Rom Assisi Wallfahrt von St. Raphael 2018

Im Jubiläumsjahr reiste St. Raphael nach Rom und Assisi

Vom 17. – 24. März waren 38 Gemeindemitglieder unter der Leitung von Pfarrer Christoph Lindner auf einer Pilgerreise in Rom und Assisi.

In Rom wohnten wir in der Villa Fatima bei netten spanischen Schwestern. An das italienische Frühstück mussten sich einige erst gewöhnen, aber das ausgesprochen gute Abendessen ließ keine Wünsche offen. Mit anderen Worten, die Unterkunft war gut gewählt.

Mit Bus oder zu Fuß lernte die Gruppe mit einer ortskundigen Reiseführerin sehr viel Wissenswertes über die Ewige Stadt kennen.

Leider fanden zur Zeit des Besuches auch die vier jährlichen Regentage statt, aber das ließ die gute Laune nicht sinken.

Tapfer marschierte die Pilgergruppe durch Bäche auf den Straßen, ausgerüstet mit Regencape und Schirm von einer Sehenswürdigkeit zur anderen. Im Ohr war Sabina, die Reiseführerin bei allen immer mit ihrem „ Kommen Sie, kommen Sie“ dabei.

Auf dem Programm stand das antike Rom, der Vatikanstaat und das klassische Rom.

Natürlich wurde die Gruppe aus St. Raphael auch bei der Papstaudienz auf dem Petersplatz begrüßt. Und alle anwesenden Garbsener grüßten fröhlich zurück.

Im Petersdom feierten wir auch eine Heilige Messe am Grab von Johannes Paul II.

Einen weiteren Gottesdienst erlebten wir mit Pfarrer Christoph Lindner in den Katakomben.

Ein Teil der Gruppe nahm an einer Heiligen Messe mit Papst Franziskus teil, bei der drei Bischöfe geweiht wurden.

Besonders für unseren Bolivianer Walter war diese unerwartete Begegnung mit dem Papst ein Erlebnis, das ihn so strahlen ließ, dass jeder ihm ansehen konnte, wie groß die Freude war.

Nach vier Tagen Rom hieß es dann Koffer packen und mit dem Bus nach Assisi fahren.

Dort angekommen, stand zunächst die Kirche St. Maria degli Angeli mit der Pontiuncola-Kapelle und der Sterbezelle des Hl. Franziskus auf dem Programm.

Anschließend ging es in die Oberstadt zum Hotel.

Von dort aus nahmen wir zu Fuß, wieder unter fachkundiger Führung, die besondere Atmosphäre in den stimmungsvollen Kirchen Assisis auf.

Dieses Städtchen hat sicher alle tief berührt.

Auch Treppensteigen gehörte zum täglichen Fitnessprogramm.

Unsere Besuche galten natürlich der Basilika San Francesco, der Kirche Santa Chiara, dem Frauenkloster S. Damiano.

Walter besuchte mit einigen Begleitern das Schwesterhaus der Franziskanerinnen vom Kinde Jesu, wo auch das Grab der Ordensgründerin zu finden ist.

Auch ein abendlicher Rundgang durch den Ort war besonders stimmungsvoll.

Die Reise, die zum vielfältigen Programm unseres Jubiläumsjahres gehört, war für alle Beteiligten ein Höhepunkt.

Danke auch an unseren Pfarrer, der mit seiner „Grünen Jacke“ immer ein sicheres Zeichen für den nächsten Treffpunkt war.

Falls es noch etwas zu besprechen gibt, machen wir das morgen…………

Bilder und Text: Elisabeth Patzal

Eine eigene, umfangreiche  Seite für die Teilnehmer der Pilgerreise mit Bildern von allen Teilnehmern ist in Arbeit. (Anm.d.Red.)

St. Raphael wanderte im April 2018

Die Wanderung führte durch den Kirchwehrener Wald über Gut Dunau nach Seelze.

Bildquelle: Losch at German Wikipedia

Wir starteten um 9:30 Uhr von St. Raphael mit dem Kirchenbus und Privat PKW`s zur Dreieinigkeitskirche in Kirchwehren. Vom Lektor Herrn Kromholz erhielten wir den Kirchenschlüssel für eine kurze Andacht in der Kirche mit Gesang und Gebet. Auch erfuhren wir einiges aus der Geschichte und der Chronik der Kirchwehrener Kirche.

Diesmal waren wir mit 25 Wanderinnen und Wanderern unterwegs. Die Wegstrecke war trocken und führte größtenteils durch den Kirchwehrener Wald. Der Wald war übersät mit Buschwindröschen und vielen anderen Frühblühern. Es war eine Freude diese Pracht zu sehen. Der Frühling hält endlich Einzug!
Die Wanderung endete im Lokal Hafenblick am Kanal in Seelze. Dort gab es zu Mittag leckeres Buffett mit vielen Variationen.  Text: Peter Langer Bild: Dietmar Wierse

Die Heilige Woche | Karwoche in Garbsen

 
Am Sonntag vor Ostern – am Palmsonntag – beginnt die Karwoche; sie endet am Karsamstag. Während dieser Tage gedenken die Christen der Hinrichtung Jesu am Kreuz und bereiten sich auf ihr größtes Fest vor, auf Ostern. Da feiern sie die Auferstehung  Jesu von den Toten.

Feier der Versöhnung am Palmsonntag
           16:00 Uhr Bußgottesdienst in St. Maria Regina, anschl. Beichtgel. in poln./dt.
           17:30 Uhr Bußgottesdienst in St. Raphael, anschl. Beichtgel. in polnisch/deutsch
Das Bußsakrament kann auch in einer gemeinschaftlichen Feier stattfinden, in der man sich gemeinsam auf das Bekenntnis vorbereitet und zusammen für die erhaltene Vergebung dankt. Hier werden das persönliche Sündenbekenntnis und die individuelle Absolution eingegliedert in einen Wortgottesdienst mit Lesungen und Homilie, gemeinsamer Gewissenserforschung, gemeinsamer Bitte um Vergebung, gemeinsamem Beten des Vaterunsers und gemeinsamer Danksagung. Eine solche gemeinschaftliche Feier bringt den kirchlichen Charakter der Buße klarer zum Ausdruck. Wie immer es gefeiert werden mag, das Bußsakrament bleibt stets seiner Natur nach eine liturgische und somit kirchliche und öffentliche Handlung.

(aus dem Erwachsenenkatechismus)

Palmsonntag
Gottesdienste wie an jedem Sonntag
Heute gedenkt die Kirche des umjubelten Einzugs Jesu in Jerusalem. Mit den Worten “Hosanna dem Sohne Davids” und Palmzweigen wurde er damals begrüßt. Gleichzeitig tritt die Kirche in die Karwoche (Heilige Woche) ein. Die Jubelrufe in der heiligen Stadt wandelten sich nur kurze Zeit später zum “crucifige”, zum “Kreuzige ihn”. Deswegen wird am Palmsonntag auch die Passion Jesu gelesen.
Dies alles vollzieht sich im Bewusstsein der Auferstehung Christi. So werden die im Gottesdienst gesegneten grüne Zweige an die Kreuze gesteckt, um das aus Jesu Tod neu erwachsende Leben zu symbolisieren.

Gründonnerstag | Hoher Donnerstag
           19:00 Uhr in St. Maria Regina 
              anschließend ist “Ölbergstunde” mit Gebet in der Kirche und Agape im Pfarrheim  

Die Kirche gedenkt des ersten Abendmahls mit der Fußwaschung, der Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie, des einsamen Gebetes Jesu auf dem Ölberg, seiner Verhaftung, Vernehmung und Geißelung. Dies alles ist Ausdruck der hingebungsvollen Liebe Gottes zu den Menschen in Jesus Christus.
Zum Zeichen der Einheit und der Gemeinschaft der Gläubigen untereinander und mit Christus findet an diesem Tag auch nur eine Eucharistiefeier statt.
Der Gründonnerstag ist wegen des nahen Todes Jesu ein Tag der Trauer. So verstummt im Gottesdienst nach dem Lobpreis Gottes die Orgel. Auch die Glocken schweigen bis zum Osterfest.

Karfreitag – Feier des Leidens und Sterbens Jesu Christi
Die GottesdienstbesucherInnen werden gebeten, zur Kreuzverehrung Blumen mitzubringen

           15:00 Uhr in St. Maria Regina
           15:00 Uhr in Corpus Christi
           15:00 Uhr in St. Raphael
Das Leiden und der Tod des Gottessohnes Jesus stehen im Zentrum des Karfreitags (Kummer-Freitag). Zur Stunde seines Todes, nachmittags drei Uhr, kommen die Katholiken in der Kirche zusammen, um aus der Bibel die Leidensgeschichte Jesu zu hören und mit einer Kniebeuge das
Kreuz zu verehren. Wenn auch Trauer diesen Tag überschattet (althochdeutsch: kara = Trauer, Klage), so wird in der Kreuzerhebung bereits das Wissen um Ostern deutlich:
“Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir.
Denn durch das Holz des Kreuzes ist Freude gekommen in alle Welt.”

Karsamstag
Der Karsamstag steht unter dem Zeichen der Grabesruhe und Jesu ‘Hinabsteigen in das Reich des Todes’, wie es im Glaubensbekenntnis heißt. “Wir sollen nicht trauern wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn Christus ist auferweckt von den Toten als Erstling der Entschlafenen.
Und wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht.”
Heute findet (außer der etwas zeitlich vorgezogenen Feier der Osternacht) keine Eucharistiefeier statt.

Ostern | Hochfest der Auferstehung des Herrn
am Vorabend – nach Sonnenuntergang
           21:00 Uhr Osternacht in Corpus Christi 
           21:00 Uhr Osternacht in St. Maria Regina
am Ostersonntag – vor Sonnenaufgang 
           05:30 Uhr Auferstehungsamt in St. Raphael
am Ostersonntag sind nur Gottesdienste
           in St. Raphael und St. Maria Regina wie an jedem Sonntag
             16:30 Uhr Hl. Messe in polnischer Sprache in St. Raphael

In der Osternacht erwartet die Kirche nächtlich Wache haltend die Auferstehung des Herrn und feiert sie in heiligen Zeichen. Mit den am Osterfeuer gesprochenen Worten “Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.” treten die Gläubigen in die Feier der Auferstehung hinein. Nach den 40 Tagen der Fastenzeit wird nun mit dem Halleluja um so kräftiger der Sieg der Liebe besungen.
Die Osterzeit wird auch Pentekoste (=fünfzig, griechisch) genannt. An ihrem Ziel steht das Pfingstfest. Somit feiern wir 50 Tage lang einerseits Ostern und beten gleichzeitig um die Sendung des Heiligen Geistes, die uns durch Jesus verheißen wurde.

Ostermontag
Gottesdienste wie an jedem Sonntag

Am Ostermontag hören wir die Geschichte von den Emmausjüngern und erfahren, dass Jesus auch unerkannt unter uns ist und wirkt. So können wir getrost alle Zweifel in Gottes Hand legen, brauchen sie aber auch nicht zu verschweigen, weil wir wissen, dass Gott uns zur rechten Zeit das Verstehen schenkt.

Im Gehen und in Bewegung verdichtet sich das ganze Drama der letzten Woche im Leben Jesu

Am Palmsonntag zieht Jesus in die Stadt zur Tempelreinigung ein, die das Abbrechen des Tempels symbolisch darstellt und seinen Tod herbeiführen wird. Zugleich ist dieser Akt auch die innere Voraussetzung dafür, dass Jesus im Geschenk der Eucharistie sich selbst austeilt. Die Selbstausteilung erweist sich ihrerseits als Vorwegnahme seines Sterbens und als Bekenntnis zu seiner Auferstehung.
Und Jesu Hinausgehen in die dunkle Nacht seines Pascha am Hohen Donnerstag ist schließlich das Hinausgehen in die Dunkelkammer des Todes hinein. (Bischof Algermissen/Fulda)

Auch der Weg der Gläubigen durch die Tage der Karwoche ist wie eine Prozession:

  • am Palmsonntag mit geschmückten Buchsbaumzweigen Jesus entgegen
  • am Karfreitag zur Verehrung des Kreuzes als Symbol der Liebe Gottes
  • in der Osternacht mit den Israeliten durch das Rote Meer
    in einem Drama von Leben und Tod als Bild des rettenden Eingreifens Gottes
  • am frühen Ostermorgen mit den Frauen zum leeren Grab
    mit Erschrecken und Erschütterung aber auch Freude und Jubel über das Handeln Gottes
  • und schließlich mit den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus
    in der Gewissheit der Gegenwart Gottes in unserem Leben wie im Sterben 

St. Raphael wanderte im März auf dem Kronsberg

17 Teilnehmer hatten sich zur Wanderung im März vor St. Raphael eingefunden. Wir hatten in mehrfacher Hinsicht Glück. Nach drei Regentagen versprach der Tag trocken und klar zu werden. – Und der angekündigte Streik bei der Üstra fand erst am Tag darauf statt. Nach der Besinnung und der Klärung von organisatorischen Fragen fuhren wir mit den Stadtbahnen 4 und 6 zur Brabeckstr. Diese Fahrt quer durch Hannover erschien uns nicht sehr lang und wurde mit Gesprächen in kleinen Gruppen als Einstieg in das Wandererlebnis genutzt.

Der Weg führte zunächst durch ruhige Wohnbereiche von Bemerode an das „Kronsbergmassiv“ heran, welches wir danach erwanderten. Der größte Teil der Wege führte über freie Flächen mit attraktiven Ausblicken.  So konnten wir in der Ferne die Autobahn A7 mit der Raststätte sehen. Im östlichen Bereich des Kronsberges gibt es auch drei Erdöl-Förderpumpen in Betrieb. Und bei der Wetterlage hatten wir schöne landschaftliche Ausblicke. – Immer wieder war der Kommentar zu hören: „Hier bin ich ja noch nie gewesen!“

Schließlich waren wir am Gipfel angelangt, dessen Besteigung noch einmal eine kleine Herausforderung darstellte.  Die Aussicht belohnte uns für diese Mühe; wir hätten noch länger verweilen können! Inzwischen machte sich bei einigen Wanderern der mittägliche Hunger bemerkbar. Sie strebten zügig zum Restaurant “Istanbul“. – Mit den Stadtbahnen kamen wir wieder gut und zügig nach Hause, und viele verabschiedeten sich mit der Bemerkung, dass es ein rundherum gelungener Ausflug gewesen sei.    Text und Bilder: Barbara Wierse

Feier der “Göttliche Liturgie” in St. Raphael

Feier der 1500 Jahre alten Göttlichen Liturgie in St. Raphael

Am Sonntag, den 25. Februar 2018, feierten wir einen besonderen Gottesdienst in St. Raphael. Zusammen mit dem Frankfurter Pater Michael Schneider SJ, Großarchimandrit des Patriarchats von Antiochien und Repräsentant der griechisch-katholischen Kirche sowie der Schola Cantorum erlebten wir die Chrysostomos-Liturgie. Es war ein ergreifender und bewegender Gottesdienst den etwa 150 Gemeindemitglieder mitfeierten.
Die Chrysostomos-Liturgie, die bereits seit 1.500 Jahren gefeiert wird, geht in ihrer Grundgestalt zurück auf den heiligen Johannes von Antiochien, der als bedeutender Bischof und herausragender Prediger den Beinamen „Chrysostomos“ (griech. Goldmund) erhalten hat. Er war im vierten Jahrhundert Erzbischof von Konstantinopel und gilt als einer der vier großen Kirchenlehrer des Ostens.
Zu den katholischen Ostkirchen gehören 23 Teilkirchen, die in ihrer Tradition den orthodoxen und altorientalischen Kirchen nahestehen, aber mit der römisch-katholischen Kirche eine Glaubensgemeinschaft bilden sowie die Autorität des Papstes anerkennen. Die Feier der Liturgie nimmt in den Ostkirchen eine zentrale Stellung ein, denn für sie alles im Glaubensleben seinen Ursprung in der Liturgie. Weil die Kirchen mit Rom uniert sind, ist die Feier der besonderen Chrysostomos-Liturgie in einer römisch-katholischen Kirche möglich.
„Für die drei großen Kirchen des Ostens, die Assyrer, die Altorientalen und die Orthodoxen gilt: Die Liturgie wird nicht nur kultisch gefeiert, sie will auch „meditativ“ vollzogen werden“, erklärte Pater Schneider. Der meditative Charakter der Liturgie solle dem Mitfeiernden helfen, dass sein Glaube in der Liturgie unmittelbar zur Erfahrung gebracht werde.
Wer sich über die Bedeutung und die einzelnen Teile der Göttlichen Liturgie informieren möchte, sei auf den Artikel unter www.kath.de/zentrum/termine/vortrag/vortrag_2010/vortrag_wi_kurz.pdf von Pater Michael Schneider verwiesen. Text: Bernhard Baumert / Thomas Hillebrand | Bilder: Thomas Hillebrand

 

Bärbel Smarsli 25 Jahre im Dienst des Bistums


Vor  über 25 Jahren hat Bärbel Smarsli mit ihrer Ausbildung zur Gemeindereferentin begonnen, um ab dem Jahr 1995 in St. Bernward, Salzgitter-Thiede tätig zu sein. Ihren Beruf als Bankkauffrau hatte sie an den Nagel gehängt, um nun etwas völlig Neues zu machen. Nach sieben Jahren wechselte sie nach St. Maria Regina, um dort mit dem ihr üblichen Elan tätig zu sein. Das hielt auch weiter an, als die die drei Garbsener Pfarreien  zu einer fusioniert wurden. Mit Herzblut und vollem Einsatz ist sie weiterhin ein „Aushängeschild“ katholischer Kirche in Garbsen – insbesondere auch durch das  Krippenhaus und den Eine-Welt-Laden. Da 1995 die Aussendung durch den Bischof stattfand, feiern wir das eigentliche 25jährige Dienstjubiläum im Jahr 2020. Bis dahin wird sich das Territorium noch einmal für das gesamte Pastoralteam vergrößern, denn ab August 2018 wird die Pfarrei Seelze von diesem mit betreut werden…. Für die weiteren Jahre wünschen wir Bärbel Smarsli viel Kraft für ihre Aufgaben – und immer wieder auch Stunden der Muße für sich selber….
Text: Christoph Lindner / Bilder: Thomas Hillebrand