Archiv des Autors: Bernhard Mock

Bärbel Smarsli 25 Jahre im Dienst des Bistums


Vor  über 25 Jahren hat Bärbel Smarsli mit ihrer Ausbildung zur Gemeindereferentin begonnen, um ab dem Jahr 1995 in St. Bernward, Salzgitter-Thiede tätig zu sein. Ihren Beruf als Bankkauffrau hatte sie an den Nagel gehängt, um nun etwas völlig Neues zu machen. Nach sieben Jahren wechselte sie nach St. Maria Regina, um dort mit dem ihr üblichen Elan tätig zu sein. Das hielt auch weiter an, als die die drei Garbsener Pfarreien  zu einer fusioniert wurden. Mit Herzblut und vollem Einsatz ist sie weiterhin ein „Aushängeschild“ katholischer Kirche in Garbsen – insbesondere auch durch das  Krippenhaus und den Eine-Welt-Laden. Da 1995 die Aussendung durch den Bischof stattfand, feiern wir das eigentliche 25jährige Dienstjubiläum im Jahr 2020. Bis dahin wird sich das Territorium noch einmal für das gesamte Pastoralteam vergrößern, denn ab August 2018 wird die Pfarrei Seelze von diesem mit betreut werden…. Für die weiteren Jahre wünschen wir Bärbel Smarsli viel Kraft für ihre Aufgaben – und immer wieder auch Stunden der Muße für sich selber….
Text: Christoph Lindner / Bilder: Thomas Hillebrand

Garbsens Sternsinger sammeln 12.000 Euro

 

Auf ihrem Weg durch Garbsen besuchten die Sternsinger mit Liedern und Texten nicht nur Menschen in über 250 Wohnungen und Häusern, sondern Sie spendeten Ihren Segen auch im Rathaus, in Altenheimen und Kirchen und waren gern gesehene Gäste auf Neujahrs-empfängen.

“Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit” – mit diesem Motto gelang es den Garbsener Sternsingerinnen und Sternsingern, insgesamt mehr als 12.000 Euro zu sammeln.

Sehr nachdenklich machte ein Poetry Slam, vorgetragen in der St. Raphael-Kirche: 

Sternsinger-Helden

Nimm einen Globus und suche das Land
In welchem du lebst und dann fahr mit der Hand
Mit geschlossenen Augen den Globus entlang
Zähle bis drei und halt irgendwo an

Und dann überleg, wie die Kinder dort wohnen
Gehören sie gar zu den vielen Millionen
Die lange schon all ihre Hoffnung verloren
Denn sie wurden in bitterster Armut geboren

Weil niemand wird vor die Entscheidung gestellt
Ein Leben mit Hunger oder ein Leben mit Geld
Auf einem Planeten, von Grenzen getrennt
Die man erste und zweite und dritte Welt nennt
 
Eine Erde, ein Gott, und doch so viele Mauern
So viele Kriege, die so lange dauern
Dass viele nicht wissen, was Frieden bedeutet
Ihre Kindheit in einer Fabrik ausgebeutet

Und lernen auf dreckigem Boden das Laufen.
Ein Markt, doch kein Geld um sich essen zu kaufen
Die Eltern verloren, wer bietet jetzt Schutz
Im Alltag der Straße voll Abfall und Schmutz

Wo Schicksale Spuren in Staubschichten schreiben
Von guten Zeiten nur noch Erinnerungen bleiben
Und nicht mal das Wasser spiegelt hier dein Gesicht
Es tut mir so leid, Kind. Mehr gibt’s heute nicht

Kein Abschluss, kein Job, keine Zukunftsaussichten
Und wir? Lesen nachher in Zeitungsberichten
Vom Elend woanders, doch das ist so weit weg
Diese andere Welt voller Hunger und Dreck

Die du grad mit dem Finger auf dem Globus berührst
Und wenn du in dir jetzt dein Herz schlagen spürst
Voll Mut und voll Willen, den Ärmsten der Erde
Zu helfen, dann schau nicht nur zu, sondern werde

Ein Nächte-Erheller, ein Schatzkisten-Träger
Ein Spuren-In-Fallfrische-Schneedecken-Leger
Ein Nächstenliebe-an-viele-Nächste-Geber
Ein Gegen-Das-Unrecht-Die-Stimme-Erheber

Der immer dann, wenn irgendwo auf dieser Welt
Einem Menschen durch fleißig gesammeltes Geld
Ein Hoffnungsschimmer das Dunkel erhellt
weiß: Auch ich bin ein Sternsinger-Held

St. Raphael wanderte am Mittwoch, 10.01.2018

Horster Kirche – von Losch in der Wikipedia auf Deutsch

Horster Windmühle – Von Ukko-wc , CC BY-SA 3.0

Am 10. Januar startete unsere Wandergruppe St. Raphael in das neue Wanderjahr. Die Strecke zwischen Horst und Meyenfeld wurde bei schönstem Wanderwetter zurück gelegt.
Über 20 Wanderfreunde hatten sich zur Wanderandacht in der Horster Kirche eingefunden, die freundlicherweise von der Küsterin vorgeheizt war. Die Wanderung führte dann am Friedhof vorbei in Richtung Wald. Auf dem Verbindungsweg von Schloß Ricklingen nach Horst ging es weiter bis zur Horster Mühle. Leider stehen dort keine Bänke, so daß wir unser „zweites Frühstück“ im Stehen einnehmen mußten.

Dies sah wohl auch der derzeitige Besitzer der Mühle, er begrüßte die Gruppe und bat uns, die Mühle zu besichtigen. Einige von uns nahmen die Aufforderung, auch in die oberen Stockwerke zu steigen, sehr wörtlich, während die meisten unten blieben, denn die Stiege nach oben war sehr steil. Als es weiter ging, wurde nach oben laut gerufen, und weil sich keiner meldete, wurde abgeschlossen. Plötzlich entstand Unruhe in der Gruppe: einige fehlten! Der Schlüssel mußte erneut geholt werden, um die 3 Eingeschlossenen zu „befreien“. Jeder Wanderführer weiß um „Schwund“ in einer Gruppe, aber so direkt wollten wir ihn nicht erleben.

Die Gaststätte Meyenfeld hatte für die Wanderer Grünkohl mit Bregenwurst vorbereitet. Zum gemeinsamen Essen fanden sich noch weitere Wanderer ein, denen die Wanderstrecke mit 8 km zu lang war. Sie waren eine kürzere Strecke gegangen. So waren wir insgesamt 26 Personen, die nach allgemeiner Meinung einen rundum gelungenen Tag erlebten.
Foto: Barbara Wierse    Text: Ferdinand Koch

 

 

Nacht der Lichter: Abendgebet in St. Raphael

„Die Nacht der Lichter“ ist eine Gottesdienstform, die der Samstag-Abend-Lichterfeier bei den Jugendtreffen in der Gemeinschaft von Taizé entspricht. Ausgehend von dieser ökumenischen Gemeinschaft werden in vielen Ländern in gleicher Weise Gottesdienste unter diesem Namen gefeiert.

So standen bei dem ökumenischen Abendgottesdienst am Freitag, 23. November 2017, meditative Gesänge und  kurze Gebete im Vordergrund. Mehr als 150 Gläubige waren zusammengekommen und beeindruckt von der stimmungsvollen Liturgie beim Lichtschein der brennenden Kerzen. Zum stillen Gebet und zum andächtigen Betrachten und Verehren der aufgestellten Kreuzikone und einer Ikone mit dem Bild des auferstandenen Christus kamen die Gottesdienstbesucher zum Abschluss des Abendgebetes zum Altarraum und stellten dort ihre Kerzen ab. 

Die besondere Ausschmückung der Kirche, die Gestaltung des Gottesdienstes und die Leitung von Chor und Musik standen unter der Regie von Gregor Branahl.
Bilder: Thomas Hillebrand

« Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man gesammelt beten kann. Der oftmals wiederholte, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfasste Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen macht bereit, auf Gott zu hören. Im gemeinsamen Gebet können alle in diese Gesänge einstimmen und zusammen ohne engeren zeitlichen Rahmen der Erwartung Gottes Raum geben. »    (Die Communauté von Taizé)

siehe auch 
http://kath-kirche-garbsen.de/gottesdienstgebet/meditation-trost-2/ 

https://www.domradio.de/nachrichten/2007-11-13/ein-besuch-der-communaute-domradio-menschen-unterwegs

 

 

Neuland erhält Elisabeth-Preis der Caritas

Bei der Preisverleihung zum fünften Elisabethpreis sind drei der 39 eingereichten Initiativen und Projekte ausgezeichnet worden. Insgesamt 6.000 Euro Preisgeld wurden für Projekte in der Flüchtlingsarbeit vergeben.

Die Gewinnerteams stammen aus Garbsen, Celle-Vorwerk und Hildesheim. Caritasdirektor Achim Eng dankte ausdrücklich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Ihre Projekte bilden jedes für sich eine wertvolle Anregung, alle hätten einen Preis verdient. Wir sind beeindruckt von der Bandbreite der Ideen, Werkzeuge und Maßnahmen. Das war keine leichte Aufgabe für die Jury.“

Der erste Preis ging an das ökumenische Projekt „Mit Neuland auf Wohnungssuche mit Geflüchteten“ in Garbsen. In den Räumen eines Nachbarschaftsladens helfen zwei Ehrenamtliche mit viel Engagement Flüchtlingen bei der Wohnungssuche, beim Kontakt mit Vermietern sowie Formalitäten.

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Den zweiten Preis gewann das Migrationsprojekt der Caritas Celle in Vorwerk. Das Stadtteilprojekt „CaritasPoint St. Johannes“ ist seit nahezu 20 Jahren in der Migrationsarbeit tätig. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der hohen Bandbreite der Angebote und Hilfen sowie der Vielzahl an Kooperationspartnern.

Mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde das Netzwerk-Projekt „Ancora“ des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Hildesheim. Das noch sehr junge Projekt entstand im Frühjahr 2017 und hilft Frauen mit Fluchterfahrung, insbesondere Schwangeren und Müttern mit Kleinkindern in ihrem Lebensumfeld.

Die Preise wurden von Mitgliedern der Jury persönlich überreicht. Monika Walter, Vorsitzende der Caritas-Helfergruppen im Bistum Hildesheim, sagte nach der Preisverleihung, man habe sich mit den Gewinnern richtig mitfreuen können. Zur sogenannten Auswahlliste der Jury zählen fünf weitere Projekte: Der Deutschkurs für Flüchtlinge der St. Barbara-Gemeinde in Barsinghausen, das ökumenische Willkommenscafé in Wolfenbüttel von Caritas, Diakonie und Stadt, das Göttinger Projekt „Radeln statt am Rad zu drehen“ des Malteser Hilfsdienstes, die ökumenische Starthilfe Grohn des Caritasverbands Bremen-Nord sowie der Interkulturelle Stadtführer auf Arabisch und Deutsch der Pfarrgemeinde St. Marien in Lüneburg.

Der Elisabethpreis der Caritas im Bistum Hildesheim würdigt alle zwei Jahre Initiativen und Projekte in einem Arbeitsfeld. Als Juroren wirkten mit: Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger, Marietta Tebbenjohanns von der FLUX Flüchtlingshilfe in Hildesheim, Laura Müller vom Flüchtlingsrat Niedersachsen, Hans Georg Ruhe, Stellvertretender Vorsitzender Caritas Goslar, Mohammad Baghdadi vom Arbeitskreis Asyl Bodenburg sowie Diözesan-Caritasdirektor Achim Eng.

v.l.n.r.: Hans Georg Ruhe, Jury; die glücklichen Gewinner Kathrin Osterwald und Hamid Al Iriani, Ökumenisches Stadtteilprojekt Neuland aus Garbsen (1. Preis über 3000 Euro); Caritasdirektor Achim Eng und Mohammad Baghdadi, Jury