Dr. Julius Folo Kafuti wird zur Jahresmitte Pastor in Garbsen

Dr. Kafuti hat den Doktor in Theologie 1997 an der Universität Eichstädt gemacht. Seit 2007 war Kafuti im Dienst des Bistums Münster, während er an der Theologischen Fakultät in Münster Kirchenrecht studierte. Seit 2013 ist er Priester im Bistum Hildesheim und Pfarrer in Helmstedt.

Der kongolesische Seelsorger ist 62 Jahre alt und wurde in der kleinen Pfarrei Kitoy als Sohn eines Lehrers am 01.09.1957 geboren. Seine Mutter betreute die große Familie, denn Julius Folo Kafuti hatte sieben Geschwister. Die nächste Stadt Kikwit ist zugleich Bischofssitz und liegt etwa 400 Kilometer Luftlinie entfernt von der Hauptstadt Kinshasa. Kikwit erlangte 1995 traurige Bekanntheit durch die Ebola-Seuche, der 100 Menschen zum Opfer fielen. 

Mit sechs Jahren kam Julius Folo in die Primary School in der Hauptpfarrei Yasa. Dr. Kafuti heute: „Schon zu diesem Zeitpunkt war mein Weg vorgezeichnet, Priester zu werden, denn nur wer einmal Seelsorger werden will, besucht dieses Gymnasium, das von den Ordensleuten Brüder von Josef geleitet wird.“ Danach folgte das Knabenseminar in Kinzambi mit dem Abitur.

Dann war der weitere Weg vorgezeichnet. In Kinshasa folgte ein dreijähriges Studium der Philosophie, dem sich ein vierjähriges Theologiestudium anschloss. Im Jahr 1984 wurde Julius Folo zum Priester geweiht. Nach drei Jahren in der Seelsorge wurde Kafuti Lehrer im Knabenseminar. Auf Empfehlung seines Bischofs konnte er dann in Deutschland in Eichstätt als Doktorand studieren. Nach Abschluß seiner Promotion ging Dr. Kafuti wieder zurück in den Kongo. und arbeitete als Dozent. In Vorbereitung für den Aufbau eines Ehegerichtes in Form eines Offizialates wurde er im Jahr 2007 wieder nach Deutschland geschickt, um Kirchenrecht zu studieren.
Text: entnommen einem Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 12.11.2010, ergänzt durch weitere Internetrecherchen.
Bild von der Website der kath. Kirchengemeinde St. Ludgeri in Helmstedt

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