Archiv des Autors: Claudia

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott

 

 

Gott sendet sein Wort.
Er gibt sein Wort den Menschen
und nimmt es nicht zurück.
Jenes schöpferische Wort,
voll von Leben und Kraft,
das Wort,
durch das alles geworden ist,
was geworden ist.
Das Wort, das von den Propheten
g
etragen wurde.
Das Wort, durch das sich
Gott mitteilt und teilt,
dieses Wort schreitet durch die
Heilsgeschichte hindurch.
Und die letzte, endgültige
und vollkommene Gestalt
dieses Wortes
ist das Menschsein Jesu Christi.

 

Weihnachten in der zerbrechlichen Existenz
Vom Mittelpunkt aus ist alles erreichbar. Schnell versucht der Mensch, diese Position einzunehmen.
Was, wenn Liebe diesen Egoismus und die Angst und Gleichgültigkeit überwindet?
Was, wenn im Sterben dieser Zeit tieferes Leben aufscheint, weil Gott sich sehnt, Mensch zu sein?
Text: Prof. Dr. Tomáš Halík, Prag | Übersetzung: Markéta Barth, Radolfzell

Ein Essay von der Bedeutung des Menschseins
Aktuelles – Heilig und bedingungslos? – Katholische Akademie des Bistum Dresden-Meißen (katholische-akademie-dresden.de)

Aus Bethlehem über Wien nach Garbsen: Friedenslicht 2021

Es ist das Licht des Friedens.
Es brennt, weil Menschen einander lieben und sich gegenseitig helfen. 
“Friede auf Erden” heißt es zur Weihnachtszeit. Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es hat sich von einer kleinen Flamme zu einem Lichtermeer ausgeweitet und leuchtet mit seiner Botschaft Millionen von Menschen.

Dieses Licht fordert uns auf:
werde Friedensstifter, verteile das Licht und den Frieden weiter!
Nur mit Worten kann Frieden gestiftet werden, wenn wir darauf achten, dass unsere Worte andere Menschen aufbauen, nicht zerstören, oder Frieden stiften statt Streit auszulösen.

Vielen Dank an die Pfadfinder vom Stamm Stephanus in Berenbostel, die es sich zusammen mit vielen anderen Pfadfindern weltweit zur Aufgabe gemacht haben, das Friedenslicht zu den Menschen zu bringen. Am 12. Dezember durften wir in unserer St. Maria-Regina-Kirche in einem Abendgottesdienst das Friedenslicht empfangen.

DU Gott des Friedens,
in diesen Tagen erleben wir,
wie begrenzt unser Leben ist.

Doch zeigt uns
das Friedenslicht von Bethlehem,

dass wir das Friedensnetz knüpfen können.

Sei DU uns Licht, das ermutigt,
stärkt und Zuversicht gibt

damit auch wir Licht werden in dieser Zeit:
mit einem tröstenden Blick,
mit einem guten Wort,
einer helfenden Hand,
einem weiten Herz.

So leuchtet DEIN Licht des Friedens
weit in diese Welt hinein!
AMEN

Advent in St. Maria Regina

So langsam wird es immer heller.
Weihnachten rückt näher.
Für die einen das Fest der totalen Freude:
Für die anderen ein eher trauriges Fest.
Bringen wir zu den Traurigen ein Licht ! ? !!!
Rainer Gelhot

Gott kommt
Der Engel Gabriel wurde von Gott
zu Maria gesandt:
“Sei gegrüßt, der Herr ist mit dir.
Du wirst ein Kind empfangen:
Dem sollst du den Namen Jesus geben.”
Da sagte Maria: “Mir geschehe, wie du es gesagt hast.” (vgl. Lk 1,26-38)

Sterndeuter fragen
Es kamen Sterndeuter aus dem Osten
und fragten:
“Wo ist der neugeborene König?
Wir haben seinen Stern aufgehen sehen
und sind gekommen, um ihm zu huldigen.”
(vgl. Lk 2,1+2)

Hirten hoffen
“Betlehem, aus dir wird König hervorgehen,
der Hirt meines Volkes.” (vgl. Mt 2,6)
In jener Gegend lagerten Hirten
auf freiem Feld und

hielten Nachtwache bei ihrer Herde. (Lk 2,8)

Platz vorbereiten
“Und das soll euch als Zeichen dienen:
ihr werde ein Kind finden,
das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.” (Lk 2,12)

Fotos und Fenstergestaltung: Christiane Rüsing

Bilder und Gedanken zum Erntedank in unseren Kirchen

Aus dem Sonnengesang
des Hl. Franziskus

Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind das Lob, die Herrlichkeit
und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig,
dich zu nennen.

Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt
und vielfältige Früchte hervorbringt
und bunte Blumen und Kräuter.

Lobt und preist meinen Herrn
und dankt ihm und dient ihm mit großer Demut.

Franziskus-Quellen, Butzon+Bercker 2009

 

Die Kirchortteams
St. Maria Regina
und St. Raphael bedanken
sich bei allen Spendern.

Das Erntedankfest hat wie jede Medaille auch eine Kehrseite:

Ganze Landstriche in Spanien sind für den Anbau von Tomaten, Paprika und Salatgurken mit Kunststoff-Folien abgedeckt. Die Pflanzen haben einen sehr hohen Wasserverbrauch und werden in einer der niederschlagärmsten Gegenden Europas angebaut. Um sie zu wässern, plündern die Bauern die Grundwasserreserven.

Trotz der sich zuspitzenden Umweltkrise in Brasilien durch die Abholzung des Regenwaldes steigt der Import von brasilianischem Soja nach Deutschland für z.B. Tierfutter immer weiter an. Wir Verbraucher von Milch und Fleisch tragen damit am Ende der Kette (unwissentlich ?) zur Brandrodung bei.

Ist es uns das wert?

Loben wir Gott, indem wir mit unserem Handeln zum Erhalt des Lebens in unserem gemeinsamen Haus, Mutter Erde, in seiner Vielfalt beitragen.

Claudia Diering

 

das ende von eden

es gibt kein unkraut
sündenfall der einteilung
in gut und böse
apfel und schlange
schädling und nutzvieh

lass kraut und rüben
querbeet durcheinander wachsen
nur der großer gärtner kennt
die geheime schönheit
allen lebens

wenn der mensch jedoch
vermeintlich unkraut
zu vertilgen trachtet
wird er am ende noch
sich selbst ausrotten

Andreas Knapp
Beim Anblick eines Grashalms

Dreikönigsfest – Neujahrsempfang 2020 in St. Raphael

Traditionell ist am Fest der Hl. 3 Könige in St. Raphael Neujahrsempfang für die katholische Kirchengemeinde in Garbsen und deren Gäste aus Politik und den Garbsener Kirchengemeinden.

Ein Teil der 67 Sternsinger, die in Garbsen den Neujahrssegen in Häuser, Wohnungen und öffentliche Einrichtungen gebracht haben, sind mit ihren Gebeten und Gesängen in den festlichen Gottesdienst gekommen. Mit dem Gottesdienst haben die Sternsingerinnen ihre Aktion abgeschlossen sind sehr stolz auf ihr Sammelergebnis: 10.354 € haben sie bei Besuchen in sozialen Einrichtungen, in den Kitas, Altenheimen, im Rathaus, bei Neujahrsempfängen, im Kloster Marienwerder und vielen privaten Haushalten gesammelt.

Nach dem Gottesdienst wurden im überfüllten Gemeindehaus Neujahrsgrüße ausgetauscht.
Pfarrer Lindner machte eine Rückschau auf das vergangene Jahr mit den für die Kirchengemeinde einschneidenden Ereignissen wie dem Tod von Pastor Baumert und dem Ausscheiden von Diakon Müller wegen Altersruhestand. Ab Jahresmitte soll in diesem Jahr ein Seelsorger die vakante Pastorenstelle besetzen. 
Pastorin Muckelberg aus der ev. Willehadi Nachbarkirche betonte die gute Zusammenarbeit zwischen unseren Gemeinden und äußerte die Hoffnung, dass diese noch intensiver werden könnte, da nicht nur die Menschen vor Ort sondern auch die Bischöfe unserer Kirchen das bereits überdenken.
Bürgermeister Dr. Grahl betonte den guten Zusammenhalt der Menschen in Garbsen und den Verdienst der Kirchen daran: in der Vergangenheit haben die Kirchen Aussiedler und Umsiedler als neue Gemeindemitglieder begrüßt und ins Gemeindeleben mit einbezogen. Auch jetzt nehmen die Kirchen Migranten und Asylanten offen auf. In Zukunft wird die Offenheit aller Menschen der Stadt und vor allem der Christen gegenüber den neu nach Garbsen kommenden Menschen nötig sein, damit ein friedliches Miteinander und Nebeneinander möglich ist.

20*C+M+B*20
– auch im Jahr 2020 segne Christus unser Zuhause –

 

St. Maria Regina: Ministranten-Andacht und Übernachtung

Die Mini-Übernachtung in St. Maria Regina begann am 25.10.2019 mit einer Lichterprozession und einem Abendgebet.
12 Minis und 5 “Maxis” nahmen daran teil. Zum Abendgebet waren auch die Eltern eingeladen, die die Einladung gern angenommen haben.

Vielen Dank an das Vorbereitungsteam Karo, Florian und Sarah für die schöne Andacht.
Und vielen Dank an die “Großen” bestehend aus Leitungsteam und Teamern: Karo, Florian, Manuel, Sarah und Stefan, die allen Ministranten eine tolle Zeit ermöglicht haben.

Wir Mini-Eltern freuen uns sehr über Euer Engagement!