Thomas Müller 25 Jahre berufen zum Diakon

 

 

Das Amt des Diakons

Nach dem II. Vatikanum wurde das Diakonat als eigenes Amt wieder eingeführt.
Mit folgenden Aufgaben und Fragestellungen hat die Kirche den alten Dienst des Ständigen Diakons neu konzipiert:

  • Wer entdeckt die geheimen Nöte, die nicht mit Geld zu beheben sind?
  • Wer tröstet von Mensch zu Mensch, wenn alles zusammenzubrechen scheint?
  • Wer weckt eine christliche Gemeinde auf, die sich nur mit sich selbst beschäftigt?
  • Wer trägt die Not der Menschen auch im Gebet vor Gott hin?

Mit dem Priester gilt der Diakon seit alters her als Helfer des Bischofs. Der Diakon steht für eine Kirche, die den Menschen leiblich und seelisch helfen kann und will. Seine Aufgaben werden ihm vom Bischof übertragen.

Die Sorge des Diakons gilt allen Menschen in Not: Alten, Kranken, Alleinstehenden, Behinderten, Ausgegrenzten.
Er ist das Gewissen der Gemeinde und versucht, andere für die Nöte in ihrer Gemeinde sensibel zu machen und sie zur Mithilfe anzuregen. Diakone helfen
mit, dass sich der solidarische Dienst an der Gemeinde mit dem Dienst am Altar verbindet, es ist sozusagen das Bindeglied zwischen dem Altar und der solidarischen und dienenden Gemeinde.

In brüderlicher Gemeinschaft mit dem Bischof und dem Pfarrer ist der Diakon somit in allen drei Grunddiensten Diakonie, Verkündigung und Liturgie, tätig.
(Klaus Wagner, Diakon)




 

Lieber Diakon Thomas Müller, lieber Pilgerbruder Thomas,

wir danken Dir als Rompilger im Hl. Jahr der Barmherzigkeit 2016
und unterwegs auf Etappen des Pilgerweges Loccum-Volkenroda,
in den Altenheimen als ältere Menschen und deren Angehörige 
und als Mitglieder der Gemeinde von St. Raphael
für Deine Arbeit und Sorge für die Menschen in Garbsen und Marienwerder und bei den Maltesern.

Du hast uns deutlich gemacht,
dass Kirchorte nicht nur unsere Kirchen sind,
sondern auch die Orte,
wo sich Menschen zu Gebet und Andacht zusammenfinden:
in den Altenheimen, im Bestattungsinstitut, in der Pilgerherberge
und bei der Rast im Wald, am Wasser, am Wegesrand.

Mit Dir sind wir als Gemeindemitglieder neue Wege gegangen
und haben unterwegs als Pilger und bei der Tobitwoche
über den Tellerrand unserer Kirchengemeinde geschaut. 

Danke für Führung und Begleitung.

Für die Wegweiserredaktion
Bernhard Mock

 

 

 

 

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