Archiv des Autors: Bernhard

Hoher Advent – die großen Antiphonen

 
Zur besonderen liturgischen Gestalt des Advents gehören die berühmten O-Antiphonen oder Großen Antiphonen. Es sind die sieben Magnificat-Antiphonen in der Woche vor Weihnachten (17.-23.12.), die auf älteste Zeit (mindestens auf das 7. Jahrhundert) zurückgehen. Jesus wird unter sieben Titeln angerufen, die dem Messias im Alten Bund gegeben werden. Dann schließt sich jeweils eine flehentliche Bitte um sein Kommen an.

Herzlich laden wir Sie ein, sich an diesen Tagen durch die Betrachtung der jeweiligen O-Antiphon auf das Fest der Geburt Jesu Christi einzustimmen. Lesen Sie unseren kurzen Text, um die Fülle zu erfassen, die in diesen Versen ruht und lassen Sie den Gesang auf sich wirken.

17. Dezember – O Sapientia

Die Weisheit ist der Widerschein des ewigen Lichts, der ungetrübte Spiegel von Gottes Kraft, das Bild seiner Vollkommenheit. Sie ist nur eine und vermag doch alles, ohne sich zu ändern, erneuert sie alles. Von Geschlecht zu Geschlecht tritt sie in heilige Seelen ein und schafft Freunde Gottes und Propheten; denn Gott liebt nur den, der mit der Weisheit zusammenwohnt. Sie ist schöner als die Sonne. Machtvoll entfaltet sie ihre Kraft von einem Ende zum andern und durchwaltet voll Milde das All (Weish 7,26-8,1)

O Sapientia,
quae ex ore Altissimi prodiisti,
attingens a fine usque ad finem,
fortiter suaviterque disponens omnia:
veni ad docendum nos viam prudentiae.
O Weisheit, 
hervorgegangen aus dem Munde des Höchsten, 
die Welt umspannst du von einem Ende zum andern, 
in Kraft und Milde ordnest du alles:
Komm und lehre uns den Weg der Einsicht!

18. Dezember – O Herr

Mose sagte zu ganz Israel: Du sollst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, hören und auf seine Gebote und Gesetze achten. Dieses Gebot, auf das ich dich heute verpflichte, geht nicht über deine Kraft und ist nicht fern von dir. Es ist in deinem Mund und in deinem Herzen. (Dtn 30,10a.11.14)

 O Adonai,
et dux domus Israël,
qui Moyse in igne flammae rubi apparuisti,
et ei in Sina legem dedisti:
veni ad redimendum nos in brachio extento.
O Herr
und Fürst des Hauses Israel,
du bist dem Mose erschienen in der Flamme des Dornbuschs,
und gabst ihm das Gesetz am Sinai.
Komm, o Herr, und erlöse uns mit starkem Arm.

19. Dezember – O Wurzel Jesse

An jenem Tag wird der Sproß aus der Wurzel Isais zum Signal für die Nationen; die Völker suchen ihn auf. Er sammelt die vertriebenen Israeliten und führt nach Hause die Zerstreuten Judas von den vier Enden der Erde. (Jes 11,10.12)

O Radix Jesse,
qui stas in signum populorum,
super quem continebunt reges os suum,
quem gentes deprecabuntur:
veni ad liberandum nos,
jam noli tardare.
O Wurzel Jesse,
gesetzt zum Zeichen für die Völker.
Vor dir verstummen die Mächtigen,
zu dir rufen die Völker.
Komm, o Herr, und erlöse uns,
zögere nicht länger.

20. Dezember – O Schlüssel Davids

Ich lege ihm den Schlüssel des Hauses David auf die Schulter; was er öffnet, kann niemand verschließen, und was er verschließt, kann niemand mehr öffnen. Ich schlage ihn an einer festen Stelle der Mauer als Nagel ein. – Ich habe ihn geschaffen, den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht! (Jes 22,22-23; 49,8-9)

O Clavis David,
et sceptrum domus Israël,
qui aperis, et nemo claudit,
claudis, et nemo aperuit:
veni, et educ vinctum
de domo carceris,
sedentem in tenebris,
et umbra mortis.
O Schlüssel Davids
und Zepter des Hauses Israel,
du öffnest und niemand schließt,
du schließest und niemand öffnet.
Komm, o Herr, und befreie aus dem Kerker den Gefangenen,
der da sitzt in Finsternis
und im Schatten des Todes.

21. Dezember – O Aufgang

Ich, der Herr, habe dich gerufen, denn ich handle gerecht, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, was ich meinem Volk verhieß, zu vollbringen, und ein Licht für die anderen Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien. (Jes 42,6-7)

O Oriens,
splendor lucis aeternae,
et sol justitiae,
veni, et illumina
sedentes in tenebris
et umbra mortis.
O Aufgang,
Glanz des ewigen Lichtes,
du Sonne der Gerechtigkeit,
komm, o Herr, und erleuchte uns,
die wir sitzen in Finsternis
und im Schatten des Todes.

22. Dezember – O König der Völker

Ich schaute in den Gesichten der Nacht: Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Menschensohn. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt. Ihm wurden Herrschaft und Würde und Königtum gegeben. Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen. Seine Herrschaft ist eine ewige, unvergängliche Herrschaft. Sein Reich geht niemals unter. (Dan 7,13-14)

O Rex Gentium,
et desideratus earum,
lapisque angularis,
qui facis utraque unum:
veni, et salva hominem,
quem de limo formasti.
O König der Völker,
den sie alle ersehnen.
Du Eckstein, der das Getrennte eint.
Komm, o Herr, und befreie den Menschen,
den du aus Erde erschaffen hast.

23. Dezember – O Immanuel

Große, gewaltige Wasser bedecken dein Land, Immanuel. – Tobt, ihr Völker! Ihr werdet doch besiegt. Horcht auf, ihr Enden der Erde! Rüstet nur! Ihr werdet doch besiegt. Macht nur Pläne! Sie werden zunichte. Denn Gott ist mit uns. – Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht. Denn uns wurde ein Kind geboren, ein Sohn wurde uns geschenkt. Seine Herrschaft ist groß und der Friede hat kein Ende. (Jes 8,8-10; 9,1.5-6)

O Emmanuel,
Rex et legifer noster,
expectatio gentium,
et salvator earum:
veni ad salvandum nos,
Domine, Deus noster.
O Immanuel,
Gott mit uns. Du König und Lehrer,
du Sehnsucht der Völker
und ihr Heiland.
Komm, o Herr, und erlöse uns,
Herr, unser Gott.

 

Sapientia
Adonaj
Redemptor
Clavis David
Oriens
Rex Gentium
Emmanuel

Eine kunstreiche Besonderheit stellen die O-Antiphonen auch dadurch dar, dass sie ein so genanntes „Akrostichon“ bilden. D.h. liest man die ersten Buchstaben der jeweils ersten lateinischen Anrufungen rückwärts, ergibt sich das Wort
Ero cras“ – „Morgen werde ich da sein!“

 

 

Ökumenische Einschulungsgottesdienste in Garbsen

Besondere Einschnitte im Leben erfordern besondere Rituale, die den Übergang erleichtern und brückenhafte Funktion haben. Ein großer Einschnitt stellt der Schuleintritt dar. Ein Schulanfangsgottesdienst holt die „Kindergartenkinder“ ab und ist gleichzeitig der offizielle Beginn ihrer Zeit als Schulkinder.

 

Ein Gottesdienst am Schulanfang soll den Eltern Mut machen, abzugeben und einen Teil ihrer Verantwortung, ihres Schutzes an andere zu übergeben. Im Gottesdienst erhalten sie den Zuspruch, dass Gott ihre Kinder an die Hand nimmt und sie sicher durch die Ungewissheit der Zukunft führt. Gott sagt ihnen: „Vertraut eure Kinder mir an.“

Mit diesen oder ähnlichen Worten
können Sie als Eltern oder Großeltern
ihre Kinder und Enkel segnen:

Der Herr, unser himmlischer Vater,
beschütze dich auf deinem Schulweg.
Er erhalte deine Neugier
und gebe dir Freude am Lernen.
Er gebe dir gute Freunde und
Gesundheit, wo immer du bist. Amen.

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter
der Sehnsucht des Lebens
nach sich selber.
Sie kommen durch euch,
aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind,
gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben,
aber nicht eure Gedanken,
denn
sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus
geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen
im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt,
nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen,
wie sie zu sein, aber versucht nicht,
sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts,
noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen
eure Kinder als lebende Pfeile
ausgeschickt werden.
 Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931

Schulanfang

 

Maria Maienkönigin

Maiandachten unserer Gemeinde finden Sie unter Gottesdienste im Mai-Wegweiser!

Die katholische Volksfrömmigkeit verehrt Maria während zwei Monaten im Jahr in besonderer Weise: Im Marienmonat Mai und im Rosenkranzmonat Oktober. Seit dem Mittelalter sind besondere Maiandachten bekannt, die römische und germanische Maifeiern zu christlichen Feiern verändern wollten. Seit dem 17. Jahrhundert wird in der katholischen Kirche den ganzen Monat Mai hindurch Maria besonders verehrt.

Grundlage der Marienverehrung sind Marias gläubiges Vertrauen und ihr Gehorsam auf den Anruf Gottes hin. Dadurch wurde Maria zur Mutter aller Glaubenden und zum Urbild der Kirche. Wohl auch aus diesem Grund galt an seinem ersten Arbeitstag nach der Wahl der Besuch von Papst Franziskus der römischen Marienkirche und Basilika Santa Maria Maggiore. Sein Vorgänger Benedikt XVI. hat es einmal so formuliert: „Je näher der Mensch Gott ist, desto näher ist er den Menschen. Das sehen wir an Maria. Der Umstand, dass sie ganz nahe bei Gott ist, ist der Grund dafür, dass sie auch den Menschen so nahe ist.“

Das Mariahilfbild im Dom zu St. Jakob in Innsbruck. Der Maler Lukas Cranach d.Ä. (1472-1563) hat seinem Glauben, dass Maria, die Mutter Gottes, den Menschen in Sorgen und Nöten Hilfe und Beistand gibt, künstlerischen Ausdruck verliehen.

Das Mariahilfbild im Dom zu St. Jakob in Innsbruck. Der Maler Lukas Cranach d.Ä. (1472-1563) hat seinem Glauben, dass Maria, die Mutter Gottes, den Menschen in Sorgen und Nöten Hilfe und Beistand gibt, künstlerischen Ausdruck verliehen.

MARIA MAIENKÖNIGIN
dich will der Mai begrüßen. 

O segne ihn mit holdem Sinn und uns zu deinen Füßen!
Maria, wir empfehlen dir, was grünt und blüht auf Erden, 
lass uns in dieser Pracht und Zier das Werk des Schöpfers ehren.

Behüte auch, Maria rein, du größte aller Frauen,
das Gottesvolk, die Kinder dein, im Glauben und Vertrauen
zu Jesus Christus, deinem Sohn, dem Retter und Befreier.
Lobpreis durch ihn in Ewigkeit des Vaters Macht und Treue!

O öffne Himmelskönigin, im Lied uns Herz und Stimme,
zu danken Gott im Heilgen Geist, dass wir sein Lob stets singen,
der Christi Kirche ward gesandt in Sturm und Feuersflammen,
zu führen sie mit starker Hand durch alle Zeiten! Amen
vorstehender Liedtext aus dem Anhang des Neuen Gotteslobes
Leider haben die Herausgeber dieses Gotteslobes nicht den ursprünglichen Text von  Guido Görres (1842) übernommen, den er in einem Gedichtband zur Feier der Maiandacht geschrieben hat. Jetzt ist das Lied theologisch korrekter, aber dabei ist die Freude über den aufbrechenden Frühling im Wonnemonat Mai verloren gegangen. Und damit auch die auf Maria bezogene Interpretation des Hohenliedes in der ursprünglichen zweiten Strophe:

Behüte uns mit treuem Fleiß,  o Königin der Frauen, 
die Herzensblüten lilienweiß  auf grünen Maiesauen! 
Lass diese Blumen um und um in allen Herzen sprossen, 
und mache sie zum Heiligtum, drin sich der Mai erschlossen!

SIE: Ego flos campi
et lilium convallium.
ER:
Sicut lilium
inter spinas 
sic anima mea.

  (Hoheslied 2, 1-2)

SIE: Eine Frühlingsblume bin ich, wie sie in den Wiesen wachsen, eine Lilie aus den Tälern.
ER: Eine Lilie unter Disteln, so erscheint mir meine Freundin unter allen anderen Mädchen.

Die Heilige Woche | Karwoche in Garbsen

 
Am Sonntag vor Ostern – am Palmsonntag – beginnt die Karwoche; sie endet am Karsamstag. Während dieser Tage gedenken die Christen der Hinrichtung Jesu am Kreuz und bereiten sich auf ihr größtes Fest vor, auf Ostern. Da feiern sie die Auferstehung  Jesu von den Toten.

Feier der Versöhnung am Palmsonntag
           16:00 Uhr Bußgottesdienst in St. Maria Regina, anschl. Beichtgel. in poln./dt.
           17:00 Uhr Bußgottesdienst in St. Raphael, anschl. Beichtgel. in polnisch/deutsch
Das Bußsakrament kann auch in einer gemeinschaftlichen Feier stattfinden, in der man sich gemeinsam auf das Bekenntnis vorbereitet und zusammen für die erhaltene Vergebung dankt. Hier werden das persönliche Sündenbekenntnis und die individuelle Absolution eingegliedert in einen Wortgottesdienst mit Lesungen und Homilie, gemeinsamer Gewissenserforschung, gemeinsamer Bitte um Vergebung, gemeinsamem Beten des Vaterunsers und gemeinsamer Danksagung. Eine solche gemeinschaftliche Feier bringt den kirchlichen Charakter der Buße klarer zum Ausdruck. Wie immer es gefeiert werden mag, das Bußsakrament bleibt stets seiner Natur nach eine liturgische und somit kirchliche und öffentliche Handlung.

(aus dem Erwachsenenkatechismus)

Palmsonntag
Gottesdienste wie an jedem Sonntag
Heute gedenkt die Kirche des umjubelten Einzugs Jesu in Jerusalem. Mit den Worten “Hosanna dem Sohne Davids” und Palmzweigen wurde er damals begrüßt. Gleichzeitig tritt die Kirche in die Karwoche (Heilige Woche) ein. Die Jubelrufe in der heiligen Stadt wandelten sich nur kurze Zeit später zum “crucifige”, zum “Kreuzige ihn”. Deswegen wird am Palmsonntag auch die Passion Jesu gelesen.
Dies alles vollzieht sich im Bewusstsein der Auferstehung Christi. So werden die im Gottesdienst gesegneten grüne Zweige an die Kreuze gesteckt, um das aus Jesu Tod neu erwachsende Leben zu symbolisieren.

Gründonnerstag | Hoher Donnerstag
           19:00 Uhr in Corpus Christi 
              anschließend ist “Ölbergstunde” mit Gebet in der Kirche und Agape im Pfarrheim  

Die Kirche gedenkt des ersten Abendmahls mit der Fußwaschung, der Einsetzung des Sakramentes der Eucharistie, des einsamen Gebetes Jesu auf dem Ölberg, seiner Verhaftung, Vernehmung und Geißelung. Dies alles ist Ausdruck der hingebungsvollen Liebe Gottes zu den Menschen in Jesus Christus.
Zum Zeichen der Einheit und der Gemeinschaft der Gläubigen untereinander und mit Christus findet an diesem Tag auch nur eine Eucharistiefeier statt.
Der Gründonnerstag ist wegen des nahen Todes Jesu ein Tag der Trauer. So verstummt im Gottesdienst nach dem Lobpreis Gottes die Orgel. Auch die Glocken schweigen bis zum Osterfest.

Karfreitag – Feier des Leidens und Sterbens Jesu Christi
Die GottesdienstbesucherInnen werden gebeten, zur Kreuzverehrung Blumen mitzubringen

           15:00 Uhr in St. Maria Regina
           15:00 Uhr in Corpus Christi
           17:00 Uhr in St. Raphael
Das Leiden und der Tod des Gottessohnes Jesus stehen im Zentrum des Karfreitags (Kummer-Freitag). Zur Stunde seines Todes, nachmittags drei Uhr, kommen die Katholiken in der Kirche zusammen, um aus der Bibel die Leidensgeschichte Jesu zu hören und mit einer Kniebeuge das
Kreuz zu verehren. Wenn auch Trauer diesen Tag überschattet (althochdeutsch: kara = Trauer, Klage), so wird in der Kreuzerhebung bereits das Wissen um Ostern deutlich:
“Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir.
Denn durch das Holz des Kreuzes ist Freude gekommen in alle Welt.”

Karsamstag
Der Karsamstag steht unter dem Zeichen der Grabesruhe und Jesu ‘Hinabsteigen in das Reich des Todes’, wie es im Glaubensbekenntnis heißt. “Wir sollen nicht trauern wie die andern, die keine Hoffnung haben. Denn Christus ist auferweckt von den Toten als Erstling der Entschlafenen.
Und wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht.”
Heute findet (außer der etwas zeitlich vorgezogenen Feier der Osternacht) keine Eucharistiefeier statt.

Ostern | Hochfest der Auferstehung des Herrn
           16:00 Uhr Osternacht im Wilhelm-Maxen-Haus

           20:30 Uhr Osternacht in Corpus Christi
           21:00 Uhr Osternacht in St. Maria Regina
           vor Sonnenaufgang – am Ostersonntag
           05:30 Uhr Auferstehungsamt in 
St. Raphael
           am Ostersonntag Gottesdienste in St. Raphael, St. Maria Regina und W-M-Haus wie an jedem Sonntag
             
16:30 Uhr Hl. Messe in polnischer Sprache in St. Raphael
In der Osternacht erwartet die Kirche nächtlich Wache haltend die Auferstehung des Herrn und feiert sie in heiligen Zeichen. Mit den am Osterfeuer gesprochenen Worten “Christus ist glorreich auferstanden vom Tod. Sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen.” treten die Gläubigen in die Feier der Auferstehung hinein. Nach den 40 Tagen der Fastenzeit wird nun mit dem Halleluja um so kräftiger der Sieg der Liebe besungen.
Die Osterzeit wird auch Pentekoste (=fünfzig, griechisch) genannt. An ihrem Ziel steht das Pfingstfest. Somit feiern wir 50 Tage lang einerseits Ostern und beten gleichzeitig um die Sendung des Heiligen Geistes, die uns durch Jesus verheißen wurde.

Ostermontag
Gottesdienste wie an jedem Sonntag

Am Ostermontag hören wir die Geschichte von den Emmausjüngern und erfahren, dass Jesus auch unerkannt unter uns ist und wirkt. So können wir getrost alle Zweifel in Gottes Hand legen, brauchen sie aber auch nicht zu verschweigen, weil wir wissen, dass Gott uns zur rechten Zeit das Verstehen schenkt.

Im Gehen und in Bewegung verdichtet sich das ganze Drama der letzten Woche im Leben Jesu

Am Palmsonntag zieht Jesus in die Stadt zur Tempelreinigung ein, die das Abbrechen des Tempels symbolisch darstellt und seinen Tod herbeiführen wird. Zugleich ist dieser Akt auch die innere Voraussetzung dafür, dass Jesus im Geschenk der Eucharistie sich selbst austeilt. Die Selbstausteilung erweist sich ihrerseits als Vorwegnahme seines Sterbens und als Bekenntnis zu seiner Auferstehung.
Und Jesu Hinausgehen in die dunkle Nacht seines Pascha am Hohen Donnerstag ist schließlich das Hinausgehen in die Dunkelkammer des Todes hinein. (Bischof Algermissen/Fulda)

Auch der Weg der Gläubigen durch die Tage der Karwoche ist wie eine Prozession:

  • am Palmsonntag mit geschmückten Buchsbaumzweigen Jesus entgegen
  • am Karfreitag zur Verehrung des Kreuzes als Symbol der Liebe Gottes
  • in der Osternacht mit den Israeliten durch das Rote Meer
    in einem Drama von Leben und Tod als Bild des rettenden Eingreifens Gottes
  • am frühen Ostermorgen mit den Frauen zum leeren Grab
    mit Erschrecken und Erschütterung aber auch Freude und Jubel über das Handeln Gottes
  • und schließlich mit den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus
    in der Gewissheit der Gegenwart Gottes in unserem Leben wie im Sterben 

Neujahrsempfang am Dreikönigstag

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Unsere Pfarrgemeinde St. Raphael in Garbsen hat nach einem Jahr Unterbrechung am Dreikönigstag zu feierlichem Gottesdienst und anschließender Begegnung eingeladen. Anwesend waren viele Gemeindemitglieder, Mitarbeiter aus den sozialen Einrichtungen der Kirchengemeinde und Gäste aus den Nachbarkirchen und der Stadtverwaltung.

Beim Empfang im Pfarrheim gab die (noch bis Februar) stellvertretende Vorsitzende des Pastoralrats Frau Weisser einen Rückblick auf fünf Jahre Arbeit dieses Gemeindegremiums. Dabei verschwieg sie  auch nicht die Schwierigkeiten, die sich nach dem Weggang von Pfarrer Nolte einstellten. Jetzt, so Frau Weisser, könne die Pfarrgemeinde mit dem Interimspfarrer Propst Tenge und dem neu gewählten Pastoralrat zuversichtlich auf das neue Jahr blicken.

Tenge dankte den Mitgliedern des bisherigen Pastoralrates und stellte das neue Gremium vor. Er kündigte an, dass St. Raphael ab Jahresmitte wieder einen neuen Pfarrer haben werde. Auch müsse sich die Pfarrgemeinde auf weitere Änderungen einstellen. Dazu sei es nötig, dass Ehrenamtliche verantwortungsvoll Aufgaben übernähmen.

Garbsens Bürgermeister Dr. Grahl lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Politik und den Kirchen in Garbsen vor allem auch in der Betreuung von Flüchtlingen. Frau Pastorin Muckelberg von der ev. Willehadi-Kirchengemeinde und Herr Pastor Brockhaus vom Ökumenischen Forum sprachen von der guten ökumenischen Zusammenarbeit der Christen.

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Sternsingerlogo2015Allen Anwesenden wünschten die Sternsinger unserer Kirchengemeinde “Christus Mansionem Benedicat!” und stellten das Haus und alle seine Besucherinnen und Besucher unter den Segen von Jesus Christus, den Mensch gewordenen (Stern), dreieinigen (Kreuze für Vater, Sohn und Heiliger Geist) Gott.

Unter dem Applaus aller Anwesenden verkündeten Sie das Zwischenergebnis ihrer Spendensammlung: 10.300 € haben sie bis jetzt bei 250 Hausbesuchen und Besuchen im Rathaus, im Flüchtlingswohnheim und anderen öffentlichen Stellen gesammelt.

Nachtrag zum Ende der Sternsingeraktion am 10. Januar 2016:
53 Sternsingerkinder geleitet von 24 “heiligen Kamelen” haben 282 Hausbesuche gemacht
und 4 KITAs, 5 Seniorenheime, die Mitarbeiter des Rathauses, die Suchberatung Caritas,
das Flüchtlingsheim Hespe und die ev. Silvanus-Gemeinde besucht.

Für Bolivien und weltweit haben sie dabei insgesamt 11.241 € gesammelt.

 

Frohe Weihnachten

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachten.

In der Geschäftigkeit und dem Kommerz um uns herum kann sie schon mal verloren gehen: Die Botschaft vom Kommen Gottes als Menschenkind.

Durch Klick auf das Bild hören Sie das Evangelium nach Lukas 2:

Krippenbild

Bilder und Bericht von der Kinderfreizeit 2015

27 Kinder und Betreuer sind im August unterwegs auf Kinderfreizeit gewesen. Hier Bilder von der fröhlichen Gruppe und ein Bericht der Leiterinnen Arwena Swiatek und Sonja Geßner.

Sommer2015

 

Sommerfreizeit Bokel 2015

Mit einer kleineren Gruppe aber  – dem Wetter sei Dank – dafür doppelt so motiviert, machten wir uns am 07. August unter dem Segen von Pater Jojo auf den Weg in die Nähe von Bremerhaven. Nach einer verhältnismäßig kurzen und angenehmen Bullifahrt konnten wir unser schönes Haus in Bokel dann erobern. 

Wir hörten die Geschichte der Märchen- und Fantasyfigurenkonferenz, mit dabei Figuren wie Dornrösschen, Darth Vader oder Balu, der Bär. Sie alle stritten sich darüber, wer mit seiner Geschichte am wichtigsten sei. Zusammen haben wir dann ein „Märchen für alle“ geschrieben:Theater gespielt, Musik gemacht, getanzt und Kulissen und Kostüme entworfen. Jeder konnte sich mit seinen Talenten einbringen, die übrigens sehr vielfältig waren. Ein Stück aus drei Akten ist entstanden.

„Ein Märchen für alle“- Es wurde wahr… 

Die ganze Zeit über spielte das Wetter mit und lieferte uns fast täglich Sonnenschein und somit gute Laune! Auch das nahegelegene Freibad wurde ausgiebig benutzt und bei Lagerfeuer, Nacht und Nebel lernten wir den dahinter anliegenden Wald kennen – was uns dort für Wesen begegneten, Sie würden es nicht glauben!

Natürlich besuchten wir auch Bremerhaven, das Klimahaus und den Zoo am Meer, erkundeten die Deiche und die Innenstadt.

Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes war die Feuershow der Feuerkünstler des Hauses. Das war echt heiß!

Insgesamt hatten wir eine wunderschöne Zeit zusammen und haben sehr viel gelacht und freuen uns schon auf weitere Freizeiten!

Gruppenfoto_1

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 Ein Märchen für alle
 Der kleine Schneemann Olaf (der übrigens Umarmungen liebt) ist auf Rettungsmission.
Er will Schneewittchen, Hänsel und Arielle, die Meerjungfrau aus der Gefangenschaft Darth Vaders retten. Unterwegs möchte er neue Freunde finden. Olaf trifft auf Tarzan (sein erster Freund), Dornrösschen, Rotkäppchen, die Zwillinge Klick und Klack, Aladdin mit Frau Jasmin
und schließlich auch die Gefangenen, die er rettet.
Zuletzt findet er nicht nur neue Freunde, sondern auch seine Mutter (Darth Mother! J).

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