Das Pfarrbüro hilft Ihnen …

Kirchliche Trauungen

Brautpaare, die in einer unserer Kirchen heiraten möchten, oder als Mitglieder unserer Pfarrgemeinde außerhalb unserer Pfarrei heiraten möchten, melden sich am besten rechtzeitig (mindestens acht Wochen vor dem gewünschten Termin) im Pfarrbüro. Die Priester oder der Diakon melden sich dann bei dem Paar zu einem Vorbereitungsgespräch. Dazu bringen Sie bitte einen neu ausgestellten Taufschein mit. Meist folgt dann noch ein zweites Gespräch kurz vor der Trauung, bei dem es um den Ablauf und die Gestaltung der Trauung geht. Mit besonderer Erlaubnis (durch den Bischof) ist auch die Trauung eines katholischen Christen mit einem Nichtgetauften oder bei einem konfessionsverschiedenen Paar in der evangelischen Kirche oder lediglich vor dem Standesamt möglich. Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich vertrauensvoll an einen der Priester wenden.

Ehenichtigkeitserklärung

Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihre Ehe im katholischen Verständnis gültig ist, oder wenn Sie geschieden sind und gern katholisch heiraten möchten, können Sie einen kirchlichen Ehenichtigkeitsprozess anstrengen. In ihm wird geklärt, ob die vorgeschriebene Form für eine katholische Trauung eingehalten worden ist und ob die nötigen Voraussetzungen für eine katholische Trauung erfüllt waren. In jedem Fall empfiehlt sich zunächst ein Gespräch mit einem Priester, der Ihre Fragen beantworten oder Sie weiter vermitteln kann. 

Ehejubiläen…

… (silberne, goldene, diamantene Hochzeit): Wenn Sie Ihr Ehejubiläum kirchlich feiern möchten, suchen Sie bitte das Gespräch mit dem Priester. 

Warum eigentlich in die Katholische Kirche eintreten?

Nicht selten sind es die ganz praktischen Anlässe, die zu einem Kircheneintritt führen: Eine kirchliche Hochzeit, die Taufe eines Kindes, oder das Erleben einer kirchlichen Beerdigung. Dahinter verbergen sich häufig spirituelle Grundbedürfnisse, die in unserer Gesellschaft immer mehr verloren gehen: Der Wunsch nach Gemeinschaft, Geborgenheit und einem menschlichen Wertesystem.

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Wie wird man katholisch?

Mit dem Wunsch in die Katholische Kirche einzutreten verbindet sich eine ganze Reihe von Fragen:

  • Ist ein (Wieder) Eintritt zeitaufwendig?
  • Was mache ich, wenn ich noch nicht getauft bin?
  • Was ist überhaupt eine Taufe?
  • Wie viel Kirchensteuer muss ich zahlen?
  • Wie berechnet sich die Kirchensteuer? 

Konversionen

Wer getauft ist, aber einer anderen christlichen Konfession angehört und katholisch werden möchte, wendet sich an den Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde seines Wohnortes oder an einen Priester seines Vertrauens. Im persönlichen Gespräch wird sich die Art und Dauer der Vorbereitung klären. Wenn möglich, erfolgt sie in einer Gruppe mit anderen katholischen Christen, um so die katholische Glaubenspraxis näher kennen zu lernen und in eine konkrete Ortsgemeinde hineinzuwachsen. Die Aufnahme in die katholische Kirche geschieht normalerweise in einem kleinen Gottesdienst und ist in der Regel mit der Spendung der Firmung und dem Empfang der Eucharistie verbunden. 

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Wiederaufnahme in die Kirche

Wer aus der katholischen Kirche ausgetreten ist und wieder eintreten möchte, sollte das persönliche Gespräch mit einem Priester suchen. Er stellt dann einen Antrag an den Bischof. Nach der erteilten Erlaubnis durch den Bischof nimmt der Priester den ausgetretenen Katholiken in einer kleinen liturgischen Feier wieder in die Kirche auf. 

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Beichte und Bußsakrament

An den einzelnen Kirchorten unserer Pfarrgemeinde gibt es wöchentlich feste Zeiten zum Empfang des Bußsakramentes.

St. Raphael                1. Freitag im Monat, 16:30 Uhr

St. Maria Regina        Jeden Samstag, 17:30 Uhr

Corpus Christi            1. Sonntag im Monat, 08:30 Uhr

Natürlich ist es auch möglich, mit den Priestern einen persönlichen Beichttermin abzusprechen. 

Bußgottesdienst

Zweimal im Jahr halten wir Bußgottesdienste, nach denen auch die Möglichkeit besteht, das Bußsakrament zu empfangen.

Kindertaufe

Die Anmeldung zur Taufe erfolgt über das Pfarrbüro. Für die Taufe von kleinen Kindern gibt es in unserer Pfarrei feste Tauftermine. Zur Vorbereitung der Taufe führt der Priester oder Diakon ein Gespräch mit den Eltern. Kinder werden getauft aufgrund des Glaubens der Eltern und Paten. Die Einführung des Kindes in den Glauben liegt zuerst in der Verantwortung der Eltern und Paten. Für die Taufe von Kindern im Schulalter ist in der Regel eine längere Zeit der Vorbereitung vorgesehen.

Patenschein

Die Patenschaft für ein Kind zu übernehmen ist eine schöne und verantwortungsvolle Aufgabe. Die Taufpaten begleiten den Täufling bei der Taufe und bezeugen die Sakramentspendung. Des Weiteren sollen die Taufpaten die religiösen Vertreter des Kindes sein und gemeinsam mit den Eltern für die religiöse Erziehung des Kindes sorgen. Heute ist es noch wünschenswert, dass sich die Patenschaft nicht nur im Beschenken des Kindes äußert, sondern die Paten sollten auch eine persönliche Beziehung zum Kind aufbauen und den Eltern und dem Kind eine emotionale Stütze sein.

Doch ganz ohne Bürokratie geht auch eine Taufe nicht vonstatten. Die Paten müssen für die Taufe einen Patenschein vorlegen. Der Patenschein bestätigt die Fähigkeit, eine Patenschaft zu übernehmen. Hierfür muss der Taufpate Mitglied einer christlichen Kirche sein.
Soll das Kind katholisch getauft werden, muss mindestens einer der Paten ebenfalls katholisch und gefirmt sein. Diese Person oder die Personen können Taufpaten werden. Der oder die anderen Personen, die als Paten vorgesehen sind, aber eine andere Konfession haben (z. B. evangelisch sind), können lediglich zusätzlich Taufzeugen werden.
Soll das Kind evangelisch getauft werden, sollte mindestens einer der Taufpaten ebenfalls evangelisch und konfirmiert sein. Die anderen Taufpaten müssen lediglich Mitglied einer christlichen Kirche sein.

Tauftermine

Kirche St. Raphael                4. Sonntag im Monat

Kirche St. Maria Regina       2. Sonntag im Monat

Kirche Corpus Christi                        3. Samstag im Monat 

Erwachsenentaufe

Erwachsene, die den Wunsch nach der Taufe haben, werden nach einer längeren Zeit der Vorbereitung (Katechumenat) getauft. Sie kann bis zu einem Jahr oder länger dauern. Die Vorbereitung erfolgt in der Regel in einer Gruppe von katholischen Christen und soll nicht nur die Kenntnisse über den Glauben vertiefen, sondern auch Einübung in ein Leben aus dem Glauben und Hineinwachsen in die Gemeinschaft mit anderen Glaubenden ermöglichen. Auf diesem Glaubensweg gibt es verschiedene liturgische Feiern, die den einzelnen Etappen des Weges angepasst sind. In der Regel wird die Taufe von Erwachsenen in der Osternacht gespendet zusammen mit den anderen Initiationssakramenten (Firmung und Erstkommunion).

Krankenbesuche/Krankenkommunion

Wer nicht mehr zur hl. Messe in die Kirche kommen kann, aber gerne die Hl. Kommunion empfangen möchte, kann sich im Pfarrbüro melden. Gern besuchen ihn die Priester oder Kommunionhelfer zu Hause. 

Krankensalbung

Es ist das Sakrament zur Stärkung in der Krise der Krankheit mit der Bitte um Gesundung. Die Krankensalbung kann wiederholt empfangen werden, z. B. bei einer schweren, lebensbedrohenden oder auch chronischen Krankheit oder auch vor einer schwierigen Operation. Der Bitte um die Krankensalbung (von Angehörigen oder den Kranken selber) kommen die Priester auch sehr kurzfristig gern nach. 

Krankenseelsorge

In den meisten Krankenhäusern der Stadt Hannover und der Region Hannover gibt es beauftragte Krankenhausseelsorge. Deren Telefonnummern sind über die Krankenhäuser zu erfahren. In besonderen Fällen können auch die Pfarrer für Besuche in den Krankenhäusern angefragt werden. 

Versehgang

Es entspricht guter katholischer Tradition, die Sterbenden nicht allein zu lassen und ihnen den Empfang der Krankensalbung und der Hl. Kommunion zu ermöglichen. Es empfiehlt sich für die Angehörigen, rechtzeitig mit den Kranken darüber zu sprechen und den Priester zu rufen, solange der Kranke noch bei Bewusstsein ist. An Toten können Sakramente nicht mehr gespendet werden. Aber natürlich ist das Gebet bei dem Verstorbenen und für den Verstorbenen sinnvoll. 

Beerdigung

Wenn Sie einen Todesfall in der Familie haben, wird der Termin der Beerdigung vom Beerdigungsinstitut in Absprache mit den Angehörigen, der katholischen Pfarrgemeinde und dem Friedhof getroffen. Oft wird es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich sein, den gewünschten Termin zu bekommen.

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