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Feier der “Göttliche Liturgie” in St. Raphael

Feier der 1500 Jahre alten Göttlichen Liturgie in St. Raphael

Am Sonntag, den 25. Februar 2018, feierten wir einen besonderen Gottesdienst in St. Raphael. Zusammen mit dem Frankfurter Pater Michael Schneider SJ, Großarchimandrit des Patriarchats von Antiochien und Repräsentant der griechisch-katholischen Kirche sowie der Schola Cantorum erlebten wir die Chrysostomos-Liturgie. Es war ein ergreifender und bewegender Gottesdienst den etwa 150 Gemeindemitglieder mitfeierten.
Die Chrysostomos-Liturgie, die bereits seit 1.500 Jahren gefeiert wird, geht in ihrer Grundgestalt zurück auf den heiligen Johannes von Antiochien, der als bedeutender Bischof und herausragender Prediger den Beinamen „Chrysostomos“ (griech. Goldmund) erhalten hat. Er war im vierten Jahrhundert Erzbischof von Konstantinopel und gilt als einer der vier großen Kirchenlehrer des Ostens.
Zu den katholischen Ostkirchen gehören 23 Teilkirchen, die in ihrer Tradition den orthodoxen und altorientalischen Kirchen nahestehen, aber mit der römisch-katholischen Kirche eine Glaubensgemeinschaft bilden sowie die Autorität des Papstes anerkennen. Die Feier der Liturgie nimmt in den Ostkirchen eine zentrale Stellung ein, denn für sie alles im Glaubensleben seinen Ursprung in der Liturgie. Weil die Kirchen mit Rom uniert sind, ist die Feier der besonderen Chrysostomos-Liturgie in einer römisch-katholischen Kirche möglich.
„Für die drei großen Kirchen des Ostens, die Assyrer, die Altorientalen und die Orthodoxen gilt: Die Liturgie wird nicht nur kultisch gefeiert, sie will auch „meditativ“ vollzogen werden“, erklärte Pater Schneider. Der meditative Charakter der Liturgie solle dem Mitfeiernden helfen, dass sein Glaube in der Liturgie unmittelbar zur Erfahrung gebracht werde.
Wer sich über die Bedeutung und die einzelnen Teile der Göttlichen Liturgie informieren möchte, sei auf den Artikel unter www.kath.de/zentrum/termine/vortrag/vortrag_2010/vortrag_wi_kurz.pdf von Pater Michael Schneider verwiesen. Text: Bernhard Baumert / Thomas Hillebrand | Bilder: Thomas Hillebrand

 

Bärbel Smarsli 25 Jahre im Dienst des Bistums


Vor  über 25 Jahren hat Bärbel Smarsli mit ihrer Ausbildung zur Gemeindereferentin begonnen, um ab dem Jahr 1995 in St. Bernward, Salzgitter-Thiede tätig zu sein. Ihren Beruf als Bankkauffrau hatte sie an den Nagel gehängt, um nun etwas völlig Neues zu machen. Nach sieben Jahren wechselte sie nach St. Maria Regina, um dort mit dem ihr üblichen Elan tätig zu sein. Das hielt auch weiter an, als die die drei Garbsener Pfarreien  zu einer fusioniert wurden. Mit Herzblut und vollem Einsatz ist sie weiterhin ein „Aushängeschild“ katholischer Kirche in Garbsen – insbesondere auch durch das  Krippenhaus und den Eine-Welt-Laden. Da 1995 die Aussendung durch den Bischof stattfand, feiern wir das eigentliche 25jährige Dienstjubiläum im Jahr 2020. Bis dahin wird sich das Territorium noch einmal für das gesamte Pastoralteam vergrößern, denn ab August 2018 wird die Pfarrei Seelze von diesem mit betreut werden…. Für die weiteren Jahre wünschen wir Bärbel Smarsli viel Kraft für ihre Aufgaben – und immer wieder auch Stunden der Muße für sich selber….
Text: Christoph Lindner / Bilder: Thomas Hillebrand

Fastenzeit 2018: EXERZITIEN IM ALLTAG

 

BEZIEHUNGSWEISE 28 TAGE KONTAKT
lädt ein und ermutigt, an 28 Tagen in Kontakt zu kommen und auf vielleicht neue und andere Weise Beziehung aufzunehmen, mit sich selbst, mit anderen, mit Gott.

BEZIEHUNGSWEISE 28 TAGE KONTAKT
bietet Impulse an, um den Alltag achtsam zu betrachten und im Gewöhnlichen mehr zu entdecken, zwischen Computerbildschirm und Kochtopf, zwischen Geburtstagsparty und Autowaschstraße, zwischen Einkauf und Steuererklärung.

BEZIEHUNGSWEISE 28 TAGE KONTAKT
bietet täglich ein Foto, einen kurzen Impuls, einen Hinweis für den Tag und ein Gebet für eine persönliche Zeit der Stille, um auf den Tag zu schauen.

BEZIEHUNGSWEISE 28 TAGE KONTAKT
bringt die Emmauserzählung mit gewöhnlichen Alltagserfahrungen in Beziehung, um zu sehen, was los ist im eigenen Leben, zu versuchen, manches besser zu verstehen, zu prüfen, was gut oder veränderungsbedürftig ist, und sich zu entscheiden, welcher der nächste Schritt auf dem eigenen Weg ist.

BEZIEHUNGSWEISE 28 TAGE KONTAKT
ist geeignet für Erwachsene, die als Einzelne oder in der Gruppe eine Zeit über vier Wochen geistlich gestalten wollen.

BEZIEHUNGSWEISE 28 TAGE KONTAKT
wird in Garbsen angeboten und begleitet von Diakon und Malteserseelsorger Thomas Müller. Teilnehmen können alle Interessierten. Das Bistum Münster stellt das Material für gerade einmal 1,- € p.P. zur Verfügung. Wer wissen möchte, was Exerzitien im Alltag sind und welches Material zur Verfügung steht, ist eingeladen zum Informationsabend am Dienstag, 23. Januar 2018, um 19:30 Uhr im Gemeindehaus St. Raphael, Antareshof 5, 30823 Garbsen. Anmelden kann man sich beim Info-Abend oder per E-Mail bis Ende Januar:
Emai an Diakon Thomas Müller senden

BEZIEHUNGSWEISE 28 TAGE KONTAKT
beginnt in Garbsen am Montag, 19. Februar 2018 und geht bis Sonntag, 18. März 2018.
Für alle, die es möchten, gibt es in St. Raphael wöchentliche Gruppentreffen,
immer dienstags von 19:30 bis 21:00 Uhr vom 13. Februar (Materialausgabe und Einstimmung) bis zum 20. März (Abschlussrunde und Andacht in der Kirche).

Garbsens Sternsinger sammeln 12.000 Euro

 

Auf ihrem Weg durch Garbsen besuchten die Sternsinger mit Liedern und Texten nicht nur Menschen in über 250 Wohnungen und Häusern, sondern Sie spendeten Ihren Segen auch im Rathaus, in Altenheimen und Kirchen und waren gern gesehene Gäste auf Neujahrs-empfängen.

“Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit” – mit diesem Motto gelang es den Garbsener Sternsingerinnen und Sternsingern, insgesamt mehr als 12.000 Euro zu sammeln.

Sehr nachdenklich machte ein Poetry Slam, vorgetragen in der St. Raphael-Kirche: 

Sternsinger-Helden

Nimm einen Globus und suche das Land
In welchem du lebst und dann fahr mit der Hand
Mit geschlossenen Augen den Globus entlang
Zähle bis drei und halt irgendwo an

Und dann überleg, wie die Kinder dort wohnen
Gehören sie gar zu den vielen Millionen
Die lange schon all ihre Hoffnung verloren
Denn sie wurden in bitterster Armut geboren

Weil niemand wird vor die Entscheidung gestellt
Ein Leben mit Hunger oder ein Leben mit Geld
Auf einem Planeten, von Grenzen getrennt
Die man erste und zweite und dritte Welt nennt
 
Eine Erde, ein Gott, und doch so viele Mauern
So viele Kriege, die so lange dauern
Dass viele nicht wissen, was Frieden bedeutet
Ihre Kindheit in einer Fabrik ausgebeutet

Und lernen auf dreckigem Boden das Laufen.
Ein Markt, doch kein Geld um sich essen zu kaufen
Die Eltern verloren, wer bietet jetzt Schutz
Im Alltag der Straße voll Abfall und Schmutz

Wo Schicksale Spuren in Staubschichten schreiben
Von guten Zeiten nur noch Erinnerungen bleiben
Und nicht mal das Wasser spiegelt hier dein Gesicht
Es tut mir so leid, Kind. Mehr gibt’s heute nicht

Kein Abschluss, kein Job, keine Zukunftsaussichten
Und wir? Lesen nachher in Zeitungsberichten
Vom Elend woanders, doch das ist so weit weg
Diese andere Welt voller Hunger und Dreck

Die du grad mit dem Finger auf dem Globus berührst
Und wenn du in dir jetzt dein Herz schlagen spürst
Voll Mut und voll Willen, den Ärmsten der Erde
Zu helfen, dann schau nicht nur zu, sondern werde

Ein Nächte-Erheller, ein Schatzkisten-Träger
Ein Spuren-In-Fallfrische-Schneedecken-Leger
Ein Nächstenliebe-an-viele-Nächste-Geber
Ein Gegen-Das-Unrecht-Die-Stimme-Erheber

Der immer dann, wenn irgendwo auf dieser Welt
Einem Menschen durch fleißig gesammeltes Geld
Ein Hoffnungsschimmer das Dunkel erhellt
weiß: Auch ich bin ein Sternsinger-Held

Wenn unsere Gemeinde feiert

Wertvolle Hilfe

Ein großes Fest stand wieder einmal für die Pfarrgemeinde St. Raphael an. Zum alljährlichen Neujahrsempfang wurden am 6. Januar viele Gäste erwartet.

Zu den Ehrengästen zählten dabei auch die Sternsinger. Sie brachten den Segen in viele Häuser und sammelten Geld für Kinder in Indien 

Ehe so eine Feier stattfinden kann, werden immer viele fleißige Helfer/innen gebraucht.

Alle sollen sich wohlfühlen und auch etwas zu Essen und zu Trinken bekommen.

Dafür ist eine gute Planung wichtig. Einladungen für die Ehrengäste müssen geschrieben werden, Dekorationen überlegt und Einkäufe getätigt werden.

Zum Glück gibt es die Ehrenamtlichen in unserer Gemeinde!

Vor dem Festgottesdienst wurde in der Küche eifrig gearbeitet, während im Saal die Tische und Stühle aufgestellt wurden.

Alles war pünktlich fertig ehe der Gottesdienst begann.

Herzlich wurde die Gemeinde zum anschließenden Empfang eingeladen und viele kamen.

Ein gelungenes Gemeindefest konnte beginnen.

Text und Bilder: Elisabeth Patzal

St. Raphael wanderte am Mittwoch, 10.01.2018

Horster Kirche – von Losch in der Wikipedia auf Deutsch

Horster Windmühle – Von Ukko-wc , CC BY-SA 3.0

Am 10. Januar startete unsere Wandergruppe St. Raphael in das neue Wanderjahr. Die Strecke zwischen Horst und Meyenfeld wurde bei schönstem Wanderwetter zurück gelegt.
Über 20 Wanderfreunde hatten sich zur Wanderandacht in der Horster Kirche eingefunden, die freundlicherweise von der Küsterin vorgeheizt war. Die Wanderung führte dann am Friedhof vorbei in Richtung Wald. Auf dem Verbindungsweg von Schloß Ricklingen nach Horst ging es weiter bis zur Horster Mühle. Leider stehen dort keine Bänke, so daß wir unser „zweites Frühstück“ im Stehen einnehmen mußten.

Dies sah wohl auch der derzeitige Besitzer der Mühle, er begrüßte die Gruppe und bat uns, die Mühle zu besichtigen. Einige von uns nahmen die Aufforderung, auch in die oberen Stockwerke zu steigen, sehr wörtlich, während die meisten unten blieben, denn die Stiege nach oben war sehr steil. Als es weiter ging, wurde nach oben laut gerufen, und weil sich keiner meldete, wurde abgeschlossen. Plötzlich entstand Unruhe in der Gruppe: einige fehlten! Der Schlüssel mußte erneut geholt werden, um die 3 Eingeschlossenen zu „befreien“. Jeder Wanderführer weiß um „Schwund“ in einer Gruppe, aber so direkt wollten wir ihn nicht erleben.

Die Gaststätte Meyenfeld hatte für die Wanderer Grünkohl mit Bregenwurst vorbereitet. Zum gemeinsamen Essen fanden sich noch weitere Wanderer ein, denen die Wanderstrecke mit 8 km zu lang war. Sie waren eine kürzere Strecke gegangen. So waren wir insgesamt 26 Personen, die nach allgemeiner Meinung einen rundum gelungenen Tag erlebten.
Foto: Barbara Wierse    Text: Ferdinand Koch