Archiv der Kategorie: Nachricht

Kirche für Kinder im Advent

Einen adventlichen Vormittag erlebten acht Kinder am 16. Dezember im Pfarrheim von St. Raphael.

Eingeladen hatte der JuKiFA zur Kirche für Kinder.

Nachdem alle sich bei einem Kennenlernspiel die neuen Namen einprägten, fielen die Blicke auf die Darstellung eines Weges der zur Krippe führte.

Viele Kartons standen dort und wurden mit Begriffen beschriftet, die die Jungen und Mädchen als störende Hindernisse in der Vorfreude auf das kommende Weihnachtsfest nannten.

Ärger, Streit, Stress und Krankheit fiel ihnen ein.

Anschließend überlegten sie gemeinsam, wie der Weg wieder frei werden könnte.

Nun hatten alle eine kleine Stärkung nötig. Dafür standen Getränke, sowie Obst und Kekse bereit.

Bei den Bastelangeboten waren die kleinen Künstler kaum zu bremsen. Es entstanden verschiedene Sterne, verzierte Teelichtgläser und Mandalas.

Zum Abschluss suchten wir in der Kirche nach Zeichen des kommenden Weihnachtsfestes, ehe wir uns um den Altar versammelten und ein Abschlussgebet sprachen.

„ Schade, dass wir nicht jeden Samstag hierher kommen dürfen.“, sagte eines der Mädchen beim Nachhausegehen.

Text und Bilder: Elisabeth Patzal

Katholische Kirche Garbsen beim Nikolausfest in Berenbostel

Ein großes Kreuz, geschmückt mit einem Adventskranz – da kann doch nur die Katholische Kirche sein! Richtig!
Die Katholische Kirche Garbsen hat sich beim diesjährigen Nikolausfest in Berenbostel am 2. Dezember aktiv gezeigt: Bühnenreif waren die Beiträge der Kindertagesstätte St. Maria Regina, bei dem die Besucher zu Beginn des Festes musikalisch auf den Advent eingestimmt wurden. In einem Theaterstück konnten wir etwas über den Hl. Nikolaus erfahren. Bärbel Smarsli hat mit ihrem Quizz „Rund um den Advent“ manch einen Zuhörer zum Nachdenken gebracht.

Während des ganzen Nachmittags war Leben an den Ständen der Kirche:
Die KiTa hat u. a. selbstgebastelten Tannenbaumschmuck angeboten. Beim Stand des Fairen Ladens konnten sich die Besucher von der Vielfältigkeit des Angebotes überzeugen und haben gerne das eine oder andere Produkt käuflich erworben.
Auch für die Kleinen hat sich das Kirchortteam von St. Maria Regina ein gutes Angebot ausgedacht. Im halbstündigen Rhythmus haben einige Gemeindemitglieder im liebevoll gestalteten „Erzählzelt“ biblische Geschichten, Geschichten von Heiligen – z. B. vom Hl. Martin, Hl. Nikolaus, oder auch Geschichten über den Advent und Weihnachten erzählt. Die Kinder – und teilweise auch deren Eltern – haben dieses Angebot gerne angenommen.
Am Ende des Tages waren wir ein wenig durchgefroren aber sehr zufrieden. Das „Erzählzelt“ und den Fairen Laden haben wir eingepackt – aber keine Sorge: für alle, die das Erzählzelt und den Fairen Laden (noch) nicht kennen: am Samstag, den 9. Dezember beim Tannenbaumverkauf in Corpus Christi packen wir alles wieder aus!
 

Ministrantenaufnahme in St. Raphael (26.11.2017)

Am Christ Königs Sonntag fand traditionell die Ministrantenaufnahme statt, dieses Jahr in St. Raphael. In der Hl. Messe konnten wir zwei neue Ministranten aufnehmen und sieben Ministranten für ihren einjährigen Dienst eine Plakate bzw. ein Kreuz überreichen.

 

Der Gottesdienst wurde mit vielen weiteren Ministranten feierlich gestaltet und war so ein würdiger Rahmen für unsere Neuen. Auch wurden in der Hl. Messe Ministrantenleiter begrüßt und verabschiedet. So haben wir als neue Leiter Marie-Sophie, Karo, Hannah und Philipp- Alexander im Dienst des Leiters begrüßt. Verabschieden mussten wir uns von Franzi, Arwena und Lea. Im Anschluss wurde bei Saft, Kaffee und Kuchen noch ein wenig gefeiert. Wir danken Franzi, Arwena und Lea für ihr Engagement in den vergangenen Jahren und wünschen ihnen für ihren weiteren Lebens weg nur das Beste! Außerdem danken wir Karo, Marie-Sophie, Hannah und Philipp-Alexander für ihre Bereitschaft die Ministranten zu leiten und wünschen ihnen bei ihrer Aufgabe viel Spaß. Unseren 9 Ministranten Klara, Fabian, Ida, Chanice, Mia-Jolie, Laura, Mariella, Samuel und Emanuel gratulieren wir ganz herzlich zu ihrer Aufnahme bzw. zu ihrem einjährigen und wünschen ihnen viel Freude am Ministrantendienst.

Text: Katharina Diedrich | Bilder: Thomas Hillebrand

Nacht der Lichter: Abendgebet in St. Raphael

„Die Nacht der Lichter“ ist eine Gottesdienstform, die der Samstag-Abend-Lichterfeier bei den Jugendtreffen in der Gemeinschaft von Taizé entspricht. Ausgehend von dieser ökumenischen Gemeinschaft werden in vielen Ländern in gleicher Weise Gottesdienste unter diesem Namen gefeiert.

So standen bei dem ökumenischen Abendgottesdienst am Freitag, 23. November 2017, meditative Gesänge und  kurze Gebete im Vordergrund. Mehr als 150 Gläubige waren zusammengekommen und beeindruckt von der stimmungsvollen Liturgie beim Lichtschein der brennenden Kerzen. Zum stillen Gebet und zum andächtigen Betrachten und Verehren der aufgestellten Kreuzikone und einer Ikone mit dem Bild des auferstandenen Christus kamen die Gottesdienstbesucher zum Abschluss des Abendgebetes zum Altarraum und stellten dort ihre Kerzen ab. 

Die besondere Ausschmückung der Kirche, die Gestaltung des Gottesdienstes und die Leitung von Chor und Musik standen unter der Regie von Gregor Branahl.
Bilder: Thomas Hillebrand

« Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man gesammelt beten kann. Der oftmals wiederholte, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfasste Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen macht bereit, auf Gott zu hören. Im gemeinsamen Gebet können alle in diese Gesänge einstimmen und zusammen ohne engeren zeitlichen Rahmen der Erwartung Gottes Raum geben. »    (Die Communauté von Taizé)

siehe auch 
http://kath-kirche-garbsen.de/gottesdienstgebet/meditation-trost-2/ 

https://www.domradio.de/nachrichten/2007-11-13/ein-besuch-der-communaute-domradio-menschen-unterwegs

 

 

Neuland erhält Elisabeth-Preis der Caritas

Bei der Preisverleihung zum fünften Elisabethpreis sind drei der 39 eingereichten Initiativen und Projekte ausgezeichnet worden. Insgesamt 6.000 Euro Preisgeld wurden für Projekte in der Flüchtlingsarbeit vergeben.

Die Gewinnerteams stammen aus Garbsen, Celle-Vorwerk und Hildesheim. Caritasdirektor Achim Eng dankte ausdrücklich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Ihre Projekte bilden jedes für sich eine wertvolle Anregung, alle hätten einen Preis verdient. Wir sind beeindruckt von der Bandbreite der Ideen, Werkzeuge und Maßnahmen. Das war keine leichte Aufgabe für die Jury.“

Der erste Preis ging an das ökumenische Projekt „Mit Neuland auf Wohnungssuche mit Geflüchteten“ in Garbsen. In den Räumen eines Nachbarschaftsladens helfen zwei Ehrenamtliche mit viel Engagement Flüchtlingen bei der Wohnungssuche, beim Kontakt mit Vermietern sowie Formalitäten.

zum Weiterlesen hier Klicken:

Den zweiten Preis gewann das Migrationsprojekt der Caritas Celle in Vorwerk. Das Stadtteilprojekt „CaritasPoint St. Johannes“ ist seit nahezu 20 Jahren in der Migrationsarbeit tätig. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der hohen Bandbreite der Angebote und Hilfen sowie der Vielzahl an Kooperationspartnern.

Mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde das Netzwerk-Projekt „Ancora“ des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Hildesheim. Das noch sehr junge Projekt entstand im Frühjahr 2017 und hilft Frauen mit Fluchterfahrung, insbesondere Schwangeren und Müttern mit Kleinkindern in ihrem Lebensumfeld.

Die Preise wurden von Mitgliedern der Jury persönlich überreicht. Monika Walter, Vorsitzende der Caritas-Helfergruppen im Bistum Hildesheim, sagte nach der Preisverleihung, man habe sich mit den Gewinnern richtig mitfreuen können. Zur sogenannten Auswahlliste der Jury zählen fünf weitere Projekte: Der Deutschkurs für Flüchtlinge der St. Barbara-Gemeinde in Barsinghausen, das ökumenische Willkommenscafé in Wolfenbüttel von Caritas, Diakonie und Stadt, das Göttinger Projekt „Radeln statt am Rad zu drehen“ des Malteser Hilfsdienstes, die ökumenische Starthilfe Grohn des Caritasverbands Bremen-Nord sowie der Interkulturelle Stadtführer auf Arabisch und Deutsch der Pfarrgemeinde St. Marien in Lüneburg.

Der Elisabethpreis der Caritas im Bistum Hildesheim würdigt alle zwei Jahre Initiativen und Projekte in einem Arbeitsfeld. Als Juroren wirkten mit: Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger, Marietta Tebbenjohanns von der FLUX Flüchtlingshilfe in Hildesheim, Laura Müller vom Flüchtlingsrat Niedersachsen, Hans Georg Ruhe, Stellvertretender Vorsitzender Caritas Goslar, Mohammad Baghdadi vom Arbeitskreis Asyl Bodenburg sowie Diözesan-Caritasdirektor Achim Eng.

v.l.n.r.: Hans Georg Ruhe, Jury; die glücklichen Gewinner Kathrin Osterwald und Hamid Al Iriani, Ökumenisches Stadtteilprojekt Neuland aus Garbsen (1. Preis über 3000 Euro); Caritasdirektor Achim Eng und Mohammad Baghdadi, Jury

Novemberwanderung der Wandergruppe

„Loccum – Hormannshausen – Loccum“  stand auf dem Programm der Wandergruppe für den November. In der Klosterkirche gab es zunächst eine kleine Andacht und einige Informationen. Anlässlich der Juliwanderung hatten wir schon einiges zum Bau des Klosters gehört. Dieses Mal erfuhren wir etwas zu den Auswirkungen  der Reformation auf das Kloster.  Bemerkenswert ist, dass einige katholisch begründete Elemente  sich noch lange gehalten haben. Interessanterweise ist das Kloster noch Glied der weltweiten Zisterziensergemeinschaft und der Abt von Loccum nimmt heute noch an dem jährlichen Generalkapitel des Zisterzienserordens teil.

Vom Kloster aus machten sich 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei angenehmem Wanderwetter –ohne Regen und der Jahreszeit entsprechend bei hell- bis mittelgrauem Himmel-  auf den Weg.In Loccum ging es zunächst durch das Hexenwäldchen und dann Richtung Golfplatz, der an zwei Seiten umlaufen wurde. Dabei wanderten wir durch einen wunderschön herbstlich gefärbten Wald. Danach führte die Strecke über befestigte Wege an Feldern entlang über die Fulde,  einem kleinen  Flüsschen, das in den Steinhuder Meerbach mündet. Von dort aus hatten wir noch eine knappe Stunde bis zum Restaurant in Loccum zu wandern, wo das Essen auf uns wartete und noch manches nette Gespräch geführt wurde.  Text und Bild: Uschi Cordes