Archiv des Autors: Claudia

Der Verkauf im Fairen Laden wird am 25. Juni 2022 eingestellt

Nutzen Sie die letzten Möglichkeiten,
im Fairen Laden einzukaufen,
noch bis zum 25.06.2022!

Erfüllen Sie sich Ihren Traum von Produkten aus der ganzen Welt und nutzen Sie dazu die Rabatt-Wochen im Fairen Laden 

  • samstags von 10 – 12 Uhr
  • beim Fronleichnamsfest in St. Raphael am 19.06.
  • am 21./22.06. von 16 – 19 Uhr im Pfarrheim von St. Maria Regina

Warenangebot
beim Himmelfahrtsgottesdienst in Corpus Christi

Seit Beginn im Advent 2013 wurde der Faire Laden ehrenamtlich geführt mit dem Ziel, Produkte aus aller Welt zu verkaufen zu einem Preis, der die Arbeit der Erzeuger gerecht und fair bezahlt.
Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen unterliegen demnächst kirchliche Einrichtungen der Umsatzsteuerpflicht. Die Beachtung der steuerlichen Vorschriften und der damit verbundene Arbeitsaufwand ist im Ehrenamt nicht leistbar. Deshalb haben die MitarbeiterInnen schweren Herzens beschlossen, den Verkauf einzustellen.

Goldener Nachmittag – Dein Fest für eine Welt!

Die BesucherInnen in St. Maria Regina freuten sich an einem sonnigen Maisonntag über einen abwechslungsreichen Nachmittag. Das Bienenspiel lud Jung und Alt zur Bewegung und gemeinsamen Spaß ein. Bei fairem Kaffee und Tee fanden die Menschen Zeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Spende des alten Handys verschafft der eigenen Schublade neuen Platz und bietet z.B. Familien im Kongo eine Perspektive. Schulbildung und Gesundheitsversorgung statt gefährliche Kinderarbeit in finsteren Minen! Vieles ist durch das Recycling von Handys möglich!

Weiterhin gab es die Möglichkeit, eine Petition gegen Online-Missbrauch von Kindern zu unterschreiben. Diese Aktion wurde von zahlreichen Besuchern unterstützt. Infos zur Handyspende und zum Unterschreiben der Petition bitte anklicken!

Beim Angebot des Fairen Ladens konnte man die Welt mit allen Sinnen erfahren und genießen. Mit der goldene Rabatt-Aktion konnte mancher Traum erfüllt werden. Der Stofflöwe aus Alpaka-Wolle ist einzigartig und fand an diesem Nachmittag eine genauso einzigartige neue Freundin und ein neues Zuhause. Die Gewinnerin des goldenen Präsentes ist Toni, die sich über Buchstützen aus recyclter Fahrradkette freut. Sie hält den Traum des indischen Kunsthandwerkers Gnani in Händen, der Neues aus einer alten Fahrradkette erschaffen hat, und damit seiner Familie das Überleben ermöglicht.

Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott

 

 

Gott sendet sein Wort.
Er gibt sein Wort den Menschen
und nimmt es nicht zurück.
Jenes schöpferische Wort,
voll von Leben und Kraft,
das Wort,
durch das alles geworden ist,
was geworden ist.
Das Wort, das von den Propheten
g
etragen wurde.
Das Wort, durch das sich
Gott mitteilt und teilt,
dieses Wort schreitet durch die
Heilsgeschichte hindurch.
Und die letzte, endgültige
und vollkommene Gestalt
dieses Wortes
ist das Menschsein Jesu Christi.

 

Weihnachten in der zerbrechlichen Existenz
Vom Mittelpunkt aus ist alles erreichbar. Schnell versucht der Mensch, diese Position einzunehmen.
Was, wenn Liebe diesen Egoismus und die Angst und Gleichgültigkeit überwindet?
Was, wenn im Sterben dieser Zeit tieferes Leben aufscheint, weil Gott sich sehnt, Mensch zu sein?
Text: Prof. Dr. Tomáš Halík, Prag | Übersetzung: Markéta Barth, Radolfzell

Ein Essay von der Bedeutung des Menschseins
Aktuelles – Heilig und bedingungslos? – Katholische Akademie des Bistum Dresden-Meißen (katholische-akademie-dresden.de)

Aus Bethlehem über Wien nach Garbsen: Friedenslicht 2021

Es ist das Licht des Friedens.
Es brennt, weil Menschen einander lieben und sich gegenseitig helfen. 
“Friede auf Erden” heißt es zur Weihnachtszeit. Das Friedenslicht ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern kann. Es erinnert uns vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. Das Friedenslicht ist ein Zeichen der Hoffnung. Es hat sich von einer kleinen Flamme zu einem Lichtermeer ausgeweitet und leuchtet mit seiner Botschaft Millionen von Menschen.

Dieses Licht fordert uns auf:
werde Friedensstifter, verteile das Licht und den Frieden weiter!
Nur mit Worten kann Frieden gestiftet werden, wenn wir darauf achten, dass unsere Worte andere Menschen aufbauen, nicht zerstören, oder Frieden stiften statt Streit auszulösen.

Vielen Dank an die Pfadfinder vom Stamm Stephanus in Berenbostel, die es sich zusammen mit vielen anderen Pfadfindern weltweit zur Aufgabe gemacht haben, das Friedenslicht zu den Menschen zu bringen. Am 12. Dezember durften wir in unserer St. Maria-Regina-Kirche in einem Abendgottesdienst das Friedenslicht empfangen.

DU Gott des Friedens,
in diesen Tagen erleben wir,
wie begrenzt unser Leben ist.

Doch zeigt uns
das Friedenslicht von Bethlehem,

dass wir das Friedensnetz knüpfen können.

Sei DU uns Licht, das ermutigt,
stärkt und Zuversicht gibt

damit auch wir Licht werden in dieser Zeit:
mit einem tröstenden Blick,
mit einem guten Wort,
einer helfenden Hand,
einem weiten Herz.

So leuchtet DEIN Licht des Friedens
weit in diese Welt hinein!
AMEN

Advent in St. Maria Regina

So langsam wird es immer heller.
Weihnachten rückt näher.
Für die einen das Fest der totalen Freude:
Für die anderen ein eher trauriges Fest.
Bringen wir zu den Traurigen ein Licht ! ? !!!
Rainer Gelhot

Gott kommt
Der Engel Gabriel wurde von Gott
zu Maria gesandt:
“Sei gegrüßt, der Herr ist mit dir.
Du wirst ein Kind empfangen:
Dem sollst du den Namen Jesus geben.”
Da sagte Maria: “Mir geschehe, wie du es gesagt hast.” (vgl. Lk 1,26-38)

Sterndeuter fragen
Es kamen Sterndeuter aus dem Osten
und fragten:
“Wo ist der neugeborene König?
Wir haben seinen Stern aufgehen sehen
und sind gekommen, um ihm zu huldigen.”
(vgl. Lk 2,1+2)

Hirten hoffen
“Betlehem, aus dir wird König hervorgehen,
der Hirt meines Volkes.” (vgl. Mt 2,6)
In jener Gegend lagerten Hirten
auf freiem Feld und

hielten Nachtwache bei ihrer Herde. (Lk 2,8)

Platz vorbereiten
“Und das soll euch als Zeichen dienen:
ihr werde ein Kind finden,
das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt.” (Lk 2,12)

Fotos und Fenstergestaltung: Christiane Rüsing

Bilder und Gedanken zum Erntedank in unseren Kirchen

Aus dem Sonnengesang
des Hl. Franziskus

Höchster, allmächtiger, guter Herr,
dein sind das Lob, die Herrlichkeit
und Ehre und jeglicher Segen.
Dir allein, Höchster, gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig,
dich zu nennen.

Gelobt seist du, mein Herr,
durch unsere Schwester, Mutter Erde,
die uns erhält und lenkt
und vielfältige Früchte hervorbringt
und bunte Blumen und Kräuter.

Lobt und preist meinen Herrn
und dankt ihm und dient ihm mit großer Demut.

Franziskus-Quellen, Butzon+Bercker 2009

 

Die Kirchortteams
St. Maria Regina
und St. Raphael bedanken
sich bei allen Spendern.

Das Erntedankfest hat wie jede Medaille auch eine Kehrseite:

Ganze Landstriche in Spanien sind für den Anbau von Tomaten, Paprika und Salatgurken mit Kunststoff-Folien abgedeckt. Die Pflanzen haben einen sehr hohen Wasserverbrauch und werden in einer der niederschlagärmsten Gegenden Europas angebaut. Um sie zu wässern, plündern die Bauern die Grundwasserreserven.

Trotz der sich zuspitzenden Umweltkrise in Brasilien durch die Abholzung des Regenwaldes steigt der Import von brasilianischem Soja nach Deutschland für z.B. Tierfutter immer weiter an. Wir Verbraucher von Milch und Fleisch tragen damit am Ende der Kette (unwissentlich ?) zur Brandrodung bei.

Ist es uns das wert?

Loben wir Gott, indem wir mit unserem Handeln zum Erhalt des Lebens in unserem gemeinsamen Haus, Mutter Erde, in seiner Vielfalt beitragen.

Claudia Diering

 

das ende von eden

es gibt kein unkraut
sündenfall der einteilung
in gut und böse
apfel und schlange
schädling und nutzvieh

lass kraut und rüben
querbeet durcheinander wachsen
nur der großer gärtner kennt
die geheime schönheit
allen lebens

wenn der mensch jedoch
vermeintlich unkraut
zu vertilgen trachtet
wird er am ende noch
sich selbst ausrotten

Andreas Knapp
Beim Anblick eines Grashalms