Kitas vom 16.03. -18.04.2020 geschlossen

Unsere Kindertageseinrichtungen bleiben
vom 16. März 2020 bis zum 18. April 2020
geschlossen.
Nach aktueller Bewertung der durch das Corona-Virus bedingten Infektionslage durch die zuständigen Stellen in Niedersachsen wird allen Kindertageseinrichtungen der Betrieb untersagt. Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme nach § 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Die Schließung erfolgt aufgrund einer fachaufsichtlichen Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. 
Kerstin Jenrich, Geschäftsführerin der Kath. Familienzentren in Garbsen

Priorin der Karmelitinnen zu Gast in St. Raphael

Der Männerverein St. Martin hatte Interessierte und die Männergemeinschaft Corpus Christi zu einem Nachmittag mit Schwester Sara, Priorin des Karmeliterklosters in Hannover, eingeladen.
20 Zuhörer hörten einen interessanten Vortrag über die Geschichte dieses kontemplativen Frauenordens, gegründet Anfang des 12. Jahrhunderts, reformiert 1562 durch Teresa von Avila.
Das Gebet stehe im Vordergrund bei den 11 Schwestern des Karmels in Hannover. Für den Unterhalt des hannoverschen Klosters sorge das Bistum Hildesheim. Die Schwestern arbeiteten – gemäß der Ordensregel schweigend jede Schwester für sich – z. B. in einer Kerzenwerkstatt mit individueller Anfertigung von Schmuckkerzen.

“Wir leben in Klausur, aber überdenken doch, was Klausur in heutiger Zeit bedeutet.”
So öffnen die Schwestern ihr Kloster und laden ein zu gemeinsamen Gottesdienst, Gebet und Gespräch, kommen oft in Kontakt zu Menschen über das Internet und bieten geistliche Begleitung an. Diese Öffnung nach außen, so Schwester Sara, bereichere ihr klösterliches Leben.
Angesprochen auf die Aktion Maria 2.0 sagt Schwester Sara: “Ich finde es schade, dass viele Frauen in ihrem Engagement und ihren Begabungen so wenig Anerkennung in der Kirche finden, dass sie sich zurückziehen.” Auch meint Schwester Sara, dass es heute angesagt sei,  nicht allein nur für Priester zu beten sondern für alle geistlichen Berufe und Berufungen – auch am “Priesterdonnerstag”.

Schwester Sara hat es mit ihren Ausführungen gut verstanden, die anfängliche Skepsis mancher Zuhörer gegenüber einem kontemplativen Orden zu zerstreuen, und große Zustimmung erhalten zu der von ihr geschilderten Öffnung zu den Menschen hin.

Dr. Julius Folo Kafuti wird zur Jahresmitte Pastor in Garbsen

Dr. Kafuti hat den Doktor in Theologie 1997 an der Universität Eichstädt gemacht. Seit 2007 war Kafuti im Dienst des Bistums Münster, während er an der Theologischen Fakultät in Münster Kirchenrecht studierte. Seit 2013 ist er Priester im Bistum Hildesheim und Pfarrer in Helmstedt.

Der kongolesische Seelsorger ist 62 Jahre alt und wurde in der kleinen Pfarrei Kitoy als Sohn eines Lehrers am 01.09.1957 geboren. Seine Mutter betreute die große Familie, denn Julius Folo Kafuti hatte sieben Geschwister. Die nächste Stadt Kikwit ist zugleich Bischofssitz und liegt etwa 400 Kilometer Luftlinie entfernt von der Hauptstadt Kinshasa. Kikwit erlangte 1995 traurige Bekanntheit durch die Ebola-Seuche, der 100 Menschen zum Opfer fielen. 

Mit sechs Jahren kam Julius Folo in die Primary School in der Hauptpfarrei Yasa. Dr. Kafuti heute: „Schon zu diesem Zeitpunkt war mein Weg vorgezeichnet, Priester zu werden, denn nur wer einmal Seelsorger werden will, besucht dieses Gymnasium, das von den Ordensleuten Brüder von Josef geleitet wird.“ Danach folgte das Knabenseminar in Kinzambi mit dem Abitur.

Dann war der weitere Weg vorgezeichnet. In Kinshasa folgte ein dreijähriges Studium der Philosophie, dem sich ein vierjähriges Theologiestudium anschloss. Im Jahr 1984 wurde Julius Folo zum Priester geweiht. Nach drei Jahren in der Seelsorge wurde Kafuti Lehrer im Knabenseminar. Auf Empfehlung seines Bischofs konnte er dann in Deutschland in Eichstätt als Doktorand studieren. Nach Abschluß seiner Promotion ging Dr. Kafuti wieder zurück in den Kongo. und arbeitete als Dozent. In Vorbereitung für den Aufbau eines Ehegerichtes in Form eines Offizialates wurde er im Jahr 2007 wieder nach Deutschland geschickt, um Kirchenrecht zu studieren.
Text: entnommen einem Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 12.11.2010, ergänzt durch weitere Internetrecherchen.
Bild von der Website der kath. Kirchengemeinde St. Ludgeri in Helmstedt

Dank an Ehrenamtliche

Alle zwei Jahre werden unsere Ehrenamtlichen besonders wertgeschätzt, indem sie zu einem Konzert oder Kabarett eingeladen werden.

 

So auch in diesem Jahr.  Auf Einladung vom Pfarrer Lindner und dem gesamten Team der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden die ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde zu einem besonderen Konzert in die Kirche St. Raphael eingeladen.
Am 16.02.2020 hat das Blasorchester Krainhagen außergewöhnliche musikalische Stücke dargeboten, viele Bekannte  wie z. B. “Hallelujah” von Leonard Cohen oder  etwas weniger bekannte wie das “The Standard of St. George” von Kenneth J. Alford. Die Stimmung im Publikum war sehr gut, einige waren nach der Pause kaum noch auf den Plätzen zu halten.
In der Pause wurden die Ehrenamtlichen zu einem Sektempfang ins Pfarrheim eingeladen. Bernadette Niebisch

 

 

 

 

Weitere Bilder und und Videos finden Sie auf der Internetseite des Blasorchesters Krainhagen.

St. Raphael wanderte im Februar von SchloRi nach Garbsen

Am 12. Februar starteten wir unsere Wanderung mit einer kurzen Andacht in der Barockkirche in Schloß-Ricklingen. Trotz stürmischen Wetters wanderten gut zwanzig Seniorinnen und Senioren, den Wind im Rücken, durch die Feldmark Richtung Horst. Vorbei an zotteligen Tieren, dem Garbsener Windrad und dem Amazon Verteilzentrum erreichten wir trocken und gut gelaunt nach etwa 8 km Wegstrecke das Restaurant Troja. Text+Bilder: Heinrich Müller

Statistik 2019 der Kirchengemeinde St. Raphael veröffentlicht

Die Kirchengemeinde hat im Wegweiser März 2020 ihre Jahrestatistik veröffentlicht. Bei den Kollekten und Spenden für die Kirchengemeinde konnte durch eine Einzelspende von 50.000 € eine erfreuliche Steigerung verzeichnet werden.
Ergänzend zu den Daten auf der letzten Seite der Wegweiserausgabe sehen Sie hier den Verlauf der Spenden und Kollekten über die letzten zehn Jahre.

Neuer Hospizkurs der Malteser startet im April 2020

Wir brauchen Sie!
Wir suchen Männer und Frauen jeden Alters, die Menschen in deren letzten Lebensphase ehrenamtlich begleiten möchten. Helfen Sie mit, die Idee der ambulanten Hospizarbeit umzusetzen. Trotz aller Professionalisierung und Weiterentwicklung im palliativmedizinischen Bereich, geht es nicht ohne bürgerschaftliches Engagement in der Sterbebegleitung! Es gibt verschiedene Einsatzfelder und Einsatzmöglichkeiten.
Ziel ist es, Betroffene – unabhängig von Herkunft, Religion, Alter und Geschlecht – so zu unterstützen, dass diese bis zuletzt ihr Leben weitestgehend selbst gestalten können.


Grundkurs:
17./18. April, 08./09. Mai, 05./06. Juni und 12./13. Juni
Vertiefungskurs: 28./29. August. 18./19. September, 25./26. September
jeweils Freitag: 16:00 – 19:00 Uhr, Samstag: 9:30 – 16:00 Uhr
Ort: Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst
Malteser Sozialzentrum (Don-Bosco-Haus)
30459 Hannover, Göttinger Chaussee 147
Informationsabend: Montag, 10.02.2020, 18:00 – 20:00 Uhr – gleicher Ort
Kontakt: Tel.: 0511/21374851, Mail:
Weitere Informationen zum Hospizdienst

Wir freuen uns auf Sie!

Diakon Thomas Müller in den Ruhestand verabschiedet

Am Sonntag, 12. Januar 2020, verabschiedete die katholische Gemeinde in Garbsen ihren Diakon.

Thomas Müller war über 12 Jahre in St. Raphael mit den Kirchorten St. Raphael, St. Maria Regina und Corpus Christi tätig. Er hat das Profil seiner Kirchengemeinde geschärft und weiter hingewendet auf die Ökumene, auf alte und gebrechliche Menschen in den Seniorenheimen und auf in der Kirchengemeinde am Rande stehende Gemeindemitglieder. Durch sein Wirken hat er darauf hingewiesen und gezeigt, dass es neben den Kirchen noch viele weitere Kirchorte gibt:  unterwegs auf Pilgerwegen, in den Kindertagesstätten und in Altenheimen, in den Trauerhallen und überall dort, wo sich Menschen treffen, um sich in ihrer Lebenssituation, in Freude, Leid und Not, im Gespräch und Gebet an Gott zu wenden.

Im letzten Jahr seiner Arbeit in St. Raphael hat sich der Diakon sehr darum bemüht, dass  Gemeindemitglieder sein Wirken an den verschiedenen Orten fortsetzen. Trotzdem wird der Weggang von Thomas Müller eine große Lücke hinterlassen.

Der Verabschiedungsgottesdienst war bis auf den letzten Platz besetzt mit Menschen, die dieses Wirken am Rande und außerhalb der Kirchengemeinde sehr geschätzt haben und sich bedanken wollten. 
Bilder: Thomas Hillebrand