Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott

 

 

Gott sendet sein Wort.
Er gibt sein Wort den Menschen
und nimmt es nicht zurück.
Jenes schöpferische Wort,
voll von Leben und Kraft,
das Wort,
durch das alles geworden ist,
was geworden ist.
Das Wort, das von den Propheten
g
etragen wurde.
Das Wort, durch das sich
Gott mitteilt und teilt,
dieses Wort schreitet durch die
Heilsgeschichte hindurch.
Und die letzte, endgültige
und vollkommene Gestalt
dieses Wortes
ist das Menschsein Jesu Christi.

 

Weihnachten in der zerbrechlichen Existenz
Vom Mittelpunkt aus ist alles erreichbar. Schnell versucht der Mensch, diese Position einzunehmen.
Was, wenn Liebe diesen Egoismus und die Angst und Gleichgültigkeit überwindet?
Was, wenn im Sterben dieser Zeit tieferes Leben aufscheint, weil Gott sich sehnt, Mensch zu sein?
Text: Prof. Dr. Tomáš Halík, Prag | Übersetzung: Markéta Barth, Radolfzell

Ein Essay von der Bedeutung des Menschseins
Aktuelles – Heilig und bedingungslos? – Katholische Akademie des Bistum Dresden-Meißen (katholische-akademie-dresden.de)

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