6 thoughts on “Pfarrer Brosig im Interview mit der Leinezeitung

  1. Karla Kwitschinski

    Das Interview mit Pfarrer Brosig macht mich sehr betroffen.
    Ist in unserer Gemeinde j e t z t alles nur noch negativ? Geht es nur noch um’s Geld? Wo bleibt der Mensch, die Gemeinde?
    Die Kommentare zeigen mir, dass nicht nur ich so empfinde.
    Nachdenklich stimmt mich außerdem das Bild: Ein Pfarrer vor der verschlossenen statt an der geöffneten Kirchentür.

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    1. Anonymous

      Auch der Papst kennt seine Priester. Er schreibt im “Evangelii Gaudium”:

      5. Eine Mutter mit offenem Herzen
      Eine Kirche „im Aufbruch“ ist eine Kirche mit offenen Türen. Zu den anderen hinauszugehen, um an die menschlichen Randgebiete zu gelangen, bedeutet nicht, richtungs- und sinnlos auf die Welt zuzulaufen.
      Oftmals ist es besser, den Schritt zu verlangsamen, die Ängstlichkeit abzulegen, um dem anderen in die Augen zu sehen und zuzuhören, oder auf die Dringlichkeiten zu verzichten, um den zu begleiten, der am Straßenrand geblieben ist.
      Manchmal ist sie wie der Vater des verlorenen Sohns, der die Türen offen lässt, damit der Sohn, wenn er zurückkommt, ohne Schwierigkeit eintreten kann. Die Kirche ist berufen, immer das offene Haus des Vaters zu sein.
      Eines der konkreten Zeichen dieser Öffnung ist es, überall Kirchen mit offenen Türen zu haben.So stößt einer wenn er der Eingebung des Geistes folgen will und näherkommt, weil er Gott sucht, nicht auf die Kälte einer verschlossenen Tür.

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  2. S. Knop

    LZ vom 02.09.2014 “Kath. Gemeinde braucht Geld für Orgel”

    Alles – Finanzen und personelle Situation – verschlechtert sich in Zukunft, sagt Pfarrer Brosig. Wozu sollen sich die Gemeindemitglieder noch engagieren?
    Die ehrenamtlichen Helfer, die laut Pfarrer Brosig “uns langsam aussterben” finden mit so wenig Ermutigung gewiss keinen Nachwuchs.
    Ist die finanzielle Situation die vorrangige Sorge in der Gemeinde?
    Liegt der Unmut in der Gemeinde nur am demografischen Prozess?
    Die negativen Aussagen im Zeitungsartikel geben mir keine Impulse, mich für ein aktives Gemeindeleben einzusetzen.

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  3. Bernhard

    Der Kirchengemeinde St. Raphael ging es richtig gut und war auf einem guten Weg.
    Viele Gemeindemitglieder übernahmen verantwortlich Aufgaben in der Kirchengemeinde.
    Es war ein gutes Miteinander. Es machte Spaß, sich zu engagieren.

    Das ist mit dem Antritt des neuen Pfarrers zu einem jähen Ende gekommen.
    Jetzt ist die Kirchentür vor dem Beter verschlossen.
    Kein Klingelknopf befindet sich an Pfarrer Brosigs Haustür.
    Mehr als zwei Monate nach Einzug des Pfarrers sind immer noch Telefonnummer und Emailadresse unbekannt.
    Wo vorher Dialog und Vertrauen herrschte, gibt es jetzt Bevormundung und Mißtrauen.
    Gemeindemitglieder sind enttäuscht und sprachlos, Ehrenamtliche sind eingeschüchtert, resigniert oder wenden sich ab.

    Wie man dem Zeitungsartikel entnimmt, wickelt Pfarrer Brosig seine Gemeinde ab.
    Und in seinem Wehklagen über die Finanzen vergisst er mitzuteilen, dass vor der Entscheidung, die Orgel zu sanieren, durch die Kirchengemeinde erst die Zusatzkosten für besondere und aufwändige Einbau- und Ausstattungswünsche beim Umbau des Pfarrhauses zu schultern sind.

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  4. Gregor

    Habe heute mor­gen (02.09.2014) den Arti­kel in der HAZ/Leine-Zeitung Garb­sen über unse­ren neuen Pfar­rer gele­sen. Gibt es denn nichts Erfreu­li­ches in der Pfarr­ge­meinde? Keine Neu­gier auf die Men­schen, auf das Leben in den Stadt­tei­len, auf die Ökumene? Schade. Ich erfahre vom „Schre­cken” beim Ein­zug über nicht ord­nungs­ge­mäß aus­ge­führte Arbei­ten. Ich lese von sich ver­schär­fen­der Finanz­si­tua­tion und defek­ter Orgel, von Arbeits­zeit­re­du­zie­run­gen und aus­ster­ben­den Frei­wil­li­gen. Nichts erfahre ich über die Ideen, die der neue Pfar­rer mit­bringt, von der Freude dar­auf, etwas in und mit der Gemeinde gestal­ten zu kön­nen, gar über die frohe Bot­schaft, die er zu ver­kün­di­gen hat. Der Arti­kel stimmt mich trau­rig. Und er stimmt ein auf das, was offen­bar bevor­steht: „Abschied von Lieb­ge­wor­de­nem”, „Hand­lungs­be­darf” bei der Redu­zie­rung auf allen Ebe­nen (Kir­chen, Akti­vi­tä­ten,… ). Ist Pes­si­mis­mus ange­sagt? Keine guten Nachrichten.

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