Im Herbst 2021 nah und fern unterwegs

Die Wandergruppe St. Raphael auf Mittwochstour

SEPTEMBER: Coronabedingt waren die monatlichen Wanderungen der St. Raphael -Wandergruppe mehr als ein Jahr lang ausgefallen. Und so freuten wir uns, dass wir – 27 Teilnehmer – bei schönstem Spätsommerwetter einen neuen Anfang machen konnten.
Der Weg führte am Kanal entlang Richtung Westen bis zu der Stelle, an der letzterer die Leine überquert.  – Abgesehen von dieser Besonderheit hat man von dort einen guten Blick auf die ehemalige Arbeitsstätte von Ferdinand Koch, der uns von den Anfängen seiner Tätigkeit dort bei Riedel – de Haen erzählte.
Wir unterquerten den Kanal und liefen auf der anderen Seite zurück. Parallel zum Uferweg ist in diesem Bereich noch die Breite (oder genauer: die Enge) des ursprünglichen Kanals vor seiner Erweiterung Ende der 90er Jahre zu erkennen, da hier ein Stück des ehemaligen gegenüber liegenden Ufers stehen gelassen wurde.
An der Stelle, wo der Kanal den Wirtschafts- und Wanderweg in die Masch hinein überquert, verließen wir den Uferweg. Eigentlich war geplant, dass wir noch ein Stück in der Masch weitergehen. Aber es war inzwischen sehr warm geworden und wir waren recht langsam gelaufen. Wir waren das Wandern wohl nicht mehr gewöhnt!!  So kürzten wir die Wanderung ab und steuerten zum gemeinsamen Mittagessen das neue „Ibrahim“ – Restaurant am Mühlenbergsweg an.

OKTOBER: Auch diese Wanderung  fand in der näheren Umgebung statt.  – Auch diesmal schien die Sonne; aber es war bereits herbstlich kühl.
Wir wanderten auf der Südseite des Kanals in östlicher Richtung und bogen vor der Schnellstraße zur Pascalstraße hin ab. Dann folgte ein Stück, das nicht allen bekannt war: die Parkanlage im Wissenschaftszentrum Marienwerder. Wir fragten uns angesichts der regen Bautätigkeit dort, wie lange es dieses schöne Stück Grünland wohl noch geben wird.

Nach dem Überqueren der Garbsener Landstraße kamen wir wieder in bekannte Gefilde: in den Hinüberschen Garten und später in die Leinemasch.
Sowohl das gemeinsame Laufen als auch das Essen in Restaurant „Athen“ haben uns gutgetan. 
Danach verabschiedete sich ein größerer Teil der Wandergruppe nach Hause; ein kleiner Teil zog zu Fuß zurück nach St. Raphael, dem eigentlichen Ausgangspunkt der Wanderung.  Barbara Wierse

 

Der JCG unterwegs: Die Berge rufen

50 Jahre Junge Christen Garbsen. Anlass genug, statt der traditionellen Wochenend-Städtefahrt eine Woche nach Südtirol zu fahren. Da die Skifreizeit in Natz coronabedingt 2x ausfallen musste, entschied sich das Reiseteam um Andreas und Angelika Christoph, sowie Albrecht und Astrid Haller, die seit 40 Jahren bewährte Pension „Schirmerhof“ der Familie Huber mit 55 Personen im Alter von 0-84 Jahren nun im Herbst zu füllen.

Morgens um 5.30h ging es nach dem Reisesegen in Havelse los. Die 14 stündige Anreise machte allen wenig aus. Gut organisierte Picknickplätze mit ausreichend Zeit zur Entspannung erhöhte die gute Laune. Busfahrer Claus fuhr souverän durch die vielfältige serpentinengespickte Berglandschaft Südtirols. Der Höhepunkt der Reise war die große Dolomitenrundfahrt mit fachkundiger Begleitung einer Ladinerin, die viel von der Geschichte Südtirols zu berichten wusste. 5 Pässe wurden überquert und man kam aus dem Staunen über die beeindruckende Landschaft des Weltkulturerbes kaum heraus.

Die Gärten von Schloss Trautmannsdorf, das Mountain Messner Museum, der Ritten mit seinen Erdpyramiden, Ötzi, Bozen, Meran, Brixen waren neben der abschließenden Führung durch das Kloster Neustift weiter Programmpunkte der Jubiläumstour.

Das durchgängig sonnige Herbstwetter war zusätzlich eine große Freude. Ob es am Reisesegen lag, ist zu vermuten. Am Abschlussabend teilte das Reiseteam mit, dass nun nach fast 30 Jahren ihr Engagement endet. Sie hoffen auf jüngere Nachfolger, die sie gern anfangs unterstützen werden. Die Teilnehmenden dankten ihnen für alles, aber im Besonderen für diese ausgefeilte Reise mit tosenden Applaus und Geschenken: traditionelle blaue Schürzen der Südtiroler Männer für Albrecht Haller und Andreas Christoph und Präsentkörbe mit Südtiroler Leckereien für ihre Ehefrauen. Antje Doß

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