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Fr. Gnanamuthu berichtet aus südindischer Gemeinde


Um in Deutschland für seine indische Gemeinde Geld zu verdienen und Spenden zu sammeln war Fr. Gnanamuthu wie in jedem Jahr einen Monat zur Urlaubsvertretung in Jestetten an der Schweizer Grenze. Auf dem Rückweg nach Indien machte er in Garbsen Station, um über seine neue Gemeinde zu berichten und Spenden zu sammeln. Leider nur 35 interessierte Gemeindemitglieder, – Mitglieder der Wandergruppe und Spieler der Spieleabende -, sahen Bilder aus der Partnergemeinde und hörten seinen Bericht. Hier eine knappe Zusammenfassung: 

Im Oktober 2014 wurde ich in eine neu gegründete Pfarrgemeinde versetzt. Ich bin dort der erste Pfarrer. Für die nächsten fünf Jahre hat mein Bischof mir folgende Aufgaben zugewiesen:


Aufbau der Gemeinde
Meine Gemeinde ist seit der Gründung schnell auf 250 Familien angewachsen. Es gibt nur eine kleine baufällige Kirche. Für die Gottesdienste und für unsere vielen Kinder- und Erwachsenengruppen brauchen wir eine größere Kirche, die wir auch als Versammlungsraum nutzen können.

Wege aus der Armut finden

Die Gemeindemitglieder sind alle sehr arm. Die meisten sind Tagelöhner ohne festes Einkommen. Viele Familien versuchen der Armut zu entkommen, indem sie ihren Kindern eine gute Ausbildung geben wollen. Aber sie haben keine Möglichkeiten!
Ich biete meinen Gemeindemitgliedern an, kleine Geldbeträge von ihnen einzusammeln, für vereinbarte Ziele anzusparen und gut zu verzinsen (20% Jahreszins). Den auszuzahlenden Geldbetrag stocke ich dann mit Euren Spenden auf.

Regelmäßiges Einkommen für die Menschen sichern

Der Bischof hat in unserer Region eine Molkerei-Cooperative gegründet. Ich bin für das Marketing zuständig. Z.Zt. haben wir über 2.000 Kühe dezentral bei 1.000 Bauern stehen. 300 Mitarbeiter sammeln die Milch ein und verarbeiten sie in unserer Molkerei. In den Dörfern haben wir kleine Verkaufsstationen gegründet, in denen Frauen unsere Produkte verkaufen. Damit tragen wir nicht nur zur Gesundheit gerade armer Menschen bei sondern sichern durch unsere Cooperative insgesamt 2.000 bisher arbeitslosen Menschen ein regelmäßiges kleines Einkommen.
Die Gewinne verwenden wir für die Ausbildung unserer Mitarbeiter und deren Kinder. Auch müssen wir in unsere Molkerei investieren: für die Umstellung der Verpackung von Milchtüten auf Tetrapack benötigen wir neue Maschinen.

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Meine Gemeinde und ich vertrauen auf Gottes Hilfe. Allein und mit eigener Kraft können wir die uns zugewiesenen Aufgaben nicht schaffen. Auch unser Bischof ist in Europa unterwegs, um Geld für die Missionsarbeit zu sammeln.
Ich danke Euch für alle guten Gaben und bitte Euch weiter um Spenden für meine Missionsarbeit.
Es grüßt Euch alle sehr herzlich Father Gnanamuthu

Papst Franziskus in Santa Cruz – Bolivien

 

Unser Papst ist zur Zeit gerade in Santa Cruz, ca. 40 km von unserer Partnerschule “Colegio Barbara Micarelli dell Nino Jesus” entfernt. Uns erreichen Nachrichten per Mail direkt aus Santa Cruz. Hier ein Schreiben von Dra. Irene Tokarski:

Liebe Freunde und Freundinnen,
es herrscht immer noch Eiseskälte, aber wenigstens regnet es nicht mehr. in wenigen Minuten kommt Francisco in Santa Cruz an. Seine wenigen Stunden in La Paz waren schon ziemlich bewegend: Es gab eine herzliche Umarmung von Francisco für Evo, und der hat von der Option für die Armen gesprochen und vom Meer, und der Papst von den Erfolgen bei der Eingliederung der Armen in Bolivien und der Notwendigkeit, Konflikte im Dialog zu lösen. Viel über Beteiligung aller in der Gesellschaft, von der Verantwortung aller für das Gemeinwohl, Einer der Höhepunkte war sicher der kleine Mojeño, der am Flughafen ein Selfie mit dem Papa gemacht hat und als die Kinder am Flughafen, Francisco umringt haben und ihn nicht gehen lassen wollten…
Ganz besonders hat mich auch die dicke Umarmung für Mons. Toribio gefreut, den emeritierten Bischof von Corocoro.
Leider konnte ich die Ehrung von Luis Espinal an der Autopista nicht sehen, weil ich gerade unterwegs war, aber davon berichte ich noch.
irgendwie habe ich diese Tage schon gezweifelt, ob es wirklich nötig war die ganzen Tage in Santa Cruz zu bleiben, aber 3 Interviews heute haben mich dann doch überzeugt, die Kälte hier in Santa Cruz ohne meinen geliebten Holzofen in La Paz auszuhalten.
Morgen geht es vor 7 Uhr zur Messe am Cristo Redentor. Da heisst es wieder alle Lagen übereinander anziehen. Heute war ausserordentlicher Feiertag in La Paz und morgen in Santa Cruz wegen dem Papstbesuch. Gerade war ich noch in einer Pfarrei, und dann wird dir sofort angeboten, ob Du nicht nahe am Cristo übernachten willst, um besser zur Messe zu kommen. so katastrophal vieles an der Logistik ist, so begeistert und hilfsbereit sind alle.
Am Flughafen und am Cambodromo halten Tausende in diesem Moment die Kälte aus und ich habe mein Interview bei Telesur auf einer Terrasse vor der Kulisse der Kathedrale von Santa Cruz überstanden – natürlich mit Winterjacke.
Jetzt steigt Francisco aus dem Flugzeug in Viruviru, und man sieht ihm die Strapazen der Reise an. Evo ist ihm vorausgeflogen, und begrüsst ihn wiedermal. Die Bischöfe vom Tiefland defilieren, der Gouverneur von Santa Cruz. Das Orquester aus der Chiquitanía spielt Indiobarock. Und es ist schon fast 11 Uhr nachts… Jetzt muss er noch zum Cambodromo und dann übernachtet er beim Kardenal.
So jetzt versuche ich mal wieder mein Glück beim Absetzen diser Nachricht. Bis morgen!
Irene

Dra. Irene Tokarski

Danke, Irene, dass wir durch Dich so nah dabei sein dürfen.

Bolivien – Das war mal eine ganz andere Art von Urlaub!

KinderT-ShirtsWir wollten unsere Verwandtschaft in La Paz besuchen und Bolivien kennenlernen.

Als wir mit Bärbel darüber gesprochen haben, stellte sich heraus, dass zur gleichen Zeit die Schule „Colegio Barbara Micarelli del Nino Jesus“ in Cotoca ihr 15jähriges Jubiläum feiert – Bärbel Smarsli, Thomas Müller und Pater Ludger Wolfert wollten das Jubiläum mitfeiern. „Da fahren wir auch hin“ haben wir uns gedacht und Cotoca in unseren Reiseplan mit aufgenommen.

Die ersten drei Tage unserer dreiwöchige Bolivienrundreise haben wir also in Cotoca verbracht. Das war sehr beeindruckend – kannten wir die Schule bisher doch nur von Berichten, Fotos usw. Jetzt konnten wir sie live erleben: Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schwestern -alle waren sehr nett zu uns und wir fühlten uns von Anfang an willkommen. Toll, was diese Schule alles leistet, wie viele Ideen noch in allen Köpfen stecken und sicher auch viele davon noch verwirklicht werden können – z. B. die Erweiterung der Sportanlage und der Ausbau von Fachräumen.

Wir sind mitten in die Vorbereitungen für die große Jubiläumsfeier gekommen und durften erleben, wie emsig alle daran gearbeitet haben. Die Ergebnisse dieser Projektwoche konnten wir begutachten: die Tanzdarbietungen, die Informationen über Land und Leute in Bolivien ……Die Aufregung war allen deutlich anzumerken.

Immer wieder sind wir überrascht worden – sowohl mit Eindrücken, als auch mit kleinen Geschenken, die wir von den Kindern bekommen haben.

Wir konnten uns überzeugen, dass die Spenden in Cotoca wirklich gut ankommen und auch Früchte tragen.

Vielen Dank an Bärbel Smarsli, Thomas Müller und Pater Ludger Wolfert, dass wir euch ein paar Tage in Cotoca begleiten durften. Es waren bunt gefüllte Tage, die wir so schnell nicht vergessen werden.

…und wenn Sie jetzt vier kleine Jungen in Shirts der Schule durch Garbsen laufen sehen, die Kinder haben wir nicht mitgebracht, nur die T-Shirts für die Kinder – und sie tragen sie gerne!

Text und Bild: Birgit und Michael Weisser

Bolivien – Das war mal eine ganz andere Art von Urlaub!

KinderT-ShirtsWir wollten unsere Verwandtschaft in La Paz besuchen und Bolivien kennenlernen.

Als wir mit Bärbel darüber gesprochen haben, stellte sich heraus, dass zur gleichen Zeit die Schule „Colegio Barbara Micarelli del Nino Jesus“ in Cotoca ihr 15jähriges Jubiläum feiert – Bärbel Smarsli, Thomas Müller und Pater Ludger Wolfert wollten das Jubiläum mitfeiern. „Da fahren wir auch hin“ haben wir uns gedacht und Cotoca in unseren Reiseplan mit aufgenommen.

Die ersten drei Tage unserer dreiwöchige Bolivienrundreise haben wir also in Cotoca verbracht. Das war sehr beeindruckend – kannten wir die Schule bisher doch nur von Berichten, Fotos usw. Jetzt konnten wir sie live erleben: Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schwestern -alle waren sehr nett zu uns und wir fühlten uns von Anfang an willkommen. Toll, was diese Schule alles leistet, wie viele Ideen noch in allen Köpfen stecken und sicher auch viele davon noch verwirklicht werden können – z. B. die Erweiterung der Sportanlage und der Ausbau von Fachräumen.

Wir sind mitten in die Vorbereitungen für die große Jubiläumsfeier gekommen und durften erleben, wie emsig alle daran gearbeitet haben. Die Ergebnisse dieser Projektwoche konnten wir begutachten: die Tanzdarbietungen, die Informationen über Land und Leute in Bolivien ……Die Aufregung war allen deutlich anzumerken.

Immer wieder sind wir überrascht worden – sowohl mit Eindrücken, als auch mit kleinen Geschenken, die wir von den Kindern bekommen haben.

Wir konnten uns überzeugen, dass die Spenden in Cotoca wirklich gut ankommen und auch Früchte tragen.

Vielen Dank an Bärbel Smarsli, Thomas Müller und Pater Ludger Wolfert, dass wir euch ein paar Tage in Cotoca begleiten durften. Es waren bunt gefüllte Tage, die wir so schnell nicht vergessen werden.

…und wenn Sie jetzt vier kleine Jungen in Shirts der Schule durch Garbsen laufen sehen, die Kinder haben wir nicht mitgebracht, nur die T-Shirts für die Kinder – und sie tragen sie gerne!

Text und Bild: Birgit und Michael Weisser