Pfarrei-Nachrichten

Regeln beim Besuch unserer Kirchen zu Gottesdienst und Gebet:

  • Das Tragen einer FFP2- oder einer OP-Maske in der Kirche und auf dem Kirchplatz.
  • Bei Wochentags-Gottesdiensten/Gebetszeiten: Kontaktdatenangabe am Kircheneingang.
  • Bei Hl. Messen am Sonntag und am Vorabend telefonische Anmeldung
    während der Sprechzeiten im Pfarrbüro
    St. Raphael, Tel. 05137 129690,
    erreichbar Mo, Do-Fr 09:00-12:00 Uhr | Di 14:00-17:00 Uhr
    und im Pfarrbüro St. Maria Regina, Tel. 05131 6562, erreichbar Di, Do+Fr 09:00-12:00 Uhr.

Hier sehen Sie die Gottesdienste der nächsten zwei Wochen.

Abschied von Björn Schulze – Bericht und Bilder

Am 8. Juni 2019 wurde Björn Schulze im Dom zu Hildesheim zum Priester geweiht. Wir haben auf unserer Website ausführlich darüber berichtet:
Björn Schulze wird Pfingsten 2019 zum Priester geweiht – ein Interview
Bilder und Bericht von Priesterweihe und Primizfeier

Nach drei Jahren Ausbildung und Arbeit in Garbsen und Seelze mussten wir Björn Schulze verabschieden. Schulze wird zukünftig in den Gemeinden von Wolfsburg und Gifhorn als Kaplan tätig sein. Letzte Station seiner Abschiedstour durch die kath. Kirchen Garbsens und Seelze war am 18. Juli die Pfarreikirche St. Raphael mit dem offiziellen Abschied aus Garbsen. „Auch wenn man es mir nicht ansieht, in mir brodelt ein Vulkan. Und so wollen wir schnell mit dem Kyrie eleison (dt: Herr hilf) beginnen!” So beschrieb Kaplan Schulze zu Anfang des Gottesdienstes seine Aufregung. Er gehe ein wenig traurig aus Garbsen weg. “Hier in Garbsen war es so schön – obwohl Garbsen nicht so schön ist.” Aber die Menschen und die guten Kontakte zu ihnen seien es, die seinen Abschied aus Garbsen so schwer machten.

In der Predigt ging Schulze auf den Text der Tageslesung (Jer 23, 4) ein: „Spruch des Herrn: Ich werde für sie (= die verstreuten und versprengten Schafe) Hirten erwecken, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und verloren gehen.
Das sei, so Schulze, sein Wunsch für seine neue Tätigkeit. Er möge von allen administrativen Arbeiten und Leitungs-aufgaben befreit sein, um Seelsorger zu sein und sich um die Menschen zu sorgen. Dazu schenkte Pfarrer Lindner ihm einen Hirtenstab.
Zum Schluss des Gottesdienstes sprachen Pfr. Lindner, Pastor Yoo-Jin Jhi von den evan-gelischen Nachbargemeinden, VertreterInnen der Gruppierungen und Gemeindemitglieder ihren Dank und gute Wünsche aus. 

Hier die Dankesworte vom stellv. Vorsitzenden des Pastoralrates Volker Mischewski und Bilder vom Gottesdienst und vom Kirchplatz:

Als stellvertretender Vorsitzender des Pastoralrats kann ich für unsere Gemeinde nur sagen: wir sind glücklich! Nicht weil du nun gehst, das macht uns traurig. Aber, wir sind glücklich, weil solch einen lieben Menschen wie Dich kennenlernen durften und Du so lange Zeit mit uns Verbracht hast, weil du einen Teil unseren Weges mit uns gegangen bist .
Du bist 2018 in unsere Gemeinde gekommen, als frisch gebackener Diakon. Das war für uns ein besonderes Jahr: St. Raphael wurde 50 – da durften wir noch feiern – und das taten wir auch. Walter kam aus Bolivien – und Du kamst – toll.
Weißt Du noch, was Du geschrieben hast im Wegweiser? Du freust Dich auf „das Jahr“ mit uns. Gemeint war das Jahr bis zur Priesterweihe und das verbrachten wir gut. Da konnten wir auch gut feiern – und das haben wir gemacht. Das freut uns, dass wir Dich zu Deiner Priesterweihe begleiten konnten und das wir Deine Gemeinde waren, aus der Du die Priesterweihe gemacht hast.
Und du hast auch geschrieben, Du kamst aus einer Stadt, deren Namen wir hier nicht nennen dürfen – zumindest wer Fußballfan ist. Und dann hast Du Garbsen ganz gut erkannt: Man darf nicht aufs äußere gucken, sondern auf den Menschen. Dieses kann ich gerne zurück geben: Du hast vorhin gesagt: „ Man sieht es mir nicht so an, aber in mir brodelt ein Vulkan. Deshalb leite ich gleich weiter zum Kyrie“. Besser kann man Dich nicht beschreiben. Das bist Du, wie Du leibst und lebst. Wir haben dich kennen gelernt als Menschen, der nicht viele Worte macht, der nicht lange redet. Aber er tut, er packt an. Er ist immer da, wenn man ihn braucht. Und das macht uns auch glücklich, das du so bist und auch für uns mit angepackt hast. Du hast das Leben der Gemeinde in den drei Jahren, die Du hier gewesen bist, ganz schön mitgestaltet. Gerade im Hinblick auf diese Zeit mit Corona hattest Du immer den Blick darauf, was zu tun ist. Dafür können wir Dir einfach nur Danke sagen. Wir können Dir einfach nur Danke sagen, dass Du an allen Stellen, auch außerhalb der Gemeinde mitgewirkt und mitgemacht hast – nicht lange reden, einfach machen. So wurdest Du uns auch vorgestellt: Der Björn der redet nicht lange, der macht. Stimmt – bleib so.
Jetzt gehst du nach Wolfsburg. Das passt. Ich kann mich erinnern, als Du Dein jetziges Auto ganz neu hattest, da hattest Du Dich über die Ausstattung diebisch gefreut. Und noch diebischer gefreut hast Du Dich darüber, dass Deine Ausstattung besser ist als die des Pfarrers.
Unsere Freundschaft bleibt bestehen. Wir sagen Danke, geh Deinen weiteren Lebensweg mit uns im Herzen, wir behalten Dich im Herzen. Dankeschön, lieber Björn

Nach dem Gottesdienst gab es einen Empfang mit Bratwurst und Getränken. Entsprechend der neuesten Coronabestimmungen saßen die Gäste an zugeteilten Tischen. Es gab kein großes Händeschütteln; Kaplan Schulze wechselte von Tisch zu Tisch, um sich zu verabschieden.
Danke für alles, lieber Björn Schulze.  Alles Gute und Gottes Segen!

Sommerliche Angebote im Juli und August 2021

Hörgenuss für einen Sommerabend zu Hause

Segensreicher Sommerabend – Hörgenuss für zuhause – ka:punkt (ka-punkt.de)

02. Juli: FREI.TAG – Gottes Wort vor St. Maria Regina

09. Juli: Neuland-Fahrradtour zum Kinderwald

17. Juli: Frauen pilgern „Stark bin ich und voller Leben“

Spurensuche zwischen Mühlenberg und Ronnenberg beim 6. Frauenpilgertag 

Pilgern hilft den Kopf frei machen, das, was im Inneren beschäftigt zu ordnen – durch das Bewegen von Beinen und Gedanken. Verbunden mit Fragen: Was macht mich lebendig? Wo finde ich Kraftquellen im Alltag und im Glauben? „Am Sonnabend, 17. Juli suchen wir gemeinsam im Gehen, Beten, Schweigen und Singen nach Antworten“, erläutert Pastoralreferentin Annette Burchardt. Zur gleichen Zeit sind Pilgerinnen in allen Dekanaten beim 6. Frauenpilgertag des Bistums Hildesheim unterwegs. „Uns verbindet der Leitgedanke beim Pilgern“, unterstreicht Annette Burchardt. Das Motto dieses Tages gibt die Dominikanerin Benedikta Hintersberger auf den Weg: „Stark bin ich und voller Leben.“ 

Sr. Benedikta Hintersberger war mehrere Jahre geistliche Begleiterin des Katholischen Deutschen Frauenbundes auf Bundesebene. In dieser Zeit schlug sie den Tag der Diakonin am Gedenktag der Hl. Katharina von Siena (29.April) vor. Die Ordensfrau und Theologin, die auch die Mädchenrealschule St. Ursula in Augsburg leitete, hat in mehreren Büchern einen feministischen Blick auf die biblische Botschaft und die Spiritualität von Frauen geworfen. Eines davon hat die Frauen der Bibel ins Wort gebracht und trägt den Titel, der zum Leitgedanken des Frauenpilgertags geworden ist. 

Zum Pilgern sind Frauen aller Generationen und Konfessionen eingeladen.

 

06. August: FREI.TAG – Gottes Wort vor St. Maria Regina

07. August: Buchbesprechung im Kloster: „Weil Gott es so will”

Sr. Philippa Rath ist Delegierte beim Synodalen Weg und arbeitet dort im Forum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ mit. Im April 2020 machte sie sich auf die „Suche nach persönlichen Lebenszeugnissen von Frauen, die sich in Vergangenheit und Gegenwart zum Diakoninnen- und zum Priesterinnenamt berufen fühlten und fühlen und ihre Berufung aus bekannten Gründen nicht leben konnten und können.“ Die Resonanz war überwältigend und so ist ein sehr beeindruckendes Buch entstanden, in dem 150 Frauen ganz persönlich von ihren Berufungen und den Auswirkungen auf ihr Leben berichten. Auch mehrere KDFB Frauen sind darunter.
Wir freuen uns sehr, dass sowohl Sr. Philippa Rath als auch mehrere Autorinnen, die mit ihren Berichten in dem Buch vertreten sind, zu uns nach Hildesheim kommen. Leider ist die Teilnehmerzahl vor Ort immer noch begrenzt, es müssen die dann geltenden Hygieneregeln eingehalten und Kontaktdaten erhoben werden. Bei Interesse an einer persönlichen Teilnahme können Sie sich ab sofort anmelden unter , die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Es wird auch eine Teilnahme über Zoom möglich sein, auch hierfür können Sie sich ab sofort anmelden unter . Bitte teilen Sie bei der Anmeldung mit, ob Sie in Präsenz oder digital teilnehmen möchten.

ab 17.August an vier Nachmittagen: Kurs für Angehörige und Interessierte: „Leben mit Demenz”

22. August: Patronatsfest in St. Maria Regina

 

Fest Maria Himmelskönigin

Am Sonntag, den 22. August, wollen wir unser Patronatsfest mit einem Gottesdienst und einer Begegnung auf dem Kirchplatz feiern.

Die aktuellen Möglichkeiten haben wir im Blick und freuen uns, wenn sich viele den Nachmittag  freihalten.

Näheres wird zeitnah über die Schaukästen und hier bekanntgegeben!

 

 

27. August: Café Malta für Demenzkranke und Angehörige

Das Café Malta ist ein Unterstützungsangebot für Familien, die von einer Demenzerkrankung betroffen sind. Pflegende Angehörige und erkrankte Menschen treffen sich regelmäßig einmal im Monat. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken haben die Angehörigen die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich bei den anwesenden Fachkräften zu informieren. In dieser Zeit betreuen qualifizierte ehrenamtliche HelferInnen die demenziell veränderten Menschen. Die Beschäftigungsangebote sind den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Betroffenen angepasst. Ein kostenloser Fahrdienst für diejenigen, die aus den umliegenden Stadtteilen und Orten nicht eigenständig kommen können, steht zur Verfügung. Der Besuch des Cafés ist kostenlos und unverbindlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ausstattung ist barrierefrei.

St. Raphael radelt (Jahr 2021)

 

Stadtradeln 2021 in Garbsen
vom 06. Juni (Sonntag) bis zum 26. Juni (Sonnabend)

Unsere Kirchengemeinde nimmt als “St. Raphael radelt” daran teil.
Unsere TeilnehmerInnen waren bisher
unterwegs mit folgenden Fahrstrecken: 
 
 Jahr 2020: 6.608 km    Jahr 2019: 5.240 km 

Gemeinsam mit Garbsener Bürgerinnen und Bürgern
radeln wir für Klimaschutz und Radverkehrsförderung.
Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, die Hygienevorschriften
des Landes Niedersachsen und der Stadt Garbsen
bzgl. der Covid-19-Pandemie zu beachten.

Notieren Sie ihre Kilometer, ob beruflich oder privat.
Egal ab Zuhause oder im Urlaub, 
egal, ob mit Cityrad, ATB, MTB, Rennrad oder Pedelec.

Für “St. Raphael radelt” haben 41 RadlerInnen teilgenommen und sind insgesamt 8.288 km gefahren. Auf der Liste der Stadt Garbsen steht das St. Raphaels-Team auf Platz 10 von 61 Gruppierungen.


Am Sonntag,
18. Juli, wurden drei Gutscheine für den Einkauf im Fairen Laden unter den TeilnehmerInnen durch Kaplan Björn Schulze verlost :
Josefa Günther,
Sven Görges, Melanie Pilarski

 

Fragen, Anregungen und Ideen senden Sie an Birgit Weisser
per Email:

Fronleichnam 2021 – Kirche bewegt sich zu den Menschen

Kirche bewegt sich zu den Menschen!

Wegen Corona wurden in den letzten zwei Jahren nicht nur in den Kirchen St. Raphael, St. Maria Regina und Corpus Christi Fronleichnamsgottesdienste gefeiert, sondern auch in den Stadtteilen von Garbsen, in denen sich keine katholische Kirche befindet. 

Hier ein paar Impressionen aus den Stadtteilen.

Tag der Nachbarn am 28.05.2021 – NEULAND war dabei

 

Mit einer Postkarten-Überraschung haben wir die Bewohner:innen des Quartiers auch in Zeiten von distanzforderndem Corona daran erinnern wollen, dass sie Nachbarn haben und sind. Wir haben Postkarten verteilt, die sie mit einem Gruß versehen und ihren Nachbar:innen in den Briefkasten stecken konnten.

Um die blühende Nachbarschaft sichtbar werden zu lassen, haben wir Blühwiesensaat mit den Kindern auf Flächen rund um den Nachbarschaftsladen NEULAND herum verstreut. Die Kinder waren mit vollem Eifer dabei und haben zum Schluss noch kleine Tontöpfe mit Blühwiesensaat mitnehmen können.

So werden die Balkone bunter,
die Nachbar:innen freuen sich
– und die Bienen auch.
Kathrin Osterwald

 

Ökumenische Zukunft in Havelse

Unter dieser Überschrift hat Pfarrer Lindner  in der Wegweiserausgabe Mai 2021 einen Beitrag auf Seite 4 veröffentlicht.
(Der Wegweiser ist hier zu lesen und kann heruntergeladen werden. Eine Printausgabe liegt zu den Gottesdiensten in unseren Kirchen  aus.)

Der Artikel endete mit folgendem Absatz:

Die Realisierung eines „ökumenischen Konzeptes“ in Havelse setzt voraus, dass die Pfarrei in den „Immobilienprozess des Bistums Hildesheim“ einsteigt. Dieser dauert zwei Jahre und hat die Aufgabe, verschiedene Aspekte vor Ort in den Blick zu nehmen:

  • Wie sieht die Entwicklung der Gemeindestrukturen (Kirchorte) aus?
  • Welche demographische Entwicklung gibt es?
  • Wie ist der Sozialraum der jeweiligen Ortsteile (z.B. soziale Brennpunkte, Campus Garbsen, Kitas, etc.)
  • Wie werden die gemeindlichen Räume genutzt? Rein kirchlich oder auch gesellschaftlich?
  • Welche pastoralen Schwerpunkte und Herausforderungen gibt es?
  • Welche Zukunftsperspektiven sind im Blick?

Diese und weitere Fragen sollen von möglichst vielen Christen vor Ort in den Blick genommen werden. Letztendlich geht es auch darum, dass der kirchliche Immobilienbestand (Kirchen, Pfarrhäuser, Pfarrheime) um 50 % reduziert werden muss, damit die anderen Gebäude erhalten werden können! 
Am 02. Mai wird es ein erstes ökumenisches Gespräch vor Ort in Havelse geben.
Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Dieses Gespräch hat nun stattgefunden. Ein Interview dazu lesen Sie in den Nachrichten der katholischen Region Hannover.

Trotz Corona: viele besondere Gottesdienste im Mai+Juni 2021

5. Mai: Maiandacht

Maria, du bist die kostbare Blume
im Garten Gottes.
Die Künstler und Maler werden nicht müde,
die ganze Schöpfung zu bemühen, um das im Bild einzufangen, was uns in dir blüht.
Du teilst mit uns die Freude
des Aufbrechens und die Anstrengungen
des Wachsens und Reifens.
Du trinkst mit uns aus der Quelle des Lebens
und sonnst dich mit uns in Gottes Licht.
Du blühst uns und ihm.
Dein Sohn ist die kostbarste Frucht,
die aus einem Garten je hervorgegangen ist.
Du zeigst uns deinen Sohn als die Mitte der Schöpfung, das Zentrum des Lebens.

Deshalb bitten wir dich:
Sei du unsere Fürsprecherin,
damit wir aufblühen,
Gott zu Ehren und dir zur Freude. 
Amen.

Gebet von Renate Franz

Ein Aufblühen konnten die Besucher*innen der Andacht beim gemeinsamen Abschlussgesang schon einmal spüren. Mit Maria an der Seite. Auf dem Kirchplatz – jede*r von seinem Coronastern aus.            Claudia Diering

 

07. Mai: Endlich FREI.TAG mit Gott

Christi Himmelfahrt

Jesu Himmelfahrt wird in der Bibel mit einer beeindruckenden Szene geschildert: 40 Tage lang war Jesus nach der Auferstehung mit seinen Jüngern zusammen, dann „wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen“ (Apostelgeschichte 1,11). Diese Himmelfahrt erklärt, wo Jesus jetzt ist: bei Gott, seinem Vater. Denn mit seinem Tod am Kreuz ist Jesus ins Reich der Toten hinabgestiegen; am dritten Tag wieder zu den Lebenden auferstanden und 40 Tage später ins Reich Gottes emporgehoben. Seine menschliche Natur tritt damit endgültig in die göttliche Herrlichkeit ein.
„Die Wolke, die Jesus den Blicken der Jünger entzieht, ist im Alten Testament ein Symbol der machtvollen Erscheinung und Gegenwart Gottes. Gemeint ist also, dass Jesus in die raum- und zeitübersteigende Welt Gottes, in die Herrlichkeit Gottes eingegangen ist.“

Pfingstnovene:  9-Tage-Gebet

18. und 31. Mai: Schlesische Maiandachten

Seit langem gibt es in der Kirche Corpus Christi die Maiandacht mit schlesischen Marienliedern. 

 

 

 

 

 

 

Unter deinen Schutz
und Schirm fliehen wir,

o heilige Gottesgebärerin;
verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit
von allen Gefahren,

o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin,
unsere Fürsprecherin.

Versöhne uns
mit deinem Sohne,

empfiehl uns
Deinem Sohne,
stell uns vor Deinem Sohne.
Amen.

 

Pfingsten

ist das Fest des Heiligen Geistes. Aber selbst Theologen tun sich manchmal schwer damit, den Begriff mit Bedeutung zu füllen. So heißt es z. B.: „Dieser gute Geist bewirkt bei Menschen, nicht nur früher sondern auch heute neue Kraft, neuen Mut. Wer vom Heiligen Geist erfüllt wird, spürt, dass sich innerliche Leere füllt mit der Liebe, die von Gott kommt.“ Und das Portal katholisch.de meint: „Dieser Heilige Geist, der auf die Jünger herabkam, schuf die Einheit der Gläubigen und hob die Kirche aus der Taufe.“ Gemeint sind also weder Gott noch Jesus, sondern eine Kraft des Glaubens für Christen weltweit, die nicht an eine Figur gebunden ist.
Vermutlich geht Pfingsten auf das jüdische Fest Schawuot zurück, eine Feier der ersten Ernte im Jahr. Dafür kamen auch zahlreiche Pilger nach Jerusalem. Nach einer Apostelgeschichte in der Bibel fegte ein Wind über die versammelten Gläubigen und sie konnten in Fremdsprachen predigen – der Heilige Geist war erschienen.

26. Mai: Maiandacht des Frauenkreises St. Elisabeth

Das Marienfenster in St. Raphael ist eine bildliche Darstellung des bekannten Marienliedes “Sagt an wer ist doch diese”
Maria wird in der Textfassung  aus dem alten Gotteslob (Nr. 588) u.a. so beschrieben: 
“Sie ist die edle Rose, ganz schön und auserwählt.”
Und die 3. Strophe führt weiter aus: 
“Du strahlst im Glanz der Sonne Maria, hell und rein;
von deinem lieben Sohne kommt all das Leuchten dein.
Durch diesen Glanz der Gnaden sind wir aus Todes Schatten
kommen zum wahren Schein.”

Wir sind (ge)kommen zum wahren Schein! Durch Jesu Tod und Auferstehung stehen wir im Licht Gottes. Wie Maria durch ihren Glauben, ihre Hoffnung und ihre Liebe den Lichtschein Gottes zu uns strahlen lässt, so sollen auch wir durchsichtig sein: das Wirken Gottes, seines Schöpfergeistes und Jesus Christus durch unser Leben bezeugen und bis hin zu allen Menschen, denen wir begegnen oder an die wir denken, durchscheinen lassen.  Bernhard Mock

27. Mai: Visitation der Kirchengemeinde durch Bischof Heiner

Bei einer Visitation sucht der Bischof das Gespräch mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern, dem Pastoralrat und den Vertretern der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Bürgermeister und der protestantischen Kirchengemeinde. Außerdem besucht er wichtige Einrichtungen der Kirchengemeinde. Nun fiel dieser Besuch in die Zeit der Covid 19-Pandemie und vieles konnte nur online im Videogespräch geschehen.

Zum Abschluss seines Besuches in der Pfarrei St. Raphael feierte Bischof Heiner eine Hl. Messe in der Pfarrkirche Kirche St. Raphael.
In seine Predigt stellt Bischof Heiner einen Text aus der Tageslesung (Sir 42,15) in den Mittelpunkt:
Ich will der Werke Gottes gedenken; was ich gesehen habe, will ich erzählen.
In Zusammenhang mit dem Bibelwort ging Bischof Heiner auch auf Nelson Mandela ein, der bei seiner Wahl 1994 zum ersten schwarzen Präsident von Süd Afrika genau diese Bibelstelle zitierte. Vorrausgegangen war Mandelas Jahrzehnte andauernder Widerstand gegen die Apartheid und 27 Jahre strenge Haft als politischer Gefangener.

Garbsen, größte Stadt in der Region Hannover in unmittelbarer Nachbarschaft der Stadt Hannover, sei ein schwieriges “diverses” Umfeld. So fand Bischof Heiner es als besonders wohltuend, dass er in der Kirchengemeinde St. Raphael mit seinen Pfarrgemeinden St. Raphael, St. Maria Regina und Corpus Christi große Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit und Gastfreundschaft vorfand.
In den vier Kindertagesstätten der Pfarrei würden neben etwa 30% Kindern aus christlichen Familien vor allem Kinder anderer Glaubensgemeinschaften betreut. Das fördere den Frieden zwischen den verschiedenen Nationen und Zusammenhalt der Menschen in Garbsen.
Bischof Heiner lobte auch die aktive Sorge um Migranten in der ökumenischen Einrichtung Neuland und den Verkauf von Eine-Welt-Artikeln im Fairen Laden.
In seinem Segen faßte der Bischof nochmals seine Eindrücke vom Besuch in Garbsen zusammen und segnete nicht nur die wegen der Hygienemaßnahmen wenigen Anwesende sondern die gesamte Gemeinde mit ihren Kirchorten in Garbsen, Berenbostel und Havelse.   Bernhard Mock

Dreifaltigkeitssonntag

Ein wichtiges Geheimnis des Christentums
ist die Lehre von der Trinität:
“Im Namen des + Vaters und des + Sohnes
und des + Heiligen Geistes”.

Diese Formel sprechen wir am Ende eines jeden Gebetes.
Durch das Kreuzzeichen begegnen wir der Dreifaltigkeit Gottes im täglichen Leben. Anders als Hochfeste wie Weihnachten oder Ostern hat der Dreifaltigkeitssonntag nicht ein Ereignis aus dem Leben Jesu als Anlass, sondern stellt eine kirchliche Glaubenswahrheit in den Mittelpunkt. Neben Fronleichnam oder dem Herz-Jesu-Fest wird er zu den „Ideenfesten“ gezählt.

Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes
und des Heiligen Geistes und lehrt sie,
alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.

Um dieses Bibelwort aus dem Evangelium vom Dreifaltigkeitssonntag (Mt 28,19+20) ging es in der Hl. Messe in St. Raphael. Pfr. Lindner hatte zu einem Predigtgespräch Schwester Eva-Maria Kaufhold eingeladen, die auf Heimaturlaub zur Zeit in Garbsen ist. Sr. Eva-Maria ist Tertiarschwester des Hl. Franziskus und dem Mutterhaus in Brixen (Schulschwestern vom 3. Orden des heiligen Franziskus Seraphikus) zugehörig. Ihr Orden hatte 1935 in der ehemaligen deutschen Kolonie im afrikanischen Kamerun eine Missionsstation gegründet. 
Sr. Eva-Maria ist in Bad Münder aufgewachsen und wollte eigentlich zur See fahren. Da sie dazu noch zu jung war, machte sie eine Ausbildung bei den Franziskanerinnen, um als Missionarin tätig zu werden. Diese schickten sie Afrika.
Dort in Kamerun konnte sie mithelfen beim Aufbau einer Krankenstation und bei der Ausbildung der einheimischen Schwestern. Zur Zeit ist sie dort in einer Klinik für Körperbehinderte und freut sich über die Freude junger Menschen über die Fortschritte bei der Behandlung ihrer Gebrechen.
Über den Nachwuchs in ihrem Orden sagt sie: “In Brixen bin ich fast die Jüngste, in Kamerun auf der Missionskrankenstation bin ich die Älteste.” Auf die Frage, ob sie irgendwann einmal dauerhaft bei ihrem Mutterorden in Brixen bleiben wolle, entgegnete sie, dass nach fast 60 Jahren Tätigkeit in Afrika das Land Kamerun und die Menschen dort ihre Heimat geworden seien.
Dort möchte sie auch weiterhin leben. 
 Bernhard Mock 

Fronleichnam: Titularfest und Festgottesdienst in Corpus Christi

04. Juni: Endlich FREI.TAG mit Gott

06. Juni: Stationsgottesdienste zu Fronleichnam
in allen Garbsener Stadtteilen