Apostel Thomas – Spiegel unseres Glaubens

 Erster Sommergottesdienst vor St. Maria Regina: Als “Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes” (Eph 2, 19-22) wurden am Festtag des Apostels Thomas ca. 50 BesucherInnen des Wortgottesdienstes auf dem Vorplatz von St. Maria Regina begrüßt.

Ist das so, ich ein Mitbürger der Heiligen? Ein Blick in den Spiegel sagt oft etwas anderes: Was spiegele ich wider von meinem Glauben?
Berühmt wurde der Apostel Thomas durch seine Zweifel an der Auferstehung Jesu und sein Verlangen, handgreiflich die Auferstehung zu überprüfen: erst nachdem Jesus ihn aufforderte, seine Wundmale zu berühren, glaubte er das Unfassbare und bekannte: “Mein Herr und mein Gott!
Heute ist das nicht mehr möglich durch das Schauen und Berühren der Wundmale Jesu, sondern mehr durch das Vorbild und Beispiel von Heiligen und Hausgenossen Gottes: “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben” (Joh 20, 27-29).
Glaube muss auch überzeugend weitergegeben werden. So ist es ein schönes Zeichen, dass mit diesem Evangelium vom ungläubigen Thomas eine Reihe von Wortgottesdiensten auf dem Vorplatz von St. Maria Regina beginnen und dabei viele Möglichkeiten der Verkündigung des Wortes Gottes genutzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass der Gemeinde der Hausgenossen Gottes vielfältige Formen der Wort-Gottes-Feier auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben – nicht nur als Ersatz für eine Hl. Messe.

St. Raphael radelte 7.037 km

Stadtradeln 2020 in Garbsen

 

Unsere Kirchengemeinde nahm als “St. Raphael radelt” daran teil.
Unsere 45 TeilnehmerInnen waren unterwegs mit folgenden Fahrstrecken
1. Woche: 2.090 km | 2. Woche: 2.340 km  | Woche: 2.607 km | Gesamt: 7.073 km
In der Rangliste der Stadt Garbsen steht St. Raphael auf Platz 9 von 63 Gruppierungen.  
 
Eine anonymisierte Ergebnisliste erhalten Sie hier durch Anklicken.

Birgit Weisser hat dem Redakteur der Kath. Kirche in der Region Hannover eine Interview gegeben.  Hier der Link zum Artikel.

Für Fragen dazu ist Birgit Weisser per EMail zu erreichen.

 

Vorstellung Pastor Dr. Julius F. Kafuti

Pastor Dr. Julius Folo Kafuti

Liebe Gemeinde,
ich wurde gebeten, mich kurz vorzustellen. Welch eine schwierige Aufgabe! Dabei habe ich mich schon über tausend Male vorstellen müssen, seitdem ich in Deutschland bin, das letzte Mal vor ein paar Tagen, nämlich am 9. Juni 2020 anlässlich eines Interviews mit der Zeitung „Online immer aktuell“.

Der Zeitungsartikel mit der Überschrift „Ich wusste früh, dass das mein Weg ist.“ erweckt den Eindruck, als hätte mein Weg geradlinig zur Priesterweihe geführt. Dem ist aber nicht so! Rückschläge gehören konstitutiv zu jedem Lebensweg. „Der Mensch denkt, Gott aber lenkt“, und zwar auf seine Art und Weise. Darum heißt es weiter im Volksmund: „Gott schreibt auf krummen Linien gerade“. An drei Zwischenfällen soll anschaulich gemacht werden, dass meine Priesterweihe – rein menschlich betrachtet – dem Zufall zu verdanken ist.

Liebe Schwestern und Brüder!
Mit Absicht habe ich darauf verzichtet, bei dieser Vorstellung ein Skizze meiner Biographie niederzuschreiben. Sie sollten selber sehen, dass ich praeter rerum ordinem, also gegen den zu erwartenden logischen Verlauf der Dinge, Priester geworden bin.

Nun bin ich hier in der Großgemeinde Garbsen tätig. Mein Ziel ist es, mit Ihnen den Zeichen Gottes zu lauschen, um seine diskreten Indikationen wahrzunehmen und entsprechend zu handeln.

Dr. Julius F. Kafuti


Im Knabenseminar (Gymnasium) war ich im Dienst am Altar tätig und führte in meiner Eigenschaft als Zeremoniar den Vorsitz über die Liturgiekommission. Der damalige Schulleiter legte großen Wert auf die Feier der Liturgie. Es kam aber vor, dass bei einer Andacht mit sakramentalem Segen der Altar nicht in gebührender Weise geschmückt war: Es fehlten Blumen auf dem Altar. Zudem hatte mein Team das Velum für den Segen mit der Monstranz übersehen. Doch damit nicht schlimm genug! Einige Schüler hatten sich auf die Empore zurückgezogen und verfolgten von dort aus die eucharistische Andacht. Böse gemeint war das ganze jedoch nicht. Wir hatten es hierbei mit einem Tag zu tun, da wir als Schüler einfach an unseren Grenzen angelangt waren. Es war am Gedenktag des Hl. Petrus Canisius, also am Patrocinium der Schule. Da hatten wir volles Programm: Feierliche Hl. Messe in der Früh, Fußballpartie am Nachmittag und ein Theaterstück eben nach der Andacht. Da ich sowohl beim Fußball als auch beim Theaterspiel involviert war, wurde es knapp für mich. Zu einer akkuraten Vorbereitung der Andacht konnte es kaum noch kommen.

Der Schuldirektor bewertete meine Nachlässigkeit als Sakrileg, worin er Grund genug für eine sofortige Entlassung aus der Schule sah. Wie durch ein Wunder geschah nichts, so dass ich zum Studium der Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Fakultät in der Hauptstadt Kinshasa zugelassen wurde. Doch auch dort würde ich bald erfahren, wie sehr mein Schicksal an einem Haar hing.

 

Weitere Infos siehe auch unter http://kath-kirche-garbsen.de/dr-julius-folo-kafuti-pastor-garbsen/

An der Fakultät gab es eine Mensa – aus praktischen Gründen – vorerst nur für Priesteranwärter. Der belgische Ordensmann, der für unsere Küche zuständig war, bot auf seiner Speisekarte alles mögliche an, etwa Erbsen oder Pferdefleisch, nur keine lokalen Gerichte. Als ich drei Jahre später zum Sprecher der Priesteranwärter bestellt wurde, hatte der Druck auf eine dringende Umstellung der Speisekarte auf Landesprodukte seinen Paroxysmus erreicht. Also trat ich für die Einführung eines Nationalgerichtes ein: des Maniok Knödels. Die Seminarleitung stemmte sich dagegen, musste aber letzten Endes nachgeben. So groß war der Druck seitens der Studenten. In ihrem jährlichen Gutachten an meinen Bischof stempelte die Seminarbehörde mich als Revoluzzer ab und stellte meine Idoneität zum Priesterberuf weitgehend in Frage. Wieder einmal geschah es: Wie durch ein Wunder drückte das Konsultorenkollegium in meinem Heimatbistum das Auge über das vernichtende Urteil der Seminarleitung zu, so dass ich zum Studium der Theologie zugelassen wurde.

1982 wurde ich mit drei weiteren Gleichgesinnten zum Diakon geweiht, wobei die Priesterweihe fürs darauffolgende Jahr ins Auge gefasst wurde. Bis zu jenem Zeitpunkt fanden alle Priesterweihen in der Bischofsstadt Kikwit statt. Doch dann schickte sich mein Pfarrer, ein achtzigjähriger belgischer Jesuitenpater, an, meine Weihe in der Heimatpfarrei zu veranstalten. Seine Begründung war: Die letzte Priesterweihe dort ging auf das Jahr 1957 zurück, so dass junge Menschen kein konkretes Bild mehr von einer Weihe hätten. Es wäre an der Zeit, ihnen wieder einmal eine sacerdotalis Ordinatio plastisch vor Augen zu führen. Der Bischof wurde ärgerlich. Jedoch gab der Pfarrer nicht auf. Kriegsmüde gab der Bischof nach, verlegte aber auch eigenmächtig die Weihe auf das Jahr 1984. Ein Jahr später verstarb er.

 

Wort zum Sonntag (Dreifaltigkeitssonntag)

Liebe Schwestern und Brüder!

Das „Wort zum Sonntag“ kommt diesmal als Text – und eine Woche später!
„Alle guten Dinge sind drei“ – viele von uns kennen dieses Sprichwort! Aber warum eigentlich „drei“? Warum nicht „zwei“ oder „fünf“ oder „neun“?
Drei scheint also eine besondere, eine positive Zahl zu sein. Vielleicht gibt es auch deshalb die „Hl. Drei Könige“, die „Drei Musketiere“ oder auch die „Hl. Dreifaltigkeit“? Denken sie auch auch an die Aufforderung „Dreimal dürfen Sie raten!“
Die Zahl „drei“ hat in der Zahlensymbolik, den Volksbräuchen, der Mythologie und Religion immer eine sehr große Rolle spielt.
Aber woher kommt das Sprichwort?
Der Ursprung liegt im Rechtswesen. Das Thing war bei den Germanen die Volks-, Heeres- und Gerichtsversammlung, die dreimal im Jahr stattfand.
Ein Angeklagter hatte also dabei genau drei Chancen, sich den Richtern zu stellen. Erschien er auch beim dritten Mal nicht zur Verhandlung, wurde er in Abwesenheit verurteilt. Auf altgermanisch hießen diese Gerichtsversammlungen “Thing”, es hieß also ursprünglich “Aller guten Thinge sind drei”. Er hatte also dreimal die Möglichkeit, sich zu erklären und verteidigen. Erst dann wurde er „dingfest“ gemacht, also verhaftet.

In der Hl. Schrift sind es drei Männer, die Abraham aufsuchen und Gott selber versinnbildlichen. (Gen 18,2). Die drei Männer im Feuerofen bezeugen das Erbarmen und die Macht Gottes (Dan 3), die drei Magier kommen (Mt 2), um das Jesuskind anzubeten,  die drei Jünger sind bei der Verklärung des Herrn dabei (Mt 17,1), drei Frauen mit dem Namen Maria stehen unter dem Kreuz Jesu (Joh 19,25) …
Am vergangenen Sonntag haben wir das Fest „Hl. Dreifaltigkeit“ gefeiert und damit diese positive Beziehung zwischen Vater, Sohn und Geist, die also die Vollkommenheit darstellt.
Warum ich das alles schreibe?
Seit Anfang Juni sind wir ein Dreier-Team: Pfarrer, Pastor und Kaplan! Wir sind nicht die Vollkommenheit: jeder bringt seine eigenen Begabungen und Fähigkeiten, seine Ecken und Kanten mit ein.  Für ein Jahr werden wir den Weg im Pastoralbereich Hannover West nun als Priester gehen – denn Kaplan Björn Schulze wird noch ein Jahr bei uns bleiben.  Vielleicht werden wir, werden Sie gerade deshalb sagen: „Alle guten Dinge sind drei“!
In diesem Sinne noch einmal ein herzliches Willkommen an Pastor Dr. Kafuti!

Auf gute Zusammenarbeit im Pastoralteam und den Gremien!

Christoph Lindner, Pfr.

Corona-Abwehr: aktuelle Informationen aus St. Raphael

 

  PFINGSTEN   

  weitere Videos   

  Sonntag vor Pfingsten und Christi Himmelfahrt  

  Worte zum Sonntag  

  Ostern – Gründonnerstag – Karfreitag  

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Hier könnte Ihr Foto stehen als Lichtblick und Mutmacher in dieser Zeit der Solidarität.
Text und Bild bitte an senden.
Mit dem Senden erlauben Sie, dass Text und Bild hier veröffentlicht werden kann.

Zu den “Lichtblicken” bitte Anklicken

hier anklicken: Gottesdienste der nächsten 3 Wochen und Hinweise.

Neuland hat ab Pfingsten wieder
drei Mal in der Woche Vormittags
Mo. / Mi. / Fr. jeweils von 10 – 13 Uhr geöffnet.

Für Montag und Freitag bitte am besten vorab einen Termin per E-mail: , Telefon: 05131-97225, oder Mobil: 0157-54942530 machen.

Bitte die Abstandsregeln einhalten und mit Maske kommen.


Brief von Bischof Heiner
an die Erstkommunionkinder

Liebe Erstkommunionkinder,
liebe Erstkommunionfamilien,
unser Bischof Heiner denkt an euch und betet für euch – und hat dir und dir und Ihnen und euch einen Brief geschrieben:”


Bistum Hildesheim veröffentlicht Handreichung zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten

Das Bistum Hildesheim hat heute eine Handreichung zur Wiederaufnahme von Gottesdiensten an die Pfarrgemeinden herausgegeben. Demnach können ab Samstag, 16. Mai 2020, in Kirchen des Bistums Hildesheim eingeschränkt wieder gemeinsame Gottesdienste stattfinden. Die Handreichung enthält genaue Regeln und Hinweise für liturgische Feiern in Kirchen während der Corona-Pandemie.
Dazu gehört eine Zugangsbeschränkung: So richtet sich die Anzahl der Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmer nach der Größe des Kirchenraums. Eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person soll vorhanden sein. Auch sollen die Gläubigen einen Abstand von eineinhalb Metern nach allen Seiten wahren. Die Sitzordnung wird so gestaltet, dass der Mindestabstand nie unterschritten wird. Unter Wahrung des Sicherheitsabstandes zu anderen Gottesdienstteilnehmern können Familien und Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, zusammensitzen.
Das Tragen eines Mundschutzes wird empfohlen. Personen mit akuten Atemwegserkrankungen oder grippeähnlichen Symptomen erhalten keinen Zugang. Die Kirchentüren bleiben für das Eintreten und Verlassen der Kirche geöffnet, damit die Türklinken nicht angefasst werden müssen. Türklinken und Geländer müssen regelmäßig gereinigt werden.
Wo es möglich ist, sollen getrennte Eingänge und Ausgänge markiert werden. Insbesondere vor Beginn und nach dem Ende des Gottesdienstes ist darauf zu achten, dass es nicht zu Grüppchenbildungen kommt. Vor und nach dem Gottesdienst muss der Kirchenraum gründlich gelüftet werden.
Um sowohl dem Wunsch der Gläubigen als auch der aktuellen Gefährdungssituation gerecht zu werden, sollten zunächst solche Gottesdienstformen gefeiert werden, bei denen sich die Ansteckungsgefahr durch ihre Gestaltung besonders gering darstellt. Dies ist insbesondere bei kurzen Wort-Gottes-Feiern von etwa 25 Minuten, Andachten und einfachen Gebetsformen gegeben.
Auf das gemeinsame Singen während des Gottesdienstes soll verzichtet werden.
Freiluftgottesdienste können unter Beachtung der Abstandsregeln und mit geeigneten hygienischen Maßnahmen stattfinden. Bislang ist hierfür weiterhin die behördliche Genehmigung nötig. Wallfahrten und Wallfahrtsgottesdienste bleiben bis auf weiteres ausgesetzt.
Das Bistum Hildesheim weist explizit darauf hin, dass die Teilnahme an öffentlichen Gottesdiensten insbesondere für gefährdete Personengruppen mit einem Risiko verbunden ist. Wörtlich heißt es in der Handreichung: „Eine Wiederaufnahme der Gottesdienste wird mit großer Vorsicht und Umsicht zu gestalten sein. Vorrangiges Ziel bleibt es weiterhin, Infektionen zu vermeiden und die Ansteckungsrate weiter zu reduzieren.“
Die Gläubigen und die Pfarrgemeinden sind daher aufgerufen, sowohl die häuslichen Gottesdienstformen als auch die Livestream-Angebote von Gottesdiensten fortzusetzen.

Alle Dokumente zu den Regelungen finden Sie auf der Website des Bistums unter
unter https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/nachrichten/artikel/news-title/bistum-hildesheim-veroeffentlicht-handreichung-zur-wiederaufnahme-von-gottesdiensten-21300/

 


An diesen Sonntagen hätten wir
unsere Erstkommunionen gefeiert.

 

Nun geht das wegen Corona nicht. Aber es geht, sich zu freuen. Es geht, sich mit Freude zu erinnern, dass wir Kinder Gottes sind. Es geht, in der Familie oder auf der Straße davon zu singen, zu lachen, zu klatschen:

Unser Knallerlied aus den Weg- Gottesdiensten hat die Sina Binner für euch gesungen und aufgenommen. Na, kannst du es noch mitsingen? 

Als Vorfreude auf unser Wiedersehen in der Kirche und auf eure Erstkommunion gibt´s auch das Lied, mit dem wir immer unsere Gottesdienste beginnen: “Willkommen, hallo im Vaterhaus…” – mit frohem Gruß von Sina und allen Mitgliedern von “Füreinander”:

Übrigens: Das Vaterhaus (alle katholischen Kirchen in Garbsen) ist für ein persönliches Gebet geöffnet! Guckt nach den Öffnungszeiten.

Impressionen aus den Kirchorten und ein Osterbrief

 Osterbrief an die Kirchengemeinde


persönliches Gebet
Öffnungszeiten der Kirchen

 

 

 
Für alle Garbsener
Wir nähen Mund+Nasen-Masken

„Der Bedarf für Pflegeheime ist gedeckt. Jetzt nähen die Freiwilligen weiter für alle, die eine Maske brauchen!“, sagen die Organisatorinnen Kathrin Osterwald (NEULAND) und Karin Schleiermacher. Interessierte können sich bei  Kathrin Osterwald unter 0157-54942530 oder melden.
Angesichts der Aktualität gibt es gerade jetzt großen Bedarf an Masken. Daher freuen wir uns über weitere Näherinnen und Näher und unterstützen sie gerne bei Stoff- und Schnittmusterbeschaffung und weiteren Fragen.
Solange der Vorrat reicht, werden die Masken gegen eine Spende abgegeben. Auch Stoffspenden sind weiterhin erwünscht  und können kontaktlos in der Kirche St. Maria Regina, Böckeriethe 43, abgelegt werden.
Kathrin Osterwald – Ökumenisches Sozialprojekt Neuland & Karin Schleiermacher

Nähanleitungen als Download:
Mund-Nasen-Maske Nähanleitung Feuerwehr Essen
Mund-Nasen.Maske-Näharena-Anleitung


Telefonkette für ältere Gemeindemitglieder
Wir bleiben in Kontakt – Corona zum Trotz!

Das Gemeindeleben, die Gottesdienste und alle Aktivitäten der Gruppen und Gemeinschaften sind heruntergefahren. Das ist nötig, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Es ist wichtig, alle direkten Kontakte so gut es geht zu vermeiden, um insbesondere die älteren und gesundheitlich vorbelasteten Menschen zu schützen.

Aber wir bleiben in Kontakt!
Niemand soll sich einsam und abgeschnitten fühlen! Wir wollen weiter bei den Menschen sein. Als Gemeinde sind wir da, wenn auch auf anderen Wegen. Das Internet bietet gute Möglichkeiten, aber viele ältere Gemeindemitglieder haben kein Internet. Deswegen bieten wir einen Telefondienst an.

Sie können jederzeit im Pfarrbüro anrufen!
Unter den Telefonnummern 05137-129690 (Pfarrbüro St. Raphael) oder 05131-6562 (Pfarrbüro St. Maria Regina) wird Ihr Anruf entgegen genommen – entweder persönlich, oder per Anrufbeantworter. Hinterlassen Sie einfach Ihren Namen und Ihre Telefonnummer, und sie werden zeitnah (spätestens am nächsten Tag) zurück gerufen.
Hierzu haben sich mehrere Gemeindemitglieder bereit erklärt. Sie hören Ihnen zu, sprechen mit Ihnen über Ihre Sorgen und Ängste und leisten ihnen auf diese Weise einfach etwas Gesellschaft. Bei Bedarf geben sie auch hilfreiche Tipps oder leiten Hilfegesuche (z.B. nach Hilfe beim Einkaufen) weiter. Gern können Sie sich zu regelmäßigen Telefongesprächen verabreden.

Gemeinschaft im Gebet
Auch wenn wir zurzeit keine Gottesdienste feiern können, wollen wir uns weiter als Gemeinschaft im Gebet verbunden bleiben. Wenn Sie möchten, können Sie am Telefon auch das Tagesevangelium hören, ein Gebet miteinander sprechen oder ein Gebetsanliegen äußern, das in der Heiligen Messe, die Pfarrer Lindner und Kaplan Schulz regelmäßig stellvertretend für die Gemeinde feiern, aufgenommen wird. Scheuen Sie sich also nicht, anzurufen! 05137-129690 (Pfarrbüro St. Raphael) oder 05131-6562

Bitte geben Sie diesen Tipp auch an weitere Gemeindemitglieder in Ihrem Bekanntenkreis weiter!

Wollen Sie mithelfen?
Sind Sie bereit, diese Aktion aktiv zu unterstützen? Dann melden Sie sich am besten per E-Mail und mit Angabe Ihrer Telefonnummer bei Gregor Branahl () oder direkt im Pfarrbüro. Sie werden dann auf die Liste des Telefondienstes mit aufgenommen.
Hier finden Sie weitere Informationen für Interessierte. (Download)


Äußerlich Abstand halten – innerlich zusammenrücken
19 Uhr: ökumenisches Gebet

Beten Sie mit,  wie es viele in Deutschland jetzt tun

Gebet in der CoronakriseBY SUSANNE KROPF

Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung. Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Bitte tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie und allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in dieser extremen Belastung. Den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind.
Für alle, die von Angst überwältigt sind.
Um Frieden inmitten des Sturms, um klare Sicht.
Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben oder befürchten.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,
sich einsam fühlen, niemand umarmen können.
Berühre Du Herzen mit Deiner Sanftheit. 
Und ja, wir beten, dass diese Epidemie abschwillt, dass die Zahlen zurückgehen, dass Normalität wieder einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.
Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist. 
Dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können. Dass Du allein ewig bist. Dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt. Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir. Danke. Amen.

Sturmgebet von Papst Franziskus


Für Erstkommunionkinder + Kinder bis 11+ Jahre​
Videos aus dem Leben Jesu

Liebe Erstkommunionfamilien, liebe Kinder,
da gibt es jetzt so ein Virus, das uns krank machen kann.
Darum können wir uns leider auch nicht mehr in der Kirche treffen.
Kein Grund aber, dass wir nichts mehr von Gott und Jesus erfahren
– und Spass haben: Schaut ihr gerne Videos?

Dann habe ich für euch einen tollen Tipp
– und ihr könnt sogar einen Preis gewinnen! 
Ich habe 50 Videos ausgesucht mit Geschichten aus der Bibel.
Du müsst ja nicht gleich alle auf einmal gucken. 🙄 

Wie wär’s, wenn du zu dem Bibelvideo aus dem Leben Jesu, das dir besonders gefällt,
ein Bild malst, etwas bastelst, oder eine Geschichte schreibst,
als wäre es euch heute mit dir und Jesus passiert.
Vielleicht betest du gerne – dann schreibe doch ein Gebet an Jesus:
Lieber Jesus, ich danke dir für …., ich finde es toll, dass du…,  ich bitte dich um …
 
Nun wäre es ja blöd, wenn du das zuhause machst, und niemand bekommt es mit.
Ich und die Menschen in unserer Gemeinde sind total neugierig darauf.
Ich würde es in die Kirchen hängen, und alle können es sehen.
Vielleicht machen wir auch ein Kinder-Bibel-Bilder-Gebet-Buch daraus.
Und das Tollste ist, du kannst auch etwas gewinnen!
 
Also: wenn du fertig bist, dann schreibe mir eine E-Mail mit deinem Namen und deiner Adresse. Gerne kannst du auch ein Foto von deiner Arbeit machen und mir dieses per E-Mail senden. Wenn du mir du mir nur eine Telefonnummer in der E-Mail sendest,
dann rufe ich dich an und wir besprechen, wie ich deine Arbeit erhalten kann.
 

(und Josefa Günther, Gabi Glatte, Claudia Kreinacker, Andrea Willms)

Jetzt hätte ich doch fast vergessen, wo du die tollen Videos findest: https://www.katholisch.de/video/serien/die-bibel-einfach-erzaehlt

Marta (7 J.) und Anna (15 J.) aus unserer Gemeinde haben sich in einem Schwesternprojekt mit einer der Geschichten auseinandergesetzt. Sie finden sie sehr schön. Marta meint: “…  ein besonderer Tag für Menschen und auch für Jesus.”.
Welche Geschichte und welchen Tag im Leben Jesu haben sie wohl dargestellt??
 
 Zur gleichen Geschichte haben drei Jungens einer Familie mit Lego gestaltet:

 Die Abendmahlsszene gestaltete Kristina R. mit Treibholz aus der Ostsee vom litauischen Strand: “Jesus reicht seinen Jüngern den Kelch des Bundes und das Brot – und lädt auch uns ein, miteinander Glauben und Leben zu teilen.
Da in Litauen – hier bei uns zu Hause – und so wie es geht.”

Dienstanweisungen | Briefe an die Gemeinde  
ABSAGEN | Neuland | Marspoint |

 

Aktuelle Regeln und viele weitere ständig aktualisierte Anweisungen
und Hinweise des Bistums Hildesheim finden Sie auf 
www.bistum-hildesheim.de/coronavirus 

21.04.2020: Brief an die Gemeinde
Die nächsten 14 Tage

Download (PDF, 172KB)


Anweisung
über offene Kirchen

In einer Dienstanweisung vom 02. April schreibt Generalvikar Wilk:
In diesen Tagen erhalte ich viele Rückmeldungen von Gläubigen, die für unsere offenen Kirchen in der Zeit dieser unvorstellbaren Krise sehr dankbar sind. Für mich ist es ein Geschenk, dass wir diese heiligen Räume noch offenhalten dürfen. Aufgrund der aktuellen Debatte über die Öffnung von Kirchen gelten folgende Regeln:

Gottesdienste und offene Kirche
a) Es ist erlaubt, sich für ein kurzes persönliches Gebet in der Kirche aufzuhalten. Maximal zwei Personen dürfen sich im Kirchenraum aufhalten.
b) Verboten sind Zusammenkünfte und Ansammlungen (Gottesdienste, Andachten etc.) in der Kirche wie auch im Freien.
c) Es ist erlaubt, die Kirchen zu den vor der Pandemiekrise regulären Zeiten zu öffnen.  Verboten sind zusätzliche Öffnungen. Gläubige dürfen nicht zu bestimmten Zeiträumen gezielt eingeladen werden.
d) Der Mindestabstand zwischen den einzelnen Personen von zwei Metern ist immer zu gewährleisten.
e) Es ist untersagt, Gegenstände (z.B. Osterkerzen, Palmzweige) zur Verteilung an die Gläubigen zu hinterlegen – sei es in Räumlichkeiten oder sei es im Freien. Alle ausgelegten Gebetsbücher und Gesangsbücher sind zu entfernen.
f) Verboten sind alle Streaming-Gottesdienste, die eine Beteiligung von Dritten erforderlich machen. Die im Dom vom Bischof bzw. von den beiden Weihbischöfen gefeierten Gottesdienste werden stellvertretend für das Bistum gefeiert. Alle sind eingeladen, über das Internet diese Gottesdienste mitzufeiern. 
g) Es ist erlaubt, einen Gottesdienst in Einzelzelebration zu feiern, weitere liturgische
Dienste (z.B. Lektorendienst etc.) sind nicht erlaubt. Alle Gottesdienste werden unter Ausschluss anderer Personen gefeiert.  Die Gemeinde (damit sind auch die Mitarbeitenden vor Ort umfasst) nimmt an diesen Gottesdiensten nicht teil.

h) Krankenkommunion und Krankensalbung ist nur im äußersten Notfall (Sterbefall) erlaubt. Zuvor ist das Einverständnis der/des behandelnden Arztes/Ärztin einzuholen, ihren/seinen Anweisungen ist widerspruchslos Folge zu leisten.
i) Firmungen und Feiern der Erstkommunion müssen bis zu den Sommerferien verschoben werden.
j) Beerdigungen finden ausschließlich auf dem Friedhof im allerkleinsten Familienkreis statt. Dabei sind der Ablauf und die Liturgie entsprechend zu kürzen und anzupassen.

Vorstehende Regeln und viele weitere ständig aktualisierte Anweisungen und Hinweise des Bistums Hildesheim finden Sie auf 
www.bistum-hildesheim.de/coronavirus 

Zur Eindämmung der Corona-Ausbreitung werden
NEULAND und MARSPOINT ab sofort bis zum 20.04.
alle Gruppenangebote schließen.
NEULAND Für die Beratung im Rahmen der offenen Tür im Nachbarschaftsladen gilt:
Wir sind telefonisch unter 05131 97225 (auch AB, wir rufen zurück)
oder 0157 54942530 und über Email () zu erreichen. Für wichtige Anliegen vereinbaren wir in Ausnahmefällen Einzeltermine.


Pfarrer Lindner: Spenden
für Misereor +
Hl. Land

Misereorkollekte
MISEREOR bittet: Die Erlöse der Miseror-Kollekte sollten Kindern in Indien, Notleidenden im Jemen, Geflüchteten im Libanon und vielen weiteren Menschen in MISEREOR-Projekten zugute kommen.
Vergessen Sie auch in diesen schwierigen Zeiten diese Menschen nicht. Jeder, der trotz einer ausgefallen Aktion spenden möchte, ist eingeladen dies zu tun. Denn jede Spende wird dringend gebraucht.

Unser Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel wendet sich per Videobotschaft an Sie.

oder online die Spende an Misereor

Hl.-Land-Kollekte
Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) sieht mit Sorge
ins Heilige Land:
Wie soll die immer größer werdende Not der Menschen im Heiligen Land, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, gemildert werden, wenn die Haupteinnahmequelle des DVHL, die Palmsonntagskollekte in den Gottesdiensten in Deutschland, ausfällt? Für die Menschen im Heiligen Land ist es von existenzieller Bedeutung, dass trotz Ausfall der Gottesdienste gespendet wird. Diesmal per Überweisung statt in den Klingelbeutel auf das Konto:
 

Deutscher Verein vom Heiligen Lande
Pax-Bank – IBAN: DE13 3706 0193 2020 2020 10
oder online die Spende zum Palmsonntag

Hl. Messen sind NICHT öffentlich
Vorlagen für  Hausgottesdienste + Hausgebete
online: Hl. Messe aus dem Hildesheimer Dom

In St. Raphael wird weiterhin die Hl. Messe gefeiert ohne Gemeindebeteiligung.
Für die Gläubigen bietet das Bistum Hildesheim viele Anregungen und Vorlagen für den Gottesdienst zu Hause und im Familienkreis  an. Folgen Sie dem Link
https://www.bistum-hildesheim.de/massnahmen-gegen-ausbreitung-des-coronavirus/hausgottesdienste-hausandachten-hausgebete/

Da wegen der Corona-Krise derzeit keine öffentlichen Gottesdienste möglich sind, überträgt das Bistum Gottesdienste aus dem Hildesheimer Dom. Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ sowie die Weihbischöfe Dr. Nikolaus Schwerdtfeger und Heinz-Günter Bongartz feiern ab sofort im Wechsel werktags um 18:30 Uhr und sonntags um 10:00 Uhr Eucharistie. Samstag wird jeweils um 18:30 die Vesper gefeiert.
https://107235.seu2.cleverreach.com/c/46654674/62889e736bc-q7g72z

Darüber hinaus lädt Bischof Wilmer die Pfarrgemeinden in der Diözese ein, jeden Abend fünf Minuten lang die Kirchenglocken läuten zu lassen.

 


DIESE SEITE WIRD STÄNDIG AKTUALISIERT

WIR BLEIBEN ZU HAUSE,
ABER
NICHT ALLES
IST ABGESAGT 

Tages Sonne ist nicht abgesagt
.
Blauer Himmel und der Regen sind nicht abgesagt
.
Mondscheinnacht nicht abgesagt


Frühling ist nicht abgesagt
.
Bunte Farben sind nicht abgesagt
.
Vogelgezwitscher nicht abgesagt

Phantasie leben – angesagt
.
Hilfsbereitschaft zeigen – angesagt
.
Beten können – angesagt


Liebe schenken ist nun angesagt
.

Hoffnung geben ist nun angesagt
.

Dankbarkeit empfangen – angesagt