gastgeber waren dankbar für den Segen und die fröhlichen Lieder der Kinder.

Wenn Kirche durch ihre Mitglieder – hier mit den Sternsingern den jüngsten der Gemeinde und ihren Begleitern – sich öffnet und zu den Menschen geht, dann macht Kirche sein Spaß und wird von den Menschen anerkannt. Weiter so – mit einer offenen Kirche und einer liebenswerten Gemeinde!

(Bilder von Gabi Glatte und Jens Pohl)
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Sternsingen 2015

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Sternsinger sind in Garbsen und Marienwerder unterwegs zu den Menschen

„Die Sternsinger kommen!“ heißt es von Freitag, den 2. Januar, bis Sonntag, den 4. Januar 2015 in unserer Pfarrgemeinde St. Raphael. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+15“ bringen 50 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Sie werden begleitet von 20 Erwachsenen unserer Gemeinde und besuchen nicht nur 200 Häuser und Wohnungen sondern auch das Rathaus und die Seniorenheime unserer Stadt.

 

Willkommen 2015

 
Am letzten Tag des Jahres 2014 zeigte sich die Gottesdienstgemeinde in der Jahresschlussandacht in St. Maria Regina als “liebenswerte Gemeinde”.

In der Auslegung der Schriftlesung dieses Gottesdienstes  wurde der Kampf Jakobs mit dem Engel am Fluss Jabbok (Gen. 32) als Segenskampf gedeutet: Jakob erkennt, dass er durch eigene Kraft nicht alles erringen kann. Mit dieser Erkenntnis und Ohnmacht lässt er Gottes Wirken in seinem Leben zu und wird von Gott gesegnet.

Ähnlich wie Jakob den Fluss Jabbok in ein unbekanntes Land überqueren will gehen wir über die Schwelle des neuen Jahres in eine ungewisse Zukunft. Wir lassen Erfolg und Misserfolg, Freude und Leid des vergangenen Jahres zurück und müssen uns auf Neues und Unerwartetes einlassen.

Mit einem Segen wurde die Gottesdienstgemeinde in das neue Jahr 2015 entlassen in der Gewissheit, nicht alles selbst zu vermögen aber immer von Gott geleitet und begleitet zu sein. Ein Segen – jedem einzelnen persönlich zugesprochen – so wird Gemeinde zu “liebenswerter Gemeinde”.

Danke für diesen Gottesdienst
– GemRef. Bärbel Smarsli
und Diakon Thomas Müller
und den Mitgliedern der Kirchencombo. 

Wie ist das klein, womit wir ringen,
was mit uns ringt, wie ist das groß;
ließen wir, ähnlicher den Dingen,
uns so vom großen Sturm bezwingen, –
wir würden weit und namenlos.

Was wir besiegen, ist das Kleine,
und der Erfolg selbst macht uns klein.
Das Ewige und Ungemeine
will nicht von uns gebogen sein.
Das ist der Engel, der den Ringern
des Alten Testaments erschien:
Wenn seiner Widersacher Sehnen
im Kampfe sich metallen dehnen,
fühlt er sie unter seinen Fingern
wie Saiten tiefer Melodien.

Wen dieser Engel überwand,
welcher so oft auf Kampf verzichtet,
der geht gerecht und aufgerichtet
und groß aus jener harten Hand,
die sich, wie formend, an ihn schmiegte.
Die Siege laden ihn nicht ein.
Sein Wachstum ist: der Tiefbesiegte
von immer Größerem zu sein.

(Rainer Maria Rilke)

Weihnachten – ein Kind begreift

 Ein Posaunenengel im lockigen Haar gibt sich ein Stelldichein mit einem Schaukelpferd, das vermutlich ein braver Junge  vom Christkind bekommt. Pakete, Puppe und Teddybär schauen auch sehnlichst aus nach Käufern.
Ein Haus, in dem man Geschenke kaufen kann. Ein Kauf-Haus.
Ein Kind begreiftUnd wir, die KäuferInnen und Käufer packen in unsere Wohnstuben diese schönen und teuren Dinge
unter den Weihnachtsbaum. Ach, diese Glitzerwelt des Weihnachtsfestes.
Wäre Christus nicht damals geboren und hätten die Leute nicht tausend schöne Geschichten darum erfunden,
müsste man um das winterliche Gemüt andere Geschichten spinnen.

Doch ein Mensch, ein Kind begreift.
Es lässt sich nicht ablenken von dem verlockenden Schaufenster.
Gott sei Dank ist es arm genug,
sich von diesem unerhörten Geschehen,
dass ein Mensch Gott wird,
beschenken zu lassen. Kaufen kann es nichts.
Seine Hände sind leer, wie die der jungen Frau mit dem göttlichen Kind auf dem Schoß.
Das Geheimnis der leeren Hände schenken sich Gott und Mensch in dieser heiligen Nacht:
Ein armer, hilfloser Gott – als Kind – und ein armes, hilfloses Kind: der Mensch.
Zwar ist das Schaufenster hell und leuchtend
und dieses Weihnachtsgeschehen eher dunkel.
Doch ist es in seinen wenigen Farben wirklich und nah.

Da leuchtet etwas, da blüht Hoffnung auf.
Da ist Menschlichkeit.
Ein Kind begreift, was Weihnachten ist.

FROHE GESEGNETE WEIHNACHTEN

Beate Heinen, geboren 1944 in Essen, studierte Malerei, Grafik, plastisches Gestalten, Fotografie und Kunstglaserei. Jedes Jahr fertig die Künstlerin ein Weihnachtsbild und eine Meditation. Quelle: Weihnachten, Beate Heinen, 1982 ars liturgica Buch- und Kunstverlag MARIA LAACH, Nr. 5349

 

Kellerbühne bekommt Kulturpreis

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Eine besondere Auszeichnung  der Stadt Garbsen erhielt Ende November die Kellerbühne. Vor fast 40 Jahren wurde diese Gruppe von katholischen Jugendlichen im Kirchort Corpus Christi gegründet und ist auch heute diesem Standort sehr verbunden.

Jedes Jahr erfreuen uns die Laienschauspieler mit einem Theaterstück. Spielorte waren in den Anfängen die Grundschule Havelse, später das IGS-Forum und heute die Aula am Planetenring.

Lesen Sie hier, was die Kirchenzeitung des Bistums Hildesheim in der Ausgabe vom 14. Dezember 2014 dazu schreibt:

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Auszeichnung für Fair Trade Engagement in Garbsen!

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FairTrade Award für Elisabeth Bannert, Christiane Rüsing, Claudia Diering und Gabi Glatte | Foto Gabi Glatte

Fairer Handel siegt! 

14 Frauen und ein Mann im Alter von 13 – 70 Jahren arbeiten ehrenamtlich mit viel Herz und Engagement zusammen im Fairen Laden am Krippenhaus. Am 10.12.2014 nahmen stellvertretend vier Macherinnen des Ladens am Krippenhaus im Rahmen der Preisverleihung einen FairTrade Award für das Engagement im ökumenischen Fair-Handels-Projekt der ev.-luth. Silvanunsgemeinde und der kath. Pfarrei St. Raphael entgegen. Der Faire Laden erhielt einen 3. Platz in der Kategorie ökofaire Beschaffung in Kirchengemeinden. 

Der faire Einkaufswagen 2014 – eine Auszeichnung für besonderes Engagement für den Fairen Handel von Kirchengemeinden und anderen Institutionen war vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Landeskirche Hannover und Braunschweig ausgeschrieben und für den Bereich Niedersachsen von Brot für die Welt mit einem FairTrade Award ausgelobt.  

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Die Preisträgerinnen aus Garbsen | Foto Gabi Glatte

Der Faire Laden am Franziskusweg hat sich um diesen Preis beworben. Auch den 2. Platz belegt ein Fair-Handels-Projekt in Garbsen: die ev.-luth. Kirchengemeinde Altgarbsen, deren Vertreterinnen Diakonin Andrea Spremberg und Ilona Bandow die Auszeichnung entgegennahmen. 

Zwei Auszeichnungen für das Fair Trade Engagement in Garbsen! Ein toller Erfolg für den Fairen Handel und für die ökumenische Zusammenarbeit in Garbsen, und ein Dank an alle, die den FairTrade-Gedanken in unterschiedlichsten Formen unterstützen und diese Plazierung mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz möglich gemacht haben.

Sankt Maria Regina Stiftung feiert 10 Jahre

Am 3. Advent 2014 sind seit der Gründung der Stiftung 10 Jahre vergangen. Aus diesem besonderen Anlass gedenken wir in der Festmesse am 3. Advent um 10:30 in St. Raphael des Stifters, dem verstorbenen Pfarrer Hans Piorreck. Anschließend lädt der Stiftungsrat alle Gemeindemitglieder und Interessierte zu einem kleinen Empfang in das Pfarrheim ein. In einer Präsentation wird die Stiftung näher vorgestellt. Dabei wird auch auf die Anlageformen des Grundkapitals eingegangen. Ganz beachtlich ist der erwirtschaftete Ertrag von mehr als 5%.

Stiftungkurzfolder