Apostel Thomas – Spiegel unseres Glaubens

 Erster Sommergottesdienst vor St. Maria Regina: Als “Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes” (Eph 2, 19-22) wurden am Festtag des Apostels Thomas ca. 50 BesucherInnen des Wortgottesdienstes auf dem Vorplatz von St. Maria Regina begrüßt.

Ist das so, ich ein Mitbürger der Heiligen? Ein Blick in den Spiegel sagt oft etwas anderes: Was spiegele ich wider von meinem Glauben?
Berühmt wurde der Apostel Thomas durch seine Zweifel an der Auferstehung Jesu und sein Verlangen, handgreiflich die Auferstehung zu überprüfen: erst nachdem Jesus ihn aufforderte, seine Wundmale zu berühren, glaubte er das Unfassbare und bekannte: “Mein Herr und mein Gott!
Heute ist das nicht mehr möglich durch das Schauen und Berühren der Wundmale Jesu, sondern mehr durch das Vorbild und Beispiel von Heiligen und Hausgenossen Gottes: “Selig sind, die nicht sehen und doch glauben” (Joh 20, 27-29).
Glaube muss auch überzeugend weitergegeben werden. So ist es ein schönes Zeichen, dass mit diesem Evangelium vom ungläubigen Thomas eine Reihe von Wortgottesdiensten auf dem Vorplatz von St. Maria Regina beginnen und dabei viele Möglichkeiten der Verkündigung des Wortes Gottes genutzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass der Gemeinde der Hausgenossen Gottes vielfältige Formen der Wort-Gottes-Feier auch über den Sommer hinaus erhalten bleiben – nicht nur als Ersatz für eine Hl. Messe.

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