Septemberwanderung der Wandergruppe

Unsere Wanderung führte uns durch den Deister von Hohenbostel über Walhalla und Kreuzbuche zum Naturfreundehaus und dann zurück nach Hohenbostel.

Wegen des nassen Wetters waren wir diesmal nur 12 Wanderer.  Bis auf 2 kräftige Schauer war das Wanderwetter gut. Der Weg zur Kreuzbuche war trotz ständiger leichter Steigung nicht schwer zu gehen. Die Kreuzbuche ist ein Denkmal für gefallene Forstleute in der Zeit von 1935 -1945, deren Namen auf dem Denkmal aufgeführt sind.

Danach ging es nur noch abwärts bis zum Erinnerungsstein “Königsallee” im Bullerbachtal, Früher soll dieser Weg “Seufzer-allee” genannt worden sein, da hier im Feggendorfer Stollen Kohleabbau stattfand.

Die letzte Station war das Naturfreundehaus wo wir unser Mittagessen bereits vorbestellt hatten. Nach dem Mittagsessen wurde zum Gemeindetreff am Sonntag, 17.09., nach St. Raphael eingeladen. Sibylle Knop hat für unsere Wandergruppe die Vorbereitung unter Hilfe weiter Wanderinnen übernommen.

Auch gab es Hinweise für die Jahreswanderung vom 26.-29.9.17: 
am Anreisetag , 26. September, treffen wir uns um 10:30 am Hotel Mühlenhof in Auetal mit Rucksackverpflegung, da es erst abends Essen im Hotel gibt. Für die vier geplanten Wanderungen ist festes Schuhwerk mitzunehmen.
Text: Peter Langer, Bilder: Barbara Wierse

Besuch aus Südindien

Am Montag, 21. August 2017, war Father Gnanamuthu aus Südindien zu Gast in St. Raphael. Wie in jedem Jahr ist er zu einer Urlaubsvertretung in Deutschland und besuchte dabei auch seine Freunde und Unterstützer aus Garbsen.

Während Gnanamuthu tagsüber einem schwerkranken Freund die Krankensalbung im Krankenhaus spendete und Familien in Garbsen besuchte, wurde im Pfarrheim ein gemeinsames Essen von mehreren Frauen zubereitet. Vor dem Bildervortrag gab es ein sehr  leckeres indisches Gemüsecurry mit Jeera-Reis (mit Kreuzkümmel) und Joghurt-Dip (mit Garlic).  

Gnanamuthu berichtete vom Bau der Kirche, die seine Gemeinde in 15 Monaten in Eigenarbeit errichtet habe. Die Kosten für Material und Fachhandwerker hat unser indischer Freund komplett mit Spenden von im Ausland arbeitenden Angehörigen seiner Gemeinde und mit Spenden aus Deutschland finanzieren können.

Nach Einweihung der Kirche wurde Fr. Gnanamuthu von seinem Bischof zum Dekan für Philosophie in ein Priesterseminar berufen. Studium und Unterhalt der Studenten werden vom Bischof finanziert. Einige Studenten seiner Unterrichtsgruppe seien sehr arm. Damit sie an gemeinsamen Ausflügen und Exkursionen teilnehmen können, benötigten sie etwas Unterstützung.

Auch will Fr. Gnanamuthu  arme Gemeindemitglieder seiner bisherigen Gemeinden weiterhin mit Rat und finanzieller Hilfe unterstützen. Vor allem Mütter mit Kindern benötigen Unterstützung, wenn der Ehemann verstorben ist oder als Gastarbeiter in einem anderen Land seine Familie vergessen hat. Diese Frauen sind oft nicht in der Lage, sich und die Kinder durch Arbeit zu ernähren. Hilfe zum Lebensunterhalt ermöglicht diesen Familien, dass die Kinder nicht zusätzlich arbeiten müssen, sondern die staatliche Schule besuchen können.

So kommen die Spenden gerade richtig, die persönlich übergeben wurden. Aber auch in der Kirchengemeinde wurde gesammelt: Spenden vom Indienkonto der Gemeinde, vom Spieleabend in St. Raphael und vom Frauenkreis St. Elisabeth betrugen 2.100 Euro.
Fr. Gnanamuthu dankt sehr herzlich den Spenderinnen und Spendern und allen, die diesen Abend in St. Raphael vorbereitet haben. Er freut sich, dass bei der Spendensammlung  der Kirchengemeinde im Herbst auch wieder für seine Anliegen gespendet werden kann.

Situation der christlichen Kirchen in Indien: neben 80% Hindus und 12 % Muslimen gibt es laut Statistik nur 2,3 % Christen. Fr. Gnanamuthu schätzt, dass die Anzahl der Christen tatsächlich viel höher ist. Der indische Staat unterstützt vom hinduistischen Kastenwesen benachteiligte Menschen. Viele Angehörige der “Unberührbaren” (Dalits, Paria, Adivasi) lassen sich taufen und treten zum Christentum über. Das aber nur heimlich, da sie als Christen die staatliche Unterstützung verlieren würden.

Nachbarschaftsfest auf dem Kronsberg

Auf dem Kronsberg in Berenbostel wurde gefeiert:

Beim großen Nachbarschaftsfest am Sonnabend, 19. August, auf dem Franziskus-Platz gab es vielfältige Möglichkeiten, seine Nachbarn kennenzulernen, sich über das Quartier zu informieren und dessen Zukunft mitzugestalten.

Neuland bot zusammen mit St. Maria Regina eine Kronen-Bastelaktion an und sorgte sich um Kaffee und Kuchen. Auch der Faire Laden war geöffnet. Gemeinsam mit dem Quartiersmanagement organisierte Neuland einen Flohmarkt.

Jetzt freuen sich schon alle Bewohner des Kronsberg auf das Franziskusfest am Sonntag, 3. September:
einem Fest der Kulturen mit Essensspezialitäten aus vielen Ländern. Jeder Besucher bringt etwas zu Essen mit! 

 

Besuch in der Kindertagesstätte St. Anna

 

Ministerpräsident Stephan Weil besucht das Familienzentrum St. Anna unserer Kirchengemeinde

Kinder stehen ein wenig aufgeregt auf dem Hofgelände des Familienzentrums St. Anna im Garbsener Stadtteil Havelse, als der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und die Parlamentarische Staatsekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks am 9. August 2017 ihre Einrichtung besuchen.

Thema des Besuchs ist das Bundesprogramm „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.
St. Anna ist eine von elf Garbsener Kindertagesstätten, drei davon in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Raphael, die daran teilhaben.

Gleich zu Beginn bieten die Kinder den Gästen einen Ausschnitt ihrer Sprachförderung dar. In Form eines Bewegungsliedes und eines Fingerspiels. Kurz entschlossen und gut gelaunt beteiligten sich der Ministerpräsident und alle anderen Gäste an diesem lustigen Spiel: „Das hier ist Vater Maus, sieht, wie alle Mäuse aus …“, beginnt die Erzieherin Anett Seifert das Spiel.

Die Diplom-Pädagogin Jessica Sonnemann, die als Fachkraft für sprachliche Bildung 2016 eingestellt wurde, stellt den Anwesenden die Eckpunkte des Programms vor und Carmen Marks betont die Notwendigkeit solcher Förderprogramme, die nicht nur für Migrationskinder aufgelegt wurden. „Die Sprachkompetenz bei Kindern lässt enorm nach“, sagte Marks und „Chancen werden am Anfang vergeben, und mit solchen Programmen fördern wir Chancen bei den Jüngsten.“

Jessica Sonnemann bittet den Ministerpräsidenten und die Staatssekretärin, die Ausbildung von Erziehern zu überdenken: „Schon dort, in der Ausbildung, muss die sprachliche Bildung verankert werden“.

„Der gesamte Kindergartenalltag wird genutzt, um die Kinder in ihrer Sprachentwicklung täglich anzuregen und zu fördern. Die Kinder erleben die Sprache in anregenden Situationen und oft im Zusammenhang mit Bewegung“ sagt die pädagogische Leiterin von St. Anna, Jolanthe Spyra.

Die vier katholischen Familienzentren in Garbsen haben unter anderem eine Kindertagesstätte, in der von 136 Kindern ca. 120 Kinder einen Migrationshintergrund haben -wie wichtig sei hier die Förderung der Sprachentwicklung, sagt die Geschäftsführerin Bettina Heinisch-Bienert. Caren Marks erwähnt, dass ab 140 Kindern nun auch 2 Fachkräfte für sprachliche Bildung eingesetzt werden können, da das Bundesprogramm Sprach-Kitas erweitert worden sei. Aber auch kleinere Einrichtungen mit 40 Kindern kämen jetzt in den Genuss der Förderung, sagte Marks.

Text: Bettina Heinisch-Bienert / Thomas Hillebrand
Bilder: Thomas Hillebrand

Treffen des Kirchortteams mit Vertretern der Gemeinschaften von St. Raphael

Am Samstag, den 12. August versammelten sich Vertreter aller Gruppierungen im Standort St. Raphael.

Der Tag begann mit einem geistlichen Impuls aus der Tageslesung.

Anschließend standen folgende Punkte auf dem Programm:

  1. Informationen über Kinderaktionen am Kirchort. Es ging dabei besonders um die Kommunionvorbereitung und Kinderbibeltage
  2. Aufteilen der diesjährigen Roratemessen
  3. Planung der Gemeindetreffs im kommenden Jahr
  4. Vorstellen des Flyers mit Informationen über das Jubiläumsjahr
  5. Erklären der Fotoaktion mit Plakat im Pfarrheim und auf der Homepage
  6. Wünsche und Anregungen
  7. Neuer Termin für ein großes Treffen: 27.01.2018

Aus den Reihen der Gruppierungen kamen einige Anregungen zur Gottesdienst- und Kirchengestaltung. Diese wurden in der Runde diskutiert und werden vom Kirchortteam an die zuständigen Ausschüsse des Pastoralrates weitergegeben.

Der Indienkreis gab bekannt, dass am 21. 8. ein Indienabend mit Essen und Informationen geben wird. Father Gnanamuthu Varuvel ist dann zu Besuch in Garbsen.

Hierzu ist auch die ganze Gemeinde eingeladen.

Auch das Patronatsfest am 29.9. kam zur Sprache. Wie immer wird es eine Heilige Messe und ein gemütliches Beisammensein geben. In diesem Jahr soll es anlässlich des 50jährigen Jubiläums besonders gefeiert werden. Dazu ist die Gemeinde eingeladen und wird gebeten, Essen für das Büfett zu spenden.  

Nach einem Vaterunser endet die Veranstaltung und alle Beteiligten freuen sich auf weitere gemeinsame Schritte auf dem Weg zu einer immer lebendiger werdenden Gemeinde.

Silbernes Priesterjubiläum unseres Pfarrers

 

Unser Pfarrer Christoph Lindner feierte  am 17. Juni 2017 in Hildesheim sein 25-jähriges Priesterjubiläum. Im Rückblick schreibt Pfarrer Lindner:

Mit über 1.000 Gläubigen konnten wir, der Weihekurs 1992,  im Hildesheimer Dom unser Silbernes Priesterjubiläum feiern – und dabei Weltkirche erfahren. Es war ein Fest der Dankbarkeit gegenüber Gott, der uns in seinen Dienst gerufen hat, und „mit all unseren Wegen vertraut“ ist – aber auch der Menschen, die unseren Weg begleitet haben und begleiten. 

Besonders habe ich mich gefreut, dass auch Messdiener/innen  aus unserer Pfarrei mit am Altar gewesen sind! Dank gilt aber auch all jenen, die unseren Bitten nachgekommen sind, für die drei sozialen Projekte zu spenden. Wir haben bisher  21.000 Euro gezählt! Eine großartige Summe…

Dankbar für das Geschenk des gemeinsamen Glaubens gehen wir nun in die Zukunft, die noch verborgen vor uns liegt – aber ER geht mit, auch wenn sich die Kirche verändert, auch wenn der Weg nicht einfacher wird, auch wenn… Darin liegt seine Zusage!

© Bilder: Deppe/Hillebrand

 

Augustwanderung der Wandergruppe St. Raphael


Unsere Wanderung ins Blanke Flat stand unter einem guten Stern.  Der Mittwoch war ein regenfreier Tag in diesem hinsichtlich des Wetters sehr unbeständigen Sommer.

Zunächst fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Abbensen zur Johanneskapelle. Sie besitzt einen recht wertvollen spätgotischen Altar. Dieser wurde 1974 entwendet. Bei einer Frachtkontrolle auf Grund einer Bombendrohung auf dem Flughafen Düsseldorf wurde er noch rechtzeitig entdeckt und in die Kapelle zurückgebracht. – In der Johanneskapelle hielten wir unsere kleine Andacht.
Zum Wandern mussten wir ein Stück weiter nach Vesbeck zur Wassermühle fahren. Dort ging es dann los, fern der Autostraßen, direkt zum Blanken Flat, das etwas versteckt liegt. Zu unserer Freude blühte die Heide. – Wir waren begeistert von diesem schönen, ruhigen Fleckchen Erde. Deshalb verweilten wir dort einige Zeit, bevor wir den Rückweg zum Essen in der Alten Post in Abbensen antraten.
Text+Fotos: Barbara Wierse

 

 

Jugendsynode 2018

Jugend macht Kirche

Die nächste ordentliche Weltbischofssynode wird im Oktober 2018 unter dem Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsfindung“ stattfinden. Zur Vorbereitung auf die Synode hat der Vatikan im Januar 2017 ein Vorbereitungsdokument veröffentlicht, an dem auch ein Fragebogen angehängt ist. Dieser wird durch die Bistümer und Jugendorganisationen beantwortet.

Zeitgleich mit dem Vorbereitungsdokument wurde auch ein Brief des Papstes an die Jugendlichen vorgestellt. In einer ersten Reaktion auf das Vorbereitungsdokument und den Brief äußerten sich der Vorsitzende der Kommission für Geistliche Berufe und kirchliche Dienste, Bischof Dr. Felix Genn (Münster), und der Vorsitzende der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Stefan Oster (Passau) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Der Vatikan veröffentlichte am 14. Juni 2017 die Online-Umfrage für Jugendliche zur Jugendsynode 2018. Sie ist in deutscher Sprache hier online verfügbar  und wird bis 30. November geöffnet sein.

Wenn Sie wissen möchten, was eine Weltbischofssynode überhaupt sei, dann gibt der kurze Film von katholisch.de einen sehr guten ersten Einblick!