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Wanderung zur Bantorfer Höhe

Bei unserer Augustwanderung haben 27 Wanderinnen und Wanderer teilgenommen.

IMG_1066_2IMG_1075_2IMG_1071_2Nach der Anfahrt haben wir in Wichtringhausen beim Rittergut und Weingut geparkt. Gefreut hat uns, dass unser ehemalige Pfarrer Benno Nolte den Kirchenbus gefahren hat. Unsere erste Station auf der Wanderung war Hohenbostel. Dort haben wir die Thomas Kirche besucht, ein Lied gesungen und eine kleine Andacht gehalten. Danach gab es von  Dr. Koch eine kurze Erläuterung zur Geschichte der Kirche.  
Bei schönstem Wetter und Sonnenschein ging es weiter zu den Bantorfer Höhen. Der Weg war angenehm zu wandern mit einer stetigen ganz leichten Steigung. Unterwegs legten wir beim Hohenbosteler Stollen (früherer Kohlenabbau) eine Pause ein und es gab auch hier wissenswerte Erläuterungen von Dr. Koch. 
Weiter am Ziel auf der Bantorfer Höhe hatten wir eine herrliche Aussicht bei klarer Sicht auf das gesamte Umland. Nach der Mittagspause in der “Deister Alm” ging es bei bestem Wetter und mit klarer Sicht auf den Bokeloher Kaliberg und den Gehrdener Berg zurück nach Wichtringhausen.
Eine Steele am Wege nahm Dr. Koch zum Anlass, eine ausführliche geschichtliche Schilderung des Krieges 1870 / 1871 unter Kaiser Wilhelm I mit Frankreich zu geben. Zum Abschluss machten wir einen kurzen Besuch im Rittergut und dem Wasserschloss. 

Es war eine sehr schöne Wanderung mit TeilnehmerInnen aus St. Raphael, Corpus Christi und der Willehadigemeinde. Gerne nehmen wir noch weitere WanderInnen mit –  z. B.  aus dem Kirchort St. Maria Regina.       Text: Klaus-Peter Langer / Bilder: Dr. Dietmar Wierse

Ökumenischer Einschulungsgottesdienst in Alt Garbsen 2016

Etwa 20 muntere Schulanfänger hatten sich in der evangelischen Kirche Altgarbsen mit Eltern, Geschwistern  und Großeltern eingefunden.

Während eines fröhlichen Gottesdienstes hörten sie, dass jedes von ihnen einmalig und etwas ganz besonderes ist.

Mit Gottes Segen und kleinen Geschenken wurden alle am Ende auf den Weg geschickt.

Möge es für die Kleinen ein Weg mit vielen guten Erfahrungen und neuen Freunden werden.

Text und Fotos Elisabeth und Franz Patzal

Unser Pastor “Menne” Heitmüller ist tot!

x-für den Aushang

 Requiem in St. Raphaelk-001k-034k-043k-051Fotos Thomas Hillebrand

Im Kolumbarium Hl. Herz Jesu in Hannover
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Die Urne mit der Asche des Verstorbenen steht in einer „Himmelsleiter”.
Himmel und Erde sind darüber verbunden.

Ein schönes Symbol für die besondere Verbundenheit unseres verstorbenen Pastors mit Gott, in dessen Nähe sich seine Seele befindet, und mit den Menschen, die an ihn denken.

liturgische deutsche Fassung:
Zum Paradies mögen Engel dich geleiten,
die heiligen Märtyrer dich begrüßen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.

Die Chöre der Engel mögen dich empfangen,
und mit Christus, der für dich gestorben,
soll ewiges Leben Dich erfreuen. Amen.

Lea Pohl auf dem Weg nach Bolivien

Das Bistum Hildesheim sendet jedes Jahr junge Menschen nach Bolivien. Lea Pohl aus Garbsen-Mitte ist eine der 11 Jugendlichen, die im Jahr 2016 nach Bolivien reisen. Lea wird 11 Monate in der Partnerschule unserer Gemeinde in Cotoca im Tiefland von Bolivien arbeiten.

LeaPohlMein Name ist Lea Pohl und ich bin 18 Jahre alt. Einige von Ihnen kennen mich durch die Ministranten- und Bücherei-arbeit in St. Raphael. In diesem Jahr habe ich mein Abitur gemacht und ab August werde ich für zwölf Monate mit dem Weltwärts-Programm und der Diözesanstelle Weltkirche des Bistums Hildesheim nach Bolivien gehen, um einen Internationalen Freiwilligendienst zu leisten.

Darüber informieren möchte ich Sie, weil ich die meiste Zeit in der Partnerschule unserer Kirchengemeinde, dem „Colegio Barbara Micarelli del Niño Jesús“ in Cotoca verbringen werde. Vor Ort werde ich bei den Missionsfranziskanerinnen leben, die die Einrichtung betreiben und in der Schule mitarbeiten.

Mein Anliegen ist es, neue Menschen, eine neue Sprache und eine neue Kultur kennenzulernen. Gleichzeitig aber wünsche ich mir auch, unsere Partnerschaft zu verstärken und sie mehr in das Bewusstsein der Menschen hier sowie in Bolivien zu rücken. Um das zu erreichen, möchte ich Sie regelmäßig an dieser Stelle über die Schule, aber auch Land und Leute informieren.

Gesegnet sei dein Aufbruch Reisesegen Leaund deine Wiederkehr.

Gesegnet sei dein Weg
und deine Begegnungen.
Gesegnet sei dein Lächeln
und dein Ernst.

Gesegnet sei die Hand,
die du reichst,

und jede Hand,
die du nimmst.

Gesegnet seien die Worte,
die du sprichst,

und die Geschichten,
die du mitbringst.

Gesegnet sei deine Reise. Gottes Segen begleite und schütze dich.

 

Ökumenische Einschulungsgottesdienste in Garbsen

Besondere Einschnitte im Leben erfordern besondere Rituale, die den Übergang erleichtern und brückenhafte Funktion haben. Ein großer Einschnitt stellt der Schuleintritt dar. Ein Schulanfangsgottesdienst holt die „Kindergartenkinder“ ab und ist gleichzeitig der offizielle Beginn ihrer Zeit als Schulkinder.

 

Ein Gottesdienst am Schulanfang soll den Eltern Mut machen, abzugeben und einen Teil ihrer Verantwortung, ihres Schutzes an andere zu übergeben. Im Gottesdienst erhalten sie den Zuspruch, dass Gott ihre Kinder an die Hand nimmt und sie sicher durch die Ungewissheit der Zukunft führt. Gott sagt ihnen: „Vertraut eure Kinder mir an.“

Mit diesen oder ähnlichen Worten
können Sie als Eltern oder Großeltern
ihre Kinder und Enkel segnen:

Der Herr, unser himmlischer Vater,
beschütze dich auf deinem Schulweg.
Er erhalte deine Neugier
und gebe dir Freude am Lernen.
Er gebe dir gute Freunde und
Gesundheit, wo immer du bist. Amen.

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter
der Sehnsucht des Lebens
nach sich selber.
Sie kommen durch euch,
aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
denn
sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus
geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen
im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen,
wie sie zu sein, aber versucht nicht,
sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen
eure Kinder als lebende Pfeile
ausgeschickt werden.
 Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931

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