Archiv der Kategorie: Nachricht

Sonntag der Dreifaltigkeit

DreifaltigkeitDreifaltigkeit – Dreieinigkeit – Gott in drei Personen
Gott – Vater         Gott – Sohn            Gott – Hl. Geist

Der Sonntag nach Pfingsten wird von Katholiken und Protestanten als Dreifaltigkeitssonntag bzw. Trinitatis begangen.

Kein Ereignis aus dem Leben Jesu ist der Bezug, sondern die Glaubenslehre von der Seinsweise des einen Gottes in drei Personen. Dieses Ideenfest geht auf Auseinandersetzungen zurück, die in der Kirche mit dem Arianismus im 3. Jahrhundert begannen. Arius (ca. 280 – 336) hatte einen strengen Monotheismus gepredigt, der Christus, den Sohn Gottes, mit Gott nicht gleichstellte. In lange währenden Streitigkeiten unterlag der Arianismus. Die Kirche sah in Gottvater, dem Gottessohn Christus und dem Heiligen Geist drei verschiedenartige aber gleichwertige Personen des einen Gottes.
Ausgedrückt wird dies durch das Gebet, das wir beim Schlagen des  Kreuzzeichens z. B.  am Anfang eines Gottesdienstes sprechen:

 Im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Hl. Geistes.
Amen

Bild: © KNA                Text:  Dr. theol. Manfred Becker-Huberti, Köln

Glückwünsche für Pater Jojo zum Geburtstag

Jojo

Am Sonntag, 31. Mai 2015, feiert Pater Jojo seinen 41. Geburtstag. Er lädt zu einer Maiandacht um 15:00 in St. Maria Regina ein. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen im Pfarrheim. Das Pfarrbüro in St. Maria Regina bittet um Kuchenspenden. Im Pfarrheim wird zum Kaffeetrinken eine Spendenbox aufgestellt mit der Bitte, für Indien zu spenden.

 

Pater Jojo freut sich sehr, wenn viele Gemeindemitglieder seiner Einladung folgen und mit ihm fröhlich Geburtstag feiern.

Wir von Kath-Kirche-Garbsen.de bitten Sie ganz herzlich, hier Ihre Geburtstagsgrüße und Wünsche niederzuschreiben, damit Pater Jojo an seinem Geburtstag einen großen bunten Strauß von guten Wünschen und Grüßen vorfindet.  Blumenstrauß

 

Neue Pfarrsekretärin in St. Raphael

 

Ab dem 1. April 2015 hat das Pfarrbüro in St. Raphael und in Corpus Christi eine neue Sekretärin. Ab sofort sind die genannten Büros wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet und telefonisch erreichbar.  Frau Bernadette Niebisch stellt sich hier vor:Niebisch

Liebe Gemeinde!

Seit dem 1. April bin ich Ihre neue Pfarrsekretärin. In den vergangenen 6½ Jahren war ich als Pfarrsekretärin in Seelze tätig.

Mit meinem Mann lebe ich seit 16 Jahren in Gümmer. Wir haben eine 13-jährige Tochter und eine Katze.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Oppeln und meine Schul- und Ausbildungszeit habe ich in Hildesheim absolviert. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in England war ich lange in Hannover berufstätig.

 

Ich freue mich auf Sie und auf meine neuen Aufgaben sowie auf eine gute Zusammenarbeit.

Bis bald im Pfarrbüro,
Ihre Bernadette Niebisch

 

Passion und Ostern

willehadi-christus-nach-dem-brand

Bild auf der Website der Willehadikirche kurz nach dem Brand

 

Passion und Ostern
in unserer Nachbargemeinde Willehadi

Im Internet auf NDR.de ist seit einigen Tagen eine Video-Andacht vom Landesbischof Meister zu Passion und Ostern zu sehen.

Bischof Meister war zu Besuch in Willehadi und geht in seiner Predigt/Meditation auf das  Geschehen in unserer Nachbarkirchengemeinde ein.

Video auf NDR.de

Vom schrecklichen Brand, der die Kirche gänzlich zerstörte, berichteten wir am 01. August 2013.

 

Papstpredigt: „Wer Gutes tut, dem wird alles vergeben“

Papstmesse3.3.15Gott verzeiht alles, außer Heuchelei, also wer eine „falsche Heiligkeit“ vorlebt. Das betonte der Papst in seiner Predigt in der Casa Santa Marta an diesem Dienstagmorgen. Die „falschen Heiligen“ würden sogar im Himmel „sich eher um ihr Schein als um das Sein kümmern“, so der Papst. Dagegen seien heiliggesprochene Sünder jene, die zwar Böses getan, sich dann aber doch noch zum Guten bekehrt hätten. Franziskus stellte diese beiden Kategorien in der Frühmesse vor. Ausgehend von der Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja, in der Gott dazu aufruft, das Böse zu unterlassen und das Gute zu tun, erinnerte der Papst, was dies für die heutige Zeit bedeute.

„Wie kann ich mich bekehren? Indem ich lerne, das Gute zu tun! Der Schmutz in unserem Herzen kann man nicht wie ein Flecken auf einem Kleid reinigen. Man kann es nur durch das ,Tun´ machen, indem man die Richtung des eingeschlagenen Weges wechselt und so vom falschen Weg wegkommt. Lernen, Gutes zu tun, bedeutet ganz einfach, sich für die Gerechtigkeit der Waisen und Witwen einsetzen und den Bedürftigen helfen. Erinnern wir uns daran, dass im alten Israel die ärmsten und hilfsbedürftigsten Menschen die Waisen und die Witwen waren. Indem wir das tun, wird unser Herz wieder rein.“

Gott habe dem Menschen versprochen, dass all seine Sünden vergeben werden und dass es keine Auflistung der Fehler geben wird. Das gelte jedoch nur für jene, die „wirklich“ ihren Nächsten lieben, so der Papst.

„Er verzeiht, wenn du diesen Weg einschlägst, sagt der Herr, sogar dann, wenn deine Sünden wie Scharlach seien, sie werden wieder weiß wie Schnee, sagt der Herr, also alles wird rein. Das ist eine Übertreibung, denn der Herr übertreibt, doch das ist die Wahrheit! Gott vergibt uns, und zwar großzügig. Er sagt nicht, ich vergebe dir nur bis zu einem gewissen Punkt, nein! Der Herr vergibt immer alles! Aber falls du um Vergebung bitten willst, dann musst du Gutes tun!“

Auch beim Tagesevangelium nach Matthäus geht es um die beiden Kategorien der Heuchler und „gereinigten Sündern“: Den Schriftgelehrten und Pharisäern gegenüber empfindet Jesus zugleich Hochachtung und Zorn. Alle Menschen versuchten, schlau zu sein und auch einmal den „falschen Weg“ zu probieren, doch dies führe zur Heuchelei, so der Papst.

„Das sind jene, die so tun als ob sie sich bekehren würden, doch in ihren Herzen gibt es die Lüge, sie sind Lügner! Ihr Herz gehört nicht dem Herrn, sondern dem Vater aller Lügen, und das ist Satan. Tausendmal lieber war Jesus mit den Sündern, weil ihnen zumindest bewusst war, dass sie Sünder waren und ihm sagten: geh weg, Herr, weil ich Sünder bin! Das sagte Petrus, einmal. Keiner von ihnen sagte: Danke, Herr, weil ich kein Sünder bin sondern ein Gerechter. In der zweiten Woche der Fastenzeit gibt es drei Elemente zum Nachdenken: Einladung zur Umkehr, das Geschenk des Herrn der Vergebung und die Falle, also so tun als ob man sich bekehrt, doch den Weg der Heuchelei wählen.“

(rv 03.03.2015 mg)

Propst Martin Tenge nimmt die Arbeit als Pfarrverwalter auf

 

Propst Martin Tenge hat seine Arbeit in Garbsen aufgenommen. Mit folgender Erklärung richtet sich der Pfarrverwalter an die Presse:

Pfarrer Brosig verlässt Garbsen

Pfarrer Gundolf Brosig hat nach mehr als einem Jahr in der Pfarrgemeinde St. Raphael in Garbsen Bischof Norbert Trelle um seine Versetzung gebeten. Bereits Ende Januar hatte der 53- Jährige dem Bischof seinen Wechselwunsch, dem jetzt stattgegeben wurde, signalisiert. Pfarrer Brosig werden nun zeitnah neue Aufgaben in der Seelsorge übertragen, hieß es aus dem Generalvikariat des Bistums Hildesheim. Bischof Trelle dankte Parrer Brosig für seinen geleisteten priesterlichen Dienst in Garbsen und Propst Martin Tenge, der in der Vakanz bis zur Einsetzung eines neuen Pfarrers die Verwaltung der Pfarrgemeinde dort übernehmen wird.

Hintergrund der Entscheidung von Pfarrer Brosig ist, dass es in den vergangenen Monaten zu Unstimmigkeiten zwischen ihm und den Gremien der Pfarrgemeinde gekommen war. Zwar versuchten beide Seiten durch eine externe Beratung und Begleitung zueinander zu finden, doch eine konstruktive Zusammenarbeit im Alltagsgeschäft war weiter schwierig. Mit seiner Entscheidung, die Pfarrgemeinde zu verlassen, öffnet Pfarrer Brosig in Garbsen nun wieder neue Spiel- und Gestaltungsräume für die pastorale Zukunft von St. Raphael.

Aufgrund der Berufungsurkunde des Bischöflichen Generalvikariats ist Propst Tenge solange Pfarrverwalter in Garbsen bis die Pfarrstelle durch den Bischof neu besetzt wird. Neben Pater Jojo Thomas wird auch Domkapitular i.R. Wolfgang Osthaus mit den Gläubigen in unseren Kirchen Gottesdienst feiern.

UrkundePfarrverwalter

Im Laufe des Montags hat es bereits ein Treffen der verantwortlichen Mitarbeiter gegeben. Dabei wurde entschieden, dass das Pfarrbüro in St. Raphael demnächst wieder geöffnet ist. (Den Termin der Öffnung werden wir hier bekanntgeben.) 
Eine gedruckte Ausgabe des Wegweisers wird Ende des Monats März in den Kirchen ausliegen.