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Tag des offenen Klosters in Garbsen

Klostertag MSFS

Father Jojo ist Mitglied der Ordensgemeinschaft und ist neben dem Pfarrer von St. Raphael zuständig für die Seelsorge in Garbsen. Wie viele seiner Mitbrüder stammt Father Jojo aus Indien, dem ersten Missionsland seines vor 175 Jahren in Frankreich gegründeten Ordens.
Da seine Ordensgemeinschaft in Deutschland kein Kloster besitzt, hat Father Jojo seine Mitbrüder in St. Maria Regina in Berenbostel versammelt, um von der Missionstätigkeit und dem Wirken seines Ordens zu berichten.
Viele Gemeindemitglieder und Freunde waren der Einladung zum “Tag des offenen Klosters” gefolgt, so dass im Pfarrheim nicht alle Zuhörer Platz fanden und im Zelt auf dem Kirchplatz beim Kaffee trinken mit den Missionaren ins Gespräch kommen konnten.

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Zum Abschluss wurde in der gut gefüllten Kirche mit den anwesenden Missionaren ein festlicher Gottesdienst gefeiert. “Blühe, wo du gepflanzt bist”, lautete das Motto. Und die  Fröhlichkeit, mit der sie predigten und den Glauben verkündeten, machte auch die Gemeinde froh. “Wir Inder sind nett zu den Menschen. Und ihr Menschen in Garbsen seid auch nett!”, war der Beginn der Predigt. So sah man nur lachende Gesichter.
Mit herzlichem Applaus bedankten sich zum Schluss die Gläubigen bei Father Jojo für sein Wirken und sein Bemühen um die Menschen in Garbsen. Und am Ausgang wurde jeder Gottesdienstbesucher mit Handschlag und einem freundlichen Wort verabschiedet.
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Bilder Thomas Hillebrand
“Blühe, wo du gepflanzt bist”,
welch ein passendes Motto am Sonntag des guten Hirten!

– Ein paar Worte, die die Herzen aufschließen!
– Ein Handschlag auf dem Kirchplatz.
– D
rei Sekunden Zeit für ein persönliches Wort, dass den Menschen ernst nimmt!
Nicht weniger ist nötig, dass eine Gemeinde blühen kann.

Wenn Gläubige wünschen dürfen …

Kölns neuer Erzbischof soll “geistlich inspirierend und dialogfähig” sein

Nach sorgfältiger Prüfung der Stellungnahmen und “aus eigener Einschätzung der Lage des Erzbistums Köln” muss der neue Erzbischof laut Domkapitel vor allem die Fähigkeit haben, geistlich zu inspirieren und zu prägen. Weiter müsse er dialogfähig sein und einen Leitungsstil pflegen, der auf Beteiligung setzt. Zudem solle er Vertrauen gewinnen und ermutigen können sowie für eine zukunftsfähige Entwicklung der Seelsorge und Neuevangelisierung sorgen. Darüber hinaus werde vom Nachfolger Meisners erwartet, “der Barmherzigkeit und Caritas einen besonderen Stellenwert” zu geben sowie Ökumene und interreligiösen Dialog zu fördern.
Laut dem Mitte März veröffentlichten Umfrageergebnis der Kölner Kircheninitiative wünschen sich 80 Prozent der Befragten von ihrem neuen Erzbischof vor allem “Dialogbereitschaft und Dialogfähigkeit” sowie “Toleranz gegenüber Andersdenkenden”. Auf Platz drei der wichtigsten Eigenschaften steht mit 69 Prozent, dass der neue Erzbischof ein “Förderer der Ökumene” sein soll. Auf den nächsten Plätzen folgen Offenheit, Glaubhaftigkeit, Glaubwürdigkeit und klare – auch außerkirchliche – Positionierung sowie Zukunftsorientierung.

Zum Weiterlesen:
http://www.domradio.de/themen/joachim-kardinal-meisner/2014-03-31/meisners-nachfolger-soll-vor-allem-dialogfaehig-sein