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Bericht aus dem Pastoralrat – Sitzung vom 17. Mai 2016

Liebe Gemeinde,

an der Pastoralratssitzung am 17. Mai 2016 hat der zukünftige Pfarrer unserer Gemeinde Herr Christoph Lindner teilgenommen. Er hat einen Überblick über seine bisherigen Tätigkeiten als Pfarrer in den Gemeinden St. Peter und Paul in Neustadt a. Rbge. und Heilig Geist in Hannover-Bothfeld gegeben sowie die Themen benannt, die ihm als Pfarrer besonders am Herzen liegen. Dazu zählen insbesondere die Ökumene, die Arbeit in den Kindertagesstätten, die Präsenz der Kirchengemeinde auf Stadtebene, die Kinder- und Jugendarbeit sowie die enge Zusammenarbeit zwischen dem Pfarrteam und den Gremien der Gemeinde.

Auf die Kirchortteams angesprochen wies er darauf hin, dass er grundsätzlich die Arbeit in den Standorten vor Ort für wichtig halte und daher die Bildung der Kirchortteams sehr begrüße. Für ihn sei aber auch das Miteinander der einen großen Pfarrei sehr bedeutsam. Deshalb sei es ihm ebenso wichtig, die Einheit der Pfarrei im Blick zu behalten.

Anschließend wurden die Kirchortteams der drei Standorte benannt und beauftragt. Aus allen drei Standorten der Gemeinde haben sich zwischenzeitlich Männer und Frauen gefunden, die die Belange vor Ort in den Blick nehmen. Die folgenden Personen bilden die Kirchortteams und werden sich Ihnen bei einem der nächsten Sonntagsgottesdienste auch persönlich vorstellen:

Das Kirchortteam Corpus Christi wird geleitet von Frau Alicja Maass (Mitglied des Pastoralrats) und Herrn Andreas Christoph (Mitglied des JCG-Vorstands). Diese werden unterstützt von Frau Arwena Swiatek und Franziska Vandl, die für die Jugend-, Kinder- und Messdienerarbeit zuständig sind, sowie von Frau Ursula Gladis für die Frauengemeinschaft CC, von Frau Stefanie Kropp als Vertreterin der Kellerbühne und Kontaktstelle zur Grundschule Havelse, von Herrn Martin Weisser, der für liturgische Dienste zuständig ist und Herrn Martin Ehlers für die Männergemeinschaft CC.

Für das Kirchortteam St. Maria Regina steht Frau Gabriele Glatte (Mitglied des Pastoralrats) als Ansprechpartnerin zur Verfügung, diese wird unterstützt von Herrn Joachim Buchmann, Herrn Florian Glatte, Herrn Karl-Heinz Korn, Herrn Siegfried Prause, Frau Merle Schulz, Herrn Bodo Weber und Frau Birgit Weisser sowie weiteren Personen aus den einzelnen Gruppen.

Das Kirchortteam St. Raphael bilden Frau Elisabeth Patzal (Mitglied des Pastoralrats) sowie Frau Melanie Pilarski, Herr Norbert Diedrich, Herr Martin Gladis und Herr Bernd Geßner mit Unterstützung aus den Gruppen und Gemeinschaften vor Ort.

Während das Kirchortteam Corpus Christi eine Zuweisung der anfallenden Aufgaben auf einzelne Mitglieder vorgenommen hat, haben sich die Kirchortteams in St. Maria Regina und St. Raphael dafür entschieden, die Aufgaben gemeinsam zu erörtern und dann die Vorgehensweise festzulegen. Da es noch keine festen Strukturen und Arbeitsweisen für die Kirchortteams gibt, sondern sich diese zurzeit erst entwickeln, ist jede Vorgehensweise möglich und gewünscht und die Kirchortteams frei in ihrer Gestaltung.

Die Kirchortteams sowie die Mitglieder des Pastoralrates und weitere interessierte Gemeindemitglieder werden sich in weiteren Treffen am Samstag, den 4. Juni 2016 (von 9.30 bis 12.30 Uhr in St. Raphael) und am Samstag, den 13. August 2016 (von 9.30 bis 12.30 Uhr in Corpus Christi) über die Aufgaben, Arbeitsweise, Kompetenzen und die Kommunikation der Kirchortteams austauschen.

Um eine gute Vernetzung zwischen dem Pastoralrat, dem Pastoralteam, den Ausschüssen und den Kirchortteams zu erreichen, wurde in der Sitzung weiter an der Entwicklung einer guten Kommunikationsstruktur gearbeitet, um allen Beteiligten einen guten Austausch und einen Überblick über die anstehenden Themen zu ermöglichen.

Zudem hat sich der Pastoralrat mit den Entwicklungen zum Personalplan 2025 im Regionaldekanat Hannover befasst.

Im Zuge des Umzugs von Pastor Baumert in die bislang von Pater Jojo genutzte Wohnung in St. Maria Regina voraussichtlich im Juli 2016 und dem Einzug von Pfarrer Lindner in das Pfarrhaus von St. Raphael voraussichtlich im August 2016 werden diverse überschaubare Renovierungs- und Umbauarbeiten vorgenommen. Die Kosten für die Arbeiten an den Wohnungen der Priester werden vom Bistum Hildesheim getragen.

Weiter wird auch der Eingangsbereich des Pfarrhauses von St.Raphael renoviert, um diesen freundlicher und moderner zu gestalten. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten soll der Brunnen auf dem Kirchplatz von St. Raphael und die beiden Kirchplatzlampen wieder in Betrieb genommen werden.

Die nächste Sitzung des Pastoralrates wird am Donnerstag, den 16. Juni 2016 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus von St. Raphael stattfinden. Gäste sind zu diesen öffentlichen Sitzungen immer herzlich willkommen!  Sprechen Sie bei Rückmeldungen und Fragen gerne die Mitglieder des Pastoralrates direkt an. Sabine Pohl

ER ist weg! – Allein, Allein! – Allein?

IMG_9662Christi Himmelfahrt mal anders gedacht.

„Sie ist weg“ – ein Song der Gruppe “Die Fantastischen Vier” als Aufhänger für die Predigt von Pfarrer Propst Martin Tenge beim ökumenischen Gottesdienst am Schwarzen See.
Christi Himmelfahrt feiern wir Christen, daß ER weg ist.
Nun haben wir mehrere Möglichkeiten damit umzugehen:

  • Wir finden uns damit ab
  • Wir suchen uns einen neuen (Gott)
  • Wir gehen in uns und fragen uns, warum wir nicht mehr merken, daß er doch da ist.
    (vgl. Mt 28, 20)

Jesus konnte in seiner wahren menschlichen Natur nur an einer Stelle gleichzeitig sein. Darum mußte er in den Himmel auffahren, um als wahrer Gott bei allen seinen Schwestern und Brüdern gleichzeitig sein zu können. „Er erfüllt das All“ durch den Geist Gottes.

Nicht eine theologisch hochtrabende Katechese, sondern zutiefst menschlich. Danke.

Ökumenischer Gottesdienst am Schwarzen See 2016

Dieser traditionelle Gottesdienst an CIMG_9694hristi Himmelfahrt mußte einfach gelingen.

Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich viele Garbsener Christen und Gäste am Schwarzen See. Sie feierten das Ende der irdischen Reise Jesu und die Vollendung des Erlösungswerkes Gottes. Doch wir müssen nicht zum Himmel aufschauen, um Gott zu erleben. Pfarrer Propst Martin Tenge schätzte sich glücklich, in so viele göttliche Abbilder vor sich blicken zu dürfen. 

In seiner Grußbotschaft hob Bürgermeister Dr. Christian Grahl die starke Gemeinschaft der Garbsener Bewohner hervor. Nicht nur die Christen, sondern auch andere (Glaubens-)Gemeinschaften hätten in der Vergangenheit großen Zusammenhalt gezeigt, und er erinnerte u.a. an den Brand der Willehadi Kirche vor ca. drei Jahren und das große Engagement für die ca. 800 Flüchtlinge.

Zum Abschluß entließen Pastorin Muckelberg und Propst Tenge die versammelte Gemeinde mit dem aaronitischen Segen und wünschten gute Gespräche und einen ebensolchen Appetit.

Neben Stärkung durch Bratwurst, Bier, Kaffee und Kuchen, konnte man auch beim „Fairen Laden“ und bei der Jugendwerkstatt Waren für das leibliche Wohl und Pflanzen für den Garten oder den Balkon erwerben.

Die Kollekte war bestimmt für die verschiedenen Partnergemeinden in aller Welt.

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Pfingstfreizeit für Familien mit großen und kleinen Kindern

 

Jedes Jahr treffen sich Familien aus St. Raphael zu einer Pfingstfreizeit.
Martin Gladis lädt dazu ein:

Diesmal verbringen wir die Pfingsttage in Cuxhaven und wollen das Programm so gestalten, dass alle sich dabei einbringen können und damit ihren Platz finden und sich in der Gemeinschaft wohl fühlen. 
„Inklusion-Exklusion – Leben all inclusive?“ 
Dazugehören  ist  das  Grundbedürfnis  aller  Menschen.  Sich ausgeschlossen  fühlen  gehört  zu  den  traurigsten  Erfahrungen. Familien sollen ein Ort sein, in dem jeder sich zunächst vorbehaltlos angenommen fühlen darf, auch wenn es unterschiedliche Bedürfnisse, Konflikte  oder  Probleme  gibt.  Und  wie  ist  es  in  der  Schule,  in  der Kirchengemeinde  oder  der  Gesellschaft?  Ausgrenzungserfahrungen gibt es immer wieder: Behinderte, Fremde, Arme. Was macht es uns schwer,  uns  zu  öffnen?  Wie  können  wir  die  Teilhabe  aller  in  den unterschiedlichen Kontexten fördern? 
Diesen  Fragen  wollen  wir am  Pfingstwochenende  gemeinsam nachgehen. Vielfältige Impulse/Aktionen (Gesprächsrunden am Meer und  am  Lagerfeuer,  Museumsbesuch,  Gottesdienst,  …)  und  in  der Gemeinschaft mit großen und kleinen Menschen singen, lachen, beten und  entspannen  sollen  uns  helfen  Antworten  zu  finden  und  die persönliche Haltung zu reflektieren. 

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Grüße aus Jerusalem

JerusalemMit einem Foto vom Ölberg aus mit Blick über Jerusalem melden sich per WhatsApp  Garbsener Pilger aus dem Hl. Land. Sie schreiben: „Am Mittwoch, 19. April, waren wir in der Pater-Noster-Kirche auf dem Ölberg und haben gesungen und gebetet.”
Die Pilgergruppe (unter Leitung von Benno Nolte) wird im Wegweiser Juni/Juli von der Reise berichten.

Maria Maienkönigin

Maiandachten unserer Gemeinde finden Sie unter Gottesdienste im Mai-Wegweiser!

Die katholische Volksfrömmigkeit verehrt Maria während zwei Monaten im Jahr in besonderer Weise: Im Marienmonat Mai und im Rosenkranzmonat Oktober. Seit dem Mittelalter sind besondere Maiandachten bekannt, die römische und germanische Maifeiern zu christlichen Feiern verändern wollten. Seit dem 17. Jahrhundert wird in der katholischen Kirche den ganzen Monat Mai hindurch Maria besonders verehrt.

Grundlage der Marienverehrung sind Marias gläubiges Vertrauen und ihr Gehorsam auf den Anruf Gottes hin. Dadurch wurde Maria zur Mutter aller Glaubenden und zum Urbild der Kirche. Wohl auch aus diesem Grund galt an seinem ersten Arbeitstag nach der Wahl der Besuch von Papst Franziskus der römischen Marienkirche und Basilika Santa Maria Maggiore. Sein Vorgänger Benedikt XVI. hat es einmal so formuliert: „Je näher der Mensch Gott ist, desto näher ist er den Menschen. Das sehen wir an Maria. Der Umstand, dass sie ganz nahe bei Gott ist, ist der Grund dafür, dass sie auch den Menschen so nahe ist.“

Das Mariahilfbild im Dom zu St. Jakob in Innsbruck. Der Maler Lukas Cranach d.Ä. (1472-1563) hat seinem Glauben, dass Maria, die Mutter Gottes, den Menschen in Sorgen und Nöten Hilfe und Beistand gibt, künstlerischen Ausdruck verliehen.

Das Mariahilfbild im Dom zu St. Jakob in Innsbruck. Der Maler Lukas Cranach d.Ä. (1472-1563) hat seinem Glauben, dass Maria, die Mutter Gottes, den Menschen in Sorgen und Nöten Hilfe und Beistand gibt, künstlerischen Ausdruck verliehen.

MARIA MAIENKÖNIGIN
dich will der Mai begrüßen. 

O segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen!
Maria, wir empfehlen dir, was grünt und blüht auf Erden, 
lass uns in dieser Pracht und Zier das Werk des Schöpfers ehren.

Behüte auch, Maria rein, du größte aller Frauen,
das Gottesvolk, die Kinder dein, im Glauben und Vertrauen
zu Jesus Christus, deinem Sohn, dem Retter und Befreier.
Lobpreis durch ihn in Ewigkeit des Vaters Macht und Treue!

O öffne Himmelskönigin, im Lied uns Herz und Stimme,
zu danken Gott im Heilgen Geist, dass wir sein Lob stets singen,
der Christi Kirche ward gesandt in Sturm und Feuersflammen,
zu führen sie mit starker Hand durch alle Zeiten! Amen
vorstehender Liedtext aus dem Anhang des Neuen Gotteslobes
Leider haben die Herausgeber dieses Gotteslobes nicht den ursprünglichen Text von  Guido Görres (1842) übernommen, den er in einem Gedichtband zur Feier der Maiandacht geschrieben hat. Jetzt ist das Lied theologisch korrekter, aber dabei ist die Freude über den aufbrechenden Frühling im Wonnemonat Mai verloren gegangen. Und damit auch die auf Maria bezogene Interpretation des Hohenliedes in der ursprünglichen zweiten Strophe:

Behüte uns mit treuem Fleiß,  o Königin der Frauen, 
die Herzensblüten lilienweiß  auf grünen Maiesauen! 
Lass diese Blumen um und um in allen Herzen sprossen, 
und mache sie zum Heiligtum, drin sich der Mai erschlossen!

SIE: Ego flos campi
et lilium convallium.
ER:
Sicut lilium
inter spinas 
sic anima mea.

  (Hoheslied 2, 1-2)

SIE: Eine Frühlingsblume bin ich, wie sie in den Wiesen wachsen, eine Lilie aus den Tälern.
ER: Eine Lilie unter Disteln, so erscheint mir meine Freundin unter allen anderen Mädchen.

Frühjahrsputz in St. Maria Regina

Unter dem Motto Frühjahrsputz in und an der Kirche haben sich am Samstag, dem   09. April 2016 vormittags Frauen und Männer am Kirchort St. Maria Regina getroffen. Alle kamen recht skeptisch am Morgen zur Kirche – keiner wusste, was auf ihn zu kommt.
Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die Kirche stellten wir schnell fest: es gibt viel zu tun. Also packten wir die Putzlappen und Staubwedel aus und der Kirche wurde zu neuem Glanz verholfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Anschließend im Pfarrheim bei Kaffee und belegten Brötchen, kamen wir zu dem Schluss: die Aktion ist gelungen und  hat allen Spaß gemacht. Wir werden so eine Aktion bestimmt wiederholen! Allen fleißigen Händen und Helfern dieser Aktion sei Dank!

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