Zwischen den Jahren

Jahreswechsel2015Die Zeit zwischen Weihnachten und dem 6. Januar bezeichnet man als “zwischen den Jahren”. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Besinnung und einen Ausblick auf das künftige Leben.
Früher waren zu dieser Zeit Wäschewaschen, Nähen und Spinnen ebenso zu vermeiden wie das Ausmisten des Stalls.
Alle notwendigen Arbeiten sollten mit einer gewissen Andacht und in Ruhe verrichtet werden. Gegenseitige Besuche in der Zeit sollten die Freundschaft festigen.
Angeblich gehen auch alle Träume in diesen Nächten im neuen Jahr in Erfüllung.

Die neuen Tage öffnen ihre Türen;
Sie können, was die alten nicht gekonnt.

Vor uns die Wege, die ins Weite führen:
Den ersten Schritt. Ins Land. Zum Horizont.
Wir wissen nicht, ob wir ans Ziel gelangen.

Doch gehn wir los.
Doch reiht sich Schritt an Schritt.
Und wir verstehn zuletzt:
Das Ziel ist mitgegangen.

Denn der den Weg beschließt
und der ihn angefangen,
der Herr der Zeit geht alle Tage mit.

Klaus-Peter Hertzsch

Meine Zeit steht in deinen Händen

Meine Zeit steht in deinen Händen.
Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden.
Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.


Sorgen quälen und werden mir zu groß.
Mutlos frag ich: Was wird Morgen sein?
Doch du liebst mich, du lässt mich nicht los.
Vater, du wirst bei mir sein.

Hast und Eile, Zeitnot und Betrieb
nehmen mich gefangen, jagen mich.
Herr ich rufe: Komm und mach mich frei!
Führe du mich Schritt für Schritt. 

Es gibt Tage die bleiben ohne Sinn.
hilflos seh ich wie die Zeit verrinnt.
Stunden, Tage, Jahre gehen hin,
und ich frag, wo sie geblieben sind. 

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