St. Raphael wanderte am Mittwoch, 9. Januar 2019

Für die Fösse-Wanderung hatten sich 14 Personen eingefunden. Die relativ geringe Beteiligung hing mit der gleichzeitig stattfindenden Krippenfahrt der Gemeinde zusammen. Mit der Stadtbahn ging es zunächst nach Herrenhausen zur evangelischen Kirche, in der die Wanderandacht gehalten wurde.

Die Wanderung führte dann durch die Leineaue – entlang des Ernst-August-Kanals – zur Wasserkunst und zum Leinewehr. Bestaunt wurden unterwegs die Baumfällarbeiten eines Biebers. Am Leine-Verbindungskanal ging es weiter bis zur Fössemündung in die Leine. Die Fösse ist ein Bach, der bei dem Dorf Velber entsteht und zwischen Davenstedt und Badenstedt entlang fließt sowie Linden und Limmer trennt. Im Bereich des Lindener Hafens ist die Fösse verrohrt und somit nicht sichtbar. Vom Lindener Hafen bis zur Mündung fließt der Bach wieder frei  durch eine kleine Grünanlage, in der auch das Fössebad liegt.

Auf der weiteren Wanderung passierten wir die Bethlehem-Kirche in Linden, vor deren Portal ist das Bild der Wandergruppe entstanden. Beim Durchwandern der Noltestraße und – später nach dem Mittag-essen – der Bennostraße gedachten wir unseres Wanderpastors Benno Nolte. Über die Dornröschenbrücke der Leine und den Georgengarten ging es zur Haltestelle Schneiderberg und von dort mit der Stadtbahn zurück nach Garbsen.
Foto oben: NABU Langenhagen / Oliver Katenhusen
Foto unten: Heinrich Müller | Text: Ferdinand Koch

   

Die Kronen der Sternsingerinnen und Sternsinger
sind gesegnet für die Hausbesuche …

Eine Anmeldung zum Hausbesuch ist nicht mehr möglich!

Warten auf Weihnachten

 

Der Christbaum ist der schönste Baum,
den wir auf Erden kennen,
im Garten klein, im engsten Raum,
wie lieblich blüht der Wunderbaum,
wenn seine Blümchen brennen!
Hoffmann von Fallersleben

HEILIGABEND-RAP von ELISA & BENE 

 

WEIHNACHTEN IST BALD

 

 

 

Hospizhelferkurs in 2019


Das Leben jedes Menschen ist unendlich wertvoll.

Von Beginn an bis zum Ende eines Lebens gilt es, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen. Die ehrenamtliche Begleitung von Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen bildet den Schwerpunkt der ambulanten Malteser Hospizarbeit in der Stadt und Region Hannover. Sie findet in der häuslichen Umgebung und in stationären Einrichtungen statt. Das Maß allen Geschehens ist dabei der schwerkranke, sterbende Mensch. Die speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer wollen dazu beitragen, dass auch die letzte Lebensphase würdevoll gelebt werden kann.

Dafür bieten wir einen 100 Stunden umfassenden Qualifizierungskurs an. Dieser beginnt am 8. Februar und endet am 22. Juni 2019. In diesen Wochenendseminaren (Freitag/Samstag) lernen die Teilnehmenden mit herausfordernden Situationen umzugehen.

Infoabende
sind am 11. Januar 2019 um 17.00h im Don Bosco Haus,
Göttinger Chaussee 147, 30459 Hannover
und am 21. Januar 2019 um 18.30h in der Polnischen Katholischen Mission,
Stilleweg 12B, 30655 Hannover

Weitere Informationen und einen Anmeldefolder finden Sie auf der Seite unserer Maltesergruppe in Garbsen.

Mißbrauchvorwürfe gegen Ex-Bischof Janssen

Im November 2015 berichteten wir vom Verdacht eines Mißbrauchsvergehens an Jugendlichen gegen den Hildesheimer Ex-Bischofs Heinrich-Maria Janssen.

Nun hat sich ein heute Mitte 70-jähriger Mann beim Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ gemeldet und angegeben, ab dem Jahr 1957 sexuell missbraucht worden zu sein. In diesem Zusammenhang schilderte der betroffene ehemalige Ministrant auch ein Missbrauchsvergehen durch den damaligen Bischof Heinrich Maria Janssen.

Quelle: https://www.bistum-hildesheim.de

Bei einer Pressekonferenz am 13.11.18 in Hildesheim betonte Wilmer: „Viele Menschen in unserem Bistum werden genau wie ich erschüttert sein, insbesondere die, die den Bischof als guten Seelsorger erlebt haben. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, durch eine externe Aufarbeitung mehr Licht in das Dunkel zu bringen.“

Auf der Bistumsseite der Diözese Hildesheim wird ausführlich darüber berichtet.

St. Raphael wandert im November in den Rehburger Bergen

Bei schönem, herbstlichem Wanderwetter hatten sich 23 Wanderer eingefunden, um von Bergkirchen zum Wilhelmsturm in den Rehburger Bergen zu wandern. In der alten St. Katharinen-Kirche, die weithin sichtbar, auf einem Bergrücken steht, wurde während der Wanderandacht gemeinsam gesungen und gebetet. Auf dem Bergrücken ging es weiter in Richtung Wölpinghausen zum Jahrtausendkreuz. Das 4,6 m hohe, aus Eichenholz bestehende Kreuz mit dem 3,85 m hohen Jesus-Korpus aus Edelstahl wurde im Jahr 2000 von der ev.-luth. Landeskirche Schaumburg eingeweiht. Das schöne Wetter erlaubte eine freie Sicht auf das Steinhuder Meer mit der Insel  Wilhelmsstein sowie über den Schaumburger Wald bis zur Porta Westfalica und das Wiehengebirge.

Hinter Wölpinghausen führte der Wanderweg in den herbstlich gefärbten Wald der Rehburger Berge. Am Wilhelmsturm, er liegt 135 m über NN, konnte die Gruppe rasten und Kaffee trinken. Der Vorsitzende des Kulturerhaltungsvereins Bad Rehburg e. V., der sich um die Erhaltung des Turmes kümmert, referierte über die Entstehung. Benannt ist der Turm nach Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1748 – 1777).

Der Rückweg führte am Matteschlößchen vorbei, früher ein bekanntes Ausflugslokal, heute ein Altenheim. Auf dem Wanderweg am Fuße des Bergrückens ging es nach Bergkirchen zurück, den Turm der St. Katharinen-Kirche immer im Blick. Im Pfarrhof gegenüber der Kirche stärkte sich die Wandergruppe bei Grünkohl mit Bregenwurst und Kasseler.
Text: Ferdinand Koch / Foto: Uschi Cordes