Wandergruppe St. Raphael unterwegs in Altensruh/Wunstorf

Nach kurzer Andacht in der Raphaelskirche mit Gebet und Gesang starteten 26 Wanderinnen und Wanderer am Mittwoch, 14. Juni, mit PKW nach Wunstorf – Altensruhn.

Bei Sonnenschein führte der Weg an herrlichen Getreidefeldern mit leuchtendroten Klatschmohn und blauen Kornblumen in Richtung Klein-Heidorn.
Mit guter Laune erreichten wir zur Mittagspause die Waldgaststätte „Altens Ruh”.
Bild: Barbara Wierse | Text: Peter Langer

PS.
Vom 26. – 29. September führt die Jahreswanderfahrt der Wandergruppe ins Auetal. Mitwanderer sind herzlich eingeladen. Beim  Wanderführer Dr. Ferdinand Koch gibt es Anmeldeformulare und einen Hotelflyer. Baldige Anmeldung ist für die rechtzeitige Zimmerbuchung notwendig.

Geburtstag feiern wir zusammen (Pfingstmontag 2017)

Geburtstag feiern wir zusammen

Am diesjährigen Pfingstmontag trafen sich wieder Christen aller Kirchen Garbsens zu einem ökumenischen Gottesdienst. Die gut gefüllte Willehadikirche hatte eingeladen.

Das Geburtsfest der christlichen Kirche wurde hier feierlich begangen.

Eine Mauer, aus Steinen – beschriftet mit Vorurteilen und anderen Hindernissen, verwandelte sich zum Kreuz, das uns zeigte, wie Jesus selbst alles auf sich nimmt was uns durch unsere Schuld von ihm und anderen trennt.

Im apostolischen Glaubensbekenntnis sprachen sich alle für den Glauben an den einen Gott aus.

Der Segen am Schluss sandte die Christen wieder hinaus auf Garbsens Straßen um dort zu zeigen, wie mit Gottes Hilfe ein Leben in Gemeinschaft mit allen gelingen kann.

Text und Bilder: Elisabeth und Franz Patzal

Ökumenischer Gottesdienst an Christi Himmelfahrt

Ökumenischer Gottesdienst an Christi Himmelfahrt

Viele Gläubige aller Kirchen Garbsens hatten sich zum alljährlichen ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst am Schwarzen See eingefunden.

In großer Gemeinschaft singen, beten und das Leben als Christen in Garbsen zu bezeugen ist immer wieder ein spürbares und sichtbares Zeichen.

In seiner Predigt nahm Pfarrer Lindner das Motto des evangelischen Kirchentages „ Du siehst mich“ mit auf.

Mit offenen Augen und Ohren durch die Straßen Garbsens zu gehen und dabei auch die im Blick haben, die hier nicht ihre Wahlheimat, sondern durch schreckliche Umstände ein Zuhause gefunden haben.

Dazu sind wir Christen berufen.

Auch Bürgermeister Grahl hob in seiner Ansprache hervor, wie wichtig diese Gottesdienste am Himmelfahrtstag für ihn geworden sind.

Im Anschluss konnten bei der Jugendwerkstatt wieder Blumen und Kräuter für den Garten erworben werden.

Auch der Faire Laden bot seine Produkte an.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Getränke stärkten alle für den Tag.

Gelegenheiten zu Gesprächen fanden sich an jeder Ecke. Wann trifft man schon mal alle auf einmal?

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung und wer noch nie dabei war, sollte sich den Termin für das nächste Jahr ruhig einmal vormerken. ( Donnerstag, der 10. Mai)

Text und Bilder Elisabeth Patzal

Indische Partnergemeinde weiht neue Kirche ein

Mit Spenden des letzten Jahres in Höhe von ca. 5.000 € hat unsere Kirchengemeinde zum Kirchbau in der südindischen Partnergemeinde in St. Antony´s Church in Varthanvilai beigetragen. Am 14. Mai 2017 hat der Bischof der Diözese Kuzhithurai, Bischof Jerome Dhas Varuvel, die Kirche eingeweiht. Unsere indische Partnergemeinde besteht erst seit dem 1.1.2014 und hat mit großer eigener Anstrengung, den Geldern des Bischofs und den von Father Gnanamuthu Varuvel in Deutschland gesammelten Spenden  innerhalb von zwei Jahren den Kirchbau errichtet.

Father Gnanamuthu schickt erste Bilder von der Einweihung und schreibt:

Mit grosser Freude habe ich von Euch die finanzielle Unterstützung für unseren Kirchbau erhalten. Ich und meine Pfarrgemeinde danken ganz herzlich für Eure Hilfe.
Die Einweihung unserer neuen Kirche war sehr schön. Über 4.500 Gläubige, unser Bischof, 30 Priester und Seminaristen aus dem Priesterseminar, in dem ich zukünftig unterrichten werde,  waren bei der Feier anwesend.
Wir alle freuen uns sehr über unsere neue Kirche. 

Kita St. Raphael feiert 50-jähriges Bestehen

22 Nationen feierten am 21. Mai 2017 das Jubiläum 50 Jahre Katholischer Kindergarten St. Raphael. Mit einem von Kindern und Erzieherinnen gestalteten Festgottesdienst mit ca. 400 Gottesdienstbesuchern begann die Feier.

Beeindruckend war schon der Beginn des Gottesdienstes. Kinder der 22 Nationen, die unsere Kindertagesstätte besuchen, zogen mit ihren Landesfahnen in die Kirche ein und begrüßten die Anwesenden in ihren Muttersprachen. Viele Gottesdienstbesucher, die auch anderen Religionen angehören, spiegelten so das Bild des Stadtteils wieder, in der unsere Kirche und der Kindergarten liegen. Pfarrer Christoph Lindner ging in seiner Predigt auf die Unterschiedlichkeit, aber auch die Gemeinsamkeiten der Religionen ein. 

Die Kinder mit ihren fröhlichen Lieder ließen den Gottesdienst zu einem Fest der Freude werden. Am Ende der Heiligen Messe luden sie mit dem Lied „ Willkommen all ihr Leute“ zum Fest im Kindergarten ein. Bei herrlichem Sonnenschein begegneten sich auch viele ehemalige Kinder und Erzieherinnen. 

Der Kindergarten war bei seiner Einweihung am 31. März 1967 das erste Gebäude katholischer Prägung im damals neuen Garbsener Stadtteil Auf der Horst. Zu Beginn wurden in den Räumen am Mirahof 60 Kinder in drei Gruppen betreut. Nach der ersten Erweiterung des Hauses im Jahr 1987 kamen mehr als 100 Kinder unter. Heute, nach einem weiteren Anbau einer Krippengruppe, besuchen 134 Kinder diese Einrichtung.  Von Beginn an haben viele Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, der heute 92 Prozent beträgt, diese Kindertagesstätte besucht. Die Kinder kommen aus 22 Nationen – nur 35 Kinder sind christlich getauft.

Ingrid Kamp, die Leiterin der Einrichtung sagt: „Die meisten Eltern haben sich bewusst für einen Kindergarten in Trägerschaft der katholischen Kirche entschieden, in dem unsere christlichen Werte vermittelt werden. Das Miteinander läuft völlig entspannt. Neben der Rücksichtnahme auf die Eigenheiten der Religionen ist es Normalität, dass unsere muslimischen Kinder auch an den Gottesdiensten teilnehmen und so die christlichen Bräuche erfahren.“ Dies ist gelebte Integration seit 50 Jahren und spiegelte sich am Jubiläumstag wieder.

 Auch Kontinuität wird in diesem Haus groß geschrieben. So ist Ingrid Kamp seit 28 Jahren Leiterin und erst die Zweite in diesen 50 Jahren. Sie freut sich mit ihren teils sehr langjährigen Mitarbeiterinnen darüber, dass heute Eltern und Großeltern ihre Kinder und Enkel in den Kindergarten bringen, in dem sie selbst früher betreut wurden.
Text und Bilder: Thomas Hillebrand

Wandergruppe St. Raphael war unterwegs im Süntel

Die Wanderung am 10. Mai führte uns in den Süntel. Ziel waren die Felsformationen auf dem Hohenstein. Von der Baxmannbaude bis zum Hohenstein musste ein Höhenunterschied von ca. 200 m überwunden werden. 

Die Rahmenbedingungen für die Hohenstein-Wanderung waren äußerst ungünstig. Es war Regen angesagt für den Wandertag und der Stau vor der Baustelle auf der A 2 baute sich schon ab 10.00 Uhr auf. Aber die Wirklichkeit sah günstiger aus. Wir hatten ideales Wanderwetter mit Sonnenschein und angenehmen Wandertemperaturen. Trotz des Staus erreichten wir unsere erste Anlaufstelle, die kath. St. Katharina-Kirche in Rehren pünktlich. 31 Wanderer/innen hatten sich zur Andacht versammelt. Von Rehren ging es zu einem Waldparkplatz am Rande des Süntels. Der Weg bis zur Baxmann-Baude im Blutbachtal war nicht weit. Wegen des relativ steilen Anstiegs zum Hohenstein konnte jeder entscheiden, ob er den Höhenunterschied von 200 m schafft oder lieber den bequemeren Weg entlang des Blutbaches bis zum Restaurant Pappmühle gehen will. 16 entschieden sich für den Aufstieg und 15 gingen zur Pappmühle.

Die Bergwanderer erklommen auf dem Serpentinenweg den Hohenstein und rasteten an der Teufelskanzel, einer markanten Felsformation mit Aussichtsplattform (siehe Bild) und sehr schöner Sicht ins Wesertal. Die Talwanderer verwöhnten sich in der Pappmühle mit Spargel und anderen Gerichten. Für beide Gruppen begann um 13.30 Uhr der Rückweg, wobei die Bergwanderer den Klippenweg nahmen, der unterhalb der mächtigen Hohenstein-Felsen verläuft. Beide Gruppen trafen sich wieder an der Baxmann-Baude, und gemeinsam ging es zurück zu den Autos. Alle freuten sich über einen wunderschönen Wandertag im Weserbergland.           Bild: Heinrich Müller,   Text: Ferdinand Koch

 

Baumpflanzaktion der KAB

Angeregt durch die Enzyklika LAUDATO SI von Papst Franziskus setzte die KAB in St. Maria Regina ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung.

In einem Gottesdienst wurde Ende April eine Winterlinde gesegnet und anschließend im Beisein der Gemeinde auf dem Kirchengelände eingepflanzt. Dieser Baum bietet Nahrung für die stark gefährdeten Insekten, Bienen und Vögel.

Artensterben, Klimawandel und Umweltverschmutzung prägen heute unser Bild von einer bedrohten Natur, aber jeder von uns kann etwas dagegen tun. Die Bewahrung der Schöpfung lebt nicht allein vom Wort sondern vom Mitmachen.