St. Raphael wandert im November in den Rehburger Bergen

Bei schönem, herbstlichem Wanderwetter hatten sich 23 Wanderer eingefunden, um von Bergkirchen zum Wilhelmsturm in den Rehburger Bergen zu wandern. In der alten St. Katharinen-Kirche, die weithin sichtbar, auf einem Bergrücken steht, wurde während der Wanderandacht gemeinsam gesungen und gebetet. Auf dem Bergrücken ging es weiter in Richtung Wölpinghausen zum Jahrtausendkreuz. Das 4,6 m hohe, aus Eichenholz bestehende Kreuz mit dem 3,85 m hohen Jesus-Korpus aus Edelstahl wurde im Jahr 2000 von der ev.-luth. Landeskirche Schaumburg eingeweiht. Das schöne Wetter erlaubte eine freie Sicht auf das Steinhuder Meer mit der Insel  Wilhelmsstein sowie über den Schaumburger Wald bis zur Porta Westfalica und das Wiehengebirge.

Hinter Wölpinghausen führte der Wanderweg in den herbstlich gefärbten Wald der Rehburger Berge. Am Wilhelmsturm, er liegt 135 m über NN, konnte die Gruppe rasten und Kaffee trinken. Der Vorsitzende des Kulturerhaltungsvereins Bad Rehburg e. V., der sich um die Erhaltung des Turmes kümmert, referierte über die Entstehung. Benannt ist der Turm nach Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1748 – 1777).

Der Rückweg führte am Matteschlößchen vorbei, früher ein bekanntes Ausflugslokal, heute ein Altenheim. Auf dem Wanderweg am Fuße des Bergrückens ging es nach Bergkirchen zurück, den Turm der St. Katharinen-Kirche immer im Blick. Im Pfarrhof gegenüber der Kirche stärkte sich die Wandergruppe bei Grünkohl mit Bregenwurst und Kasseler.
Text: Ferdinand Koch / Foto: Uschi Cordes

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