Hervorgehobener Beitrag

St. Raphael radelt

 

Stadtradeln 2020 in Garbsen
vom 07. Juni (Sonntag) bis zum 27. Juni (Sonnabend)

Unsere Kirchengemeinde nimmt als
“St. Raphael radelt” daran teil.

Gemeinsam mit Garbsener Bürgerinnen und Bürgern
radeln wir für Klimaschutz und Radverkehrsförderung.
Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, die Hygienevorschriften
des Landes Niedersachsen und der Stadt Garbsen
bzgl. der Covid-19-Pandemie zu beachten.

Notieren Sie ihre Kilometer, ob beruflich oder privat.
Egal ab Zuhause oder im Urlaub, 
egal, ob mit Cityrad, ATB, MTB, Rennrad oder Pedelec.

Für weitere Fragen ist Birgit Weisser per EMail zu erreichen.

Klicken Sie hier, um sich als Teilnehmer
mit der Nennung Ihres Namens
für das Team “St. Raphael radelt” anzumelden
und Ihre gefahrenen TagesKM anzugeben.

(die Teilnehmer des Teams von “St. Raphael radelt” 
radelten im Jahr 2019 insgesamt 5.240 km.)

 

 

Hervorgehobener Beitrag

Corona-Abwehr: aktuelle Informationen aus St. Raphael

 

  PFINGSTEN   

  weitere Videos  

  Sonntag vor Pfingsten und Christi Himmelfahrt  

  Worte zum Sonntag  

  Ostern – Gründonnerstag – Karfreitag  

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  weitere Videos   

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Neuland hat ab Pfingsten wieder
drei Mal in der Woche Vormittags
Mo. / Mi. / Fr. jeweils von 10 – 13 Uhr geöffnet.

Für Montag und Freitag bitte am besten vorab einen Termin per E-mail: , Telefon: 05131-97225, oder Mobil: 0157-54942530 machen.

Bitte die Abstandsregeln einhalten und mit Maske kommen.


Brief von Bischof Heiner
an die Erstkommunionkinder

Liebe Erstkommunionkinder,
liebe Erstkommunionfamilien,
unser Bischof Heiner denkt an euch und betet für euch – und hat dir und dir und Ihnen und euch einen Brief geschrieben:”

Heilige Messen+Gottesdienste in Garbsen und Seelze

In Garbsen und in Seelze können Sie ab 23. Mai wieder an der Feier der Hl. Messe teilnehmen. Allerdings gibt es vom Bistum Hildesheim klare Vorgaben die es einzuhalten gilt. Dazu gehört eine Zugangsbeschränkung. So richtet sich die Anzahl der GottesdienstteilnehmerInnen nach der Größe des Kirchenraums. Eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person soll vorhanden sein.
Die einzuhaltende Obergrenze der teilnehmenden Personen in den jeweiligen Kirchen ist in St. Raphael 36, in St. Maria Regina 44, in Corpus Christi 29, in Hl. Dreifaltigkeit 34 und in St. Maria Rosenkranz 18 Personen.
Daher ist ausschließlich eine telefonische Anmeldung während der Öffnungszeiten der Pfarrbüros ab dem 18. Mai zwingend notwendig.
Zur Zeit ist nur eine Anmeldung für die Wochenendgottesdienste möglich.

Eine Regelung für Werktagsgottesdienste steht noch nicht fest! 

Übungsgottesdienste“ am 17./ 21. Mai dienen zur Vorbereitung der Kirchen und zur Schulung aller Mitwirkenden entsprechend der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen.
Das Tragen eines Nasen-Mundschutzes wird dringend empfohlen. Personen mit akuten Atemwegserkrankungen oder grippeähnlichen Symptomen erhalten leider keinen Zugang. Auch das eigene Gotteslob ist mitzubringen. Die Teilnahme am Gottesdienst geschieht auf eigene Verantwortung.
Die traditionellen Himmelfahrtsgottesdienste im Freien fallen in diesem Jahr aus. Ebenso entfallen die für den Pfingstmontag geplanten ökumenischen Gottesdienste. 

Die Gottesdienste der nächsten 7 Tage und Hinweise dazu sehen Sie hier.


Bistum Hildesheim veröffentlicht Handreichung zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten

Das Bistum Hildesheim hat heute eine Handreichung zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten an die Pfarrgemeinden herausgegeben. Demnach können ab Samstag, 16. Mai 2020, in Kirchen des Bistums Hildesheim eingeschränkt wieder gemeinsame Gottesdienste stattfinden. Die Handreichung enthält genaue Regeln und Hinweise für liturgische Feiern in Kirchen während der Corona-Pandemie.
Dazu gehört eine Zugangsbeschränkung: So richtet sich die Anzahl der Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer nach der Größe des Kirchenraums. Eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person soll vorhanden sein. Auch sollen die Gläubigen einen Abstand von eineinhalb Metern nach allen Seiten wahren. Die Sitzordnung wird so gestaltet, dass der Mindestabstand nie unterschritten wird. Unter Wahrung des Sicherheitsabstandes zu anderen Gottesdienstteilnehmern können Familien und Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, zusammensitzen.
Das Tragen eines Mundschutzes wird empfohlen. Personen mit akuten Atemwegserkrankungen oder grippeähnlichen Symptomen erhalten keinen Zugang. Die Kirchentüren bleiben für das Eintreten und Verlassen der Kirche geöffnet, damit die Türklinken nicht angefasst werden müssen. Türklinken und Geländer müssen regelmäßig gereinigt werden.
Wo es möglich ist, sollen getrennte Eingänge und Ausgänge markiert werden. Insbesondere vor Beginn und nach dem Ende des Gottesdienstes ist darauf zu achten, dass es nicht zu Grüppchenbildungen kommt. Vor und nach dem Gottesdienst muss der Kirchenraum gründlich gelüftet werden.
Um sowohl dem Wunsch der Gläubigen als auch der aktuellen Gefährdungssituation gerecht zu werden, sollten zunächst solche Gottesdienstformen gefeiert werden, bei denen sich die Ansteckungsgefahr durch ihre Gestaltung besonders gering darstellt. Dies ist insbesondere bei kurzen Wort-Gottes-Feiern von etwa 25 Minuten, Andachten und einfachen Gebetsformen gegeben.
Auf das gemeinsame Singen während des Gottesdienstes soll verzichtet werden.
Freiluftgottesdienste können unter Beachtung der Abstandsregeln und mit geeigneten hygienischen Maßnahmen stattfinden. Bislang ist hierfür weiterhin die behördliche Genehmigung nötig. Wallfahrten und Wallfahrtsgottesdienste bleiben bis auf weiteres ausgesetzt.
Das Bistum Hildesheim weist explizit darauf hin, dass die Teilnahme an öffentlichen Gottesdiensten insbesondere für gefährdete Personengruppen mit einem Risiko verbunden ist. Wörtlich heißt es in der Handreichung: „Eine Wiederaufnahme der Gottesdienste wird mit großer Vorsicht und Umsicht zu gestalten sein. Vorrangiges Ziel bleibt es weiterhin, Infektionen zu vermeiden und die Ansteckungsrate weiter zu reduzieren.“
Die Gläubigen und die Pfarrgemeinden sind daher aufgerufen, sowohl die häuslichen Gottesdienstformen als auch die Livestream-Angebote von Gottesdiensten fortzusetzen.

Alle Dokumente zu den Regelungen finden Sie auf der Website des Bistums unter
unter https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bistum-hildesheim-veroeffentlicht-handreichung-zur-wiederaufnahme-von-gottesdiensten-21300/

 


An diesen Sonntagen hätten wir
unsere Erstkommunionen gefeiert.

 

Nun geht das wegen Corona nicht. Aber es geht, sich zu freuen. Es geht, sich mit Freude zu erinnern, dass wir Kinder Gottes sind. Es geht, in der Familie oder auf der Straße davon zu singen, zu lachen, zu klatschen:

Unser Knallerlied aus den Weg- Gottesdiensten hat die Sina Binner für euch gesungen und aufgenommen. Na, kannst du es noch mitsingen? 

Als Vorfreude auf unser Wiedersehen in der Kirche und auf eure Erstkommunion gibt´s auch das Lied, mit dem wir immer unsere Gottesdienste beginnen: “Willkommen, hallo im Vaterhaus…” – mit frohem Gruß von Sina und allen Mitgliedern von “Füreinander”:

Übrigens: Das Vaterhaus (alle katholischen Kirchen in Garbsen) ist für ein persönliches Gebet geöffnet! Guckt nach den Öffnungszeiten.

Hier könnte Ihr Foto stehen als Lichtblick und Mutmacher in dieser Zeit der Solidarität.

Text und Bild bitte an senden.
Mit dem Senden erlauben Sie, dass Text und Bild hier veröffentlicht werden kann.

Zu den “Lichtblicken” bitte Anklicken

Impressionen aus den Kirchorten und ein Osterbrief

 Osterbrief an die Kirchengemeinde


persönliches Gebet
Öffnungszeiten der Kirchen

 

 

 
Für alle Garbsener
Wir nähen Mund+Nasen-Masken

„Der Bedarf für Pflegeheime ist gedeckt. Jetzt nähen die Freiwilligen weiter für alle, die eine Maske brauchen!“, sagen die Organisatorinnen Kathrin Osterwald (NEULAND) und Karin Schleiermacher. Interessierte können sich bei  Kathrin Osterwald unter 0157-54942530 oder melden.
Angesichts der Aktualität gibt es gerade jetzt großen Bedarf an Masken. Daher freuen wir uns über weitere Näherinnen und Näher und unterstützen sie gerne bei Stoff- und Schnittmusterbeschaffung und weiteren Fragen.
Solange der Vorrat reicht, werden die Masken gegen eine Spende abgegeben. Auch Stoffspenden sind weiterhin erwünscht  und können kontaktlos in der Kirche St. Maria Regina, Böckeriethe 43, abgelegt werden.
Kathrin Osterwald – Ökumenisches Sozialprojekt Neuland & Karin Schleiermacher

Nähanleitungen als Download:
Mund-Nasen-Maske Nähanleitung Feuerwehr Essen
Mund-Nasen.Maske-Näharena-Anleitung


Telefonkette für ältere Gemeindemitglieder
Wir bleiben in Kontakt – Corona zum Trotz!

Das Gemeindeleben, die Gottesdienste und alle Aktivitäten der Gruppen und Gemeinschaften sind heruntergefahren. Das ist nötig, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Es ist wichtig, alle direkten Kontakte so gut es geht zu vermeiden, um insbesondere die älteren und gesundheitlich vorbelasteten Menschen zu schützen.

Aber wir bleiben in Kontakt!
Niemand soll sich einsam und abgeschnitten fühlen! Wir wollen weiter bei den Menschen sein. Als Gemeinde sind wir da, wenn auch auf anderen Wegen. Das Internet bietet gute Möglichkeiten, aber viele ältere Gemeindemitglieder haben kein Internet. Deswegen bieten wir einen Telefondienst an.

Sie können jederzeit im Pfarrbüro anrufen!
Unter den Telefonnummern 05137-129690 (Pfarrbüro St. Raphael) oder 05131-6562 (Pfarrbüro St. Maria Regina) wird Ihr Anruf entgegen genommen – entweder persönlich, oder per Anrufbeantworter. Hinterlassen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, und sie werden zeitnah (spätestens am nächsten Tag) zurück gerufen.
Hierzu haben sich mehrere Gemeindemitglieder bereit erklärt. Sie hören Ihnen zu, sprechen mit Ihnen über Ihre Sorgen und Ängste und leisten ihnen auf diese Weise einfach etwas Gesellschaft. Bei Bedarf geben sie auch hilfreiche Tipps oder leiten Hilfegesuche (z.B. nach Hilfe beim Einkaufen) weiter. Gern können Sie sich zu regelmäßigen Telefongesprächen verabreden.

Gemeinschaft im Gebet
Auch wenn wir zurzeit keine Gottesdienste feiern können, wollen wir uns weiter als Gemeinschaft im Gebet verbunden bleiben. Wenn Sie möchten, können Sie am Telefon auch das Tagesevangelium hören, ein Gebet miteinander sprechen oder ein Gebetsanliegen äußern, das in der Heiligen Messe, die Pfarrer Lindner und Kaplan Schulz regelmäßig stellvertretend für die Gemeinde feiern, aufgenommen wird. Scheuen Sie sich also nicht, anzurufen! 05137-129690 (Pfarrbüro St. Raphael) oder 05131-6562

Bitte geben Sie diesen Tipp auch an weitere Gemeindemitglieder in Ihrem Bekanntenkreis weiter!

Wollen Sie mithelfen?
Sind Sie bereit, diese Aktion aktiv zu unterstützen? Dann melden Sie sich am besten per E-Mail und mit Angabe Ihrer Telefonnummer bei Gregor Branahl () oder direkt im Pfarrbüro. Sie werden dann auf die Liste des Telefondienstes mit aufgenommen.
Hier finden Sie weitere Informationen für Interessierte. (Download)


Äußerlich Abstand halten – innerlich zusammenrücken
19 Uhr: ökumenisches Gebet

Beten Sie mit,  wie es viele in Deutschland jetzt tun

Gebet in der CoronakriseBY SUSANNE KROPF

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung. Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie und allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung. Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind.
Für alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,
sich einsam fühlen, niemand umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit. 
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist. 
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können. Dass Du allein ewig bist. Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir. Danke. Amen.

Sturmgebet von Papst Franziskus


Für Erstkommunionkinder + Kinder bis 11+ Jahre​
Videos aus dem Leben Jesu

Liebe Erstkommunionfamilien, liebe Kinder,
da gibt es jetzt so ein Virus, das uns krank machen kann.
Darum können wir uns leider auch nicht mehr in der Kirche treffen.
Kein Grund aber, dass wir nichts mehr von Gott und Jesus erfahren
– und Spass haben: Schaut ihr gerne Videos?

Dann habe ich für euch einen tollen Tipp
– und ihr könnt sogar einen Preis gewinnen! 
Ich habe 50 Videos ausgesucht mit Geschichten aus der Bibel.
Du müsst ja nicht gleich alle auf einmal gucken. 🙄 

Wie wär’s, wenn du zu dem Bibelvideo aus dem Leben Jesu, das dir besonders gefällt,
ein Bild malst, etwas bastelst, oder eine Geschichte schreibst,
als wäre es euch heute mit dir und Jesus passiert.
Vielleicht betest du gerne – dann schreibe doch ein Gebet an Jesus:
Lieber Jesus, ich danke dir für …., ich finde es toll, dass du…,  ich bitte dich um …
 
Nun wäre es ja blöd, wenn du das zuhause machst, und niemand bekommt es mit.
Ich und die Menschen in unserer Gemeinde sind total neugierig darauf.
Ich würde es in die Kirchen hängen, und alle können es sehen.
Vielleicht machen wir auch ein Kinder-Bibel-Bilder-Gebet-Buch daraus.
Und das Tollste ist, du kannst auch etwas gewinnen!
 
Also: wenn du fertig bist, dann schreibe mir eine E-Mail mit deinem Namen und deiner Adresse. Gerne kannst du auch ein Foto von deiner Arbeit machen und mir dieses per E-Mail senden. Wenn du mir du mir nur eine Telefonnummer in der E-Mail sendest,
dann rufe ich dich an und wir besprechen, wie ich deine Arbeit erhalten kann.
 

(und Josefa Günther, Gabi Glatte, Claudia Kreinacker, Andrea Willms)

Jetzt hätte ich doch fast vergessen, wo du die tollen Videos findest: https://www.katholisch.de/video/serien/die-bibel-einfach-erzaehlt

Marta (7 J.) und Anna (15 J.) aus unserer Gemeinde haben sich in einem Schwesternprojekt mit einer der Geschichten auseinandergesetzt. Sie finden sie sehr schön. Marta meint: “…  ein besonderer Tag für Menschen und auch für Jesus.”.
Welche Geschichte und welchen Tag im Leben Jesu haben sie wohl dargestellt??
 
 Zur gleichen Geschichte haben drei Jungens einer Familie mit Lego gestaltet:

 Die Abendmahlsszene gestaltete Kristina R. mit Treibholz aus der Ostsee vom litauischen Strand: “Jesus reicht seinen Jüngern den Kelch des Bundes und das Brot – und lädt auch uns ein, miteinander Glauben und Leben zu teilen.
Da in Litauen – hier bei uns zu Hause – und so wie es geht.”

Dienstanweisungen | Briefe an die Gemeinde  
ABSAGEN | Neuland | Marspoint |

 

Aktuelle Regeln und viele weitere ständig aktualisierte Anweisungen
und Hinweise des Bistums Hildesheim finden Sie auf 
www.bistum-hildesheim.de/coronavirus 

21.04.2020: Brief an die Gemeinde
Die nächsten 14 Tage

Download (PDF, 172KB)


Anweisung
über offene Kirchen

In einer Dienstanweisung vom 02. April schreibt Generalvikar Wilk:
In diesen Tagen erhalte ich viele Rückmeldungen von Gläubigen, die für unsere offenen Kirchen in der Zeit dieser unvorstellbaren Krise sehr dankbar sind. Für mich ist es ein Geschenk, dass wir diese heiligen Räume noch offenhalten dürfen. Aufgrund der aktuellen Debatte über die Öffnung von Kirchen gelten folgende Regeln:

Gottesdienste und offene Kirche
a) Es ist erlaubt, sich für ein kurzes persönliches Gebet in der Kirche aufzuhalten. Maximal zwei Personen dürfen sich im Kirchenraum aufhalten.
b) Verboten sind Zusammenkünfte und Ansammlungen (Gottesdienste, Andachten etc.) in der Kirche wie auch im Freien.
c) Es ist erlaubt, die Kirchen zu den vor der Pandemiekrise regulären Zeiten zu öffnen.  Verboten sind zusätzliche Öffnungen. Gläubige dürfen nicht zu bestimmten Zeiträumen gezielt eingeladen werden.
d) Der Mindestabstand zwischen den einzelnen Personen von zwei Metern ist immer zu gewährleisten.
e) Es ist untersagt, Gegenstände (z.B. Osterkerzen, Palmzweige) zur Verteilung an die Gläubigen zu hinterlegen – sei es in Räumlichkeiten oder sei es im Freien. Alle ausgelegten Gebetsbücher und Gesangsbücher sind zu entfernen.
f) Verboten sind alle Streaming-Gottesdienste, die eine Beteiligung von Dritten erforderlich machen. Die im Dom vom Bischof bzw. von den beiden Weihbischöfen gefeierten Gottesdienste werden stellvertretend für das Bistum gefeiert. Alle sind eingeladen, über das Internet diese Gottesdienste mitzufeiern. 
g) Es ist erlaubt, einen Gottesdienst in Einzelzelebration zu feiern, weitere liturgische
Dienste (z.B. Lektorendienst etc.) sind nicht erlaubt. Alle Gottesdienste werden unter Ausschluss anderer Personen gefeiert.  Die Gemeinde (damit sind auch die Mitarbeitenden vor Ort umfasst) nimmt an diesen Gottesdiensten nicht teil.

h) Krankenkommunion und Krankensalbung ist nur im äußersten Notfall (Sterbefall) erlaubt. Zuvor ist das Einverständnis der/des behandelnden Arztes/Ärztin einzuholen, ihren/seinen Anweisungen ist widerspruchslos Folge zu leisten.
i) Firmungen und Feiern der Erstkommunion müssen bis zu den Sommerferien verschoben werden.
j) Beerdigungen finden ausschließlich auf dem Friedhof im allerkleinsten Familienkreis statt. Dabei sind der Ablauf und die Liturgie entsprechend zu kürzen und anzupassen.

Vorstehende Regeln und viele weitere ständig aktualisierte Anweisungen und Hinweise des Bistums Hildesheim finden Sie auf 
www.bistum-hildesheim.de/coronavirus 

Zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung werden
NEULAND und MARSPOINT ab sofort bis zum 20.04.
alle Gruppenangebote schließen.
NEULAND Für die Beratung im Rahmen der offenen Tür im Nachbarschaftsladen gilt:
Wir sind telefonisch unter 05131 97225 (auch AB, wir rufen zurück)
oder 0157 54942530 und über Email () zu erreichen. Für wichtige Anliegen vereinbaren wir in Ausnahmefällen Einzeltermine.


Pfarrer Lindner: Spenden
für Misereor +
Hl. Land

Misereorkollekte
MISEREOR bittet: Die Erlöse der Miseror-Kollekte sollten Kindern in Indien, Notleidenden im Jemen, Geflüchteten im Libanon und vielen weiteren Menschen in MISEREOR-Projekten zugute kommen.
Vergessen Sie auch in diesen schwierigen Zeiten diese Menschen nicht. Jeder, der trotz einer ausgefallen Aktion spenden möchte, ist eingeladen dies zu tun. Denn jede Spende wird dringend gebraucht.

Unser Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel wendet sich per Videobotschaft an Sie.

oder online die Spende an Misereor

Hl.-Land-Kollekte
Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) sieht mit Sorge
ins Heilige Land:
Wie soll die immer größer werdende Not der Menschen im Heiligen Land, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, gemildert werden, wenn die Haupteinnahmequelle des DVHL, die Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten in Deutschland, ausfällt? Für die Menschen im Heiligen Land ist es von existenzieller Bedeutung, dass trotz Ausfall der Gottesdienste gespendet wird. Diesmal per Überweisung statt in den Klingelbeutel auf das Konto:
 

Deutscher Verein vom Heiligen Lande
Pax-Bank – IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10
oder online die Spende zum Palmsonntag

Hl. Messen sind NICHT öffentlich
Vorlagen für  Hausgottesdienste + Hausgebete
online: Hl. Messe aus dem Hildesheimer Dom

In St. Raphael wird weiterhin die Hl. Messe gefeiert ohne Gemeindebeteiligung.
Für die Gläubigen bietet das Bistum Hildesheim viele Anregungen und Vorlagen für den Gottesdienst zu Hause und im Familienkreis  an. Folgen Sie dem Link
https://www.bistum-hildesheim.de/massnahmen-gegen-ausbreitung-des-coronavirus/hausgottesdienste-hausandachten-hausgebete/

Da wegen der Corona-Krise derzeit keine öffentlichen Gottesdienste möglich sind, überträgt das Bistum Gottesdienste aus dem Hildesheimer Dom. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ sowie die Weihbischöfe Dr. Nikolaus Schwerdtfeger und Heinz-Günter Bongartz feiern ab sofort im Wechsel werktags um 18:30 Uhr und sonntags um 10:00 Uhr Eucharistie. Samstag wird jeweils um 18:30 die Vesper gefeiert.
https://107235.seu2.cleverreach.com/c/46654674/62889e736bc-q7g72z

Darüber hinaus lädt Bischof Wilmer die Pfarrgemeinden in der Diözese ein, jeden Abend fünf Minuten lang die Kirchenglocken läuten zu lassen.

 


DIESE SEITE WIRD STÄNDIG AKTUALISIERT

WIR BLEIBEN ZU HAUSE,
ABER
NICHT ALLES
IST ABGESAGT 

Tages Sonne ist nicht abgesagt
.
Blauer Himmel und der Regen sind nicht abgesagt
.
Mondscheinnacht nicht abgesagt


Frühling ist nicht abgesagt
.
Bunte Farben sind nicht abgesagt
.
Vogelgezwitscher nicht abgesagt

Phantasie leben – angesagt
.
Hilfsbereitschaft zeigen – angesagt
.
Beten können – angesagt


Liebe schenken ist nun angesagt
.

Hoffnung geben ist nun angesagt
.

Dankbarkeit empfangen – angesagt

Ein Vorschlag für die kommende Zeit

In St. Raphael steht jetzt am Marienaltar eine Stellwand. Hier haben alle, die es gern möchten, die Möglichkeit eine Bitte oder einfach einen Gedanken zu hinterlassen.

Bringen Sie dazu bitte einen fertig geschriebenen Zettel mit und befestigen Sie diesen dann gern mit Hilfe der Stecknadeln an der Stellwand.


Es folgt in den nächsten Tagen eine „Wäscheleine“ an der gute Gedanken für den Tag aufgehängt werden. Gern dürfen dort auch weitere Texte aufgehängt werden.
Wir wünschen Ihnen trotz allem eine gute Karwoche und Vorbereitungszeit auf das Osterfest.

Bleiben Sie gesund.
Das Kirchortteam St. Raphael

Wandergruppe St. Raphael unterwegs in der Eilenriede

Wegen der Corona-Virus-Abwehr sind bis auf Weiteres die Wanderungen abgesagt.

23 Wanderfreudige haben sich am Mittwoch – kurz vor den drastischen Maßnahmen zur Dämpfung der Coronaviren-Pandemie – nach einer kurzen Andacht in St. Raphael mit der Stadtbahn auf den Weg nach Hannover gemacht. Ziel war die nördliche Eilenriede in der Nähe von Walderseestraße / Bernadotte-Allee.
Bei verhaltenen Sonnenstrahlen galt es unter der Anleitung von Barbara und Dietmar Wierse die Vielfalt und Schönheit der „Grünen Lunge“ von Hannover zu erleben, u.a. die Skulpturen von Rothirsch, Fabeltier und Wisent. Weitere Stationen waren das Rasenlabyrinth um einen zentralen Lindenbaum und ein Halt beim bekannten „Milchhäuschen“, das leider saisonbedingt noch geschlossen war. Dafür gab es zum  Abschluß im historischen Pelikanviertel eine stärkende Mittagspause mit italienischen Spezialitäten aus der Küche  des trendigen Restaurants „XII Apostel“.
Bild und Text: Benno Nolte

Klimafasten – so viel du brauchst …

Unser Lob der Schöpfung soll sich nicht auf Lippenbekenntnisse beschränken, sondern sich in unseren Handlungen zeigen. Behandle die Schöpfung so, dass auch noch die vielen Menschen, die nach dir kommen werden, einen Garten Eden vorfinden und sich an ihm freuen können. Gehe sorgsam mit den Gütern um. Ganz konkret kann das so aussehen:

1. Fastenwoche – mein Fußabdruck.

Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß.

Sie sind eingeladen, Ihre zurückgelegten Kilometer auf einen Fußabdruck zu schreiben und so unser Fastenbild in der Kirche St. Maria Regina zu bereichern.

2. Fastenwoche – Energie sparen

2. Buch Mose:Exodus 3, 2-3 
Dort erschien ihm der Engel des HERRN in einer Flamme, die aus einem Dornbusch schlug. Als Mose genauer hinsah, bemerkte er, dass der Busch zwar in Flammen stand, aber nicht niederbrannte.  “Merkwürdig«, dachte Mose, »warum verbrennt der Busch nicht? Das muss ich mir aus der Nähe ansehen.”
Mose wundert sich. Und das zu Recht. Mose sieht eine Energie, ohne erklären zu können, woher diese Energie kommt. Gott hat seine Hand im Spiel. Alles ist anders als das, was wir sonst in unserer Welt erleben. Gott kann das. Er ist so anders als die Naturgesetze unserer Welt.

 

Wir Menschen aber sind an diese Naturgesetze gebunden. Insofern tun wir gut daran, behutsam mit der Energie umzugehen, die wir haben.

 Wo spare ich in dieser Woche Energie?
– ich wasche meine Hände mit kaltem Wasser
– ich schließe die Türen von beheizten Räumen
– Stoßlüften statt gekipptes Fenster
– oder ...

3. Fastenwoche – wieviel ist genug?

Mk 8,8
Die Leute aßen und wurden satt. Und sie hoben die Überreste der Brotstücke auf, sieben Körbe voll. “
Das Volk Israel lernte unter den schwierigen Bedingungen der Wüste Maß zu halten. Sie murrten wegen der mangelnden Nahrung –und als ihnen von Gott jeden Tag Brot gegeben wurde, fingen sie an, weit mehr als nötig einzusammeln. Gott aber ließ das überschüssige Brot ungenießbar werden. So erkannten die Menschen „Maß halten“ als eine Weisung Gottes, die das Zusammenleben in einer Gemeinschaft ermöglicht.
Die Bibel schildert sehr offen, wie schwer es ihnen fiel, nicht mehr zu nehmen, nicht für den nächsten Tag vorzusorgen. Sie mussten lernen, wie viel jeder und jede täglich brauchten und nur so viel zu nehmen –Unterschiede durchaus möglich.
Genug für einen Tag und nicht mehr (Ex 15,15-18). Der Prophet Elija wird täglich mit Wasser und Brot versorgt (1 Kön 17). Rut sammelt auf den Feldern des Boas Ähren und kann davon Noemi und sich ernähren. Lebensmittel werden als Gabe Gottes verstanden und deshalb ist maßvoller und achtsamer Umgang damit geboten.
Viele biblische Erzählungen handeln davon, dass das Teilen der von Gott gegebenen Lebensmittel alle satt werden lässt. Immer ist so viel da, dass es zum Leben reicht und dass Menschen sich davon nähren können. Ja, es bleibt sogar noch übrig. Was damit geschah, lassen die Erzählungen von der Brotvermehrung offen. Aber wir wissen, dass die Menschen die Reste sammelten und sie nicht einfach liegen ließen.

Bilder von weggeworfenen Lebensmitteln wirken lange nach: Berge von Brot liegen da und warten darauf, zu Tierfutter verarbeitet zu werden. Unzählige Tonnen größtenteils noch genießbaren Brotes werden hierzulande jeden Tag weggeworfen. Die Hälfte davon stammt aus Privathaushalten. Zuviel eingekauft, keine Lust auf Brötchen vom Vortag … Wegwerfen entsorgt das Problem schnell. In einer Gesellschaft, in der niemand mehr Hunger haben muss und wo Lebensmittel in riesiger Auswahl zur Verfügung stehen [müssen], ist es nicht einfach, Maß zu halten.
Aber auch die Bilder in der Coranavirus-Krise von leeren Regalen geben zu Denken:
wo bleibt das Maß … 

Maßhalten setzt Vertrauen voraus: morgen ist wieder genügend da und meine Mitmenschen nehmen ebenfalls nur so viel, wie sie brauchen. Neid und die Gier nach „mehr haben“ verhindern Mäßigung und den ehrlichen Blick auf eigene Bedürfnisse.

Wie viel brauche ich wirklich?
Wie viel ist genug für heute?

Maß halten rettet Lebensmittel, weil sie dann Lebensmittel sind und bleiben. Wir leben durch sie, ernähren uns – und produzieren sie nicht, um sie wegzuwerfen. Sie machen uns satt. Mehr braucht es nicht.

Freue Dich – Sonntag Laetare

Unter den Fastensonntagen sticht der vierte heraus: Er trägt den lateinischen Namen “Laetare” – “Freue dich”. Die Hälfte der vorösterlichen Bußzeit liegt hinter uns. Ostern kommt in den Blick. “Bergfest”. Aber können wir uns mit Blick auf die Corona-Krise und ihre Folgen freuen? Menschen leiden, sind krank oder isoliert. Menschen sterben. Das öffentliche Leben ist zum Stillstand gekommen. Menschen fühlen sich wie gelähmt.

Und genau in dieser Situation ist es so wichtig: Freue dich!
Freue dich: an der neuen Kreativität der Menschen, mit einer unbekannten Situation umzugehen.
Freue dich: an der Hilfsbereitschaft der Menschen, füreinander da zu sein.
Freue dich: am Frühling mit Vogelgezwitscher und länger werdenden Tagen.
Freue dich an der Gewissheit: wir sind und bleiben in Gottes Hand. Auf Gottes Liebe ist immer Verlass, in guten und in schlechten Zeiten, im Glück und Leid.
Freue dich: unser Herr, Jesus Christus, hat Tod und Vergänglichkeit besiegt.
Freue dich: wir können anderen von unserem Glauben erzählen und ihnen Hoffnung geben.
Freue dich: wir dürfen Osterzeugen sein!

4. Fastenwoche – Soviel Du brauchst.

2. Buch Mose:Exodus 16,11-18
Der HERR sprach zu Mose: Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: In der Abenddämmerung werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt werden von Brot und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin. Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der HERR euch zu essen gibt. Das ist’s aber, was der HERR geboten hat: Ein jeder sammle, soviel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelte. Und die Israeliten taten’s und sammelten, einer viel, der andere wenig. Aber als man’s nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte. Jeder hatte gesammelt, soviel er zum Essen brauchte.
Wir alle kennen das Wortspiel „Weniger ist mehr“. Dieses Wortspiel ist in sich nicht stimmig. „Mehr“ ist hier als positiv belegt, immer mehr ist immer besser. Aber es geht genau um das Gegenteil, das “Nicht-Mehr” ist positiv. Daraus entwickelten sie das Wortspiel „Weniger ist besser“. Weniger haben, weniger verbrauchen, weniger Stress, weniger wegschmeißen usw…

Die Aktion Klimafasten hat das Motto
„So viel du brauchst…“
Wie viel brauchst du? Das ist dann die Frage. Um im Wortspiel zu bleiben „Weniger ist genug.“ Das lässt sich auf alle Lebensverhältnisse durchdeklinieren:
Wie viel 
Essen ist genug?
Wie viel Getränke sind genug?
Wie viel
Autofahren ist genug und
wie viel Fahrradfahren?
Wie viel 
Zeit für mich ist genug und für andere?
Wie viel Anerkennung 
ist für mich genug?
Wie viel Schlaf ist genug, wie viel Wohnfläche 
ist genug?
Die biblische Geschichte mit dem Mannah, das die 
Israeliten einsammeln und das immer ausreicht, ist die Urgeschichte des Genug.
Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass 
das, was zur Sicherheit für den nächsten Tag zurückgelegt wird, verdirbt. Außer am Ruhetag, denn am Ruhetag sollen sie nicht sammeln. Das am Vortag Gesammelte reicht aus und am Ruhetag verdirbt es nicht.
Diese Geschichte nimmt den Sabbat, den Ruhetag 
vorweg. Eine göttliche Trainingseinheit im Fach Ökonomie des Genug. So ließe sich die biblische Wirtschaftslehre ausdrücken:
eine Ökonomie des Genug.

Faire Informations- und Kommunikationstechnologien

Ganz ehrlich: Nutzen wir nicht gerne und fast selbstverständlich Smartphone, Tablet und Co, genießen die Vorteile eines Smart TV und nutzen Streamingdienste? Machen wir uns bewusst, welchen Einfluss Computer, Internet und elektronische Medien auf unsere Umwelt und unser Klima haben. Lernen wir, wie wir durch einen bewussten Umgang mit IT viel Energie und Rohstoffe sparen können.
In dieser Zeit, in der soziale Kontakte nur eingeschränkt möglich sind, erkennen wir, dass Informations- und Kommunikationstechnologien ein Schatz sein können, um mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben.
Vergessen wir dabei nicht das Leid der Menschen, die die Rohstoffe für unsere Handys und Smartphones liefern: Die schöne Welt der Mobiltelefone hat eine dunkle, blutige Seite. Rebellengruppen im Ostkongo erobern Coltan-Minen und verkaufen illegal das seltene Erz, das für die Herstellung von Handys benötigt wird. Die Zivilbevölkerung wird brutal vertrieben. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe eingesetzt, kritisiert der kongolesische Erzbischof François-Xavier Maroy.

Wenn man weiß,
dass man Coltan verwendet oder kauft,
für das eine ganze Dorfgemeinschaft niedergemetzelt worden ist,
dann muss uns das zum Umdenken bringen.

Erzbischof François-Xavier Maroy

Die Zusage der Rose

Das Volk, das in der Finsternis geht, sieht ein helles Licht;
über denen, die im Land des Todesschattens wohnen, strahlt ein Licht auf.
Aus totem Baumstumpf wächst die ROSE. Sie steht da »wie ein Signal für die Völker«.
Und sie sagt: »Ich liebe dich – mit unendlicher Liebe. Hab keine Angst! Ich bin Mensch geworden – auch für dich. Ich verlasse dich niemals.«
Das Geheimnis der Rose: Weil Gott uns so liebt, können jetzt auch wir lieben –ihn, unseren Gott, und die Menschen.

Um das Coronavirus nicht ausufern zu lassen, begeben wir uns in die Isolation, meiden menschliche Kontakte, die wir eigentlich doch so sehr zum Leben brauchen. Aus Liebe und Fürsorge für uns alle bleiben wir allein.Wie in einem Gefängnis empfindet es manch einer.
Wie die Schwärze der Nacht, kalt und dunkel.

Gott lässt uns in dieser Zeit nicht allein. Seine Liebe ist wie die Rose. Sie schafft Zukunft, wo alles tot zu sein schien.Gottes Liebe schenkt uns Licht, Wärme und Zuversicht. Sie hilft uns, über uns hinauszuwachsen, die Not der anderen zu sehen und ihnen beizustehen.
Vielleicht mit einem Telefongespräch,
vielleicht mit einem Brief,
vielleicht mit einem Einkauf.

Wir können atmen und leben;
denn du, unser Gott, liebst uns immer. Amen.
Nach Gedanken von Theo Schmidkonz SJ 

Für Ihr persönliches Gebet:
bitte nehmen Sie sich eine Rose mit.

5. Fastenwoche – Mobilität und nachhaltiges Reisen

“Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.”  Johann Wolfgang von Goethe

Mobilität in der Corona-Krise:
von 100% auf fast 0% in kurzer Zeit. Die Schöpfung dankt es uns. Sie kann einmal „durchatmen“. 
Wir halten das aus, noch….

Die Corona-Krise bedeutet viele Einschränkungen, aber sie schenkt auch Zeit, um neue, klimafreundliche Reiseziele zu recherchieren.

Nutzen wir diese Zeit für ein anderes Leben nach der Krise! Nutzen wir die Zeit für ein grundsätzliches Umdenken!
Oder wollen wir nur schnell unsere alten Lebensgewohnheiten wieder aufnehmen?

Wir schmieden neue Reisepläne. Was bedeutet für mich Urlaub?
Werden meine Bedürfnisse nur erfüllt,
wenn ich weit weg reise?
Wohin und wie kann ich klimafreundlich verreisen?
Suche ich nach umwelt- und klimafreundlichen Ferienzielen?
Halte ich mich auf der Autobahn an ein freiwilliges Tempolimit von 130 km/h?

Letzte Fastenwoche – Plastikfreies Leben

Mk 11,23: Ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: ›Heb dich empor und stürz dich ins Meer!‹ und wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, wird es eintreffen.
Das kann man natürlich nicht wörtlich nehmen, oder? Das ist schon ein bisschen übertrieben von Jesus –oder sagen wir, man muss das im übertragenen Sinn verstehen. Und es geht ja gar nicht um den Berg.
Wer sollte den einen Berg ins Wasser stürzen wollen?
Es geht um Berge des Alltagslebens. Solche Gedanken gehen mir durch den Kopf, wenn ich diesen Satz lese –wie kann Vertrauen alleine die Kraft haben, einen Berg ins Meer zu stürzen? Aber tatsächlich gibt es etwas, das sehr konkret die Kraft hat, einen richtig großen Berg ins Meer zu stürzen.
In unseren Meeren schwimmt nämlich ein gewaltiger Berg aus Plastik. Geschaffen durch menschlichen Konsum und Wachstumsstreben, durch Ignoranz, durch das Verlangen nach immer mehr.
Die große Frage ist nicht, wie bekommen wir einen Berg ins Wasser gestürzt –sondern wie kommt der Berg aus dem Meer wieder hinaus? Eine wirklich schwierige Aufgabe. Davon steht nichts im Bibeltext.
Können wir das überhaupt wieder in Ordnung bringen? Wir als Menschheit? Oder ist da schon zu viel Müll im Meer? Was soll ich als einzelne Person da schon machen? Ist das nicht aussichtslos?

„… wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, wird es eintreffen.“ So steht es in Mk 11,23.
Irgendwie setzt das bei mir Allmachtsphantasien frei. Alles? Wirklich alles? Dann kann ich machen, was ich will? Dann wird mir alles gelingen?

Aber so ist es gerade nicht gemeint. Es ist gerade nicht gemeint, dass ich mir etwas wünsche und dann geschieht es. Nein. Sondern an Gott glauben, das gibt Kraft, das macht mutig, das motiviert. Aus der Kraft der Liebe Gottes etwas tun. Und so zu lieben, so zu glauben –damit kann man Berge versetzen. Lasst uns der Welt zeigen, dass so zu lieben und so zu glauben stärker ist als Konsumieren, Produzieren und Ignorieren! Simon Schu, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche von Westfalen

 

 

 

 

 

 

 

Plastikfreies Leben 


Obst und Gemüse
ohne Plastikverpackung einzukaufen.
Schaffe ich das?

Wieviel Plastikmüll
erzeuge ich in einer Woche?

Der überwiegende Anteil der Plastikproduktion wird für sehr kurzlebige Verpackungen verwendet.  

Jeder Deutsche produziert jährlich etwa 38 kg Plastikverpackungsmüll.

 

Kitas vom 16.03. -18.04.2020 geschlossen

Unsere Kindertageseinrichtungen bleiben
vom 16. März 2020 bis zum 18. April 2020
geschlossen.
Nach aktueller Bewertung der durch das Corona-Virus bedingten Infektionslage durch die zuständigen Stellen in Niedersachsen wird allen Kindertageseinrichtungen der Betrieb untersagt. Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme nach § 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Die Schließung erfolgt aufgrund einer fachaufsichtlichen Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. 
Kerstin Jenrich, Geschäftsführerin der Kath. Familienzentren in Garbsen