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So war die Karwoche 2019 in Garbsen

„Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, 
bis du kommst in Herrlichkeit.“, so beten oder singen wir in jeder Hl. Messe.
Es ist der Kern unseres Glaubens, den wir in der Karwoche,
die man auch Heilige Woche nennt, feiern. 

Den Einzug Jesu in Jerusalem begehen wir am Palmsonntag.

Vor Beginn der Hl. Messe werden in der Palmweihe Buchsbaumbüschel  mit Weihwasser gesegnet und in einer Prozession als „Zeichen des Lebens und des Sieges“ in die Kirche getragen und dann anschließend in den Wohnungen hinter das Kruzifix gesteckt.

In der Karwoche –  Offene Kirche in St. Maria Regina.

Nachmittagsmeditation zum Hungertuch.

Tagzeitengebet zum Abschluss jeden Tages
mit der Komplet, dem Abendgebet der Kirche.

Den Kreuzweg Jesu gehen.

Der Kreuzweg, die Via Crucis wird seit alter Zeit von den Gläubigen in der Fastenzeit und besonders in der Karwoche gebetet. Der Höhepunkt eines Pilgerlebens war die Wallfahrt ins Heilige Land (neben der großen Wallfahrt des Mittelalters nach Santiago de Compostela) und das Gehen der Via Crucis in Jerusalem.

Klicken Sie auf das Bild und gehen Sie den Kreuzweg mit.

Den Franziskanern verdanken wir die Einführung der Kreuzwegandacht in die Volksfrömmigkeit der „Daheimgebliebenen“. Zunächst an wichtigen Wallfahrtsorten und seit dem 18. Jahrhundert obligatorisch für jede Kirche wurden meist 14 Stationen des Leidensweges Christi anhand von typischen Bildern im Gebet betrachtet.

Chrisammesse im Dom zu Hildesheim mit Bischof Heiner.

Die Chrisammesse wird alljährlich zumeist am Abend des Karmittwoch in der Kathedrale eines Bistums vom Ortsbischof in Konzelebration mit seinem Priesterkollegium gefeiert. Der Bischof weiht die heiligen Öle (Chrisam, Katechumenenöl und Krankenöl), die während des Jahres in den Kirchengemeinden zur Salbung bei der Spendung der Sakramente (Taufe, Firmung, Krankensalbung und Priesterweihe) verwendet werden. Ein weiterer Bestandteil der Chrisammesse ist das jährliche Gedächtnis ihrer Weihe der anwesenden Priester.

Im Bistum Hildesheim ist es Tradition, diesen Gottesdienst auch mit Jugendlichen und Ministranten zu feiern.

Als Triduum Sacrum bezeichnet man in der Liturgie den Zeitraum von der abendlichen Hl. Messe des Gründonnerstags – der Feier des Letzten Abendmahls – bis zur Vesper des Ostersonntags. Das ganze Triduum mit dem Karfreitag, dem Tag des Leidens und Sterbens des Herrn, dem Karsamstag als Tag der Grabesruhe des Herrn und dem Ostersonntag als Tag der Auferstehung des Herrn gilt als ein einziges Hochfest und bildet den “Höhepunkt des ganzen Kirchenjahres”. (Wikipedia)

Gründonnerstag – Feier des Letzten Abendmahls.


 

Am Gründonnerstag (abgeleitet vom Wort greinen = weinen) denken wir an die Einsetzung der Eucharistie und den Gang zum Ölberg mit der Festnahme Jesu und dem Weinen darüber.

 

 

Karfreitagsliturgie – Leiden und Sterben des Herrn.

 

Der Karfreitag (Trauerfreitag) ist der Tag der Misshandlung, Verurteilung, Hinrichtung und Grablegung Jesu.

 

In allen drei Kirchen unserer Kirchengemeinde wurde um 15:00 Uhr die Karfreitagsliturgie mit der Passionsgeschichte, den großen Fürbitten und der feierlichen Kreuzverehrung gefeiert.

 

Wie in allen Gottesdiensten der Karwoche wurde in Garbsen und Seelze auch für die Gesundung von Pastor Bernhard Baumert gebetet, der sehr schwer erkrankt ist und sich im Krankenhaus befindet.

Karmette am Karsamstag – Grabesruhe des Herrn.

Am Karfreitag und Karsamstag feiert die Kirche keine Eucharistie. Neben der Feier vom Leiden und Sterben Christi zur Zeit der Todesstunde Jesu ist es in vielen Gegenden Deutschlands Brauch, dass sich Gläubige versammeln zur Trauermette, die der Tradition der Tagzeitenliturgie folgt.
Die Trauermette in St. Maria Regina war geprägt durch die Klagelieder, die dem Propheten Jeremia zugeschrieben werden, und dem gemeinsamen Beten des Psalms 22. 
Als Symbol des Sterbens verlosch eine Kerze nach der anderen, bis schließlich nur noch die letzte Kerze vor dem verhüllten Altarkreuz brannte.

 

Doch im Leben sind Trauer und Klage dicht miteinander verwoben mit Lebensfreude und Frohsinn.

 

So auch bei der Feier der Karmette: noch bevor alle Kerzen erloschen waren kamen Kitakinder mit ihren Eltern und brachten ihre Osterkörbchen und Speisen zur Segnung. 

Vesper des Ostersonntag – Auferstehungsfeier in der Osternacht.

Die Osternacht,
die Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag, ist im Kirchenjahr
die „Nacht der Nächte“: eine Nacht
des Wachens und Betens zum Gedenken an die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und damit
an den Durchgang vom Tod ins Leben.

Halleluja.Der Tod ist
überwunden, für immer!“

Wandergruppe St. Raphael war im April auf dem Benther Berg

Das Ziel der Aprilwanderung am 10.4.2019 war der Benther Berg.  

Zwanzig Wanderer hatten sich eingefunden . – Peter Langer war noch an der Planung beteiligt gewesen. Wir dachten bei unserer Andacht zu Beginn an ihn und an die anderen Verstorbenen der Wandergruppe.

Am Sportheim Northen – Lenthe stellten wir die Autos ab und wanderten zunächst auf dem unteren Rundweg bis nach Benthe. Es war eine Frühlingswanderung, wie man sie sich schöner nicht vorstellen kann. Die Luft war kalt, aber die Sonne schien vom klaren blauen Himmel und die Aussicht in die Landschaft machte uns deutlich, in welch schöner Gegend wir wohnen. Dazu kam die frühlingshafte Natur mit blühenden Sträuchern , Bäumen  und Blumen  und den hellgrün austreibenden Blättern. – Von Geräuschen wie Vogelgezwitscher kann ich nicht viel berichten, da wir, wie immer, uns mit wechselnden Gesprächspartnern unterhielten.

Oberhalb von Benthe überquert ein nicht zu steiler Wanderweg den Berg in Richtung Nordwest. Er führte uns zurück zum Sportheim, wo wir zu Mittag aßen und uns danach wieder auf den Heimweg begaben. Auch wenn uns allen der Benther Berg recht gut bekannt ist, hat die Wanderung allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.
Texte: Barbara Wierse

Wanderung am 13. März 2019

Die Märzwanderung wird uns als diejenige in Erinnerung bleiben, zu der wir uns mit traurigem Herzen in unserer Pfarrkirche getroffen haben.
Der plötzliche, unerwartete Tod von unserem Wanderführer und -freund Klaus-Peter Langer hat uns sehr betroffen gemacht. Wir haben ihm viel zu verdanken und werden ihn mit seiner hilfsbereiten, liebenswerten Art sehr vermissen.
In unserer Andacht, die  unser ehemaliger Pfarrer Benno Nolte hielt, haben wir seiner gedacht. Die Lieder, unsere Gebete und die einfühlsamen Worte des Pfarrers haben uns die Trauer nicht genommen, aber Trost gespendet.

Unterwegs in Eimbeckhausen

Danach haben wir uns dann auf den Weg nach Eimbeckhausen gemacht, das an den westlichen Ausläufern des Deisters liegt. Wegen der fortgeschrittenen Zeit und dem nach einer kleinen Rast einsetzenden Regen haben wir unsere Wanderung etwas verkürzt und so unser weiteres Ziel, das Stuhlmuseum in Eimbeckhausen, erreicht. Dort haben wir uns zunächst bei Kaffee, Schnittchen und leckerer Torte erholt.

Anschließend hörten wir, dass der Stuhlbau aufgrund des reichlich vorhandenen Rohstoffes Holz ab 1820 bis in die 1970iger Jahre ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region war. In den Anfängen seien die in Kleinbetrieben in der Familie hergestellten Stühle mit dem Handkarren über den Deister nach Hannover gebracht worden, um sie dort auf dem Klagesmarkt zu verkaufen und der Familie damit die Existenz zu sichern.
Währen des Rundganges im Museum hörte man immer wieder ein  begeistertes  „ah“ oder „oh“, wenn mal wieder jemand einen Stuhl entdeckt hatte,  der ihn an die Einrichtung der Großeltern oder anderer Vorfahren erinnerte oder es sich  um ein besonders schönes Stück handelte.

So wurden nette Erinnerungen an unsere Vergangenheit geweckt. Zu verdanken hatten wir das alles ehrenamtlich arbeitenden Rentner/innen, die das Cafe´ betreiben, Führungen veranstalten und in der Werkstatt mit großem Engagement und Fachkompetenz Stühle aufarbeiten und mit den Einnahmen ihr Projekt am Laufen halten.
Wer sich dafür interessiert: www.stuhlmuseum.de
Text: Ursula Cordes  Bilder: Heinrich Müller / Ursula Cordes

 

Mitarbeiter (m/w) für die Caritas in Garbsen gesucht

Stellenausschreibung des Caritasverband Hannover e.V.  
Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche unterhalten wir ein umfangreiches Hilfe- und Beratungsangebot, um Menschen in der Stadt und Region Hannover in den unterschiedlichsten Lebenslagen zu unterstützen. Zu den Aufgaben des Caritasverbandes Hannover e.V. gehört es auch, die Pfarrgemeinden bzw. Pastoralbereiche in ihrem karitativen Auftrag zu unterstützen.
Wir suchen für den Pastoralbereich Hannover-West (Garbsen/Seelze)
ab 1. Mai 2019 einen Mitarbeiter (m/w) für die Caritasarbeit mit einem Stundenumfang von 19,5 Std. wöchentlich.

Hier können Sie die Stellenausschreibung downloaden.

Download (PDF, 41KB)

 

St. Raphael wandert am Mittwoch, 13. Februar

Glockenturm | BY-SA 3.0 | created by Ricki (Ingo Rickmann)

Spaziergang durch den Hinüberschen Garten
in Marienwerde
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Wir treffen uns zu einer kurzen Andacht in der Kirche um 9:30 vor St. Raphael. Danach geht es zu Fuß in Richtung Marienwerder zum Obelisken auf dem Glockenberg. Wir werden anschließend im Hinüberschen Garten die einzelnen Stationen dieses Landschaftparkes aus dem Jahr 776 abwandern. Der Park am Kloster Marienwerder wurde nach den Plänen des Klosteramtmannes Jobst Anton von Hinüber gestaltet.

Zum Abschluss essen wir Mittag im Landhaus Havelse ( Restaurant Athen). Es empfiehlt sich festes Schuhwerk einzuplanen.

Auf Krippenfahrt mit dem Männerverein St. Martin

 

Wie jedes Jahr im Januar ging es mit dem Männerverein aus St. Raphael mit 50 TeilnehmerInnen zur Krippenfahrt: diesmal als Tagesfahrt in das Untereichsfeld in die Kirche St. Laurentius in Gieboldehausen, in die Kapelle des Augustinerklosters Germershausen und in  die Propstteibasilika von Duderstadt. In allen drei Kirchen wurde wir von ehrenamtlichen Kirchführern begrüßt und sehr kompetent über die Kirche und die Entstehung der Krippe  informiert.

Hier ein paar Bilder von der Krippe in Gieboldehausen mit 80 cm hohen Holzfiguren.

Die Krippe in Gieboldehausen ist eine der größten Krippendarstellungen des Eichsfeldes.  Für den Auf- und Abbau  der Krippenlandschaft ist eine “Krippenbruderschaft” zuständig.  Unter der Leitung des Tischlermeisters Werner Grobecker wird die Krippe von Männern aufgebaut, die Ehefrauen nähen die stilgerechte Gewandung der Figuren. 40 meist aus Lindenholz geschnitzte bewegliche Figuren aus Oberammergau müssen aufgestellt und bekleidet werden.
Wir konnten auch erfahren, warum zu jeder Krippe neben der Hl. Familie auf jeden Fall noch Ochs und Esel dazu gehören. So steht es im Alten Testament schon bei Jeseja 1,3.”Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht. “.  Warum sich ein Hahn im Gebälk der Krippendarstellung befindet und warum bei den 40 Krippenfiguren außer der Gottesmutter Maria nur Männer dargestellt sind, das muss der Autor bei einem späteren Besuch der Krippendarstellung noch erfragen.
Text und Bilder: Bernhard Mock