Erntedank 2019 in Kita und Kirche St. Maria Regina

Wenn der Herbst beginnt, wird geerntet und dann kommt Ernte-Dank!
Schon während des ganzen Septembers haben die Familien der Kita Lebensmittel gespendet. Am 2. Oktober waren diese Gaben u.a. Thema des Erntedank-Tages, der unter der Leitung von Aneta Muskalla in der Kita gefeiert wurde. Im Anschluss brachten die Kinder und ihre Erzieherinnen die reichlich gefüllten Körbe in die Kirche. Dank der guten Vorbereitung durch ihre Erzieherinnen wussten die Kinder, wofür Sie Gott danken wollten: für das Essen und Trinken, für Freunde und Familie. Sie beschrieben die Tafel als einen langen Tisch, an dem alle gemeinsam sitzen. Und sie wussten, dass die Gaben, die sie zum Altar gebracht haben, für Menschen in Garbsen bestimmt sind, die nicht so viel zum Leben haben.
Auch die Gemeinde sammelte im September für das Erntedank-Fest.
Mit Kreativität und Engagement gestalteten Annelies Prause und Angela Mai den Altarraum für den Erntedank-Gottesdienst. Im Gottesdienst, der gut besucht war und von vielen Gemeindemitgliedern mitgestaltet wurde, stand ein kritischer Blick auf den Umgang der Menschen mit Gottes Schöpfung im Mittelpunkt.

“Danke” sagen und weiterleben wie bisher, das geht nicht mehr. Die Liebe Gottes drängt mich, mein Leben zu verändern. Wie Paulus gesagt hat: “Bewahre das dir anvertraute Gut” – auch mit Blick auf die Schöpfung. Gottes Schöpfung zu bewahren – ein großer, christlicher Auftrag!

Am 07.10.2019 nahm Herr Bertram von der Tafel in Garbsen die Lebensmittel begeistert entgegen und bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern.
Dem Dank kann sich das KiO-Team St. Maria Regina nur anschließen. Herzlichen Dank an alle, die mit ihren vielfältigen Talenten und Spenden zum Gelingen des Erntedank-Festes beigetragen haben.
Text und Bilder: Claudia Diering

 

Wege zu einer ökologischen Bekehrung

 

Eine missionarische Kirche zu sein, bedeutet auch, die Kulturen der Menschen zu schätzen und den Auftrag zu erfüllen, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen. Die Tatsache, dass wir alle Kinder Gottes sind, schließt gegenseitigen Respekt für Mensch und Umwelt und die Verantwortung für die Sorge um die Schöpfung und den Kampf gegen den Klimawandel ein.

Ende Oktober wird in Rom die sogenannte Amazonien-Synode tagen.  Die gesamte Region steht vor enormen sozialen und ökologischen Herausforderungen. Der Amazonas-Regenwald gilt als die grüne Lunge des Planeten. Seine Vernichtung hätte für das weltweite Klima dramatische Folgen. Außerdem ist er eines der Gebiete mit der höchsten Biodiversität der Erde. Schließlich lebt dort eine Vielzahl von kleinen, indigenen Völkern, einige von ihnen in freiwilliger Isolation.

Der unstillbare Hunger nach immer neuen Rohstoffen, der unsere Wirtschafsweise prägt, stellt eine ungeheure Bedrohung für Menschen, Tiere und Pflanzen in Amazonien dar.

(Ehemalige) Freiwillige eines Austauschprogramm der einjährigen Freiwilligenarbeit in Bolivien bzw. Deutschland – mit dabei Lea Pohl aus Garbsen und der Bolivianer Ivan, der z.Zt. ein Jahr in Garbsen arbeitet – haben versucht, sich mit der Situation der Umwelt anhand von Schlagworten des ökologischen Handelns auseinandersetzen.

  1.  Fleischkonsum
  2.  Fairer Handel
  3.  Wasser
  4.  Textilien
  5.  Edelmetalle
  6.  Müll
  7.  Verkehr und Reisen

Klicken Sie sich durch und erfahren Sie, welche Erfahrungen und Erkenntnisse junge Erwachsene  aus ihrer Auslandstätigkeit mitgebracht haben.

St. Raphael wanderte am 11. September rund um Döteberg

Die September-Tour der Wandergruppe St. Raphael führte über einen Rundkurs von Döteberg nach Lenthe und von dort weiter nach Döteberg zurück.

In der Obentraut-Kapelle in Döteberg hatten sich
31 Wanderfreunde zur Wanderandacht eingefunden. Von der Kapelle ging es zu Meiers Mühle auf dem Linneberg zwischen den Orten Döteberg und Harenberg. Der Linneberg ist genau so hoch wie der Turm der St. Martin-Kirche in Seelze. Über den Mühlenweg erreichte die Gruppe Lenthe, wo auf dem Obergut Werner von Siemens geboren wurde. Über ebene, schnur-gerade Wirtschaftswege ging es weiter in Richtung Großes Holz. Um die „Mühen der Ebene“ zu überwinden, von denen Bert Brecht berichtet hat, stimmte der „Havelser Kammerchor“ ein ermunterndes Wanderlied an. Über einen schattigen Waldweg ging es durch das Große Holz nach Döteberg zurück.
Bild: Uschi Cordes | Text: Ferdinand Koch
PS. Von unserem Alt-Wanderführer Friedrich Wilhelm Schröter und seiner Frau Ursula Apel war die Gruppe (sowie auch frühere Mitwanderer) in den Garten zu Kartoffelsalat und Halberstädter Würstchen eingeladen. Anlaß war die Vollendung des 85. Lebensjahres von „Fri-Wi“, wie wir ihn alle nennen. Bei sonnigem Wetter, guter Verpflegung und alten und neuen Geschichten um „Fri-Wi“ ging dieser Wandertag zu Ende. 

Maria macht blau – Patronatsfest in St. Maria Regina

 

Eine ganze Kirchengemeinde macht blau – tut einfach mal nix, wo doch eigentlich Nächstenliebe, Seelsorge und dergleichen ihr täglich´ Brot sein sollten?! Aber einschlägige Experten wissen schon lange, wie wichtig eine schöpferische Pause ist, um mit neuer Energie die alten Aufgaben zu stemmen. Also waren alle zum Patrozinium, dem „Namenstag“ von Maria Regina am 22. August eingeladen.
Als erster konnte Pfarrer Lindner schon mal blau machen – wenigstens kurz, denn die Predigt übernahmen drei Gemeindemitglieder in einem Gottesdienst, der gut besucht war, vom Kirchenchor musikalisch umrahmt und einer stattlichen Anzahl von Ministrant* innen begleitet wurde, wobei Letztere mit „Volldampf“ auch gleich für eine feierliche (Weihrauch)Atmosphäre sorgten!
Schon bei der Ankunft bekamen die Besucher einen Vorgeschmack auf den weiteren Abend. Auf dem ganzen Kirchenvorplatz waren neben den Sitzgruppen zahlreiche Strand- und andere Urlaubsutensilien verteilt – eine originelle Idee, sollte doch noch einmal an die vergangene Urlaubszeit erinnert werden. Fleißige Spenderinnen hatten für ein abwechslungsreiches Buffet gesorgt und Durst litt auch niemand! Und da sich auch Petrus von seiner besten Seite zeigte, stand einem entspannten Abend nichts mehr im Wege. Bis in den späteren Abend entwickelten sich denn auch zahllose Gespräche und muntere Plaudereien und ermöglichten so einen schönen, verbindendenden Austausch in und zwischen den verschiedenen Kirchenstandorten, aus denen erfreulich viele zum Mitfeiern gekommen waren!
Passend zum Fest Maria Königin wurde die Feier ergänzt durch eine sehenswerte kleine Ausstellung von Marienstatuen und -bildern, die von Gemeindemitgliedern zur Verfügung gestellt worden waren. Interessant und aufschlussreich zu erkennen war, wie unterschiedlich die jeweiligen Künstler*innen zu unterschiedlichen Zeiten ihre Schwerpunkte und Intentionen bei der Darstellung der Gottesmutter zum Ausdruck brachten.
Aber wie das so in allen Lebensbereichen ist: blau machen geht nur, wenn nicht alle daran teilnehmen, sondern einige die vielfältigen Arbeiten der Vorbereitung, Organisation und Durchführung des Patronatsfestes übernehmen. Hier sind ist vor allem das Standortteam und die vielen anderen helfenden Gemeindemitglieder wie auch die Spender*innen zu nennen, an die an dieser Stelle ein großes Dankeschön und „Vergelts Gott“ gehen soll!
Text+Bild: Bernhard Kaiser