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Exerzitien im Alltag

Exerzitien im Alltag sind ein geistlicher Übungsweg, der helfen kann Gott mitten im normalen Tagesgeschehen „in allem zu suchen und zu finden“ .
 Konkret bedeutet das
  •  sich täglich mithilfe von schriftlichen Impulsen Zeit zu nehmen für
– Meditation und Gebet (ca. 30 Minuten)
– einen Tagesrückblick (ca. 15 Minuten)
  •  an einem wöchentlichen Treffen in einer Gruppe teilzunehmen mit den Akzenten
– Austausch über Erfahrungen auf dem Übungsweg
– Einübung in verschiedene Formen von Meditation und Gebet

Exerzitien im Alltag

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Sta­tis­tik 2014 unse­rer Kirchengemeinde

 
Wie in jedem Jahr hat das Pfarrbüro für die Februarausgabe des Wegweisers die Gemeindestatistik des Jahres 2014 mit den unterschiedlichen Spendeneinahmen und Kollekten erstellt. Hier die Zahlen im Einzelnen:

Quelle: Wegweiser, Ausgabe Februar 2015

Quelle: Wegweiser, Ausgabe Februar 2015

Gemeindeentwicklung
Es fällt auf, dass trotz Mitgliederschwund durch Sterbefälle und Kirchenaustritte sich die Zahl der Gemeindemitglieder ein wenig erhöht hat.

Spendenaufkommen
Die Spenden der letzten 10 Jahre lagen im Bereich von 100.000 € – 110.000 €. Im Jahr 2014 sank die Spendensumme auf ca. 73.500 €. Das ist ein massiver Einbruch von fast 30 % gegenüber den Vorjahren.

Spenden für die Eine Welt
10.000 Euro weniger als im Vorjahr sind bei den Kollekten und Sammlungen für kirchliche Hilfswerke und Partnergemeinden zusammengekommen. Nur die Spendensammlung der Sternsinger bleibt konstant bei 10.000 €, während die nächstgrößere Kollekte Adveniat von 9.800 € in 2013 jetzt auf 7.700 € gesunken ist.

Spenden für Gemeinde und Bistum
Diese sind in 2014 um knapp 18.000 € gesunken. Die Verluste bei den Spenden finden sich in allen Bereichen – Einzelspende sowie monatliche Spende für Kirchenerhalt, Baukollekte, Gemeindekollekten und Bistumskollekten.

Quelle: Zahlen veröffentlicht in den Februarausgaben des Wegweisers

Quelle: Zahlen veröffentlicht in den Februarausgaben des Wegweisers

Die Spendenstatistik der letzten 10 Jahre
zeigt ein konstantes Spendenaufkommen von ca. 100.000 € bis zu 110.000 €. Größere Abweichungen gibt es nur in den Jahren 2008 und im vergangenen Jahr 2014.  Gründe dafür sind leicht zu benennen.

19.000 € Spenden mehr für Kirchenerhalt im Jahr 2008
Im Jahr 2007/2008 begann der Dialogprozess des Bistums Hildesheim zu Kirchenschließungen. Es wurde eine Liste von zu schließenden Kirchen veröffentlicht, auf  der auch unsere Garbsener Kirchen Corpus Christi und St. Johannes standen. St. Johannes wurde am 9. März 2007 profaniert.  Gemeindemitglieder nicht nur aus Corpus Christi setzten sich für den Erhalt ihrer Kirche ein. So wurde im Jahr 2008 erstmals für die von der Schließung gefährdete Kirche mit großem Erfolg gesammelt: 19.000 € für Kirchenerhalt, das sind 30 % mehr Spenden für die Pfarrgemeinde als in den Jahren davor und danach.

28.000 € Spenden weniger im Jahr 2014
Der drastische Spendenrückgang von 23 % bei Spenden für die Eine Welt und von 31 % bei Spenden für Pfarrgemeinde und Bistum scheint eine Äußerung von Misstrauen und Unzufriedenheit zu sein. Wer die Situation in unserer Kirchengemeinde kennt, kann sicherlich Gründe dafür zu benennen.

Kreuzweg aus St. Johannes jetzt im Kloster Marienrode

 

Der Pastoralrat hatte im September 2014 die Zustimmung gegeben, den Kreuzweg aus der ehemaligen St. Johannes-Kirche/Altgarbsen dauerhaft an das Kloster Marienrode zu verleihen. Nunmehr ist der Kreuzweg im Klausurbereich des Klosters im Kreuzgang aufgehängt.

 

Damit die damaligen Spender der Kreuzwegstationen und auch alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit haben, den jetzigen Ort des Kreuzweges zu sehen, haben wir Schwester Debora vom Kloster Marienrode um Fotos gebeten. Sr. Debora schreibt zu den Bildern: In jeder Nische des Kreuzganges unseres Klausurbereiches sind zwei Stationen aufgehängt.Nische

Auf die Frage nach einer Besichtigungsmöglichkeit antwortet Sr. Debora: Am 02. Februar 2015 und am Palmsonntag im Gottesdienst ist eine Prozession durch den Kreuzgang, wo der Kreuzweg insgesamt schrittweise sichtbar wird. 

Kreuzgang

Stattionen

 

Garbsens Sternsinger verkünden stolz ihr Sammelergebnis

 

39 Sternsingerinnen und Sternsinger  waren an drei Tagen in Garbsen unterwegs und segneten 220 Wohnungen mit ihrem Neujahrssegen CMB 2015. Zwei Musikanten und 19 Ehrenamtliche – auch genannt “hl. Kamele” – begleiteten sie auf ihren Wegen.
Sie starteten in den Kirchen St. Maria Regina und Corpus Christi. Besucht wurden auch vier Kitas, einige Seniorenheime und die Caritas Suchtberatung. Wichtige Ziele waren der Neujahrsempfang der Berenbosteler Vereine und der Besuch im Foyer des Rathauses bei Bürgermeister Dr. Grahl und seinen Mitarbeitern.

Am Abend des Dreikönigstags zum Abschluss ihrer Besuche präsentierten sie in der Kirche St. Raphael stolz ihr Sammelergebnis:
10.022 € für gesundes Essen für Kinder auf den Philippinen und
1.500 € als Dankeschön an die Sternsinger, die damit im Sommer einen Ausflug machen.
Neben dem erfreulich hohen Spendenbetrag hatten die Sternsingerkinder und ihre Kamele und Musikanten viel Spaß und die Gastgeber waren dankbar für den Segen und die fröhlichen Lieder der Kinder.

Wenn Kirche durch ihre Mitglieder – hier mit den Sternsingern den jüngsten der Gemeinde und ihren Begleitern – sich öffnet und zu den Menschen geht, dann macht Kirche sein Spaß und wird von den Menschen anerkannt. Weiter so – mit einer offenen Kirche und einer liebenswerten Gemeinde!

(Bilder von Gabi Glatte und Jens Pohl)
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Sternsingen 2015

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Sternsinger sind in Garbsen und Marienwerder unterwegs zu den Menschen

„Die Sternsinger kommen!“ heißt es von Freitag, den 2. Januar, bis Sonntag, den 4. Januar 2015 in unserer Pfarrgemeinde St. Raphael. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+15“ bringen 50 Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „Christus segne dieses Haus“ zu den Menschen und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Sie werden begleitet von 20 Erwachsenen unserer Gemeinde und besuchen nicht nur 200 Häuser und Wohnungen sondern auch das Rathaus und die Seniorenheime unserer Stadt.

 

Willkommen 2015

 
Am letzten Tag des Jahres 2014 zeigte sich die Gottesdienstgemeinde in der Jahresschlussandacht in St. Maria Regina als “liebenswerte Gemeinde”.

In der Auslegung der Schriftlesung dieses Gottesdienstes  wurde der Kampf Jakobs mit dem Engel am Fluss Jabbok (Gen. 32) als Segenskampf gedeutet: Jakob erkennt, dass er durch eigene Kraft nicht alles erringen kann. Mit dieser Erkenntnis und Ohnmacht lässt er Gottes Wirken in seinem Leben zu und wird von Gott gesegnet.

Ähnlich wie Jakob den Fluss Jabbok in ein unbekanntes Land überqueren will gehen wir über die Schwelle des neuen Jahres in eine ungewisse Zukunft. Wir lassen Erfolg und Misserfolg, Freude und Leid des vergangenen Jahres zurück und müssen uns auf Neues und Unerwartetes einlassen.

Mit einem Segen wurde die Gottesdienstgemeinde in das neue Jahr 2015 entlassen in der Gewissheit, nicht alles selbst zu vermögen aber immer von Gott geleitet und begleitet zu sein. Ein Segen – jedem einzelnen persönlich zugesprochen – so wird Gemeinde zu “liebenswerter Gemeinde”.

Danke für diesen Gottesdienst
– GemRef. Bärbel Smarsli
und Diakon Thomas Müller
und den Mitgliedern der Kirchencombo. 

Wie ist das klein, womit wir ringen,
was mit uns ringt, wie ist das groß;
ließen wir, ähnlicher den Dingen,
uns so vom großen Sturm bezwingen, –
wir würden weit und namenlos.

Was wir besiegen, ist das Kleine,
und der Erfolg selbst macht uns klein.
Das Ewige und Ungemeine
will nicht von uns gebogen sein.
Das ist der Engel, der den Ringern
des Alten Testaments erschien:
Wenn seiner Widersacher Sehnen
im Kampfe sich metallen dehnen,
fühlt er sie unter seinen Fingern
wie Saiten tiefer Melodien.

Wen dieser Engel überwand,
welcher so oft auf Kampf verzichtet,
der geht gerecht und aufgerichtet
und groß aus jener harten Hand,
die sich, wie formend, an ihn schmiegte.
Die Siege laden ihn nicht ein.
Sein Wachstum ist: der Tiefbesiegte
von immer Größerem zu sein.

(Rainer Maria Rilke)

Weihnachten – ein Kind begreift

 Ein Posaunenengel im lockigen Haar gibt sich ein Stelldichein mit einem Schaukelpferd, das vermutlich ein braver Junge  vom Christkind bekommt. Pakete, Puppe und Teddybär schauen auch sehnlichst aus nach Käufern.
Ein Haus, in dem man Geschenke kaufen kann. Ein Kauf-Haus.
Ein Kind begreiftUnd wir, die KäuferInnen und Käufer packen in unsere Wohnstuben diese schönen und teuren Dinge
unter den Weihnachtsbaum. Ach, diese Glitzerwelt des Weihnachtsfestes.
Wäre Christus nicht damals geboren und hätten die Leute nicht tausend schöne Geschichten darum erfunden,
müsste man um das winterliche Gemüt andere Geschichten spinnen.

Doch ein Mensch, ein Kind begreift.
Es lässt sich nicht ablenken von dem verlockenden Schaufenster.
Gott sei Dank ist es arm genug,
sich von diesem unerhörten Geschehen,
dass ein Mensch Gott wird,
beschenken zu lassen. Kaufen kann es nichts.
Seine Hände sind leer, wie die der jungen Frau mit dem göttlichen Kind auf dem Schoß.
Das Geheimnis der leeren Hände schenken sich Gott und Mensch in dieser heiligen Nacht:
Ein armer, hilfloser Gott – als Kind – und ein armes, hilfloses Kind: der Mensch.
Zwar ist das Schaufenster hell und leuchtend
und dieses Weihnachtsgeschehen eher dunkel.
Doch ist es in seinen wenigen Farben wirklich und nah.

Da leuchtet etwas, da blüht Hoffnung auf.
Da ist Menschlichkeit.
Ein Kind begreift, was Weihnachten ist.

FROHE GESEGNETE WEIHNACHTEN

Beate Heinen, geboren 1944 in Essen, studierte Malerei, Grafik, plastisches Gestalten, Fotografie und Kunstglaserei. Jedes Jahr fertig die Künstlerin ein Weihnachtsbild und eine Meditation. Quelle: Weihnachten, Beate Heinen, 1982 ars liturgica Buch- und Kunstverlag MARIA LAACH, Nr. 5349