Jah­res­sta­tis­tik 2016 unse­rer Kir­chen­ge­mein­de

Wie in den Vor­jah­ren hat das Pfarr­bü­ro für die Febru­ar­aus­ga­be des Weg­wei­sers die Gemein­de­sta­tis­tik des Jah­res 2016 mit den unter­schied­li­chen Spen­den­ei­nah­men und Kol­lek­ten erstellt. Hier die Zah­len im Ein­zel­nen:

Quel­le: Weg­wei­ser Febru­ar 2017

Spen­den für die “Eine Welt”
Das Spen­den­auf­kom­men für die kirch­li­chen Hilfs­wer­ke, für Flücht­lin­ge und Asy­lan­ten und die Part­ner­schaf­ten mit Boli­vi­en und Indien ist mit über 55.000 € das im Jah­res­ver­gleich der letz­ten 10 Jah­re bis­her höchs­te Ergeb­nis.

Spen­den für Gemein­de und Bis­tum
Die­se sind gegen­über dem Jahr 2015 um 5.000 € gesun­ken. Auch gegen­über den ande­ren Jah­ren zeigt sich ein leich­ter Rück­gang die­ser Spen­den­art. Erst­ma­lig liegt die Spen­den­sum­me für eige­ne Gemeinde+Bistum nied­ri­ger als die Sum­me der Spen­den für die “Eine Welt”.

Ins­ge­samt ist im Ver­gleich der Jah­re das gesam­te Spen­den­auf­kom­men am Höchs­ten.
(Nur im Jahr 2008 wur­de wegen dro­hen­der Kir­chen­schlie­ßun­gen mehr gespen­det.)

Quel­le: im Weg­wei­ser ver­öf­fent­lich­te Sta­tis­tik­da­ten

Janu­ar­wan­de­rung der Wan­der­grup­pe in St. Rapha­el

Am 11. Janu­ar hat sich die Wan­der­grup­pe zunächst vor der Krip­pe zu einer kur­zen Andacht zusam­men­ge­fun­den und ist dann nach Hagen­burg gestar­tet. Dort ging es vom Find­lings­gar­ten aus über die Fürs­ten­rou­te ent­lang den für die­se Regi­on typi­schen Ent­wäs­se­rungs­grä­ben nach Stein­hu­de. Dort wur­de eine Skulp­tur von Breus­te betrach­tet: ein hoch auf­ra­gen­des Ent­lüf­tungs­rohr aus einem Salz­berg­werk zwi­schen des­sen Luft­aus­tritts­öff­nun­gen ein dicker, schwe­rer Stein las­te­te. Sicher nicht nur für uns Chris­ten eine Erin­ne­rung und gleich­zei­tig eine Mah­nung zum ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Umgang mit der Schöp­fung. Wäh­rend einer kur­zen Rast in Stein­hu­de öff­ne­te der Him­mel sei­ne Schleu­sen. Gegen den Sturm ankämp­fend ging es am Meer und par­al­lel zum Hagen­bur­ger Kanal zurück nach Hagen­burg. Nach 8 km wur­de der Aus­gangs­punkt trotz der wid­ri­gen Wet­ter­ver­hält­nis­se in guter Stim­mung wie­der erreicht. Das Durch­hal­te­ver­mö­gen wur­de mit einem lecke­ren Fisch­es­sen –was man sich am Stein­hu­der Meer nicht ent­ge­hen las­sen soll­te- belohnt.
© Bil­der: Dr. Diet­mar Wier­se | Text: Uschi Cor­des

Dank den vie­len groß­zü­gi­gen Spen­dern kön­nen die Stern­sin­ger unse­rer Gemein­de 11.003,57 € den Kin­dern in Kenia geben.

In ihren Feri­en brach­ten 35 Kin­der in fest­li­chen Gewän­dern beglei­tet von 19 Jugend­li­chen und Erwach­se­nen den Segen der Weih­nacht bei Käl­te, Eis und Regen in 216 Häu­ser und Woh­nun­gen. Außer­dem tru­gen sie die Bot­schaft vom Stern von Beth­le­hem in unse­re vier KITAs, in die Cari­tas Sucht­be­ra­tungs­stel­le, ins Wilh.-Maxen-Haus und in eini­ge wei­te­re Senio­ren­hei­me (Cäci­li­en­hof, Haus der Ruhe, Hei­de­haus, Eichen­park), ins Rat­haus und zum Neu­jahrs­emp­fang in Beren­bo­stel. Höhe­punkt war die Fest­mes­se am „Drei­kö­nigs­tag” mit anschlie­ßen­dem Neu­jahrs­emp­fang unse­rer Gemein­de in St. Rapha­el. 

Die Stern­sin­ger dan­ken allen Spen­de­rin­nen und Spen­dern
sehr herz­li­ch auch für die Gaben,
die sie für einen gemein­sa­men Tages­aus­flug ver­wen­den wol­len.

Stern­sin­ger in Garb­sen unter­wegs – im Rat­haus und beim Neu­jahrs­emp­fang von St. Rapha­el

Am Donnerstag, den 5. Januar 2017, waren die Sternsinger der Gemeinde St. Raphael auf Einladung von Bürgermeister Dr. Grahl im Garbsener Rathaus und überbrachten den Mitarbeitern und Menschen im Rathaus den Segen Gottes.

Die diesjährige Sternsingeraktion steht unter dem Motto

Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit

Mit Liedern und Texten bitten in diesen Tagen die Sternsinger bei über 200 Hausbesuchen um Spenden für Projekte in Kenia und weltweit, mit denen Kindern geholfen wird, deren Heimat vom Klimawandel direkt betroffen ist.

Nach der Begrüßung der Sternsinger im Rathaus durch den Bürgermeister und dem Segensspruch über die Menschen im Rathaus gingen die Sternsinger in viele Altenheime, die  Kindertagesstätten und weitere soziale Einrichtungen. Auch beim Festgottesdienst und dem anschließenden Neujahrsempfang am 6. Januar 2017 in der Pfarrkirche St. Raphael waren die Sternsinger dabei und haben Lieder und Texte vorgetragen und ihre Segensplakette angebracht.

Bilder und vorstehender Text © Sabine Pohl

Der Gottesdienst am Dreikönigsfest und der anschließende Neujahrsempfang in St. Raphael waren gut besucht von vielen Gemeindemitgliedern aus allen Standorten und den kirchlichen Gruppierungen, von Mitarbeitern der Stadt Garbsen und den Vertretern der evangelischen Kirchengemeinden in der Nachbarschaft.

Die stellvertretende Pastoralratsvorsitzende Sabine Pohl gab einen Rückblick auf das ereignisreiche Jahr 2016. Anschließend sprach Pfarrer Lindner von den Eindrücken der ersten 100 Tage in seiner neuen Gemeinde. Er sei erstaunt über die Vielzahl der gut funktionierenden sozialen Einrichtungen in unserer Pfarrei und damit arbeitsmäßig auch sehr (positiv) belastet. Vor allem lobt er das ökumenische Miteinander. Er freue sich, dass Ende Februar der Neubau der Nachbarkirche der Willehadigemeinde eingeweiht werde. Zum Besuch der Predigten des Kanzeltauschs mit den Nachbarkirchen lädt Pfarrer Lindner ein.

Garbsens Bürgermeister Dr. Christian Grahl ist angetan vom Miteinander der Menschen und Kulturen in Garbsen. In einer erfrischenden Begrüßung der Anwesenden ging er nochmals auf die Herzlichkeit ein, mit der Pfarrer Lindner bei seiner Einführung von der Gemeinde St. Raphael und auch von ihm begrüßt wurde. Eine Umarmung sei sonst auch nicht üblich, versichert Dr. Grahl, zeuge aber von menschlicher Nähe, die sich jetzt auch in guter Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden und der Stadt Garbsen zeige.

Im Folgenden der Rückblick von Frau Sabine Pohl:

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