Archiv des Autors: Bernhard Mock

St. Raphael wanderte im April 2018

Die Wanderung führte durch den Kirchwehrener Wald über Gut Dunau nach Seelze.

Bildquelle: Losch at German Wikipedia

Wir starteten um 9:30 Uhr von St. Raphael mit dem Kirchenbus und Privat PKW`s zur Dreieinigkeitskirche in Kirchwehren. Vom Lektor Herrn Kromholz erhielten wir den Kirchenschlüssel für eine kurze Andacht in der Kirche mit Gesang und Gebet. Auch erfuhren wir einiges aus der Geschichte und der Chronik der Kirchwehrener Kirche.

Diesmal waren wir mit 25 Wanderinnen und Wanderern unterwegs. Die Wegstrecke war trocken und führte größtenteils durch den Kirchwehrener Wald. Der Wald war übersät mit Buschwindröschen und vielen anderen Frühblühern. Es war eine Freude diese Pracht zu sehen. Der Frühling hält endlich Einzug!
Die Wanderung endete im Lokal Hafenblick am Kanal in Seelze. Dort gab es zu Mittag leckeres Buffett mit vielen Variationen.  Text: Peter Langer Bild: Dietmar Wierse

Schola-Revival-Wochenende

 

Vor 20 Jahren gab es in
St. Raphael eine sehr aktive Jugendschola, die damals sogar eine eigene MusikCD mit ihren Liedern aufgenommen hatte. Bedingt durch Studium und Ausbildung an anderen Orten ist diese Schola damals auseinandergegangen.

 

 

Im Rahmen des Jubiläumsjahres “50 Jahre St. Raphael” lädt zum Wochenende 28./29. April 2018 die Kirchengemeinde die ehemaligen Mitglieder der Schola mit ihren Angehörigen nach St. Raphael ein, um fröhlich ein Wiedersehen zu feiern und am Sonntag, 29. April,  die Hl. Messe um 10:30 Uhr mit den Liedern Ihrer Generation zu gestalten.

Hier könnt Ihr für alle sichtbar Euch eintragen und sehen, wer sich bereits angemeldet hat:
https://doodle.com/poll/7ayusyzkxee3srr2

Damit wir in St. Raphael das Wochenende gut vorbereiten können und mit Euch in Kontakt treten können, bitte wir unbedingt um namentliche und verbindliche Anmeldung

durch Anklicken und Ausfüllen des folgenden Formulares.

Anmeldung für das Scholawochenende in St. Raphael am 28./29. April. 
Nach Bearbeitung der Anmeldung erhaltet Ihr eine Bestätigungsemail!

* Ausfüllen erforderlich!


Herzlich Willkommen nach St. Raphael!

 

 

St. Raphael wanderte im März auf dem Kronsberg

17 Teilnehmer hatten sich zur Wanderung im März vor St. Raphael eingefunden. Wir hatten in mehrfacher Hinsicht Glück. Nach drei Regentagen versprach der Tag trocken und klar zu werden. – Und der angekündigte Streik bei der Üstra fand erst am Tag darauf statt. Nach der Besinnung und der Klärung von organisatorischen Fragen fuhren wir mit den Stadtbahnen 4 und 6 zur Brabeckstr. Diese Fahrt quer durch Hannover erschien uns nicht sehr lang und wurde mit Gesprächen in kleinen Gruppen als Einstieg in das Wandererlebnis genutzt.

Der Weg führte zunächst durch ruhige Wohnbereiche von Bemerode an das „Kronsbergmassiv“ heran, welches wir danach erwanderten. Der größte Teil der Wege führte über freie Flächen mit attraktiven Ausblicken.  So konnten wir in der Ferne die Autobahn A7 mit der Raststätte sehen. Im östlichen Bereich des Kronsberges gibt es auch drei Erdöl-Förderpumpen in Betrieb. Und bei der Wetterlage hatten wir schöne landschaftliche Ausblicke. – Immer wieder war der Kommentar zu hören: „Hier bin ich ja noch nie gewesen!“

Schließlich waren wir am Gipfel angelangt, dessen Besteigung noch einmal eine kleine Herausforderung darstellte.  Die Aussicht belohnte uns für diese Mühe; wir hätten noch länger verweilen können! Inzwischen machte sich bei einigen Wanderern der mittägliche Hunger bemerkbar. Sie strebten zügig zum Restaurant “Istanbul“. – Mit den Stadtbahnen kamen wir wieder gut und zügig nach Hause, und viele verabschiedeten sich mit der Bemerkung, dass es ein rundherum gelungener Ausflug gewesen sei.    Text und Bilder: Barbara Wierse

Feier der “Göttliche Liturgie” in St. Raphael

Feier der 1500 Jahre alten Göttlichen Liturgie in St. Raphael

Am Sonntag, den 25. Februar 2018, feierten wir einen besonderen Gottesdienst in St. Raphael. Zusammen mit dem Frankfurter Pater Michael Schneider SJ, Großarchimandrit des Patriarchats von Antiochien und Repräsentant der griechisch-katholischen Kirche sowie der Schola Cantorum erlebten wir die Chrysostomos-Liturgie. Es war ein ergreifender und bewegender Gottesdienst den etwa 150 Gemeindemitglieder mitfeierten.
Die Chrysostomos-Liturgie, die bereits seit 1.500 Jahren gefeiert wird, geht in ihrer Grundgestalt zurück auf den heiligen Johannes von Antiochien, der als bedeutender Bischof und herausragender Prediger den Beinamen „Chrysostomos“ (griech. Goldmund) erhalten hat. Er war im vierten Jahrhundert Erzbischof von Konstantinopel und gilt als einer der vier großen Kirchenlehrer des Ostens.
Zu den katholischen Ostkirchen gehören 23 Teilkirchen, die in ihrer Tradition den orthodoxen und altorientalischen Kirchen nahestehen, aber mit der römisch-katholischen Kirche eine Glaubensgemeinschaft bilden sowie die Autorität des Papstes anerkennen. Die Feier der Liturgie nimmt in den Ostkirchen eine zentrale Stellung ein, denn für sie alles im Glaubensleben seinen Ursprung in der Liturgie. Weil die Kirchen mit Rom uniert sind, ist die Feier der besonderen Chrysostomos-Liturgie in einer römisch-katholischen Kirche möglich.
„Für die drei großen Kirchen des Ostens, die Assyrer, die Altorientalen und die Orthodoxen gilt: Die Liturgie wird nicht nur kultisch gefeiert, sie will auch „meditativ“ vollzogen werden“, erklärte Pater Schneider. Der meditative Charakter der Liturgie solle dem Mitfeiernden helfen, dass sein Glaube in der Liturgie unmittelbar zur Erfahrung gebracht werde.
Wer sich über die Bedeutung und die einzelnen Teile der Göttlichen Liturgie informieren möchte, sei auf den Artikel unter www.kath.de/zentrum/termine/vortrag/vortrag_2010/vortrag_wi_kurz.pdf von Pater Michael Schneider verwiesen. Text: Bernhard Baumert / Thomas Hillebrand | Bilder: Thomas Hillebrand

 

Bärbel Smarsli 25 Jahre im Dienst des Bistums


Vor  über 25 Jahren hat Bärbel Smarsli mit ihrer Ausbildung zur Gemeindereferentin begonnen, um ab dem Jahr 1995 in St. Bernward, Salzgitter-Thiede tätig zu sein. Ihren Beruf als Bankkauffrau hatte sie an den Nagel gehängt, um nun etwas völlig Neues zu machen. Nach sieben Jahren wechselte sie nach St. Maria Regina, um dort mit dem ihr üblichen Elan tätig zu sein. Das hielt auch weiter an, als die die drei Garbsener Pfarreien  zu einer fusioniert wurden. Mit Herzblut und vollem Einsatz ist sie weiterhin ein „Aushängeschild“ katholischer Kirche in Garbsen – insbesondere auch durch das  Krippenhaus und den Eine-Welt-Laden. Da 1995 die Aussendung durch den Bischof stattfand, feiern wir das eigentliche 25jährige Dienstjubiläum im Jahr 2020. Bis dahin wird sich das Territorium noch einmal für das gesamte Pastoralteam vergrößern, denn ab August 2018 wird die Pfarrei Seelze von diesem mit betreut werden…. Für die weiteren Jahre wünschen wir Bärbel Smarsli viel Kraft für ihre Aufgaben – und immer wieder auch Stunden der Muße für sich selber….
Text: Christoph Lindner / Bilder: Thomas Hillebrand

Garbsens Sternsinger sammeln 12.000 Euro

 

Auf ihrem Weg durch Garbsen besuchten die Sternsinger mit Liedern und Texten nicht nur Menschen in über 250 Wohnungen und Häusern, sondern Sie spendeten Ihren Segen auch im Rathaus, in Altenheimen und Kirchen und waren gern gesehene Gäste auf Neujahrs-empfängen.

“Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit” – mit diesem Motto gelang es den Garbsener Sternsingerinnen und Sternsingern, insgesamt mehr als 12.000 Euro zu sammeln.

Sehr nachdenklich machte ein Poetry Slam, vorgetragen in der St. Raphael-Kirche: 

Sternsinger-Helden

Nimm einen Globus und suche das Land
In welchem du lebst und dann fahr mit der Hand
Mit geschlossenen Augen den Globus entlang
Zähle bis drei und halt irgendwo an

Und dann überleg, wie die Kinder dort wohnen
Gehören sie gar zu den vielen Millionen
Die lange schon all ihre Hoffnung verloren
Denn sie wurden in bitterster Armut geboren

Weil niemand wird vor die Entscheidung gestellt
Ein Leben mit Hunger oder ein Leben mit Geld
Auf einem Planeten, von Grenzen getrennt
Die man erste und zweite und dritte Welt nennt
 
Eine Erde, ein Gott, und doch so viele Mauern
So viele Kriege, die so lange dauern
Dass viele nicht wissen, was Frieden bedeutet
Ihre Kindheit in einer Fabrik ausgebeutet

Und lernen auf dreckigem Boden das Laufen.
Ein Markt, doch kein Geld um sich essen zu kaufen
Die Eltern verloren, wer bietet jetzt Schutz
Im Alltag der Straße voll Abfall und Schmutz

Wo Schicksale Spuren in Staubschichten schreiben
Von guten Zeiten nur noch Erinnerungen bleiben
Und nicht mal das Wasser spiegelt hier dein Gesicht
Es tut mir so leid, Kind. Mehr gibt’s heute nicht

Kein Abschluss, kein Job, keine Zukunftsaussichten
Und wir? Lesen nachher in Zeitungsberichten
Vom Elend woanders, doch das ist so weit weg
Diese andere Welt voller Hunger und Dreck

Die du grad mit dem Finger auf dem Globus berührst
Und wenn du in dir jetzt dein Herz schlagen spürst
Voll Mut und voll Willen, den Ärmsten der Erde
Zu helfen, dann schau nicht nur zu, sondern werde

Ein Nächte-Erheller, ein Schatzkisten-Träger
Ein Spuren-In-Fallfrische-Schneedecken-Leger
Ein Nächstenliebe-an-viele-Nächste-Geber
Ein Gegen-Das-Unrecht-Die-Stimme-Erheber

Der immer dann, wenn irgendwo auf dieser Welt
Einem Menschen durch fleißig gesammeltes Geld
Ein Hoffnungsschimmer das Dunkel erhellt
weiß: Auch ich bin ein Sternsinger-Held