Fronleichnam: ein Fest für Leib und Seele

In meiner Erinnerung in über 60 Jahren hat immer wieder an Fronleichnam die Sonne geschienen. So positiv spricht dieses Fest die Sinne und das Innere des Menschen an.

Heute an Fronleichnam 2019 schien die Sonne tatsächlich: im Gottesdienst am Kirchturm von St. Maria Regina erklangen erfrischend junge Lieder, und die Predigt unseres Neupriesters und Kaplans Björn Schulze führte hin zum Sinn des Festes.
Und anschließend die farbenfrohe Prozession mit über 400 Gemeindemitgliedern, Blaskapelle und Bannern zu den Altarstationen im Werner-Baesmann-Park und auf dem Dorfplatz in Berenbostel. Beim Gehen im Prozessionsschritt und beim gemeinsamen Gesang erschloss sich in eigener Weise der Inhalt und die Bedeutung der uralten Texte der Prozessionslieder.
An jeder Station und zum Abschluss in der Kirche wurden die Gläubigen und die am Rande  stehenden Zuschauer mit dem eucharistischen Brot gesegnet.

Nach diesem Fest für die Seele brauchte auch der Körper Erfrischung. Gemeindemitglieder hatten Kuchen gespendet, viele HelferInnen aus allen Kirchenstandorten sorgten für Speis und Trank und brachten die Kinder in Bewegung. Ein Malteserfahrzeug mit zwei Sanitätern war für Notfälle anwesend – brauchte aber nicht einzugreifen.

Mein Wunsch: könnten sich doch unsere Kirche und unsere Gläubigen in der Öffentlichkeit viel öfter so positiv darstellen wie heute an Fronleichnam 2019.

KAB-Fahrt nach Bardowick und Lüneburg

Am 15. Juni startete morgens die Busfahrt vom Parkplatz St. Maria Regina. In Bardowick erwartete uns ein Pastor im Ruhestand zu Führung im “Dom  zu Bardowick”.

Bardowick sollte Bischofssitz werden, daher hat die ev. Stiftskirche St. Peter und Paul die Bezeichnung Dom erhalten. Der Führer verwies auf die Spuren Heinrich des Löwen. Er berichtete über die über 1000-jährige Geschichte von Bardowick und erklärte die Sehenswürdigkeiten in der Kirche. Highlight waren der Flügelaltar und das Chorgestühl – es ist vollkommen erhalten und eins der bedeutendsten Chorgestühle Norddeutschlands!

 

Nach dem Mittagessen fuhren die 44 Teilnehmer nach Lüneburg zum “Deutschen Salzmuseum”. In zwei Gruppen ging die Führung durch das Museum und zum Schausalzsieden. Zum Abschluss gab es dann am Bus Kaffee und Kuchen.
Text und Bilder: Reinhard Pietzowsky

St. Raphael wanderte im Juni durch das Walterbachtal

Unsere Wanderung am 12. Juni führte ins Walterbachtal im südwestlichen Deister. 

Die Wetteraussichten waren nicht gut an unserem Wandertag: Aussicht auf Regen und später sogar auf Gewitter! – Dennoch fanden sich 23 Wanderer ein, die nach der gewohnten kleinen Andacht in St. Raphael sich auf den Weg zum Treffpunkt auf dem Wanderparkplatz Hassel in Nienstedt machten.

Der Weg durch den Wald und durch die Felder gefiel uns sehr. Besonders die sommerlichen Blumen an den Rändern der Felder begeisterten uns. – Allerdings lagen die schönen Aussichten im Nebel.
Und weil ein längeres Picknick auch sehr unsicher war, ließen wir das ausfallen und verlängerten dafür etwas die Frühstückspause.

Leichter Regen setzte ein, als wir im Wald am Waltershagener Bach entlang gingen. Das dichte Blätterdach hielt etwas vom Regen ab, so dass wir diesen schönen Waldweg genießen konnten, einschließlich der vielfältigen Vogelstimmen.

Als wir am Parkplatz ankamen, war das Echo einstimmig: Das war eine sehr schöne Wanderung.

Text: Barbara Wierse
Bilder: Ursula Cordes

 

St. Raphael-Engel auf Garbsens Fest der Vereine

Am Sonntag, 16. Juni 2019, hatten Garbsener Vereine, Verbände und Kirchengemeinden die Möglichkeit, sich auf dem Rathausplatz und in der Rathaushalle zu präsentieren und über ihre Arbeit zu informieren.  „Aktiv in Garbsen“ so lautete das Motto der Veranstaltung.

Unsere Kirchengemeinde entsandte Raphaels-Engel, die für die Angebote der Kirchengemeinde und für vielfältiges ehrenamtliches Engagement dabei warben. Mit ihrem mobilen Equipment waren sie überall schnell im Einsatz und machten auf viele verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung und Mitarbeit in unserer Kirchengemeinde aufmerksam.

Björn Schulze im Dom zu Hildesheim zum Priester geweiht

Der Hildesheimer Dom war festlich geschmückt –
am über 1000 Jahre alten Heziloleuchter brannten alle 72 Kerzen.
Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zog unter Begleitung von Bannern und vielen Ministranten mit seinem Domkapitel und mit Priestern und Diakonen des Bistums
und dem Weihekandidaten Björn Schulze ein.

Bischof Heiner leitete den Weihegottesdienst ein mit dem Motto “Vergiß den Kittel nicht”.
In seiner Predigt ging der Bischof auf das Leben und den Werdegang von Björn Schulze ein (siehe dazu http://kath-kirche-garbsen.de/bjoern-schulze-pfingsten-priester-geweiht ) und stellte sich und den Gläubigen die Frage „Wie können wir als Kirche bei Menschen in Not sein?”
Aufgabe der Kirche sei es, bei den Menschen zu sein, die leiden und die am Rande stehen. Priesterliche Aufgaben seien es, diesen Menschen zuzuhören und sich von ihrem Leid berühren zu lassen – bis hin zu eigenen Glaubenszweifeln – und dann mit ihnen so zu sprechen, dass sie Gottes Botschaft auch verstehen können.
“Das orthodoxe Reden über Gott kommt schnell an die Grenzen”, so legte der Bischof der Gottesdienstgemeinde und seinen Priestern und SeelsorgerInnen ans Herz: 
“Vergiß den Kittel nicht!”

weitere Bilder von der Weihe finden Sie hier 

Am Pfingstsonntag feierten dann die Kirchengemeinden St. Raphael/Garbsen und Heilige Dreifaltigkeit/Seelze in der Pfarrkirche St. Raphael die Primiz von Björn Schulze in einem feierlichen Gottesdienst.

Viele Helferinnen und Helfer hatten das Gemeindehaus für die Feier geschmückt und eine große Gästeschar bewirtet. Bei warmer Suppe und kalten Getränken, und bei Kaffee und 30 gespendeten Kuchen wurde zusammen gefeiert. Zum Abschluß nach einer Dankandacht am Nachmittag sprach der Primiziant jedem Einzelnen den Primizsegen zu.