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Wandergruppe St. Raphael unterwegs in der Eilenriede

Wegen der Corona-Virus-Abwehr sind bis auf Weiteres die Wanderungen abgesagt.

23 Wanderfreudige haben sich am Mittwoch – kurz vor den drastischen Maßnahmen zur Dämpfung der Coronaviren-Pandemie – nach einer kurzen Andacht in St. Raphael mit der Stadtbahn auf den Weg nach Hannover gemacht. Ziel war die nördliche Eilenriede in der Nähe von Walderseestraße / Bernadotte-Allee.
Bei verhaltenen Sonnenstrahlen galt es unter der Anleitung von Barbara und Dietmar Wierse die Vielfalt und Schönheit der „Grünen Lunge“ von Hannover zu erleben, u.a. die Skulpturen von Rothirsch, Fabeltier und Wisent. Weitere Stationen waren das Rasenlabyrinth um einen zentralen Lindenbaum und ein Halt beim bekannten „Milchhäuschen“, das leider saisonbedingt noch geschlossen war. Dafür gab es zum  Abschluß im historischen Pelikanviertel eine stärkende Mittagspause mit italienischen Spezialitäten aus der Küche  des trendigen Restaurants „XII Apostel“.
Bild und Text: Benno Nolte

Klimafasten – so viel du brauchst …

Unser Lob der Schöpfung soll sich nicht auf Lippenbekenntnisse beschränken, sondern sich in unseren Handlungen zeigen. Behandle die Schöpfung so, dass auch noch die vielen Menschen, die nach dir kommen werden, einen Garten Eden vorfinden und sich an ihm freuen können. Gehe sorgsam mit den Gütern um. Ganz konkret kann das so aussehen:

1. Fastenwoche – mein Fußabdruck.

Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß.

Sie sind eingeladen, Ihre zurückgelegten Kilometer auf einen Fußabdruck zu schreiben und so unser Fastenbild in der Kirche St. Maria Regina zu bereichern.

2. Fastenwoche – Energie sparen

2. Buch Mose:Exodus 3, 2-3 
Dort erschien ihm der Engel des HERRN in einer Flamme, die aus einem Dornbusch schlug. Als Mose genauer hinsah, bemerkte er, dass der Busch zwar in Flammen stand, aber nicht niederbrannte.  “Merkwürdig«, dachte Mose, »warum verbrennt der Busch nicht? Das muss ich mir aus der Nähe ansehen.”
Mose wundert sich. Und das zu Recht. Mose sieht eine Energie, ohne erklären zu können, woher diese Energie kommt. Gott hat seine Hand im Spiel. Alles ist anders als das, was wir sonst in unserer Welt erleben. Gott kann das. Er ist so anders als die Naturgesetze unserer Welt.

 

Wir Menschen aber sind an diese Naturgesetze gebunden. Insofern tun wir gut daran, behutsam mit der Energie umzugehen, die wir haben.

 Wo spare ich in dieser Woche Energie?
– ich wasche meine Hände mit kaltem Wasser
– ich schließe die Türen von beheizten Räumen
– Stoßlüften statt gekipptes Fenster
– oder ...

3. Fastenwoche – wieviel ist genug?

Mk 8,8
Die Leute aßen und wurden satt. Und sie hoben die Überreste der Brotstücke auf, sieben Körbe voll. “
Das Volk Israel lernte unter den schwierigen Bedingungen der Wüste Maß zu halten. Sie murrten wegen der mangelnden Nahrung –und als ihnen von Gott jeden Tag Brot gegeben wurde, fingen sie an, weit mehr als nötig einzusammeln. Gott aber ließ das überschüssige Brot ungenießbar werden. So erkannten die Menschen „Maß halten“ als eine Weisung Gottes, die das Zusammenleben in einer Gemeinschaft ermöglicht.
Die Bibel schildert sehr offen, wie schwer es ihnen fiel, nicht mehr zu nehmen, nicht für den nächsten Tag vorzusorgen. Sie mussten lernen, wie viel jeder und jede täglich brauchten und nur so viel zu nehmen –Unterschiede durchaus möglich.
Genug für einen Tag und nicht mehr (Ex 15,15-18). Der Prophet Elija wird täglich mit Wasser und Brot versorgt (1 Kön 17). Rut sammelt auf den Feldern des Boas Ähren und kann davon Noemi und sich ernähren. Lebensmittel werden als Gabe Gottes verstanden und deshalb ist maßvoller und achtsamer Umgang damit geboten.
Viele biblische Erzählungen handeln davon, dass das Teilen der von Gott gegebenen Lebensmittel alle satt werden lässt. Immer ist so viel da, dass es zum Leben reicht und dass Menschen sich davon nähren können. Ja, es bleibt sogar noch übrig. Was damit geschah, lassen die Erzählungen von der Brotvermehrung offen. Aber wir wissen, dass die Menschen die Reste sammelten und sie nicht einfach liegen ließen.

Bilder von weggeworfenen Lebensmitteln wirken lange nach: Berge von Brot liegen da und warten darauf, zu Tierfutter verarbeitet zu werden. Unzählige Tonnen größtenteils noch genießbaren Brotes werden hierzulande jeden Tag weggeworfen. Die Hälfte davon stammt aus Privathaushalten. Zuviel eingekauft, keine Lust auf Brötchen vom Vortag … Wegwerfen entsorgt das Problem schnell. In einer Gesellschaft, in der niemand mehr Hunger haben muss und wo Lebensmittel in riesiger Auswahl zur Verfügung stehen [müssen], ist es nicht einfach, Maß zu halten.
Aber auch die Bilder in der Coranavirus-Krise von leeren Regalen geben zu Denken:
wo bleibt das Maß … 

Maßhalten setzt Vertrauen voraus: morgen ist wieder genügend da und meine Mitmenschen nehmen ebenfalls nur so viel, wie sie brauchen. Neid und die Gier nach „mehr haben“ verhindern Mäßigung und den ehrlichen Blick auf eigene Bedürfnisse.

Wie viel brauche ich wirklich?
Wie viel ist genug für heute?

Maß halten rettet Lebensmittel, weil sie dann Lebensmittel sind und bleiben. Wir leben durch sie, ernähren uns – und produzieren sie nicht, um sie wegzuwerfen. Sie machen uns satt. Mehr braucht es nicht.

Freue Dich – Sonntag Laetare

Unter den Fastensonntagen sticht der vierte heraus: Er trägt den lateinischen Namen “Laetare” – “Freue dich”. Die Hälfte der vorösterlichen Bußzeit liegt hinter uns. Ostern kommt in den Blick. “Bergfest”. Aber können wir uns mit Blick auf die Corona-Krise und ihre Folgen freuen? Menschen leiden, sind krank oder isoliert. Menschen sterben. Das öffentliche Leben ist zum Stillstand gekommen. Menschen fühlen sich wie gelähmt.

Und genau in dieser Situation ist es so wichtig: Freue dich!
Freue dich: an der neuen Kreativität der Menschen, mit einer unbekannten Situation umzugehen.
Freue dich: an der Hilfsbereitschaft der Menschen, füreinander da zu sein.
Freue dich: am Frühling mit Vogelgezwitscher und länger werdenden Tagen.
Freue dich an der Gewissheit: wir sind und bleiben in Gottes Hand. Auf Gottes Liebe ist immer Verlass, in guten und in schlechten Zeiten, im Glück und Leid.
Freue dich: unser Herr, Jesus Christus, hat Tod und Vergänglichkeit besiegt.
Freue dich: wir können anderen von unserem Glauben erzählen und ihnen Hoffnung geben.
Freue dich: wir dürfen Osterzeugen sein!

4. Fastenwoche – Soviel Du brauchst.

2. Buch Mose:Exodus 16,11-18
Der HERR sprach zu Mose: Ich habe das Murren der Israeliten gehört. Sag ihnen: In der Abenddämmerung werdet ihr Fleisch zu essen haben, am Morgen werdet ihr satt werden von Brot und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin. Am Abend kamen die Wachteln und bedeckten das Lager. Am Morgen lag eine Schicht von Tau rings um das Lager. Als sich die Tauschicht gehoben hatte, lag auf dem Wüstenboden etwas Feines, Knuspriges, fein wie Reif, auf der Erde. Als das die Israeliten sahen, sagten sie zueinander: Was ist das? Denn sie wussten nicht, was es war. Da sagte Mose zu ihnen: Das ist das Brot, das der HERR euch zu essen gibt. Das ist’s aber, was der HERR geboten hat: Ein jeder sammle, soviel er zum Essen braucht, einen Krug voll für jeden nach der Zahl der Leute in seinem Zelte. Und die Israeliten taten’s und sammelten, einer viel, der andere wenig. Aber als man’s nachmaß, hatte der nicht darüber, der viel gesammelt hatte, und der nicht darunter, der wenig gesammelt hatte. Jeder hatte gesammelt, soviel er zum Essen brauchte.
Wir alle kennen das Wortspiel „Weniger ist mehr“. Dieses Wortspiel ist in sich nicht stimmig. „Mehr“ ist hier als positiv belegt, immer mehr ist immer besser. Aber es geht genau um das Gegenteil, das “Nicht-Mehr” ist positiv. Daraus entwickelten sie das Wortspiel „Weniger ist besser“. Weniger haben, weniger verbrauchen, weniger Stress, weniger wegschmeißen usw…

Die Aktion Klimafasten hat das Motto
„So viel du brauchst…“
Wie viel brauchst du? Das ist dann die Frage. Um im Wortspiel zu bleiben „Weniger ist genug.“ Das lässt sich auf alle Lebensverhältnisse durchdeklinieren:
Wie viel 
Essen ist genug?
Wie viel Getränke sind genug?
Wie viel
Autofahren ist genug und
wie viel Fahrradfahren?
Wie viel 
Zeit für mich ist genug und für andere?
Wie viel Anerkennung 
ist für mich genug?
Wie viel Schlaf ist genug, wie viel Wohnfläche 
ist genug?
Die biblische Geschichte mit dem Mannah, das die 
Israeliten einsammeln und das immer ausreicht, ist die Urgeschichte des Genug.
Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass 
das, was zur Sicherheit für den nächsten Tag zurückgelegt wird, verdirbt. Außer am Ruhetag, denn am Ruhetag sollen sie nicht sammeln. Das am Vortag Gesammelte reicht aus und am Ruhetag verdirbt es nicht.
Diese Geschichte nimmt den Sabbat, den Ruhetag 
vorweg. Eine göttliche Trainingseinheit im Fach Ökonomie des Genug. So ließe sich die biblische Wirtschaftslehre ausdrücken:
eine Ökonomie des Genug.

Faire Informations- und Kommunikationstechnologien

Ganz ehrlich: Nutzen wir nicht gerne und fast selbstverständlich Smartphone, Tablet und Co, genießen die Vorteile eines Smart TV und nutzen Streamingdienste? Machen wir uns bewusst, welchen Einfluss Computer, Internet und elektronische Medien auf unsere Umwelt und unser Klima haben. Lernen wir, wie wir durch einen bewussten Umgang mit IT viel Energie und Rohstoffe sparen können.
In dieser Zeit, in der soziale Kontakte nur eingeschränkt möglich sind, erkennen wir, dass Informations- und Kommunikationstechnologien ein Schatz sein können, um mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben.
Vergessen wir dabei nicht das Leid der Menschen, die die Rohstoffe für unsere Handys und Smartphones liefern: Die schöne Welt der Mobiltelefone hat eine dunkle, blutige Seite. Rebellengruppen im Ostkongo erobern Coltan-Minen und verkaufen illegal das seltene Erz, das für die Herstellung von Handys benötigt wird. Die Zivilbevölkerung wird brutal vertrieben. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe eingesetzt, kritisiert der kongolesische Erzbischof François-Xavier Maroy.

Wenn man weiß,
dass man Coltan verwendet oder kauft,
für das eine ganze Dorfgemeinschaft niedergemetzelt worden ist,
dann muss uns das zum Umdenken bringen.

Erzbischof François-Xavier Maroy

Die Zusage der Rose

Das Volk, das in der Finsternis geht, sieht ein helles Licht;
über denen, die im Land des Todesschattens wohnen, strahlt ein Licht auf.
Aus totem Baumstumpf wächst die ROSE. Sie steht da »wie ein Signal für die Völker«.
Und sie sagt: »Ich liebe dich – mit unendlicher Liebe. Hab keine Angst! Ich bin Mensch geworden – auch für dich. Ich verlasse dich niemals.«
Das Geheimnis der Rose: Weil Gott uns so liebt, können jetzt auch wir lieben –ihn, unseren Gott, und die Menschen.

Um das Coronavirus nicht ausufern zu lassen, begeben wir uns in die Isolation, meiden menschliche Kontakte, die wir eigentlich doch so sehr zum Leben brauchen. Aus Liebe und Fürsorge für uns alle bleiben wir allein.Wie in einem Gefängnis empfindet es manch einer.
Wie die Schwärze der Nacht, kalt und dunkel.

Gott lässt uns in dieser Zeit nicht allein. Seine Liebe ist wie die Rose. Sie schafft Zukunft, wo alles tot zu sein schien.Gottes Liebe schenkt uns Licht, Wärme und Zuversicht. Sie hilft uns, über uns hinauszuwachsen, die Not der anderen zu sehen und ihnen beizustehen.
Vielleicht mit einem Telefongespräch,
vielleicht mit einem Brief,
vielleicht mit einem Einkauf.

Wir können atmen und leben;
denn du, unser Gott, liebst uns immer. Amen.
Nach Gedanken von Theo Schmidkonz SJ 

Für Ihr persönliches Gebet:
bitte nehmen Sie sich eine Rose mit.

5. Fastenwoche – Mobilität und nachhaltiges Reisen

“Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen.”  Johann Wolfgang von Goethe

Mobilität in der Corona-Krise:
von 100% auf fast 0% in kurzer Zeit. Die Schöpfung dankt es uns. Sie kann einmal „durchatmen“. 
Wir halten das aus, noch….

Die Corona-Krise bedeutet viele Einschränkungen, aber sie schenkt auch Zeit, um neue, klimafreundliche Reiseziele zu recherchieren.

Nutzen wir diese Zeit für ein anderes Leben nach der Krise! Nutzen wir die Zeit für ein grundsätzliches Umdenken!
Oder wollen wir nur schnell unsere alten Lebensgewohnheiten wieder aufnehmen?

Wir schmieden neue Reisepläne. Was bedeutet für mich Urlaub?
Werden meine Bedürfnisse nur erfüllt,
wenn ich weit weg reise?
Wohin und wie kann ich klimafreundlich verreisen?
Suche ich nach umwelt- und klimafreundlichen Ferienzielen?
Halte ich mich auf der Autobahn an ein freiwilliges Tempolimit von 130 km/h?

Letzte Fastenwoche – Plastikfreies Leben

Mk 11,23: Ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg hier sagt: ›Heb dich empor und stürz dich ins Meer!‹ und wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, wird es eintreffen.
Das kann man natürlich nicht wörtlich nehmen, oder? Das ist schon ein bisschen übertrieben von Jesus –oder sagen wir, man muss das im übertragenen Sinn verstehen. Und es geht ja gar nicht um den Berg.
Wer sollte den einen Berg ins Wasser stürzen wollen?
Es geht um Berge des Alltagslebens. Solche Gedanken gehen mir durch den Kopf, wenn ich diesen Satz lese –wie kann Vertrauen alleine die Kraft haben, einen Berg ins Meer zu stürzen? Aber tatsächlich gibt es etwas, das sehr konkret die Kraft hat, einen richtig großen Berg ins Meer zu stürzen.
In unseren Meeren schwimmt nämlich ein gewaltiger Berg aus Plastik. Geschaffen durch menschlichen Konsum und Wachstumsstreben, durch Ignoranz, durch das Verlangen nach immer mehr.
Die große Frage ist nicht, wie bekommen wir einen Berg ins Wasser gestürzt –sondern wie kommt der Berg aus dem Meer wieder hinaus? Eine wirklich schwierige Aufgabe. Davon steht nichts im Bibeltext.
Können wir das überhaupt wieder in Ordnung bringen? Wir als Menschheit? Oder ist da schon zu viel Müll im Meer? Was soll ich als einzelne Person da schon machen? Ist das nicht aussichtslos?

„… wenn er dabei in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, wird es eintreffen.“ So steht es in Mk 11,23.
Irgendwie setzt das bei mir Allmachtsphantasien frei. Alles? Wirklich alles? Dann kann ich machen, was ich will? Dann wird mir alles gelingen?

Aber so ist es gerade nicht gemeint. Es ist gerade nicht gemeint, dass ich mir etwas wünsche und dann geschieht es. Nein. Sondern an Gott glauben, das gibt Kraft, das macht mutig, das motiviert. Aus der Kraft der Liebe Gottes etwas tun. Und so zu lieben, so zu glauben –damit kann man Berge versetzen. Lasst uns der Welt zeigen, dass so zu lieben und so zu glauben stärker ist als Konsumieren, Produzieren und Ignorieren! Simon Schu, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Ev. Kirche von Westfalen

 

 

 

 

 

 

 

Plastikfreies Leben 


Obst und Gemüse
ohne Plastikverpackung einzukaufen.
Schaffe ich das?

Wieviel Plastikmüll
erzeuge ich in einer Woche?

Der überwiegende Anteil der Plastikproduktion wird für sehr kurzlebige Verpackungen verwendet.  

Jeder Deutsche produziert jährlich etwa 38 kg Plastikverpackungsmüll.

 

Kitas vom 16.03. -18.04.2020 geschlossen

Unsere Kindertageseinrichtungen bleiben
vom 16. März 2020 bis zum 18. April 2020
geschlossen.
Nach aktueller Bewertung der durch das Corona-Virus bedingten Infektionslage durch die zuständigen Stellen in Niedersachsen wird allen Kindertageseinrichtungen der Betrieb untersagt. Es handelt sich um eine Schutzmaßnahme nach § 28 Abs. 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG). Die Schließung erfolgt aufgrund einer fachaufsichtlichen Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. 
Kerstin Jenrich, Geschäftsführerin der Kath. Familienzentren in Garbsen

Priorin der Karmelitinnen zu Gast in St. Raphael

Der Männerverein St. Martin hatte Interessierte und die Männergemeinschaft Corpus Christi zu einem Nachmittag mit Schwester Sara, Priorin des Karmeliterklosters in Hannover, eingeladen.
20 Zuhörer hörten einen interessanten Vortrag über die Geschichte dieses kontemplativen Frauenordens, gegründet Anfang des 12. Jahrhunderts, reformiert 1562 durch Teresa von Avila.
Das Gebet stehe im Vordergrund bei den 11 Schwestern des Karmels in Hannover. Für den Unterhalt des hannoverschen Klosters sorge das Bistum Hildesheim. Die Schwestern arbeiteten – gemäß der Ordensregel schweigend jede Schwester für sich – z. B. in einer Kerzenwerkstatt mit individueller Anfertigung von Schmuckkerzen.

“Wir leben in Klausur, aber überdenken doch, was Klausur in heutiger Zeit bedeutet.”
So öffnen die Schwestern ihr Kloster und laden ein zu gemeinsamen Gottesdienst, Gebet und Gespräch, kommen oft in Kontakt zu Menschen über das Internet und bieten geistliche Begleitung an. Diese Öffnung nach außen, so Schwester Sara, bereichere ihr klösterliches Leben.
Angesprochen auf die Aktion Maria 2.0 sagt Schwester Sara: “Ich finde es schade, dass viele Frauen in ihrem Engagement und ihren Begabungen so wenig Anerkennung in der Kirche finden, dass sie sich zurückziehen.” Auch meint Schwester Sara, dass es heute angesagt sei,  nicht allein nur für Priester zu beten sondern für alle geistlichen Berufe und Berufungen – auch am “Priesterdonnerstag”.

Schwester Sara hat es mit ihren Ausführungen gut verstanden, die anfängliche Skepsis mancher Zuhörer gegenüber einem kontemplativen Orden zu zerstreuen, und große Zustimmung erhalten zu der von ihr geschilderten Öffnung zu den Menschen hin.

Dr. Julius Folo Kafuti wird zur Jahresmitte Pastor in Garbsen

Dr. Kafuti hat den Doktor in Theologie 1997 an der Universität Eichstädt gemacht. Seit 2007 war Kafuti im Dienst des Bistums Münster, während er an der Theologischen Fakultät in Münster Kirchenrecht studierte. Seit 2013 ist er Priester im Bistum Hildesheim und Pfarrer in Helmstedt.

Der kongolesische Seelsorger ist 62 Jahre alt und wurde in der kleinen Pfarrei Kitoy als Sohn eines Lehrers am 01.09.1957 geboren. Seine Mutter betreute die große Familie, denn Julius Folo Kafuti hatte sieben Geschwister. Die nächste Stadt Kikwit ist zugleich Bischofssitz und liegt etwa 400 Kilometer Luftlinie entfernt von der Hauptstadt Kinshasa. Kikwit erlangte 1995 traurige Bekanntheit durch die Ebola-Seuche, der 100 Menschen zum Opfer fielen. 

Mit sechs Jahren kam Julius Folo in die Primary School in der Hauptpfarrei Yasa. Dr. Kafuti heute: „Schon zu diesem Zeitpunkt war mein Weg vorgezeichnet, Priester zu werden, denn nur wer einmal Seelsorger werden will, besucht dieses Gymnasium, das von den Ordensleuten Brüder von Josef geleitet wird.“ Danach folgte das Knabenseminar in Kinzambi mit dem Abitur.

Dann war der weitere Weg vorgezeichnet. In Kinshasa folgte ein dreijähriges Studium der Philosophie, dem sich ein vierjähriges Theologiestudium anschloss. Im Jahr 1984 wurde Julius Folo zum Priester geweiht. Nach drei Jahren in der Seelsorge wurde Kafuti Lehrer im Knabenseminar. Auf Empfehlung seines Bischofs konnte er dann in Deutschland in Eichstätt als Doktorand studieren. Nach Abschluß seiner Promotion ging Dr. Kafuti wieder zurück in den Kongo. und arbeitete als Dozent. In Vorbereitung für den Aufbau eines Ehegerichtes in Form eines Offizialates wurde er im Jahr 2007 wieder nach Deutschland geschickt, um Kirchenrecht zu studieren.
Text: entnommen einem Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 12.11.2010, ergänzt durch weitere Internetrecherchen.
Bild von der Website der kath. Kirchengemeinde St. Ludgeri in Helmstedt

Dank an Ehrenamtliche

Alle zwei Jahre werden unsere Ehrenamtlichen besonders wertgeschätzt, indem sie zu einem Konzert oder Kabarett eingeladen werden.

 

So auch in diesem Jahr.  Auf Einladung vom Pfarrer Lindner und dem gesamten Team der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden die ehrenamtlich Tätigen in unserer Gemeinde zu einem besonderen Konzert in die Kirche St. Raphael eingeladen.
Am 16.02.2020 hat das Blasorchester Krainhagen außergewöhnliche musikalische Stücke dargeboten, viele Bekannte  wie z. B. “Hallelujah” von Leonard Cohen oder  etwas weniger bekannte wie das “The Standard of St. George” von Kenneth J. Alford. Die Stimmung im Publikum war sehr gut, einige waren nach der Pause kaum noch auf den Plätzen zu halten.
In der Pause wurden die Ehrenamtlichen zu einem Sektempfang ins Pfarrheim eingeladen. Bernadette Niebisch

 

 

 

 

Weitere Bilder und und Videos finden Sie auf der Internetseite des Blasorchesters Krainhagen.

St. Raphael wanderte im Februar von SchloRi nach Garbsen

Am 12. Februar starteten wir unsere Wanderung mit einer kurzen Andacht in der Barockkirche in Schloß-Ricklingen. Trotz stürmischen Wetters wanderten gut zwanzig Seniorinnen und Senioren, den Wind im Rücken, durch die Feldmark Richtung Horst. Vorbei an zotteligen Tieren, dem Garbsener Windrad und dem Amazon Verteilzentrum erreichten wir trocken und gut gelaunt nach etwa 8 km Wegstrecke das Restaurant Troja. Text+Bilder: Heinrich Müller

Statistik 2019 der Kirchengemeinde St. Raphael veröffentlicht

Die Kirchengemeinde hat im Wegweiser März 2020 ihre Jahrestatistik veröffentlicht. Bei den Kollekten und Spenden für die Kirchengemeinde konnte durch eine Einzelspende von 50.000 € eine erfreuliche Steigerung verzeichnet werden.
Ergänzend zu den Daten auf der letzten Seite der Wegweiserausgabe sehen Sie hier den Verlauf der Spenden und Kollekten über die letzten zehn Jahre.