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Kirche tut (mir) gut

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Am 13.06.2015 trafen sich auf Einladung des Pastoralrates Gemeindemitglieder. Unter dem Motto „Kirche tut (mir) gut“ wurde die Gelegenheit wahrgenommen, sich über die Freude am Glauben und an der Gemeinde auszutauschen.

Einige Schwerpunkte haben sich in der großen Runde herauskristallisiert, die anschließend in kleinen Gesprächskreisen intensiv beleuchtet wurden. Die Diskussionsteilnehmer wählten je nach Belieben ihre Interessensgruppe:

  • Kinder / Familien
  • Erwachsener Glaube – Gottesdienst / Liturgie
  • Pastoralrat / Gremienwahl – Mission
  • Firmung / Jugend
  • Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit

In fröhlichem aber ernsthaftem Austausch wurden die Themen besprochen und Stichpunkte gesammelt:

Thema Kinder / Familien:

Bessere und direkte Aufgabenverteilung (Eltern)
Standortgruppen (kl. Gruppen – Erstkommunion)
Personelle und finanzielle Unterstützung vom Bistum für die Kinder- und Jugendarbeit
            Junge un charismatische Menschen
Gruppenleiterkurse sollten von der Gemeinde/Bistum bezahlt werden
Evtl. Juniortrainer (ggf. gegen Bezahlung)
Aufgaben Kirche Kindersingen

Thema Erwachsener Glaube:

Provokation
Außerhalb des Gottesdienstes muß was passieren
Angebote versanden oft – aber immer wieder anbieten
Ziel
Was uns gut tut, müssen wir weiterführen
Anfangen neues zu tun – Selbstüberwindung
Spüren von „Andersheit“

Gottesdienst / Liturgie:

Kommunikation im Gottesdienst
Zwiespalt – störe ich Menschen die was anderes erwarten
Wie schafft man es, für Außenstehende erlebbare Gemeinschaft zu leben

Thema Pastoralrat / Gremienwahl:

Gemeindeleitung hängt an Personen
Brief an die Gemeinde
Kandidatenwerbung (nicht nur Spendenaufruf)

Gebet – Mission:

Reflexion von Vorhandenem
Auffrischung
Einbeziehen von Neuen

PR_IMG_8726Thema Firmung / Jugend:

Erfahrung -> Glauben
Beziehungen schaffen – Vertrauen
Start-Katecheten-Team bilden
Kennenlerngespräche

 

 

Thema Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit:

Nach Außen:

Wir leuchten nicht mehr
Woher kommt unsere Kraft
Wir haben viele Sozialdienste
            Warum machen wir es
            Vieles wo man sich engagieren kann
Religionsuntericht
            Schulen, Werbung für Aktionen
Wir können nur etwas weitergeben, was wir selbst erfahren

Nach Innen:

Im letzten Jahr fehlende Kommunikation Pastoralrat-Gemeinde
Zu wenige gute Nachrichten
Über den aktuellen Stand informieren (auch „es gibt z. Zt. nichts Neues“ ist Information
Pastoralratswahlen – auch wenn noch kein neuer Pfarrer in Sicht ist

Medium Wegweiser:

Wegweiser zu besonderen Anlässen (Weihnachten, Ostern) verteilen
Info von Fakten (z. B. Termine)
Berichte (z. B. Wanderungen)
Kinder- und Jugendseite (Bilchen, Rätsel)
Inhalte aber keine Glaubenserfahrungen
Jeder der frei geschaltet wird kann Beiträge auf der Homepage erstellen
Wer übernimmt es „mal“

PR_IMG_7599Wichtig ist nach wie vor

  • Die Kommunikation innerhalb der Gemeinde zu verbessern, Informationen anzubieten sowie persönliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen
  • Möglichkeiten zu schaffen, den Glauben zu erleben und den Mut zu stärken, davon zu erzählen und
  • diese Erfahrungen in den Sonntagsgottesdienst einfließen zu lassen.

Alle haben einen schönen Vormittag erlebt und gingen froh und zuversichtlich heim.

Hubert Wolf: Unterdrückte Traditionen der Kirchengeschichte

 

Unsere Kirche setzt auf lange und unabänderliche Traditionen. In der Kirchengeschichte ist Vergessenes zu finden, welches Wert ist, in der Kirche von heute neu wiederbelebt zu werden.
Hubert Wolf, Professor der Kirchengeschichte in Münster, stellt sein Buch “Krypta” vor und wirft einen Blick auf Vergessenes und Verdrängtes.

 

HubertWolf

„Willkommen in Garbsen“

Wie unsere Gemeinde die Flüchtlinge hilfreich mit begleitet

MARSPOINT und NEULAND sind zwei Projekte unserer Kirchengemeinde, die sich seit Jahren vorallem auch für Migranten einsetzen: Hausaufgabenhilfe und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, Anlaufstelle bei Fragen und  Unterstützung, Deutschkurse, Treffpunkte zum Austausch, ein Café zum Klönen für Erwachsene.

Anfang des Jahres lud die Stadt einzelne Bürger/innen und soziale Institutionen ein, um zusammen nach Möglichkeiten zu suchen, den in zunehmender Zahl ankommenden Menschen aus Kriegs- und Notgebieten der Erde ein wertschätzendes und hilfreiches An- und Willkommen in Garbsen zu geben.

Die Stadt erhält eine Woche vor Eintreffen Herkunft und Namen der Familien mit Anzahl und Alter der Kinder, hält Wohnungen für sie bereit, begrüßt sie und bringt sie in ihre Unterkunft.

Das Diakonische Werk und NEULAND übernehmen die Erstaufnahme der Flüchtlinge. Doch die ankommenden Menschen brauchen mehr. Die ersten 20 Ehrenamtlichen haben eine Ausbildung zum Integrationslotsen abgeschlossen, um nach ihren Möglichkeiten die Hilfesuchenden zu unterstützen und zu begleiten.

In unserem caritativen Sozialprojekt NEULAND ist Frau Kathrin Osterwald von unserer Kirchengemeinde angestellt. Ihre Stundenzahl konnte durch die Finanzierung der Stadt erhöht werden: Sie ist ab dem 1.5. die Koordinatorin der Integrationslotsen. Sie hat bereits die ersten Integrationslotsen in Familien vermittelt, die nun z.B. bei der Schulanmeldung der Kinder oder Behördengängen unterstützen, Deutschkurse möglich machen und Hilfen bei Alltagsfragen geben

Freiwillige, die bereit sind, sich für die Flüchtlinge zu engagieren, aber keine Ausbildung machen möchten, bilden einen Unterstützerkreis.

Die evangelische Kirche hat Pastor Grahe in Altgarbsen einen Teil seiner Arbeitszeit für diese caritative Aufgabe freigestellt. Er sammelt die Unterstützer in einer „Talente-Übersicht“. Wenn dann konkrete Hilfe gebraucht wird, kann er jemanden dafür ansprechen: mit Kindern lesen üben oder spielen, bei Begegnungstreffen (Café der Begegnungen) mithelfen, Deutschkurs für kleine Gruppen anbieten, beim Übersetzen helfen, beim Einkaufen…….

Außerdem leitet er den Kreis „Willkommen in Garbsen“, in dem Hauptamtliche der Stadt, der Kirchen und andere sozialer Einrichtungen im Austausch vernetzt sind, und er informiert im Internet unter:

www.herzlich-will.com

Wenn Sie mithelfen wollen…

sprechen Sie bitte Frau Osterwald bei NEULAND an. Jeden Freitag ist sie von 9:00-12:00 immer im Nachbarschaftsladen anzutreffen.

Wenn Sie zum Unterstützerkreis gehören wollen…

nehmen Sie bitte mit Pastor Grahe oder Bärbel Smarsli Kontakt auf.

Wenn Sie ein neues Gemeinde-Projekt mittragen wollen…

sprechen Sie bitte mit Frau Bärbel Smarsli.

Wenn Sie möchten, dass die „Willkommenskultur“ wächst….

seien Sie bitte wachsam, wenn Sie Ablehnung gegenüber Fremden erleben, und wenn Sie in sich Unbehagen gegenüber Migranten spüren, versetzen Sie sich einen Moment in sie hinein… und denken Sie an das Wort Jesu: „Ich war fremd, und ihr habt mich (nicht) aufgenommen“, als einen Satz, an dem sich in Gottes Augen der Himmel (auf Erden) entscheidet – und damit auch ein bereicherndes Miteinander aller Menschen in unserer Kirchengemeinde und in unserer Stadt.

Text: Bärbel Smarsli und Kathrin Osterwald

Bolivien – Das war mal eine ganz andere Art von Urlaub!

KinderT-ShirtsWir wollten unsere Verwandtschaft in La Paz besuchen und Bolivien kennenlernen.

Als wir mit Bärbel darüber gesprochen haben, stellte sich heraus, dass zur gleichen Zeit die Schule „Colegio Barbara Micarelli del Nino Jesus“ in Cotoca ihr 15jähriges Jubiläum feiert – Bärbel Smarsli, Thomas Müller und Pater Ludger Wolfert wollten das Jubiläum mitfeiern. „Da fahren wir auch hin“ haben wir uns gedacht und Cotoca in unseren Reiseplan mit aufgenommen.

Die ersten drei Tage unserer dreiwöchige Bolivienrundreise haben wir also in Cotoca verbracht. Das war sehr beeindruckend – kannten wir die Schule bisher doch nur von Berichten, Fotos usw. Jetzt konnten wir sie live erleben: Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schwestern -alle waren sehr nett zu uns und wir fühlten uns von Anfang an willkommen. Toll, was diese Schule alles leistet, wie viele Ideen noch in allen Köpfen stecken und sicher auch viele davon noch verwirklicht werden können – z. B. die Erweiterung der Sportanlage und der Ausbau von Fachräumen.

Wir sind mitten in die Vorbereitungen für die große Jubiläumsfeier gekommen und durften erleben, wie emsig alle daran gearbeitet haben. Die Ergebnisse dieser Projektwoche konnten wir begutachten: die Tanzdarbietungen, die Informationen über Land und Leute in Bolivien ……Die Aufregung war allen deutlich anzumerken.

Immer wieder sind wir überrascht worden – sowohl mit Eindrücken, als auch mit kleinen Geschenken, die wir von den Kindern bekommen haben.

Wir konnten uns überzeugen, dass die Spenden in Cotoca wirklich gut ankommen und auch Früchte tragen.

Vielen Dank an Bärbel Smarsli, Thomas Müller und Pater Ludger Wolfert, dass wir euch ein paar Tage in Cotoca begleiten durften. Es waren bunt gefüllte Tage, die wir so schnell nicht vergessen werden.

…und wenn Sie jetzt vier kleine Jungen in Shirts der Schule durch Garbsen laufen sehen, die Kinder haben wir nicht mitgebracht, nur die T-Shirts für die Kinder – und sie tragen sie gerne!

Text und Bild: Birgit und Michael Weisser

Gebt Ihr ihnen zu essen – Fronleichnam 2015 in Garbsen

Gebt Ihr ihnen zu essen
MR_IMG_8646Unter diesem einladenden Motto fand die Feier des Fronleichnamfestes unserer Großgemeinde statt.

Nachdem zuvor der feierliche Gottesdienst am Donnerstag als Titularfest der Corpus Christi Kirche begangen wurde, CC_IMG_8634

fanden sich viele Gemeindemitglieder am Sonntag in Berenbostels Bürgerpark ein.

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Das Fronleichnamsfest, diese ganz besondere Mahlfeier, erinnert an das große Geschenk, das Jesus uns hinterlassen hat.

Als kleines Stück Brot füllt er immer wieder unsere Herzen und Hände.

Wie eine große Familie versammelt sich die Gemeinde um den Tisch des Herrn und auch Gäste sind herzlich willkommen. MR_IMG_8665

In diesem Jahr folgten einige der Flüchtlinge, die in Garbsen ein Zuhause gefunden haben, der Einladung und kamen gern.

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Die Fürbitten im Gottesdienst wurden u.a. von Flüchtlingsfamilien erstellt:


P: Herr und Gott, du bist das lebendige Brot – für alle Menschen. Darum bitten wir dich:

V: Auf dem Kronsberg lebt Siranush. Sie kommt aus dem Iran und ist eine armenisch-orthodoxe Christin.
L: Gott, nimm´ den Krieg von unserer Erde weg.

Gib den Völkern Demokratie, damit alle Menschen in ihren Heimatländern leben können.

V: In Berenbostel lebt Cynthia mit ihrem Mann und 3 Kindern. Sie ist in Ghana geboren. Ich fragte sie nach ihrer Bitte an Gott – und sie antwortete:
L: God, give your blessing to all families and let them live peacefully together in harmonie.

Let them go the first step: to love you … and to obey your commitments.
(Gott, gib deinen Segen allen Familien und lassen sie friedlich und in Harmonie zusammen leben. Lass sie den ersten Schritt tun: Dich zu lieben und deinen Geboten zu folgen.)

V: Auf der Horst lebt Helmut. Was er sagen möchte, spricht für ihn Siegfried aus dem Kirchenchor:
L: Im letzten Jahr haben sie mir den Strom abgeschaltet, weil ich die Rechnung nicht bezahlen konnte. Es war gar nicht so viel, aber ich hatte auch das Wenige nicht. Als im Winter die Heizung ausfiel kam wochenlang kein Monteur. Weil ich niemanden habe, zu dem ich gehen kann, fror ich sehr. Ich wünsche mir sehr, dass wenigsten diejenigen, die Kinder haben, das Nötigste zum Leben bekommen.

V: In Stelingen lebt Lina. Sie ist vor einigen Wochen aus Syrien gekommen. Kathrin, die in unserem Sozialprojekt Neuland arbeitet, trägt Lina´s Bitte vor:
L: In Syrien – so Lina – war ich Ingenieurin an einer Universität in Damaskus. Hier bin ich ein Baby. Ich verstehe nichts, ich weiß nichts, ich komme alleine nicht zurecht. Vor mir braucht niemand Angst zu haben. Ich brauche ein Lächeln, einladende Gesten und gute, einfache, hilfreiche Worte… und in 2 Jahren kann ich Euch als Ingenieurin helfen…

V: In Rom lebt Papst Franziskus. Auch er hat eine Fürbitte, die Martin aus dem Pastoralrat hier weitergibt:
L: Ich wünsche mir – so Franziskus –eine Kirche im Aufbruch, mit offenen Türen – eine Kirche, die auf die Menschen zugeht.

V: In Altgarbsen lebt Anna in einer Senioreneinrichtung. Was die 89 Jährige bewegt, erzählt Barbara, Leiterin des Frauenkreises Elisabeth:
L: Hier warte ich nur noch auf den Tod, sagt Anna. Die Kinder haben mein Haus verkauft, das mein Mann doch für sie unter so großen Mühen gebaut hat. Ich habe kein Zuhause mehr. Für alle bin ich ein Problem geworden, ein teures noch dazu. Wie schön wäre es, wenn auch wir Alten Lebenspartner sein dürften, bis zum Schluss.

P: Gott in unserer Mitte, wir bitten dich für alle Lebenden und Verstorbenen unserer Pfarrgemeinde – und für alle Menschen, die auf dich hoffen. Zusammen loben und preisen wir dich – heute – und alle Tage – bis in Ewigkeit. Amen.

Nach der Prozession, die in die Kirche St. Maria Regina führte, gab es noch ein buntes Treiben auf dem Kirchplatz. Alt und Jung fanden Platz, Essen, Trinken, Gespräche und Spiele.

Es war ein gelungenes Familienfest.

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Text (außer Fürbitten) und Bilder: Elisabeth Patzal

Ihr seid meine Familie

DSCI3488Pater Jojo hatte Geburtstag und dachte so: „Ich lade die Gemeinde zur letzten Maiandacht ein und danach trinken wir im Gemeindehaus zusammen eine Tasse Kaffee.“ „Vielleicht kommen 50“, sagte er im Vorfeld und ließ vorsichtshalber 75 Textblätter kopieren. Schon in der Sakristei wartete die erste Überraschung auf ihn; DSCI3440

7  große Ministranten zur Maiandacht! In der Kirche hatten sich mehr als 130 Gläubige versammelt um mit unserem Pater den Marienmonat liturgisch abzurunden. MariaIMG_6067

Schlesische Lieder und ansprechende Texte, die im Wechsel gebetet wurden, schafften zum Klang der Orgel eine spirituell dichte Atmosphäre.  JojoTengeStrahlend wollte er mit den Ministrant/innen in die Sakristei ausziehen, da begegnete er Propst Tenge, der die Andacht aus der Bank mitgefeiert hatte.

DSCI3474Ein riesen Kuchenbuffet und ein überfülltes Gemeindehaus wartete nun auf das Geburtstagskind. Es war für Pater Jojo weiß Gott nicht immer leicht in Deutschland und in unserer Gemeinde.DSCI3483

Heute durfte er erfahren, dass er die Herzen der Gemeinde längst erobert hat, mit seiner liebenswürdigen Geradlinigkeit, seinem ansteckenden Glauben und seiner stets freundlichen Zugewandtheit. So konnte er in seiner kurzen Ansprache auch sagen: „Meine leibliche Familie kann heute leider nicht da sein. Trotzdem kann ich mich von Herzen freuen, weil ihr mich so gut aufgenommen habt; Ihr seid meine Familie!“ (Ein schönes Kompliment, danke Pater Jojo, d. Red.)

IMG_6072 IMG_6048 DSCI3489 ApplausLieber Pater Jojo,

es ist wunderbar, dass Du hier bei uns bist. Danke für all das Gute, was wir durch Dich erleben durften und hoffentlich noch lange erleben dürfen.

Ich wünsch dir Gottes Segen, ich wünsch dir seine Nähe, seine Kraft, ein reich erfülltes Leben, über dem die Hand des Höchsten wacht, Liebe und Wärme, Gelassenheit in allem, was du tust, dass du auch in Stürmen sicher und im Frieden mit dir ruhst. Ich wünsch dir diesen Segen!

Ich wünsch dir Gottes Segen, Geborgenheit in Vater, Sohn und Geist, Glaube wie ein Feuer, das wärmt, und nicht in den Augen beißt, Sehnsucht und Hoffnung, Menschen, die dich in die Weite führen, Freunde, die dich tragen, Gedanken, die die Seele inspirieren. Ich wünsch dir diesen Segen!

Gott segne dich, behüte dich, erfülle dich mit Geist und Licht. Gott segne dich! Erhebe dich und fürchte nichts, denn du lebst vor seinem Angesicht, Gott segne dich!
(Aus dem Lied „Gott segne dich“ von Martin & Jennifer Pepper)

Text und Bilder: Thomas Müller

Tafelexperiment vor St. Clemens

Am Sonntag, 14. Juni 2015, wird Bischof Norbert das Bistumsjubiläum “vor Ort” im Rahmen eines Dekanatstages im Regionaldekanat Hannover mit uns feiern.  

Wir möchten den Tag mit einem Festgottesdienst in St. Clemens um 15 Uhr und einem anschließenden großen Picknick, einer Tafel rund um St. Clemens begehen. Zu diesem “Tafel-Experiment” sind alle eingeladen, ihre Tische, Stühle, Lieblingsspeisen und -getränke mitzubringen und auf dem Kirchplatz eine große Runde zu bilden.

tafelexperiment

Sonntag der Dreifaltigkeit

DreifaltigkeitDreifaltigkeit – Dreieinigkeit – Gott in drei Personen
Gott – Vater         Gott – Sohn            Gott – Hl. Geist

Der Sonntag nach Pfingsten wird von Katholiken und Protestanten als Dreifaltigkeitssonntag bzw. Trinitatis begangen.

Kein Ereignis aus dem Leben Jesu ist der Bezug, sondern die Glaubenslehre von der Seinsweise des einen Gottes in drei Personen. Dieses Ideenfest geht auf Auseinandersetzungen zurück, die in der Kirche mit dem Arianismus im 3. Jahrhundert begannen. Arius (ca. 280 – 336) hatte einen strengen Monotheismus gepredigt, der Christus, den Sohn Gottes, mit Gott nicht gleichstellte. In lange währenden Streitigkeiten unterlag der Arianismus. Die Kirche sah in Gottvater, dem Gottessohn Christus und dem Heiligen Geist drei verschiedenartige aber gleichwertige Personen des einen Gottes.
Ausgedrückt wird dies durch das Gebet, das wir beim Schlagen des  Kreuzzeichens z. B.  am Anfang eines Gottesdienstes sprechen:

 Im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Hl. Geistes.
Amen

Bild: © KNA                Text:  Dr. theol. Manfred Becker-Huberti, Köln