Jahreswanderfahrt 2014

St. Raphael wan­dert…
Jahreswanderfahrt 2014, Gruppenbild in Kloster GrauhofDie Wan­der­gruppe unse­rer Kir­chen­ge­meinde St. Raphael hat eine sechs­tä­gige Reise ins „sonnen­durch­flu­tete nörd­li­che Harz­vor­land” unter­nom­men. Unter der Lei­tung des Ehe­paa­res Apel/Schröter erkun­dete die ökume­nisch zusam­men­ge­setzte Gruppe aus 25 Teil­neh­mern die Gegend um das Klos­ter Drü­beck zwi­schen Ilsen­burg und Wer­ni­ge­rode. Bei schö­nem Wet­ter führ­ten die Wan­de­run­gen sowohl auf den Klos­ter­pfad, der die Klös­ter Drü­beck und Ilsen­burg ver­bin­det, als auch den Heinrich-Heineweg, der durch das roman­ti­sche Ils­e­tal
führt.
Die Teil­neh­mer waren beson­ders beein­druckt von den Harz­ber­gen, die immer wie­der Bli­cke auf den gut sicht­ba­ren Bro­cken frei­ga­ben. Das nörd­li­che Harz­vor­land ist bekannt für seine zahl­rei­chen Klos­ter­an­la­gen, von den ins­ge­samt  vier besich­tigt wur­den. Das Klos­ter Drü­beck– in dem die Gruppe auch unter gebracht war– ist bekannt durch für seine im Ursprung roma­ni­sche Kir­che und seine restau­rier­ten Gar­ten­an­la­gen. Im Klos­ter Ilsen­burg, ein frü­he­res Bene­dik­ti­ner­klos­ter, sind das Refek­to­rium  und der Kapi­tel­saal bereits restau­riert. Sie gehö­ren heute zu den ältes­ten erhal­te­nen roma­ni­schen Innen­räu­men in der Harzregion. Im ehe­ma­li­gen Augus­ti­ner­klos­ter Grau­hof, ist die Stifts­kir­che erhal­ten, die durch ihre baro­cke Aus­stat­tung beein­druckte. Wäh­rend die goti­sche Stifts­kir­che im Klos­ter Rie­chen­berg bei Gos­lar heute eine Ruine ist, blieb die Krypta unter dem ehe­ma­li­gen Chor erhal­ten mit ihren reich ver­zier­ten Säu­len­ka­pi­tel­len. Von Gos­lar aus wan­der­ten die Teil­neh­mer zum Mal­ten­meis­ter­turm am Ram­mels­berg. Von dort bot sich dem Auge ein wei­ter Fern­blick über Gos­lar bis nach Salz­git­ter zum Horizont. 

Der abschlie­ßende Höhe­punkt der Wan­der­wo­che war eine Wan­de­rung ent­lang der Ilse von Ilsen­burg in Rich­tung Bro­cken. Die­sen, heute nach Hein­rich Heine benann­ten Weg, ist der Dich­ter 1824 selbst gegan­gen. Seine Ein­drü­cke und Erleb­nisse hat er in dem Rei­se­be­richt „Die Harz­reise” fest­ge­hal­ten. Am hoch­ra­gen­den Ilse­stein und an den Ilse­fäl­len wur­den Verse von ihm stim­mungs­voll rezitiert.

Zur Abrun­dung des viel­sei­ti­gen Pro­gramms tru­gen die gemüt­li­chen abend­li­chen Zusam­men­künfte bei.  Es wur­den Filme gezeigt, Gedichte gele­sen und bei einem Glas Wein gesel­lig über die Tages­er­leb­nisse geplau­dert. Vor der Rück­fahrt nach Garb­sen konnte noch das „Baum­ku­chen­haus” in Wer­ni­ge­rode besich­tigt wer­den. Hier deck­ten sich etli­che Teil­neh­mer mit dem schmack­haf­ten Kuchen für die Heim­reise ein.  Fer­di­nand Koch

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Ein Gedanke zu „Jahreswanderfahrt 2014

  1. Wilfried Wagner

    Diese Wanderfahrt war für mich sowas von Erholung und einfach nur wunderschön. Ich danke allen die
    das organisiert und möglich gemacht haben und auch den netten Teilnehmerinen und Teilnehmern.
    Ich hoffe wir sehen uns alle bald wieder!!!
    Bis bald….. Wilfried

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