Archiv der Kategorie: Nachricht

Fronleichnam 2013

Sammlung und Sendung
Mit Blasmusik und Kirchencombo den Weg durch die Zeit finden
Fronleichnam 2013

100_0549In unserer Verschiedenheit, mit unseren unterschiedlichen Begabungen und Schwächen, kommen wir zusammen und bilden und feiern Gemeinschaft. Gemeinschaft miteinander und Gemeinschaft mit Jesus Christus. Christus verschenkt sich an uns als Brot des Lebens. Gestärkt und ermutigt gehen wir hinaus in die Welt in der wir unseren Alltag leben und erleben.
Bilder vom Fronleichnamssonntag

Fronleichnam – Leib des Herrn – Corpus Christi

Caritas als Grundvollzug der Kirche

Caritas als GrundvollzugDer Caritasaus­schus­ses unserer Gemeinde möchte anre­gen, das soziale Enga­ge­ment der Pfarr­gemeinde aus der Per­spek­tive der Got­tes­bot­schaft Jesu, sei­ner Auf­for­de­rung zur Nach­folge, zu betrach­ten. Die ver­schie­de­nen Dienste der Cari­tas wer­den somit als eine Weise ver­stan­den, die Got­tes Dasein für die Men­schen, seine ver­bor­gene, hei­lende Gegen­wart im All­tag der Men­schen sicht­bar und erleb­bar macht. In der Nach­folge Jesu, der Nach­ah­mung sei­ner bedin­gungs­lo­sen Zuwen­dung zu den Men­schen, ist Cari­tas Kir­che par excel­lence!   Ewald Wirth, 13.05.2013: Caritas als Grundvollzug der Kirche

Gemeindepfarrer – Personalchef spricht Klartext

 

Bongartz


Gemeinden bekommen keinen eigenen Pfarrer mehr

Im Protokoll des Priesterrats vom 16./17.4.2013 nimmt unser Personalchef, Weihbischof Bongartz zur Personalsituation im Bistum Stellung.

… weiterlesen und erfahren, wie  der Weihbischof die aktuelle Personalsituation sieht …

…… 8. Stellenplan
Weihbischof Bongartz stellt anhand einer Tischvorlage die aktuelle Personalsituation bei den Priestern, Diakonen und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dar. Er macht deutlich, dass unter diesen Voraussetzungen nicht mehr jede Pfarrgemeinde einen eigenen Pfarrer bekommen wird. Daher sollen die vom Stellenplan vorgesehen Stellen nicht mehr auf die jeweiligen Gemeinden bezogen werden; stattdessen wird das Dekanat als Bezugsgröße angesetzt. ….

….. Auf dieser Grundlage soll der Dekanatspastoralrat in Zusammenarbeit mit der Hauptabteilung Personal/Seelsorge und der Hauptabteilung Pastoral einen Vorschlag erarbeiten, wie die Priester, Diakone und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zukünftig auch im Sinne des überpfarrlichen Einsatzes eingesetzt werden. …..

….. Zu beachten ist, so Weihbischof Bongartz, dass das Personalsystem durch die geringer werdenden Zahlen immer empfindlicher wird. …..

Protokoll Priesterrat

Freunde für’s (soziale) Leben

Mittwochmorgen, Dienstbesprechung.
Neben mir sitzt der Schiewek Kai vom Nachbarschaftsladen Neuland und erzählt was über die anstehende Renovierung. Es fällt schon wie in früheren Besprechungen der Begriff “Förderverein” und weckt mein Interesse. Geht’s da “nur” um Geld oder was fördern die da so alles zu Tage?
In meinen Gedanken spinne ich so vor mich hin….

… und was sind die Gedanken unserer Autorin und Leiterin des Marspoints?

“Einen Förderverein für den Marspoint! Das wäre toll! Zusammen mit Leuten, die Interesse haben, etwas für den Jugendtreff zu bewegen, die sich mit den Aufgaben des Treff’s auseinandersetzen wollen, neue Ideen entwickeln. Vielleicht mal was ganz Neues wagen, Rückendeckung bekommen, wenn’s mal nicht so rund läuft, sich zusammen stark machen und an die Öffentlichkeit treten, gucken, was alles so gehen könnte….”

Das würde mir gefallen! Mit Anderen gemeinsam Pläne schmieden und frischen Wind in die Sache bringen! Ich höre mich laut sagen: “Warum nicht einen Freundeskreis auf den Weg bringen, der gemeinsam für Neuland und Marspoint aktiv ist?”

Ja…warum eigentlich nicht? Sind Sie/ bist Du dabei?

Taizé | eine Kerze anzünden | die Bibel lesen | ruhig werden

taizeTaizé-Lichterfeier Das Kölner “Domradio” sendet jede Woche die Lichterfeier vom vorhergehenden Samstag. Unter dem Kerzensymbol der Webempfehlungen auf der rechten Seite kannst Du den 60-Min.-Podcast abrufen. Viele, die einmal diesen Gottesdienst mitgefeiert haben, erinnern sich an die meditativen Lieder und andächtige Stimmung in der großen Kirche.

… wie Sie jetzt und hier im Internet eine Kerze anzünden, ein paar Bibelworte lesen können oder Bilder und Texte zur Meditation sehen und hören können …

Eine Kerze anzünden ist in vielen Traditionen der Erde eine heilige Handlung an heiligen Orten. Vielleicht möchtest Du gerade jetzt eine Kerze brennen lassen für eine Freundin, einen Freund, ein Gebet sprechen oder einen Wunsch vor Gott tragen. Dafür ist nicht der Ort wichtig – nur eines ist wichtig: Tue alles langsam und achtsam.
Auch im virtuellen Raum ist dieses schlichte Ritual des Kerzeanzündens durch Klick in der rechten Seitenleiste möglich.

In der Bibel lesen Das Herrnhuter Bibelwort wird traditionell für das ganze Jahr ausgelost und wechselt täglich. Und durch Klick auf das Datum in der rechten Seitenliste werden die Texte der Tageliturgie zum Nachlesen angezeigt.

Ruhig werden. Nimm Dir 5 Minuten Zeit und schaue und höre unsere meditativen Flashvideos – hier zu finden!

Heiliges Experiment

Experiment
Ein heiliges Experiment

Bistum Hildesheim verkündet Motto für das Jubiläumsjahr 2015

In seiner Geschichte hat das Bistum viele Höhen und Tiefen erlebt: Von der Zeit der großen heiligen Bischöfe Bernward und Godehard bis hin zur Zerstörung des Doms im Zweiten Weltkrieg. Gestern wie heute hat jede Zeit ihre eigenen Fragen und verlangt nach neuen Antworten. Die Suche nach dem besten Weg für die Kirche im Bistum prägt das Motto zum Bistumsjubiläum, das heute bekannt gegeben wurde: „Ein heiliges Experiment – 1.200 Jahre Bistum Hildesheim“.    Heiliges Experiment

Besuch in unserer Gemeinde – Interview mit Fr. Sekar

Father Dr. Sekar Sebas­tin  ist in Garb­sen bekannt, weil er wäh­rend sei­nes Stu­di­ums in unse­rer Gemeinde meh­rere Jahre Urlaubs­ver­tre­tung gemacht hat. Zur Zeit ver­bringt Fr. Sekar im Pfarr­haus bei Pfar­rer Nolte bis Ende Mai sei­nen Urlaub.  Wir befrag­ten Fr. Sekar über die Gründe, warum in Indien es keine Nach­wuchs­pro­bleme mit geist­li­chen Beru­fen und Beru­fun­gen gibt.

SekarFr. Sekar, sie sind schon meh­rere Jahre Leh­rer für Phi­lo­so­phie in einem Pries­ter­se­mi­nar im indi­schen Chen­nai. Ca. 200 Stu­den­ten wer­den in ihrem Semi­nar aus­ge­bil­det. In Deutsch­land sind Pries­ter­se­mi­nare und Frau­en­klös­ter leer. Im Gespräch mit Ihnen wol­len wir erfah­ren, warum es in Indien anders ist.

 

… zu den Fragen und Antworten …

Was treibt die jun­gen Men­schen in Indien an, dass sie geist­li­che Berufe anstre­ben?
Ist es Beru­fung und/oder tiefe Reli­gio­si­tät?
Und/Oder sind es auch welt­li­che Beweg­gründe (der Armut ent­kom­men, sozia­ler Sta­tus usw?)
Yes. I do accept that in India, many young People come for­ward to accept the Call to become Priests, Reli­gious or Sis­ters. We do not have scar­city in reli­gious voca­tion. There are various rea­sons to this fact. First and fore­most, they are well moti­va­ted at home. The family atmo­s­phere and reli­gious con­text at his/her native pla­ces inspire them to become priests and reli­gious. Also the aspi­ra­tion to do some­thing dif­fe­rent as a reli­gious dri­ves them as well. Ano­ther rea­son is that many young stu­dents in vil­la­ges study at the insti­tu­tes run by the Reli­gious Priests and Sis­ters and get well moti­va­ted. At the same time, we can­not ignore the fact of social and eco­no­mic fac­tors play­ing a role in their deci­sion. But it stands bare mini­mum.
Ja, das ist wirk­lich so, dass in Indien viele junge Men­schen bereit sind und sich beru­fen füh­len, Pries­ter zu wer­den oder eine geist­li­che Beru­fung in einem Orden zu fin­den. Wir haben kei­nen Man­gel an Beru­fun­gen. Es gibt ver­schie­dene Gründe dafür. In ers­ter Linie ist es die Moti­va­tion aus­ge­hend vom Eltern­haus. Die Fami­li­e­n­at­mo­sphäre und der reli­giöse Kon­text in ihrer Gemeinde und ihrem Lebens­um­feld regen sie an, Pries­ter und Schwes­ter zu wer­den. Auch der Ehr­geiz treibt sie an, etwas zu tun, was ihre Glau­bens­ge­mein­schaft wei­ter­bringt. Ein ande­rer Grund ist darin zu fin­den, dass sie in ihrer schu­li­schen Aus­bil­dung an kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen von Geist­li­chen und Schwes­tern beglei­tet und gut moti­viert wer­den. Soziale und wirt­schaft­li­che Fak­to­ren für ihre Ent­schei­dung sind eher nebensächlich.

 

Wieso gibt es in Deutsch­land und in wei­ten Tei­len Euro­pas so wenige junge Leute, die von Gott beru­fen wer­den.
Liegt es an Gott?
Liegt es an den Men­schen?
Was ist Ihre Meinung?
God can­not be bla­med to this fact. God plays an impar­tial role. But the response to God’s invi­ta­tion lies at the responsi­bi­lity of human beings. My opi­nion is that People in Ger­many and other Euro­pean coun­tries are very much influ­enced by mate­ria­lism and secu­la­rism. They do not feel the need of God’s role in their exis­tence. The indi­vi­dua­listic atti­tude plays a major role in their deci­sion making pro­cess. God has been kept aside in their thin­king. They do not give due import­ance to reli­gious thin­king and other value based ideo­lo­gies. If they are open to the rea­li­ties of human exis­tence, they can also dis­cern the call from God. Also the vibrant life of the Church in Europe does not inspire the young people as well.
Gott kann dafür nicht ver­ant­wort­lich gemacht wer­den. Er ist dabei macht­los, denn die Ant­wort auf die Ein­la­dung Got­tes liegt in der Ver­ant­wor­tung des Men­schen. Meine Mei­nung ist, dass Leute in Deutsch­land und ande­ren euro­päi­schen Län­dern sehr viel unter dem Ein­fluss des Mate­ria­lis­mus und der Welt­lich­keit sind. Gott spielt in ihrem Leben keine Rolle. Ihr eige­nes Wohl­er­ge­hen spielt eine Haupt­rolle in ihrem Ent­schei­dungs­pro­zess. Gott ist nur Neben­sa­che. Sie erken­nen nicht die Wich­tig­keit der Reli­gion und stüt­zen ihr Den­ken auf andere Werte.
Doch wenn sie für die Rea­li­tät des Lebens offen sind kön­nen sie auch den Anruf von Gott wahr­neh­men. Aber der gelebte Glaube der Kir­che in Europa kann junge Men­schen nicht inspirieren.

 

Wenn Sie die Gläu­bi­gen und die Kir­che in Indien mit der deut­schen Kir­che ver­glei­chen, Was sind die größ­ten Unter­schiede? Woran man­gelt es den Chris­ten in Deutsch­land? Was fin­den Sie in der deut­schen katho­li­schen Kir­che gut und auch für Indien erstrebenswert?
The deep reli­gio­sity and emo­tio­nal attach­ment to God and spi­ri­tua­lity is found among people in India. The people in Ger­many lack these ele­ments. And the num­ber of people atten­ding the Holy Eucha­rist on Sun­days is day by day incre­a­sing in India and dimi­nis­hing in Ger­many.
At the same time, we can­not deny the fact the Church in Ger­many has a les­son to teach the Church in India. In Ger­many the people are ori­en­ted to give their con­tri­bu­tion to the Church whe­reas people in India are ori­en­ted to receive always some­thing from the Church.
Man fin­det bei den Men­schen in Indien tiefe Reli­gio­si­tät und Zuwen­dung zu Gott. Daran man­gelt es in Deutsch­land. Die Anzahl der Gläu­bi­gen, die der Hl. Eucha­ris­tie am Sonn­tag bei­woh­nen, nimmt tag­täg­lich zu – in Deutsch­land wer­den die Got­tes­dienst­be­su­cher immer weni­ger.
Gleich­zei­tig sehen wir aber auch, dass die indi­schen Chris­ten von der Kir­che und den Gläu­bi­gen in Deutsch­land ler­nen kön­nen: In Deutsch­land sind die Gläu­bi­gen bereit, Bei­träge und Spen­den der Kir­che zu geben – in Indien erwar­ten die Men­schen, dass sie von der Kir­che unter­stützt wer­den. Die Kir­che in Deutsch­land ist gut orga­ni­siert und in fes­ten Struk­tu­ren. Das fehlt der Kir­che in Indien.

Die Fra­gen wur­den in Deutsch gestellt. Die Ant­wor­ten wur­den vom Fra­ge­stel­ler in Deutsch über­setzt. Fr. Sekar freut sich über wei­tere Fra­gen und wird hier ant­wor­ten.