Ab Aschermittwoch wieder katholische Gottesdienste in Garbsen

In unserer Kirchengemeinde finden ab sofort wieder Werktags- und Sonntagsgottesdienste in allen drei Kirchen wie gewohnt statt.
Für den Besuch der Hl. Messen am Sonntag und am Vorabend sind telefonische  Anmeldungen erforderlich während der Sprechzeiten in den Pfarrbüros
St. Raphael, Tel. 05137 129690, erreichbar Mo, Do-Fr 09:00-12:00 Uhr | Di 14:00-17:00 Uhr
und St. Maria Regina, Tel. 05131 6562, erreichbar Di, Do+Fr 09:00-12:00 Uhr.
Das Tragen einer FFP2- oder einer OP-Maske ist während des Aufenthaltes in der Kirche und auf dem Kirchplatz vorgeschrieben.
Hier sehen Sie die Gottesdienste der nächsten zwei Wochen.

Keine Kinderkirche am 7. März in St. Raphael

Das Kinderkirchen-Vorbereitungsteam hat aufgrund der weiterhin noch hohen Inzidenzzahlen entschieden, die Kinderkirche in St. Raphael am 07.03.21 noch nicht stattfinden zu lassen.
Wir hoffen, dass die nächste Kinderkirche aber im Mai wieder regulär stattfinden kann. Dies werden wir aber auf die aktuelle Situation ausrichten müssen.

Unser Internet-Tipp für Gottesdienste zu Hause:
https://Kinderkirche online … | Katholische Pfarrgemeinde St. Godehard, Göttingen (st-godehard-goettingen.de) 
oder https://www.Familien234.de

Wir wünschen Ihnen allen weiterhin eine gesunde Zeit und hoffen, dass wir uns bald wiedersehen! Ihr Kinderkirchenvorbereitungsteam

MISEREOR-Hungertuch in unseren Kirchen

Das MISEREOR-Hungertuch 2021 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“
von Lilian Moreno Sánchez © MISEREOR – © Härtl/MISEREOR

Was können wir mit unseren Füßen nicht alles machen! Unsere Füße tragen und stabilisieren uns, sie geben festen Stand. Beim Tanzen drücken wir mit ihnen unsere Freude aus und beim Pilgern lassen wir uns in die Weite Gottes tragen:
            „Du stellst meine Füße auf weiten Raum.“ (Ps 31,9)
Verletzt verurteilen die Füße uns zur Unbeweglichkeit.

Schauen wir auf das ungewöhnliche MISEREOR-Hungertuch von Lilian Moreno Sánchez. Ein Triptychon mit kraftvollen Linien, die dynamisch zu schwingen scheinen. Anatomische Details fügen sich zu einem Bild: Ein Fuß kommt uns in der gesamten Breite auf hellem Grund entgegen. Zeichen-Kohle umreißt in großen Gesten die gebrochenen und verdrehten Knochen. Die Künstlerin hat ein Röntgenbild aus einer Klinik in Santiago de Chile verwendet. Opfer ist ein Mensch, der bei der Wahrnehmung seiner Bürgerrechte durch die Staatsgewalt verletzt worden ist. Seit Oktober 2019 protestieren in Chile viele Menschen öffentlich gegen Ungleichheit und ungerechte Strukturen. Hunderte wurden durch die Polizei geschlagen und verletzt.
Das Motiv des verwundeten Fußes steht hier stellvertretend für alle Orte, an denen Menschen gebrochen und zertreten werden. Aber es verweist auch auf unsere Bestimmung als Menschen: Wir sind mit unseren Füßen fest auf diese Erde gestellt, um unsere Wege zu suchen und zu gehen: Aufrecht, in Würde und Freiheit, in Gerechtigkeit und Solidarität!
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“: ein Gebet in auswegloser Situation! Dieser Vers befreit bereits in dem Augenblick, in dem man seine Worte in den Mund nimmt: Fester Stand, weiter Raum – ein Gedanke, der aufatmen lässt. Der Psalm atmet den Duft der Freiheit, wenn Füße schwach, Wege uneben und Räume eng werden – so wie in den vergangenen Monaten, als die Corona-Pandemie unseren Radius massiv eingeschränkt hat.

Pirmin Spiegel  / Misereor / Auszu aus Predigt zum Hungertuch

Basis des Bildes ist ein Röntgenbild, das den gebrochenen Fuß eines Menschen zeigt, der in Santiago de Chile bei Demonstrationen gegen soziale Ungleichheit durch die Staatsgewalt verletzt worden ist.
Das Bild ist auf drei Keilrahmen, bespannt mit Bettwäsche, angelegt. Der Stoff stammt aus einem Krankenhaus und aus dem Kloster Beuerberg nahe München. Zeichen der Heilung sind eingearbeitet: goldene Nähte und Blumen als Zeichen der Solidarität und Liebe. Leinöl im Stoff verweist auf die Frau, die Jesu Füße salbt (Lk 7,37f) und auf die Fußwaschung (Joh 13,14ff ).

Warme Kleidung spenden (Teil II)

Am 10. Februar wurde eine Aufruf zur Kleiderspende für Wohnungslose in den Garbsener Zeitungen und auf dieser Website veröffentlicht. Kathrin Osterwald, die Leiterin vom Sozialprojekt Neuland berichtet darüber:

Wärme spenden haben die beiden Schüler_innen Maya (17 Jahre) und Daniel (18 Jahre) ihre Sammelaktion für Obdachlose genannt und Garbsenerinnen und Garbsener aufgerufen, Schlafsäcke, Decken und warme Kleidung zu spenden.
Anlass für diese spontane Aktion war ihre Betroffenheit über den Tod von Jim, der in Hannover-List auf der Straße gelebt hat und dort gestorben ist. Sie wollten etwas gegen die große Not dieser Menschen, insbesondere in diesen kalten Zeiten, tun und kamen mit der Bitte um Unterstützung zu mir.
Das hat mich sehr gefreut und los ging es: Wir haben einen Flyer entworfen, Einrichtungen für Obdachlose in Garbsen und Hannover kontaktiert und die NEULAND-Kleiderkammer kurzerhand als Lagerfläche für Spenden umfunktioniert.
Von der folgenden Spendenbereitschaft waren wir dann doch alle völlig überrascht. Mehr als 30 Spenderinnen und Spender brachten uns neben Schlafsäcken, warmen Jacken und Hosen sogar neuwertige Socken. Ein älterer Herr kam aus dem 5km entfernten Havelse mit seiner Enkeltochter auf dem Schlitten hinter sich herziehend zu uns. Besonders groß war die Freude, dass viele dem konkreten Hinweis einer Hilfsorganisation gefolgt waren, Unterwäsche zu spenden. Wussten Sie, dass hier großer Bedarf besteht?
Inzwischen hatte es geschneit und die Temperaturen waren in die tiefen Minusgrade gefallen. Maya und Daniel wollten schnellstmöglich helfen und zogen los: Hinter dem Bahnhof, am Steintor und am Kröpke in Hannover machten sie sich auf die Suche nach Obdachlosen und konnten sie schnell und unkompliziert mit Wärmendem versorgen. Sie hatten keinerlei Berührungsängste und gingen offen auf die Menschen zu. Diese Erfahrungen werden bestimmt bleibende Eindrücke bei den beiden hinterlassen.
Weitere Spenden wurden an Garbsener und Hannoversche Hilfseinrichtungen für Obdachlose verteilt – ein fast fulltimejob für die beiden!
Es war eine große Freude zu sehen, wie die beiden „Wärmespender“ voller Energie und Optimismus ihr Ziel im Blick behielten und die Tat umsetzten. Sie können stolz auf sich sein – ich bin es auf jeden Fall!
Garbsen, 16.02.2021 Kathrin Osterwald (NEULAND)

Hygienekonzept für unsere Pfarrheime

Die Pfarrheime unserer Kirchengemeinde werden bis auf weiteres nur für Sitzungen der Gremien und Gruppen der Gemeinde geöffnet ab September 2020. Ausnahmen davon werden jeweils durch eine gesonderte schriftliche Vereinbarung geregelt.

Generell gilt für alle Nutzer*innen der Pfarrheime

  • Händereinigung bzw.- desinfektion bei Betreten des Hauses.
  • Mindestabstand von 1,5 m für Personen, die nicht demselben Hausstand angehören.
  • Maskenpflicht für Wege innerhalb des Hauses.
    Am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden.
  • „Niesetikette“
  • Personen mit unspezifischen Krankheits- und Erkältungssymptomen
    dürfen das Pfarrheim
    nicht betreten. 

Maximale Belegungszahl von Räumen – Raumnutzung 

Für jeden Raum ist eine maximale Anzahl von Sitzplätzen vorgegeben.
Die Tisch-/Sitzordnungen dürfen nicht verändert werden. 
Zu jedem Zeitpunkt muss sichergestellt sein, dass der Mindestabstand von 1,5m zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, nicht unterschritten wird.

Download des Hygienekonzepts + vom Versammlungsleiter auszufüllendes Formular
für Pfarrheim St. Raphael
für Pfarrheim St. Maria Regina
(nur in Absprache mit Pfarrbüro St. Maria Regina / Kirchortteam)
für Pfarrheim Corpus Christi