Ökumenischer Gottesdienst am Schwarzen See 2016

Dieser traditionelle Gottesdienst an CIMG_9694hristi Himmelfahrt mußte einfach gelingen.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich viele Garbsener Christen und Gäste am Schwarzen See. Sie feierten das Ende der irdischen Reise Jesu und die Vollendung des Erlösungswerkes Gottes. Doch wir müssen nicht zum Himmel aufschauen, um Gott zu erleben. Pfarrer Propst Martin Tenge schätzte sich glücklich, in so viele göttliche Abbilder vor sich blicken zu dürfen. 

In seiner Grußbotschaft hob Bürgermeister Dr. Christian Grahl die starke Gemeinschaft der Garbsener Bewohner hervor. Nicht nur die Christen, sondern auch andere (Glaubens-)Gemeinschaften hätten in der Vergangenheit großen Zusammenhalt gezeigt, und er erinnerte u.a. an den Brand der Willehadi Kirche vor ca. drei Jahren und das große Engagement für die ca. 800 Flüchtlinge.

Zum Abschluß entließen Pastorin Muckelberg und Propst Tenge die versammelte Gemeinde mit dem aaronitischen Segen und wünschten gute Gespräche und einen ebensolchen Appetit.

Neben Stärkung durch Bratwurst, Bier, Kaffee und Kuchen, konnte man auch beim „Fairen Laden“ und bei der Jugendwerkstatt Waren für das leibliche Wohl und Pflanzen für den Garten oder den Balkon erwerben.

Die Kollekte war bestimmt für die verschiedenen Partnergemeinden in aller Welt.

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Pfingstfreizeit für Familien mit großen und kleinen Kindern

 

Jedes Jahr treffen sich Familien aus St. Raphael zu einer Pfingstfreizeit.
Martin Gladis lädt dazu ein:

Diesmal verbringen wir die Pfingsttage in Cuxhaven und wollen das Programm so gestalten, dass alle sich dabei einbringen können und damit ihren Platz finden und sich in der Gemeinschaft wohl fühlen. 
„Inklusion-Exklusion – Leben all inclusive?“ 
Dazugehören  ist  das  Grundbedürfnis  aller  Menschen.  Sich ausgeschlossen  fühlen  gehört  zu  den  traurigsten  Erfahrungen. Familien sollen ein Ort sein, in dem jeder sich zunächst vorbehaltlos angenommen fühlen darf, auch wenn es unterschiedliche Bedürfnisse, Konflikte  oder  Probleme  gibt.  Und  wie  ist  es  in  der  Schule,  in  der Kirchengemeinde  oder  der  Gesellschaft?  Ausgrenzungserfahrungen gibt es immer wieder: Behinderte, Fremde, Arme. Was macht es uns schwer,  uns  zu  öffnen?  Wie  können  wir  die  Teilhabe  aller  in  den unterschiedlichen Kontexten fördern? 
Diesen  Fragen  wollen  wir am  Pfingstwochenende  gemeinsam nachgehen. Vielfältige Impulse/Aktionen (Gesprächsrunden am Meer und  am  Lagerfeuer,  Museumsbesuch,  Gottesdienst,  …)  und  in  der Gemeinschaft mit großen und kleinen Menschen singen, lachen, beten und  entspannen  sollen  uns  helfen  Antworten  zu  finden  und  die persönliche Haltung zu reflektieren. 

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Grüße aus Jerusalem

JerusalemMit einem Foto vom Ölberg aus mit Blick über Jerusalem melden sich per WhatsApp  Garbsener Pilger aus dem Hl. Land. Sie schreiben: „Am Mittwoch, 19. April, waren wir in der Pater-Noster-Kirche auf dem Ölberg und haben gesungen und gebetet.”
Die Pilgergruppe (unter Leitung von Benno Nolte) wird im Wegweiser Juni/Juli von der Reise berichten.

Maria Maienkönigin

Maiandachten unserer Gemeinde finden Sie unter Gottesdienste im Mai-Wegweiser!

Die katholische Volksfrömmigkeit verehrt Maria während zwei Monaten im Jahr in besonderer Weise: Im Marienmonat Mai und im Rosenkranzmonat Oktober. Seit dem Mittelalter sind besondere Maiandachten bekannt, die römische und germanische Maifeiern zu christlichen Feiern verändern wollten. Seit dem 17. Jahrhundert wird in der katholischen Kirche den ganzen Monat Mai hindurch Maria besonders verehrt.

Grundlage der Marienverehrung sind Marias gläubiges Vertrauen und ihr Gehorsam auf den Anruf Gottes hin. Dadurch wurde Maria zur Mutter aller Glaubenden und zum Urbild der Kirche. Wohl auch aus diesem Grund galt an seinem ersten Arbeitstag nach der Wahl der Besuch von Papst Franziskus der römischen Marienkirche und Basilika Santa Maria Maggiore. Sein Vorgänger Benedikt XVI. hat es einmal so formuliert: „Je näher der Mensch Gott ist, desto näher ist er den Menschen. Das sehen wir an Maria. Der Umstand, dass sie ganz nahe bei Gott ist, ist der Grund dafür, dass sie auch den Menschen so nahe ist.“

Das Mariahilfbild im Dom zu St. Jakob in Innsbruck. Der Maler Lukas Cranach d.Ä. (1472-1563) hat seinem Glauben, dass Maria, die Mutter Gottes, den Menschen in Sorgen und Nöten Hilfe und Beistand gibt, künstlerischen Ausdruck verliehen.

Das Mariahilfbild im Dom zu St. Jakob in Innsbruck. Der Maler Lukas Cranach d.Ä. (1472-1563) hat seinem Glauben, dass Maria, die Mutter Gottes, den Menschen in Sorgen und Nöten Hilfe und Beistand gibt, künstlerischen Ausdruck verliehen.

MARIA MAIENKÖNIGIN
dich will der Mai begrüßen. 

O segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen!
Maria, wir empfehlen dir, was grünt und blüht auf Erden, 
lass uns in dieser Pracht und Zier das Werk des Schöpfers ehren.

Behüte auch, Maria rein, du größte aller Frauen,
das Gottesvolk, die Kinder dein, im Glauben und Vertrauen
zu Jesus Christus, deinem Sohn, dem Retter und Befreier.
Lobpreis durch ihn in Ewigkeit des Vaters Macht und Treue!

O öffne Himmelskönigin, im Lied uns Herz und Stimme,
zu danken Gott im Heilgen Geist, dass wir sein Lob stets singen,
der Christi Kirche ward gesandt in Sturm und Feuersflammen,
zu führen sie mit starker Hand durch alle Zeiten! Amen
vorstehender Liedtext aus dem Anhang des Neuen Gotteslobes
Leider haben die Herausgeber dieses Gotteslobes nicht den ursprünglichen Text von  Guido Görres (1842) übernommen, den er in einem Gedichtband zur Feier der Maiandacht geschrieben hat. Jetzt ist das Lied theologisch korrekter, aber dabei ist die Freude über den aufbrechenden Frühling im Wonnemonat Mai verloren gegangen. Und damit auch die auf Maria bezogene Interpretation des Hohenliedes in der ursprünglichen zweiten Strophe:

Behüte uns mit treuem Fleiß,  o Königin der Frauen, 
die Herzensblüten lilienweiß  auf grünen Maiesauen! 
Lass diese Blumen um und um in allen Herzen sprossen, 
und mache sie zum Heiligtum, drin sich der Mai erschlossen!

SIE: Ego flos campi
et lilium convallium.
ER:
Sicut lilium
inter spinas 
sic anima mea.

  (Hoheslied 2, 1-2)

SIE: Eine Frühlingsblume bin ich, wie sie in den Wiesen wachsen, eine Lilie aus den Tälern.
ER: Eine Lilie unter Disteln, so erscheint mir meine Freundin unter allen anderen Mädchen.

Frühjahrsputz in St. Maria Regina

Unter dem Motto Frühjahrsputz in und an der Kirche haben sich am Samstag, dem   09. April 2016 vormittags Frauen und Männer am Kirchort St. Maria Regina getroffen. Alle kamen recht skeptisch am Morgen zur Kirche – keiner wusste, was auf ihn zu kommt.
Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die Kirche stellten wir schnell fest: es gibt viel zu tun. Also packten wir die Putzlappen und Staubwedel aus und der Kirche wurde zu neuem Glanz verholfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Anschließend im Pfarrheim bei Kaffee und belegten Brötchen, kamen wir zu dem Schluss: die Aktion ist gelungen und  hat allen Spaß gemacht. Wir werden so eine Aktion bestimmt wiederholen! Allen fleißigen Händen und Helfern dieser Aktion sei Dank!

 

Osternacht in St. Raphael

Osterfeuer

Vollkommene Dunkelheit auf dem Kirchplatz von St. Raphael
– Ostersonntag früh um 5:30.
Nur die Stimmen der Vögel künden den nahen Sonnenaufgang.
Nach der Tradition, die wir in unserer profanierten Kirche St. Johannes begonnen hatten, treffen wir uns in der letzten Nachtstunde der Ostervigil auf dem Kirchplatz
beim Osterfeuer und entzünden daran die Osterkerze.
Die Osterkerze trägt dieses Jahr das Bild des barmherzigen Vaters
– Symbol und Motto des Heiligen Jahres 2016.

 

Mit dem Ruf  „Lumen Christi” ziehen die 100 Gottesdienstbesucher mit der brennenden Osterkerze in die dunkle St. Raphaels-Kirche ein. Von der Osterkerze aus wird das Licht an die Gläubigen verteilt und erhellt Menschen und Kirche und beleuchtet das zeltartige Dach. Mit dem anschließenden Osterlob bekunden die Christen, dass Jesus Christus in die Welt gekommen ist und von sich selbst gesagt hat „Ich bin das Licht der Welt”.

Beim Hören der alten heiligen Texte der Osternacht und beim Singen der vor über 2.500 Jahren verfaßten Psalmentexte kommt das Gefühl auf, wie in einem großen Zelt mit allen Glaubensgeschwistern von Anbeginn des Bundes Gottes mit dem Volk Israel bis heute verbunden zu sein. Die Texte erinnern an die Anfänge der Menschheit und an das Wirken Gottes in seinem Volk.

Propst Tenge deutet in seiner Predigt das Evangelium vom leeren Grab. Er spricht von Verzweiflung und Schrecken der Jünger, der sich noch verstärkt, als die Frauen vom leeren Grab berichteten. Erst beim „Nachschauen” durch Petrus und die Jünger erschloß sich ihnen die Bedeutung des Geschehens, dass Jesus den Schriften nach vom Tod auferstehen musste.

Propst Tenge nennt dieses „Nachschauen”, diesen zweiten Blick mit anderem Blickwinkel oder anderer Blickrichtung: 

Sehen mit Osteraugen”.
Mit Osteraugen sollen wir auf unsere persönlichen Probleme und auf die Schwierigkeiten in unserer Kirche und unserem Heimatland sehen.
Mit Osteraugen sollen wir das Kommen der Flüchtlinge nach Deutschland und Europa und ihre Integration in unsere Gesellschaft und Kultur betrachten. Dann werden sich viele der Befürchtungen relativieren. 
Mit Osteraugen sollen wir auf unsere neuen Mitbürger zugehen, um im persönlichen Kontakt  neue Eindrücke und große Bereicherung zu erfahren.

Entzünden Osterkerze
 
Taufwasserweihe
 
Nach dem Auferstehungsamt traf sich ein großer Teil der Gottesdienstbesucher am festlich gedeckten Tisch zum Osterfrühstück im Pfarrheim. © alle Fotos Elisabeth PatzalOsterfrühstück
 
 
 

Gründonnerstag: Papst wäscht Asylbewerbern die Füße

In der traditionellen Gründonnerstagsmesse hat Papst Franziskus zwölf Menschen in einer Asylbewerberunterkunft nahe Rom die Füße gewaschen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche kniete vor elf Asylbewerbern und einer Mitarbeiterin der Einrichtung nieder, wusch und küsste ihnen die Füße. Der 79-Jährige sprach von einer “brüderlichen” Geste im Angesicht von Krieg und Gewalt.
Gründonnerstag2016

Ausgewählt waren für das Ritual vier Katholiken aus Nigeria, drei Koptinnen aus Eritrea, drei Muslime aus Mali, Pakistan und Syrien, ein Hindu aus Indien sowie eine italienische Mitarbeiterin der Unterkunft. Die Tradition beruht auf der Überlieferung, das Jesus beim letzten Abendmahl vor seiner Kreuzigung seinen zwölf Aposteln die Füße wusch.
“Wir sind alle Brüder und wollen in Frieden leben”, sagte der Papst bei der Messe unter freiem Himmel. Die Anschläge in Brüssel bezeichnete Franziskus als “Geste des Kriegs und der Zerstörung”, begangenen von “Menschen, die nicht in Frieden leben wollen”. “Hinter dieser Geste stecken Waffenschmuggler, die Krieg wollen, nicht Brüderlichkeit”, sagte der Papst.
In den vergangenen Jahren hatte sich Franziskus für die Gründonnerstagsmessen zwei Gefängnisse und eine Einrichtung für Behinderte in Italien ausgesucht. Indem er bereits damals unter anderem Muslimen und Frauen die Füße wusch, brach der Argentinier mit althergebrachten Kirchentraditionen und brachte damit konservative Katholiken gegen sich auf.

Castelnuovo di Porto (AFP)
Gefunden auf: http://www.donaukurier.de

Sehen Sie hier das Video von der Gründonnerstagsmesse in voller Länge: