Hervorgehobener Beitrag

Advent 2016 in St. Rapha­el

advent2016-1Impro­vi­sa­ti­on zum Lichthym­nus „Du Licht vom Lich­te” (Got­tes­lob Nr. 95) gespielt von Char­lie Kager:

Wie in den Vor­jah­ren sam­meln wir bei den Rora­te­mes­sen in St. Rapha­el für unse­re Part­ner­ge­mein­de in Indien. Father Gnana­mut­hu baut dort eine Kir­che und braucht jede Hil­fe. Bil­der vom Bau­fort­schritt der Kir­che sehen Sie hier.

krippenhaus adventsmusik

hoffnungsspruch
Die­se Geschich­te hat uns als ein­zi­ge
erreicht zu unse­rem Pro­jekt
„24 Hoff­nungs­ge­schich­ten”.
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HOFFNUNG

Es ist Weih­nach­ten, wie­der ein­mal. 
Ein schö­nes Jahr. 
Vie­le Din­ge sind pas­siert. 

Gekämpft habe ich. 
Mich abge­müht,
das bes­te draus gemacht. 
Ein Tag nach dem ande­ren. 
Angst hab ich gehabt. 
Angst um die Kin­der, 
Angst um mein Ein­kom­men,
Angst vor der Poli­tik. 
Angst vor Streit mit dem Nach­barn, 
Angst das mein Auto kaputt geht.

Aber es gab auch Tage der Freu­de,
Tage mit Lächeln 
und hüp­fen­dem Herz.
Aber die­se waren weni­ger. 

Immer ange­trie­ben von Hoff­nung,
Hoff­nung, dass alles bes­ser wird,
dass ich im Lot­to gewin­ne
oder dass mich son­st
irgend­et­was erlöst. 

Kam aber nicht, 
eben­so wie letz­tes Jahr 
und das Jahr davor. 

Und trotz­dem hat mich die Hoff­nung getra­gen,
die klei­nen Din­ge über die Run­den gebracht.
Jedes Kin­der­la­chen, jeder Son­nen­strahl,
jeder lie­be­vol­le Bli­ck ein klei­nen Hoch in mir erzeugt. 
Man­ch sanf­te Musik, man­ch lau­tes Fest 
mich abge­lenkt vom All­tag. 

Doch immer kam die Stil­le,
die Stil­le die mich in mich bli­cken lässt.
Mei­nen Glau­ben prü­fen lässt. 
Die Tage an mir vor­bei zie­hen lässt. 

Und dann wird mir klar,
ich war nie allein.
Irgend jemand war da, 
hat mei­ne Wege gelenkt, 
mir Trost gespen­det und Hoff­nung gege­ben.

Hoff­nung dass ich nicht allein bin,
Hoff­nung dass ich nicht allein sein wer­de.
Dass ich auf dem rich­ti­gen Weg bin,
die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen tref­fe. 

Oft habe ich auf die­se inne­re Stim­me nicht gehört. 
Und es dann bereut. 
Aber dass es sie gibt, die­se inne­re Stim­me, 
das gibt mir die Hoff­nung, die ich brau­che. 

Die ich brau­che
um mit Zuver­sicht durch die Weih­nachts­zeit
voll Lie­be zu gehen. 
Die Atmo­sphä­re zu genie­ßen,
die sie mit sich bringt, 
die Weih­nachts­zeit. 
Die Düf­te, die Gerü­che,
die Stil­le an ver­schnei­ten Tagen. 

Zu erken­nen, dass der Weg den ich gehe, gen­au der rich­ti­ge ist.
Und getra­gen von eben die­ser Hoff­nung ist mein Leben schön. 
Schön durch die klei­nen Din­ge und die Lie­be 
in den vie­len Momen­ten der Auf­merk­sam­keit. 

Der Auf­merk­sam­keit, die dafür sorgt, 
dass ich nicht acht­los an den Klei­nig­kei­ten vor­über gehe. 

Und Lie­be auch im All­tag nicht über­se­he.

Dar­um dan­ke ich dafür, 
dass eben die­se Hoff­nung nicht erlischt.

Und immer mein Beglei­ter ist. 
Jörg Schwarz

weihnachtskarte2016
Pas­send zum Motiv der Weih­nachts­kar­te
unse­rer Kir­chen­ge­mein­de
haben wir eine Medi­ta­ti­on erhal­ten.
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Nach­dem die Magier auf­ge­bro­chen waren, erschien dem Josef ein Engel des Herrn im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kind und sei­ne Mut­ter und flieh nach Ägyp­ten und blei­be dort, bis ich es dir sage; denn Hero­des will nach dem Kind suchen, um es zu töten. Mat­thäus 2,13–18 

Josef gehorcht dem Befehl des Engels. Mit­ten in der Nacht steht er auf und flieht mit Jesus und des­sen Mut­ter Maria nach Ägyp­ten. Der Engel stärkt Josef, der es wagt mit­ten in der Dun­kel­heit auf­zu­bre­chen. Gera­de noch bete­ten die Hei­li­gen Drei Köni­ge das Kind an und brach­ten ihm rei­che Geschen­ke aber jetzt schlägt die Situa­ti­on von einem Augen­bli­ck auf den ande­ren um. Sofort muss Josef flie­hen, um das Kind, sei­ne Mut­ter und sich selbst außer Gefahr zu brin­gen. Der Engel beglei­tet die Hei­li­ge Fami­lie auf der Flucht.

Indem der Engel Josef erscheint und ihm Wei­sung erteilt, schafft er einen Schutz­raum für das Kind und für die Mut­ter. Er will das Kind vor sei­nen Fein­den bewah­ren und ihm einen Raum anbie­ten, wo es geschützt auf­wach­sen kann – es ganz neu zu sich selbst fin­den kann. 

Die­ser Raum ist hier jedoch die Frem­de. Wie ist das in unse­rer Zeit? Fra­gen wir doch auch gera­de in der Weih­nachts­zeit dana­ch, ob auch wir ande­ren auf der Flucht einen Zufluchts­ort bei uns, bei uns in Garb­sen, geben? Neh­men wir Sie so wie sie sind mit offe­nen Armen auf? Hat­ten viel­leicht auch sie eine Wei­sung des Engels? Kön­nen oder wol­len wir dies erken­nen?

Das gött­li­che Kind lernt in der Frem­de die Weis­heit der Men­schen in Ägyp­ten. Das geret­te­te Kind wächst in einem Umfeld her­an, in dem mensch­li­che Weis­heit gelehrt wird. Kön­nen auch die Kin­der und Erwach­se­nen, die zu uns kom­men ihren Hori­zont erwei­tern? Kön­nen sie auch von uns etwas ler­nen? Las­sen wir es zu?

Der Engel, der dem Josef im Traum erschie­nen ist, taucht auch immer wie­der mit­ten in unse­rem All­tag auf, um uns vor der Gefahr zu bewah­ren, die uns aus hei­te­rem Him­mel droht. Es ist ein Engel, auf den wir uns ver­las­sen kön­nen. Er wird immer wie­der zu uns kom­men und zu uns reden, so wie er es dem Josef ver­spro­chen hat.
Tho­mas Hil­le­brand

50 Kro­nen für die Stern­sin­ger aus Garb­sen

Am Sams­tag, den 26. Novem­ber 2016, hat das ers­te Tref­fen für die Stern­sin­ger­ak­ti­on 2017 statt­ge­fun­den. Rund 50 Kin­der, ihre Eltern und vie­le erwach­se­ne Beglei­ter haben sich an die­sem Vor­mit­tag auf das Mot­to der Akti­on “Gemein­sam für Got­tes Schöp­fung – in Kenia und welt­weit” ein­ge­stimmt.

Die Stern­sin­ger haben erfah­ren, wie wich­tig ihr Enga­ge­ment für Kin­der ist, die vom Kli­ma­wan­del direkt betrof­fen sind. Zum fünf­ten Mal war Repor­ter Wil­li Weit­zel für die Stern­sin­ger unter­wegs, dies­mal im hei­ßen und tro­cke­nen Nor­den von Kenia. Hier hat er Men­schen getrof­fen, die tra­di­tio­nell seit hun­der­ten von Jah­ren mit ihren Tie­ren durch das Land zie­hen: die Tur­ka­na. Doch die Noma­den wan­dern zuneh­mend weni­ger umher. Ihre Lebens­wei­se ist in Gefahr. Schuld dar­an ist der Kli­ma­wan­del.

Über sei­ne Erleb­nis­se in Kenia wur­de ein Film gedreht, der den Stern­sin­gern an die­sem Vor­mit­tag gezeigt wor­den ist. Am Bei­spiel der Regi­on Tur­ka­na wur­de berich­tet, wel­ch schwer­wie­gen­de Fol­gen die Ver­än­de­run­gen des Welt­kli­mas für Men­schen haben, die am wenigs­ten dazu bei­ge­tra­gen haben.

Es wur­den die Lie­der und Tex­te, die bei den Besu­chen in den Kin­der­gär­ten, Alten­hei­men, im Rat­haus und in den Haus­hal­ten im Janu­ar 2017 gesun­gen und gespro­chen wer­den, ein­ge­übt. Abschlie­ßend wur­den alle Stern­sin­ger durch Pfar­rer Lind­ner und Pas­tor Baum­ert geseg­net als Zei­chen, dass sie als Hei­li­ge Drei Köni­ge den Segen Got­tes in die Haus­hal­te brin­gen.

C+M+B – Chris­tus Man­sio­nem Bene­di­cat – Chris­tus seg­ne die­se Woh­nung!

Wer bei der Stern­sin­ger­ak­ti­on im Janu­ar 2017 noch mit­ma­chen möch­te,
ist herz­li­ch will­kom­men:
Wenn Sie sich zum Kirch­stand­ort St. Maria Regi­na zuge­hö­rig füh­len, mel­den Sie sich bit­te im Pfarr­bü­ro.
Für die Stern­sin­ger aus St. Rapha­el fin­det das nächs­te Tref­fen am Sonn­tag, den 18. Dezem­ber 2016, um 11:30 Uhr im Anschluss an den Fami­li­en­got­tes­dienst im Pfarr­heim statt.
Die Stern­sin­ger aus Cor­pus Chris­ti tref­fen sich am Mitt­wo­ch, den 14. Dezem­ber 2016 um 18:00 Uhr im Pfarr­heim. Bild und Text: Sabi­ne Pohl

Hier könnt Ihr noch ein­mal den inter­es­san­ten Film sehen, 
den Wil­li Weit­zel über sei­ne Erleb­nis­se in Kenia gedreht hat.