Warme Kleidung spenden (Teil II)

Am 10. Februar wurde eine Aufruf zur Kleiderspende für Wohnungslose in den Garbsener Zeitungen und auf dieser Website veröffentlicht. Kathrin Osterwald, die Leiterin vom Sozialprojekt Neuland berichtet darüber:

Wärme spenden haben die beiden Schüler_innen Maya (17 Jahre) und Daniel (18 Jahre) ihre Sammelaktion für Obdachlose genannt und Garbsenerinnen und Garbsener aufgerufen, Schlafsäcke, Decken und warme Kleidung zu spenden.
Anlass für diese spontane Aktion war ihre Betroffenheit über den Tod von Jim, der in Hannover-List auf der Straße gelebt hat und dort gestorben ist. Sie wollten etwas gegen die große Not dieser Menschen, insbesondere in diesen kalten Zeiten, tun und kamen mit der Bitte um Unterstützung zu mir.
Das hat mich sehr gefreut und los ging es: Wir haben einen Flyer entworfen, Einrichtungen für Obdachlose in Garbsen und Hannover kontaktiert und die NEULAND-Kleiderkammer kurzerhand als Lagerfläche für Spenden umfunktioniert.
Von der folgenden Spendenbereitschaft waren wir dann doch alle völlig überrascht. Mehr als 30 Spenderinnen und Spender brachten uns neben Schlafsäcken, warmen Jacken und Hosen sogar neuwertige Socken. Ein älterer Herr kam aus dem 5km entfernten Havelse mit seiner Enkeltochter auf dem Schlitten hinter sich herziehend zu uns. Besonders groß war die Freude, dass viele dem konkreten Hinweis einer Hilfsorganisation gefolgt waren, Unterwäsche zu spenden. Wussten Sie, dass hier großer Bedarf besteht?
Inzwischen hatte es geschneit und die Temperaturen waren in die tiefen Minusgrade gefallen. Maya und Daniel wollten schnellstmöglich helfen und zogen los: Hinter dem Bahnhof, am Steintor und am Kröpke in Hannover machten sie sich auf die Suche nach Obdachlosen und konnten sie schnell und unkompliziert mit Wärmendem versorgen. Sie hatten keinerlei Berührungsängste und gingen offen auf die Menschen zu. Diese Erfahrungen werden bestimmt bleibende Eindrücke bei den beiden hinterlassen.
Weitere Spenden wurden an Garbsener und Hannoversche Hilfseinrichtungen für Obdachlose verteilt – ein fast fulltimejob für die beiden!
Es war eine große Freude zu sehen, wie die beiden „Wärmespender“ voller Energie und Optimismus ihr Ziel im Blick behielten und die Tat umsetzten. Sie können stolz auf sich sein – ich bin es auf jeden Fall!
Garbsen, 16.02.2021 Kathrin Osterwald (NEULAND)

Hygienekonzept für unsere Pfarrheime

Die Pfarrheime unserer Kirchengemeinde werden bis auf weiteres nur für Sitzungen der Gremien und Gruppen der Gemeinde geöffnet ab September 2020. Ausnahmen davon werden jeweils durch eine gesonderte schriftliche Vereinbarung geregelt.

Generell gilt für alle Nutzer*innen der Pfarrheime

  • Händereinigung bzw.- desinfektion bei Betreten des Hauses.
  • Mindestabstand von 1,5 m für Personen, die nicht demselben Hausstand angehören.
  • Maskenpflicht für Wege innerhalb des Hauses.
    Am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden.
  • „Niesetikette“
  • Personen mit unspezifischen Krankheits- und Erkältungssymptomen
    dürfen das Pfarrheim
    nicht betreten. 

Maximale Belegungszahl von Räumen – Raumnutzung 

Für jeden Raum ist eine maximale Anzahl von Sitzplätzen vorgegeben.
Die Tisch-/Sitzordnungen dürfen nicht verändert werden. 
Zu jedem Zeitpunkt muss sichergestellt sein, dass der Mindestabstand von 1,5m zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, nicht unterschritten wird.

Download des Hygienekonzepts + vom Versammlungsleiter auszufüllendes Formular
für Pfarrheim St. Raphael
für Pfarrheim St. Maria Regina
(nur in Absprache mit Pfarrbüro St. Maria Regina / Kirchortteam)
für Pfarrheim Corpus Christi

Neujahr: Wunsch & Zusage

 

Im neuen Jahr Glück und Heil,
Auf Weh und Wunden gute Salbe!
Auf groben Klotz ein grober Keil!
Auf einen Schelmen anderthalbe!
(Johann Wolfgang von Goethe)

Ja, ich will euch tragen bis zum Alter hin.
Und ihr sollt einst erfahren, dass ich gnädig bin.
Ist mein Wort gegeben, will ich es auch tun,
will euch milde heben: Ihr dürft stille ruhn.
Stets will ich euch tragen recht nach Retter Art.
Wer sah mich verzagen, wo gebetet ward?
Denkt der frühern Jahre, wie auf euren Pfad
euch das Wunderbare immer noch genaht.
Last nun euer Fragen, Hilfe ist genug.
ja, ich will euch tragen, wie ich immer trug.

(Jochen Klepper 1938)