Dialog über die Gemeindeleitung

Katholische Osternachtsfeiern sind am Karsamstag Nachmittag um 16:00 Uhr im Wilhelm-Maxen-Haus,  am Karsamstag Abend um 20:30 Uhr in Corpus Christi und um 21:00 Uhr in St. Maria Regina.

In der Pfarrkirche St. Raphael ist keine Osternachtsfeier. Der gute Brauch, sich in der letzten Nachtstunde der Vigil von Ostern in dieser Kirche zur Osternachtsfeier zusammen zu finden, ist  abgebrochen. (Nicht wenige Gemeindemitglieder besuchen jetzt mehr und mehr Gottesdienste in Seelze und Hannover. Vigilfeiern finden Sie im Internet auf ostergottesdienste.de)

In der Karwoche in Garbsen, Auf der Horst.
Ich stehe vor der verschlossenen Kirchtüre der Pfarrkirche St. Raphael. Im 46. Jahr des Bestehens dieser Kirche wird in dieser Kirche zum ersten Mal das Anzünden des Osterfeuers und die Feier der Osternacht entfallen.

St. Raphael verschlossen und daneben die Ruine der abgebrannten Willehadi-Kirche. Welch ein trauriger und gottverlassener Tag hier vor der Türe der St. Raphael-Kirche.

raphaelrotEinen Holzschnitt mit dem Abbild eines Engels sehe ich im Eingang des Pfarrheims.
Diesen Engel hat die Kirchengemeinde als Sigel.
Der Künstler Prof. Friedrich Vordemberge schreibt über den “Wandernden Engel”:  Während des 2. Weltkrieges hatte ich mein Atelier in einer Weinhandlung gegenüber St. Gereon (Köln). Im Gewölbe unter dem Atelier verbrachte ich die vielen Alarme. Das Haus mit Atelier wurde zerstört, die mittelalterliche St. Gereon-Kirche brannte aus. Durch Flammen, Brand und Rauch wanderte ein Engel; er kam vorüber, immer dann, wenn die Gefahr am Größten war. Und wenn er im frühen Nebel verschwand, erschien das erste Morgenlicht, ein neuer Tag, eine neue Hoffnung.

Kein Lichtschein der Osterkerze wird in St. Raphael in der Osternacht dort versammelte Gläubige erleuchten. Namenspatron Raphael, dann führe doch Du die Gemeinde von St. Raphael zu einem Tag mit Morgenlicht und neuer Hoffnung!

In einem alten Osterhymnus heißt es:

Der Morgen rötet sich und glüht,
der ganze Himmel tönt von Lob,
im Jubel jauchzt die Erde auf,
und klagend stöhnt die Unterwelt.

Der starke königliche Held
zerbrach des Todes schweren Bann.
Sein Fuß zertrat der Hölle Macht:
Aus harter Fron sind wir befreit.

Schon werden alle Klagen stumm,
in Freude wandelt sich der Schmerz,
denn auferstanden ist der Herr;
ein lichter Engel tut es kund.

13 thoughts on “Dialog über die Gemeindeleitung

  1. Klaus Hoffmann

    Sicher ist die andauernd fehlende Präsenz nicht schön, sicher ist aber auch, dass es vermutlich so nicht geplant war. Das es bei Baumassnahmen Verzögerungen geben mag, lesen wir aller Tage in der Presse. Einen “Umzug” für 8 oder 10 Wochen zu organisieren, macht dann in positiver Erwartung für mich keinen Sinn.
    Ich selbst kann nur vom “hören” sprechen und sehe in allen vorgetragenen Argumenten sicher eine Möglichkeit sich zu ärgern oder auch noch mehr, aber danach stellen sich für mich 2 naheliegende Fragen:
    – Sind diese den “3 Sieben des Sokrates” durchgerutscht? Güte, Wahrheit, Notwendigkeit?
    – Sind die letzten Priesterwechsel/Zuständigkeiten in unserer Gemeinde auch völlig geräuschlos abgelaufen?
    Ich denke wer ehrlich ist: sicher nein und ist eigentlich auch bei der zu erwartenden Individualität jedes Einzelnen (beiderseits!!!) nicht zu erwarten.
    Wer jetzt meint es muss ein anderer Priester her oder er müsste die Gemeinschaft verlassen, der steckt für meine Verhältnisse den Kopf zu früh in den Sand.
    Was vergeht uns wirklich, wenn wir 2-3 Monate nach dem Einzug abwarten?
    Und auch als gewähltes Mitglied des Pastoralrates muss ich mir bei einer Forderung auch die Alternative vorstellen: Wenn eine andere Person gefordert würde-wie wird der; wann kommt der; wie kommen wir dann (wann) zu neuen Wahlen….
    Den Pfarrer nicht zum Meinungsaustausch einzuladen war m.E. ein Fehler, sicher ist das Argument “des schützens” anzuführen, aber diese Entscheidung hätte der Pfarrer sicher gut allein treffen können.
    Mir fehlen in diesen Berichten tatsächlich auch Ideen es zukünftig besser zu machen, statt auf die Vergangenheit einzuhauen.
    Momentan ist mir das etwas zu kurz gedacht und zu heiss gekocht.

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    1. Elisabeth Patzal

      Ich war als Gast bei der letzten Pastoralratssitzung anwesend und möchte meinen Eindruck in einem kurzen Satz schildern:
      Ich habe dort eine krankmachende Atmosphäre empfunden und wäre fast frühzeitig gegangen.
      Ich bin dann zwar bis zum Ende geblieben, aber noch einmal würde ich mir das nicht antun wollen.
      Mein Bild von Kirche sieht anders aus.

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  2. alte

    Schade, viele haben gefragt, warum ist in St.Raphael keine Auferstehungsmesse mit anschliessendem Frühstück. Ein Zeichen der Gemeinschaft. Da hätte der neue Pfarrer Brosig Gelegenheit gehabt das lebendige Gemeindeleben kennenzulernen. Aber wie immer, keinen Bock so früh aufzustehen. Ist das ein Pfarrer wie ihn wir wollen? Wird er ein Seelsorger sein ? Bis jetzt haben wir uns nur über die aufwändigen Umbaumassnahmen (Limburg) aufgeregt. Sein Porsche in der Garage wird wohl mehr gepflegt als wir Gemeindemitglieder. Wir können nur mit unseren Füssen protestieren, in dem wir in anderen Kirchen den Gottesdienst besuchen. Macht mal alle mit!!!!

    Der Artikelautor von “Osternacht” hat vorstehenden Kommentar in den geschützten Bereich verschoben. Verantwortlich für den Inhalt ist nur der/die LeserIn “alte”

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    1. Elisabeth Patzal

      ” Wir kön­nen nur mit unse­ren Füs­sen pro­tes­tie­ren, in dem wir in ande­ren Kir­chen den Got­tes­dienst besu­chen. Macht mal alle mit!!!!”

      Das halte ich für keine gute Idee, denn die Folge davon könnten Kirchenschließungen in Garbsen sein.
      Ich würde mich darüber freuen, wennn baldwirklich ein gut moderiertes Gespräch mit Pfarrer und Gemeinde stattfinden würde.
      In der Kirche sollten wir bei allem Ärger doch trotzdem mehr miteinander als übereinander sprechen.

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      1. Nina W.

        Die Stimmung in der großen Gemeinde scheint sehr aufgeheizt zu sein. In andere Kirchen auszuwandern ist denke ich, wie Elisabeth schon schrieb, keine gute Altertnative. Da erinnere ich nur an Herrn Siewek und dass viele Gemeindemitglieder nicht mehr nach Corpus Christi in die Christmette etc. gegangen sind. Es hat keinen Erfolg gebracht, außer, dass sie sich vermutlich geärgert haben Weihnachten nicht in “ihrer” Kirche feiern zu können.
        Auch ich bin mit vielen Äußerungen von ihm nicht einverstanden, aber was will ich denn? Will ich einen Priester, der mit mir zu hunderprozent übereinstimmt oder lieber in meine Kirche und vielleicht die manchmal unangemessenen Worte ausschalten und für mich sein?
        Ich habe selten einen Priester erlebt bei dem ich mit allen einverstanden war, aber man muss doch auch eine Chance lassen individuell zu sein, auch wenn man sich im Stillen vielleicht seinen Teil denkt. Das meine ich auch nun in Bezug auf unseren Pfarrer Brosig.
        Ebenfalls kann ich die Enttäuschung über die Streichung der Auferstehungsfeier verstehen, doch bringt es denke nicht viel, sich auf einer anonymen Platform wie hier darüber zu unterhalten. Es wäre wohl erforderlich persönlich zu diskutieren und seine Angelegenheiten Herrn Brosig bei der nächsten Pastoralratssitzung mitzuteilen. Vielleicht sollte man dafür schon mal den einen oder anderen Platz mehr rechnen, wenn es nun die Runde macht, dass diese öffentlich ist, außer bei personellen Entscheidungen. Vielleicht kann man dort mal wieder ein Schritt aufeinander zu machen!?

        Wegen der Umbaumaßnahmen des Pfarrhauses habe ich übrigens die Hoffnung, dass dies in einem geregelten Rahmen abläuft, auch wenn diese schon lang andauern. Und mal ehrlich, was ein Pfarrer in seiner Garage stehen hat, sollte ihm überlassen werden oder man soll ihn direkt darauf ansprechen!

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  3. Gr.B.

    Diesen Ostergruß habe ich nicht geschrieben, um eine fromme Soße über den gegenwärtigen Konflikt in unserer Pfarrei auszugießen. Es ist vielmehr mein Wunsch damit verbunden, dass die Freude und die Kraft von Ostern auch unsere Gemeinde neu erfasst.
    Aus den vorausgehenden Beiträgen sprechen eine Menge Traurigkeit, Frust und Ärger, was ich nachvollziehen kann. Ich finde, unser Umgang mit der Situation sollte sich aber in der Form und im Inhalt an dem ausrichten, worum es uns als Gemeinde letztlich gehen sollte: Wie wir unseren Glauben glaubwürdig leben, feiern und bezeugen können.
    Ich würde mir wünschen, dass wir miteinander ins Gespräch kommen über das, was uns wichtig ist, was uns stört und wie wir uns die Zukunft vorstellen. Das Internet mit seiner Eigendynamik halte ich dafür nicht für das richtige Forum, da es Schritte aufeinander zu eher erschwert. Den Vorschlag von Elisabeth würde ich unterstützen. Meine Bitte an den Webmaster wäre, diesen Teil des Dialogs in einen internen Bereich zu verschieben. Nicht um Zensur zu üben, sondern um der Sache willen.
    Um Irritationen wegen des Kürzels zu vermeiden: Gr.B.

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  4. Christoph M.

    Dass die Ostergottesdienste an diesem Osterfest zusammgestrichen werden ist die eine Sache. Für mich ist es auch unverständlich, dass drei gut besuchte Osternachtfeiern nicht beibehalten werden. Es konnte vom Pfarrer auch keine Begründung für den Wegfall der Osternachtfeier am frühen Ostersonntag geliefert werden. Lediglich, dass er für 100-150 Gemeindemitglieder keinen Gottesdienst halte. Von Wolfsburg-Vorsfelde sei er mehr Gottesdienstbesucher gewohnt. Ein dritter indischer Priester hätte zur Verfügung gestanden, wenn er angefragt worden wäre. Auch die theologische Begründung, dass am Ostersonntag aus seiner Sicht kein Gottesdienst stattzufinden habe, kann ich – auch aus theologischen Gründen – nicht nachvollziehen. Feiert der Papst in Rom etwa keine römisch-katholische Liturgie und verhält sich falsch, weil er die Osternacht im Petersdom und auch am Ostersonntag den Gottesdienst feiert?
    Zunächst war nur ein Gottesdienst am Sonntag um 10.30 Uhr geplant, der für die Gläubigen sein sollte, die entweder alt und gebrechlich oder krank sind. Oder auch Familien mit Kindern, die nicht in die Osternacht kommen können. Die Gemeinde und ihr Pastoralrat haben bewirkt, dass es neben der 10.30 Uhr Messe in St. Ra und in St. MR einen Gottesdienst gibt. Aber für mich gibt es als jungen und gesunden Menschen ohne eigene Kinder am Ostersonntag keinen Gottesdienst, den ich in Garbsen besuchen kann.

    Ich werde seit 15 Jahren zum ersten Mal am Osterfest nicht an “meiner” Orgel sitzen, sondern verbringe den Osternachtsgottesdienst um 5.30 Uhr in einer anderen Kirchengemeinde.

    Die andere Sache ist für mich auch unverständlich: Bis November 2013 wurden alle Fragen bezüglich der Gottesdienstplanungen etc. im Liturgieausschuß besprochen. Unser neuer Pfarrer klagt auf der einen Seite darüber, dass er über nichts in der Pfarrei informiert wird, auf der anderen Seite fragt er die bestehenden Gremien über bisherige Regelungen und Traditionen nicht an und entscheidet aus freien Stücken für sich allein.

    Der Pastoralrat wurde in seiner letzten – öffentlichen – Sitzung – vom Pfarrer lediglich über die Gottesdienstplanung an Ostern informiert. Und dies sollte unter dem Punkt verschiedenes abgehandelt werden. Daraufhin gab es mit den Gemeindevertretern eine große Diskussion. Alle Gemeindevertreter haben ihre Unmut gegenüber dem Pfarrer geäußert. Eine Einigung fand – nach meinem Eindruck jedenfalls – nicht statt.

    Im Wegweiser ist nun auch zu lesen, dass ohne Rücksprache mit den Gremien am Vorabend des Hochfestes Christi Himmelfahrt kein Gottesdienst in der Pfarrkirche stattfindet.

    Ich kann nur jeden ermutigen seinen Unmut in der Pfarrei und darüber hinaus deutlich zu machen! Sagen Sie, was Sie bewegt! Sagen Sie, was Sie stört und wofür wir stehen! Sagen Sie, was Ihnen für unsere Pfarrei wichtig ist!
    Wir sind immer römisch-katholisch gewesen und brauchen uns nicht sagen lassen, dass wir in den letzten Jahren Liturgien gefeiert haben, die nicht dem römisch-katholischen Ritus entsprochen haben. Wir sind eine engagierte Kirchengemeinde, die von Menschen und Beziehungen im christlichen Glauben lebt und wir sollten uns diese Gemeinschaft nicht kaputt machen lassen!

    Ein Pfarrer wird analog der niedersächsischen Landesbeamten vergütet. Jedem steht es frei, nachzuschauen, was ein Priester mit einem vergleichbaren A 13 Gehalt und entsprechenden Lebensalterstufen verdient. Dafür können und dürfen wir als gläubige Katholiken und treue Kirchensteuerzahler Engagement erwarten! Jeder normale Arbeitnehmer nimmt seine Anfahrt zur Arbeitsstätte auf die eigene Kappe!! Was Isabel schreibt teile ich voll und ganz: das Beschäftigungsverhältnis eines normalen Arbeitsverhältnis wäre schon längst innerhalb der Probezeit gekündigt worden.

    Ich bin jedenfalls nicht bereit mit verschlossenen Augen eine solche Gemeindeleitung mit meinem ehrenamtlichen Engagement zu unterstützen!

    Ein Hinweis sei mir noch gestattet: Die Sitzungen des Pastoralrats sind für alle Gemeindemitglieder öffentlich. Lediglich personelle Entscheidungen müssen unter Ausschluß der Öffentlichkeit beraten und entschieden werden. Die Einladungen zu den nächsten Sitzungen am 08.Mai und 22.Mai finden Sie spätestens eine Woche vorher in den Schaukästen. Kommen Sie dazu und machen Sie ihr eigenes Bild! Es ist ihr Recht als Gemeindemitglied an diesen Sitzungen teilzunehmen!!

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    1. Alexander L.

      Der Inhalt der von Christoph M. vorgetragenen Feststellungen findet meinen vollen Beifall und deckt sich inhaltlich teilweise mit meinem Brief an den Bischof, den ich nach Rückkehr von der Karfreitagsliturgie in CC abgefasst habe. Hierin bin ich weniger auf die Veränderungen der österlichen Feiern eingegangen, als auf die grundsätzliche Einstellung eines Pfarrers, der berufsbedingt an einen anderen Ort versetzt wird.
      Der aufwendige Umbau des Pfarrhauses ist bei gleichzeitiger Bewohnung nicht möglich; es wäre allerdings zumutbar gewesen, in freistehende Wohnräume in CC oder St. Maria Regina bis zur Fertigstellung seiner Dienstwohnung einzuziehen, um seiner Gemeinde nahe zu sein. Ich musste selbst über 10 Jahre die Umstände einer großen Distanz Wohn-/Arbeitsort organisieren und war jeden Tag pünktlich am Arbeitsplatz. Weshalb Herr Brosig seit 5 Monaten pendelt und gleichzeitig diese von ihm verursachte Situation bei der Gemeinde beklagt, ist nicht nachvollziehbar.
      Schlimmer allerdings ist, dass er trotz seiner dürftigen persönlichen Präsenz mit neuen Regeln für Bewegungsverhalten im Altarraum, Sakristei, Abläufe im Gottesdienst von sich reden und die Einsatzbereitschaft vieler Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer etc. zum Verdruss macht.
      Vor der gestrigen Leidensfeier in CC hat er eine Rechtfertigung in eigener Sache vorgetragen und sein Unverständnis über den Unmut in der Gemeinde hervorgehoben “das habe ich in meiner 20-jährigen Priesterzeit noch nicht erlebt” und “andere Gemeinden haben gar keinen Pfarrer”… (soll das eine Drohung sein?) – auch wir haben – Gott sei Dank – in 40/50 Jahren keinen solchen Pfarrer erlebt.

      Die Kreuzverehrung in CC mit vorgeschriebener Laufrichtung von außen nach ganz hinten und durch den Mittelgang wieder zurück zum Kreuz habe ich sehr aufgesetzt empfunden; es fehlte nur die Leine zur Führung der Gemeindemitglieder…

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  5. Claudia K.

    Auch ich finde es wirklich schade, der frühe ostermorgen hatte immer was magisches und besonderes, und diesen einfach mal so abzuschaffen macht einen schon ein wenig wütend, grad zu solchen besonderen Tagen sollte der Pfarrer für seine Gemeinde da sein.

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  6. Elisabeth Patzal

    Auch ich bin sehr enttäuscht und traurig.
    Wohin soll das nur führen?
    Nicht nur die Gemeinde, sondern auch die Ökumene macht in dieser Osternacht in St. Raphael einen Schritt zurück.
    Aber was können wir als Gemeinde tun?
    Sollte es nicht eine große Aussprache mit Pfarrer, Gemeinde und einem neutralen Moderator geben?

    Halten wir als Gemeinde zusammen und unsere Kirche fest im Herzen.

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  7. Isabell M.

    Wirklich schade, trotz oft ungemütlicher Witterung habe ich die Radstrecke am Ostersonntag Morgen von Hannover nach Garbsen immer sehr genossen: die stille, fast erstarrte Stadt ermöglichte eine schöne Einstimmung auf die Osternachtsfeier. Die Gemeinde, im Dunkeln um das Osterfeier versammelt, sich stetig vergrößernd, der Einzug in die dunkle Kirche, der ökumenische Wortgottesdienst, der Auszug aus der Kirche ins Sonnenlicht, das anschließende gemeinsame Frühstück: abgesagt, weil “kein Bock”. Ohne es einmal erlebt zu haben. Es wird mir fehlen. Zum Glück gibt es in anderen Gemeinden (bzw. bei den Ausführenden) das Bewusstsein für diesen besonderen Morgen noch. Bitte nutzt zahlreich den genannten Link! Und mit Verlaub: in der freien Wirtschaft würde man mit einer solchen Arbeitseinstellung (Beruf oder Berufung?) nicht einmal die Probezeit überstehen.

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  8. Ansgar S.

    Es ist außerordentlich schade, dass der neue Pfarrer einfach für sich entschieden hat, dass es aufgrund seiner Arbeitsbelastung nicht möglich ist, eine Osternachtfeier in der Pfarrkirche St. Raphael zu feiern. Gerade an Weihnachten und Ostern können die Gläubigen verlangen, dass ein Pfarrer nicht seine Hände in den Schoß legt und nach Minimalprinzip handelt!
    Der Pastoralrat und viele Gemeindemitglieder tragen diese Entscheidung nicht mit und verstehen es nicht, dass ein Pfarrer Entscheidungen der Kirchengemeinde einfach so übergeht. Wo leben wir? Sind wir in einer Kirche vor dem II. Vatikanischen Konzil stecken geblieben? Wo ist die Volk Gottes Theologie?

    Es bleibt nur eins: Eine Abstimmung mit den Füßen. Ich kann jeden verstehen, der nicht mehr zum Pfarrer in die Hl. Messe geht. Obwohl es nicht mehr im Pfarrbrief steht, wer die Messe feiert, kann dies im Pfarrbüro erfragt werden. Pfr. Brosig wird irgendwann alleine in seiner Kirche oder vielleicht auch in seinem Pfarrhaus sitzen – wenn er denn einmal vor Ort ist. Danke lieber Herr Pfarrer. Feiern Sie sich selbst und vergessen Sie Ihren Auftrag für den Menschen da zu sein!

    Das ist eine gute Kirche, die den Blick für den Menschen in der Welt verliert!

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    1. Gr.B.

      Es ist Ostern.
      Lasst uns einander in Freude umarmen.
      Es ist Ostern.
      Die Erlösung von Schmerz und Tod.
      Aus dem Grab
      wie aus dem Palast hervorleuchtend,
      hat Christus die Frauen mit Freude erfüllt,
      da er sagte: „Verkündigt es den Jüngern!“
      Es ist der Tag der Auferstehung.
      Lasst uns durchstrahlt werden
      vom Jubel und einander umarmen!
      Lasst uns, ihr Brüder und Schwestern,
      Bruder und Schwester sagen auch zu denen,
      die uns hassen!
      Verzeihen wir uns alles
      um der Auferstehung willen und rufen wir:
      „Christus ist auferstand vom Tode,
      durch seinen Tod hat er den Tod besiegt!“

      (Ostergruß aus der orthodoxen Kirche)

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