Archiv der Kategorie: Nachricht

21. Okt. 2020: Rosenkranzandacht zum Frieden in St. Maria Regina

Maria,
Mutter der Barmherzigkeit und Hoffnung,
erwirke für die Menschen
des dritten Jahrtausends

das wertvolle Geschenk des Friedens:

Frieden in den Herzen und in den Familien,
in den Gemeinschaften
und unter den Völkern;

Frieden besonders für jene Nationen,
in denen Tag für Tag weiter gekämpft
und gestorben wird.

Text: Johannes Paul II.
 Bilder: Bannert/Diering

Gemeindefahrt im Juni 2021

 

Gemeinsam
auf den Weg
nach Danzig und
in die Masuren

 

Busreise vom 23. Juni bis 01. Juli 2021
mit Hülsmann-Touristik
Übernachtungen: 1x Stettin – 3x Danzig

– 3x Sensburg – 1x Posen.
Preis/Person im DZ: ca. 1.029 €
Aufpreis für EZ: 216 €
Im Preis sind
Halbpension und alle Eintritte enthalten.

Leitung Pfr. Lindner. Folder liegen in den Kirchen aus.  Unverbindliche Anmeldung
ab sofort im Pfarrbüro.

 

Bilder und Gedanken zum Erntedank in unseren Kirchen

Aus dem Sonnengesang
des Hl. Franziskus

Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind das Lob, die Herrlichkeit
und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig,
dich zu nennen.

Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt
und vielfältige Früchte hervorbringt
und bunte Blumen und Kräuter.

Lobt und preist meinen Herrn
und dankt ihm und dient ihm mit großer Demut.

Franziskus-Quellen, Butzon+Bercker 2009

 

Die Kirchortteams
St. Maria Regina
und St. Raphael bedanken
sich bei allen Spendern.

Das Erntedankfest hat wie jede Medaille auch eine Kehrseite:

Ganze Landstriche in Spanien sind für den Anbau von Tomaten, Paprika und Salatgurken mit Kunststoff-Folien abgedeckt. Die Pflanzen haben einen sehr hohen Wasserverbrauch und werden in einer der niederschlagärmsten Gegenden Europas angebaut. Um sie zu wässern, plündern die Bauern die Grundwasserreserven.

Trotz der sich zuspitzenden Umweltkrise in Brasilien durch die Abholzung des Regenwaldes steigt der Import von brasilianischem Soja nach Deutschland für z.B. Tierfutter immer weiter an. Wir Verbraucher von Milch und Fleisch tragen damit am Ende der Kette (unwissentlich ?) zur Brandrodung bei.

Ist es uns das wert?

Loben wir Gott, indem wir mit unserem Handeln zum Erhalt des Lebens in unserem gemeinsamen Haus, Mutter Erde, in seiner Vielfalt beitragen.

Claudia Diering

 

das ende von eden

es gibt kein unkraut
sündenfall der einteilung
in gut und böse
apfel und schlange
schädling und nutzvieh

lass kraut und rüben
querbeet durcheinander wachsen
nur der großer gärtner kennt
die geheime schönheit
allen lebens

wenn der mensch jedoch
vermeintlich unkraut
zu vertilgen trachtet
wird er am ende noch
sich selbst ausrotten

Andreas Knapp
Beim Anblick eines Grashalms

Es ist immer Zeit zum Danke sagen

Auch in diesem Jahr dürfen wir wieder Danke sagen. Es ist für niemanden eine gute Zeit, aber einen Grund zum Danken findet bestimmt jeder. Unser Erntedankaltar in der Kirche St. Raphael bringt das in leuchtenden Farben zum Ausdruck. Durch Spenden von Edeka Garbsen, Combi Havelse, Netto Altgarbsen, Blumen Baccara Garbsen und Dirk Grahn (für die Strohballen) konnten wir diese prächtige Vielfalt aufbauen. Nach dem Gottesdienst geht alles an die Tafel in Garbsen.
Danke.

Erntedankaltar St. Raphael.

FAIRER LADEN: Der Eine-Welt-Laden in Garbsen

Die Geschichte, die Arbeit und die Ziele
der Eine-Welt-Gruppen wurde am Beispiel unseres Garbsener Eine-Welt-Ladens im Ortsteil Berenbostel in der Kirchenzeitung auf einer ganzen Seite gewürdigt.

Durch Klick auf das Bild lesen Sie den Artikel! 

FAIRER LADEN in Berenbostel am Wendeplatz Slevogtweg | geöffnet Samstags 09:30 bis 11:30 
mit einer großen Auswahl an fair gehandelten Lebensmitteln und Kunsthandwerk aus aller Welt.
Sie erreichen uns per Email: oder per Telefon: 0163-716 84 25.

Neuland hat neue Integrationslots*innen

Kathrin Osterwald vom ökumenischen Sozialprojekt NEULAND, und Juana Steberl als Kursleitung von Kargah e.V. zur interkulturellen Kommunikation, Migrations- und Flüchtlingsarbeit Hannover und der Stadt Garbsen, haben nach 3 Jahren Pause wieder einen Kurs für Integrationslotsen angeboten und durchgeführt. 

Ich bin Sigrid Ahrens. Ich wohne schon seit vielen Jahren in Garbsen und wollte mich gerne nach meiner Berufstätigkeit für Kinder engagieren. So kam ich zum Sozialprojekt NEULAND und entschied mich für die Hausaufgabenhilfe. Betreut durch Kathrin Osterwald, bin ich schon vor dem Kurs in der Flüchtlingsarbeit aktiv gewesen.

Ich heiße Najeeb und komme aus Afghanistan, ich bin seit ca. 2½ Jahren in Garbsen. Am Anfang konnte ich nur wenig Deutsch und brauchte Unterstützung bei Abwicklung der behördlichen Angelegenheiten. Viele Menschen haben mir geholfen – dafür bin ich sehr dankbar – nun wollte ich etwas davon zurückgeben.

 Warum habt ihr diesen I-Lotsen Kurs besucht?

Najeeb: Von dem Kurs habe ich erwartet, mehr über die rechtlichen Hintergründe der Sozialgesetzgebung und Historie zu erfahren. Es war mir ein Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen und sie bei den ersten Schritten in  ihrem neuen Leben zu begleiten.

Sigrid: Ich habe diesen Kurs besucht, um Menschen bei der Eingewöhnung zu helfen. Meine Erwartungen waren u. a., mehr über die Bewältigung der bürokratischen „Hürden“, Paragraphen und rechtlichen Bestimmungen zu erfahren, sowie über kulturelle Hintergründe und Unterschiede verschiedener Nationalitäten.
Dafür war es hilfreich, dass die Kursteilnehmer ebenfalls aus verschiedenen Ländern kamen.

Im Bild links: Sebastian Schulze, Sigrid Ahrens und Najeeb

NEULAND-Mitarbeiter Sebastian Schulze hat diesen Kurs ebenfalls besucht und die zwei Teilnehmer Sigrid Ahrens und Najeeb nach Abschluss des Kurses interviewt.

Hattet ihr Befürchtungen?

Nein, die gab es bei mir nicht – antworteten beide.

Was habt ihr gelernt?

Sigrid: Mich ein wenig abzugrenzen. Die Schicksale manchmal auch nicht zu sehr an mich heranzulassen und dass der schnelle Kontakt zu den Geflüchteten am besten abends oder nachts klappt – oft gehen sie erst spät schlafen – sie schmunzelt.
Schade, dass die letzte Doppelstunde des Kurses mit dem Ausblick und der Zertifikatsübergabe, durch Corona, ausgefallen ist. Auf Grund der Pandemie sind die Einsatzmöglichkeiten z. Z. recht eingeschränkt, aber kleinere Treffen zum gemeinsamen Essen, Deutsch sprechen oder beispielsweise Arzttermine zu vereinbaren mit Menschen, die ich schon länger kenne, sind ja glücklicherweise möglich. Videocall dient auch dazu, den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Najeeb: Ich habe mit anderen I-Lotsen schon bei der Essensausgabe der Tafel geholfen und möchte in Zukunft vielleicht auch sportliche Angebote unterstützen.
Auch habe ich in Zusammenarbeit mit NEULAND bereits ein internationales Kochbuch gestaltet und in Verbindung mit Kathrin und weiteren I-Lotsen zwei Familienkino-Nachmittage in Silvanus angeboten. Im Moment arbeite ich gemeinsam mit  ihr an einem Videoprojekt über die Arbeit der I-Lotsen in verschiedenen Arbeitsbereichen – Corona bedingt nur sehr vorsichtig.

Vielen Dank euch beiden und weiterhin viel Freude bei der Hilfe und Unterstützung, die ihr anderen zukommen lasst.