Eine wollene Kuppel für die Basilika St. Clemens

 

Mansha Friedrich ruft zum Mitstricken auf

Mansha Friedrich ruft zum Mitstricken auf

 

Strickerinnen und Stricker gesucht!

An Masten, Bänken und Pollern – Gehäkeltes und Gestricktes erobert die Region Hannover. Die Künstlerin Mansha Friedrich hat bereits die Kröpkeuhr und ein Modell des Lindener Heizkraftwerkes (bis 22. Februar zu sehen im Ausstellungszentrum der Handwerkskammer Hannover) umstrickt. Jetzt wird sie sich die Kuppel der Basilika vornehmen. Gesucht werden erfahrene Strickerinnen und Stricker, die mithelfen wollen, zum Bistumsjubiläum einen wollenen Gruß von der Basilika in die Stadt und das Bistum zu schicken.

Den Frühling über soll gestrickt werden. In den Sommerferien werden die Teile zusammengefügt, wobei Hilfe ebenfalls herzlich willkommen ist. Im Herbst wird dann die Basilika-Kuppel in den Farben des Bistumsjubiläums strahlen. Nach der Aktion sollen die Teile wieder voneinander getrennt und gereinigt werden, um sie als wärmende Decken zu recyceln. Der Gewinn aus dem Verkauf soll der Ökumenischen Essenausgabe zu Gute kommen.

Alle Strickbegeisterten, die mitmachen möchten, sind am Samstag, 1. März um 11 Uhr ins Tagungshaus St. Clemens (Leibnizufer 17B, Hannover-Mitte) eingeladen. Information und Anmeldung bei Annedore Beelte in der Pressestelle des Dekanats, Tel. 0511-16405-54, E-Mail: presse@kath-kirche-hannnover.de

 Weitere Infos über die Straßenkünstlerin Mansha Friedrich siehe
http://notacrime.de/mansha-frau-kunterbunt/

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3 Gedanken zu „Eine wollene Kuppel für die Basilika St. Clemens

  1. Renate Bock

    Nehmen Sie auch bereits gehäkelte Decken?
    Ich habe in den letzten Jahren drei große Decken gehäkelt und würde diese gern spenden.

    Antworten
    1. Bernhard MockBernhard

      Hallo Frau Bock,
      dazu können wir aus St. Raphael keine Antwort geben.
      In unserem Artikel finden Sie aber zum Kontakt und weiterer Info eine Telefonnummer, eine Email-Adresse und einen Infotermin in St. Clemens. In der HAZ vom 22.2.14 lese ich dazu folgendes:

      Hannover. Schließlich soll die neue Haube als die weltweit größte Woll-Installation an einem Kirchengebäude in die fast drei Jahrhunderte währende Historie des katholischen Gotteshauses eingehen. Und jeder, der gerne die Nadeln klappern lässt, kann dabei mithelfen.

      Die bestrickende Idee kommt von kreativen Köpfen der katholischen Kirche in der Region Hannover. Das im nächsten Jahr anstehende 1200. Jubiläum des Bistums Hildesheim war der Anlass, die bekannte hannoversche Kirche in der Calenberger Neustadt auf unkonventionelle Weise zu schmücken. „Wir wollen eine Brücke schlagen vom Hildesheimer Dom, der im Sommer nach umfangreicher Sanierung neu eröffnet wird, zur Basilika St. Clemens, die zu ihrem 300. Geburtstag 2018 ebenfalls umgestaltet werden soll“, erklärt Propst Martin Tenge.

      Den Faden nahm Mansha Friedrich auf. Die hannoversche Künstlerin hat schon der Kröpcke-Uhr oder dem Lindener Lichtenbergplatz mit Strickkreationen ein neues Gesicht gegeben. „Strick-Graffiti“ nennt sie diese spezielle Form der Handarbeit. Die Kirchenkuppel ist eine neue Herausforderung: „Ein so großes Projekt habe ich noch nie gemacht.“ Für die Wollhülle, gestaltet in den Farben des Bistums, müssen nach Berechnungen einer Physikstudentin rund 1800 handelsübliche Knäuel verstrickt werden – das entspricht 234 Kilometern Garn. Auch die Zahl der Helfer ist ermittelt: Geht man davon aus, dass jede (oder jeder) von ihnen etwa 20 Knäuel verarbeitet, sind 90 Mitstricker nötig. 900 Knäuel kauft die Kirche ein, die gleiche Menge erbittet sie als Spende.

      Am 1. März treffen sich erste Interessierte zur Strickbesprechung. In den Sommerferien werden die entstandenen wollenen Decken zusammengefügt. Im September steigen dann Industriekletterer der Kirche aufs Dach und lassen die Maschen fallen. Etwa zwei Monate wird die Basilika die überdimensionale „Mütze“ tragen, danach werden die Einzelteile für einen guten Zweck versteigert. Mitstricker melden sich unter ; Wollspenden werden in der Goethestraße 33 angenommen.

      Ihnen weiterhin beim Häkeln und Stricken eine leichte Hand und viel Spaß.
      Bernhard Mock, admin

      Antworten
  2. Helga und und Burkhard Braeß

    Was für eine wirklich originelle Idee! Helga macht mit und sucht hier in Wunstorf Helfershelfer. Und Burkhard überlegt, ob er für den guten Zweck noch das Stricken lernt. Und uns gefällt auch das Recycling der Wolle.

    Antworten

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